Thorichthys pasionis

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    • Servus Niels,

      wie gestaltet sich die Situation gegenüber dem zweiten Pasionis-Weibchen und den Schwertträgern - bleibts erträglich?

      Als Futter sind Artemia-Nauplien vorallem am Anfang das erste Mittel der Wahl :)
      Und irgendwann steht dann ggf. eine Reduzierung des Jungtierbestands auf dem Programm - mehr als 30 bis 40 würde ich nicht aufziehen.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Chris,

      Das zweite Weibchen wird logischerweise von den Jungen ferngehalten, ist aber alles in nem akzeptablen Rahmen, die jetzige Gruppe ist ziemlich entspannt im Vergleich zu der alten Gruppe.

      Ich werde das Weibchen aber trotzdem abgeben, hab ja jetzt ein Pärchen, mehr will ich nicht und mehr klappt auch auf dauer nicht wenn die Kollegen größer werden.

      Mit den Schwertträgern ists garkein Problem, um die brauch ich mir keine Sorgen machen. Die sind schlau genug auf Abstand zu bleiben und wenn doch mal einer zu nah kommt, wird er ohne großes Drama verscheucht. Die Vergesellschaftung kann ich nur empfehlen, da so auch das Pärchen beschäftigt ist und sich nicht untereinander anzickt.
      Die Xiphophorus hatten auch schon Nachwuchs, der wird allerdings von den pasionis gefressen, ich hab heute nur noch ein Jungtier gesehen.

      Ich fütter dekapsulierte Artemiaeier, hatte ich nochnie Probleme damit :top:

      Aufziehen werde ich sie eh nur dieses eine mal um auch mal pasionis nachgezogen zu haben.
      Händler hier nehmen von privat sowieso nichts.
      Die Jungtiere werden dann im Bekanntenkreis aufgeteilt wer will und der Rest wird verfüttert.

      Gruß,
      Niels
    • Hallo,

      Heute geht es damit los dass die Brut langsam durchs Becken geführt wird.
      Die Jungtiere picken dabei im Aufwuchs rum, verhungern sollten sie also nicht.

      Wie immer noch ein paar Bilder und videos.









      Soviel zum Thema Fische sind nicht interaktiv :D



      Gruß,
      Niels
    • Hi Chris,

      Das stimmt, typischerweise sind die Kiemenhäute schwarz.
      Jedoch findet man auch im Internet sehr viele Bilder mit roten Kehlen.

      Ich konnte bei meinen Tieren schon rot und schwarz beobachten.
      Die alte Gruppe hatte auf schwarzem Sand schwarze Kiemenhäute. Als ich kurzzeitig zu weißem Sand gewechselt hab, haben sich die Häute innerhalb von 5min rot gefärbt und blieben so bis wieder auf schwarzer Boden gewechselt wurde, dann wurde sofort wieder auf schwarz gefärbt.

      Bei meiner neuen Gruppe ists ähnlich, auf dem schwarzem Boden sind die Häute schwarz (den Vergleich zu weißem Sand hab ich hier nicht). Jedoch seit die Larven geschlüpft sind, ist beim Männchen die Haut rot und beim weibchen auch ein blass roter Ton.
      Es könnte also etwas mit nem Farbkleid während der Brutzeit, oder der Bodenfarbe zutun haben.

      Als ich bei Thomas Tillmann war, fiel mir auf das manche Tiere rote Häute, andre schwarze hatten (alle auf weißem sand), also fragte ich ihn ob er weis woran das liegt. So recht wusste er es auch nicht, er meinte das es evt was mit verschiedenen Standorten zutun hat.

      Ich kann dir da keine genaue Antwort geben, aber vielleicht weis jemand anderes mehr ?

      Gruß,
      Niels
    • Ich bin auch im Besitz 2er Pärchen Th. Pasionis Laguna Noh. Sie besitzen eine sehr kräftige gelbe Färbung. Mit einem WF Th. Meeki Pärchen teilen sie sich ein 600 Liter Becken. Die Pasionis vermehren sich wie die Karnickel. Aufgrund der nicht vorhandenen Nachfrage nach Th. Pasionis trenne ich die Jungtiere nicht von den Elterntieren und überlasse sie ihrem Schicksal..... Für mich, mit den Meekis, die schönste Thorichtys-Art !

      Thomas
    • Hallo Thomas,

      Schön von weiteren pasionis Haltern zu lesen, sind auch meine Lieblinge unter den Thorichthys !

      Auch was die Reproduktion angeht kann ich dir nur zustimmen. Letztes Wochenende war ich nicht zuhause und die Brut ging ein. Jetzt ein paar Tage später sieht man deutlich, dass das Weibchen schonwieder Laich ansetzt.

      Wie groß sind deine Tiere und würdest du ein paar Bilder teilen ? Würde mich sehr interessieren :thumbsup:

      Gruß,
      Niels
    • Hallo zusammen,

      Was habt ihr denn für Erfahrungen mit weiblicher Dominanz gemacht ?

      Nachdem vor 3 Wochen die Brut eingegangen ist, haben sich die Eltern zerstritten. Das Becken wurde damals gerecht in der Hälfte geteilt und jeder hatte sein festes Revier.
      Mittlerweile haben sich die Reviergrenzen aber deutlich verschoben, sodass das Männchen nur noch ein etwa 20x20 großes Revier hat.

      Die Grenzen werden spektakulär mit Drohen verteidigt und selten kommt es auch mal einer kurzen Maulsperre.
      Das ganze läuft aber ohne Verletzungen oder eingerissene Flossen ab, auch steht das Männchen nicht eingeschüchtert im Eck, es hat einfach nur ein kleines Revier.

      Ist das normal dass die Weibchen der dominantere Partner sein können oder ist das doch eher ne seltene Sache bei mir ?

      Hab ich chancen dass sich das wieder legt, denn das Weibchen macht keinerlei anstalten das Männchen wieder zu tolerieren ?

      Gruß,
      Niels
    • Hallo Niels,

      wenn das Weibchen dem Männchen körperlich ebenbürtig ist, kann so etwas durchaus vorkommen. Hatte ich bei M. altispinosus auch schon. Solange das Männchen sich behaupten kann in seinem Revier und nicht herumgescheucht wird, sehe ich darin kein Problem. Im Gegenteil, es ist bei der eher geringen Beckengröße besser, als wenn das Männchen total "die Hosen an hat" und das Weibchen unablässig jagt. Die Reviergrenzen werden sich immer mal wieder zu Gunsten des einen oder anderen Fischs verschieben, abgelaicht wird sicher auch bald wieder.

      Das zweite Weibchen hast du zwischenzeitlich abgegeben?
      Wie gebärden sich die Schwertträger?

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi Chris,

      Ja M und W sind körperlich ebenbürtig, genau gleich groß.

      Rumgescheucht wird er nicht, er behauptet sein kleines Revier schon, Verletzungsgefahr seh ich keine.

      Ja das zweite Weibchen hab ich vermittelt, es sind jetz nur noch die 2 pasionis und die Schwertträger im Becken.

      Den Schwertträgern gehts soweit gut, Nachwuchs gibts auch regelmäßig, wobei der schnell als Futter der pasionis endet.
      Sie sind durch ihre lebhafte Art eine große Bereicherung für das Becken :thumbup:

      Gruß,
      Niels
    • Hallo zusammen,

      Ich melde mich mal wieder zu Wort mit einem kleinen Zwischenstand.

      Die letzten Wochen waren und sind noch immer sehr frustrierend. Die pasionis sind weiterhin verfeindet und machen keine Anzeichen das zu ändern.
      Das Leben im Becken ist ziemlich am Nullpunkt, da beide ihr eigenes Revier besetzen und so gut wie den ganzen Tag darin verharren.
      Einziger Lichtblick sind die Schwertträger, die schwimmen wie gewohnt aufgeweckt und munter umher.
      Bei den pasionis beschränkt sich die aktivität auf gelegentliches Drohen an der Reviergrenze.
      Ab und an wird mal ne Runde gebuddelt, aber jeder seine eigene Mulde natürlich.

      Das Männchen stellt sich an der Reviergrenze ab und zu quer und balzt das weibchen an, die aber nicht darauf eingeht. Das ganze beendet das Männchen dann aber auch wieder nach ein paar Sekunden.
      Einmal konnte er sie für etwa eine viertel Stunde von sich überzeugen, danach verjagte se ihn wieder.
      Sie hat auch bestimmt schon seit 5-6 wochen einen sichtbaren Laichansatz, aber größer wird er nicht.

      Es scheint so als würde sie ihn nicht akzeptieren, warum auch immer, sie haben ja sogar schonmal zusammen gelaicht. Das M ist mittlerweile auch ne Ecke größer als das W.
      Ich erwarte ja nichtmal das sie wieder laichen, aber etwas harmonie wäre doch schön.
      Vielleicht hätte ich das zweite Weibchen noch länger behalten sollen, aber das kann ich jetzt nichtmehr ändern.

      Alles in allem bin ich ziemlich frustriert. Es sind optisch absolut wunderschöne Fische, aber im momentanen Zustand machen sie recht wenig spaß, ans abgeben denke ich jedoch nicht.

      Zum Schluss noch ein paar Bilder von heute:

      M:


      W:




      Gruß,
      Niels
    • Hallo Niels,

      solange jeder der beiden Thorichthys seine Ecke behaupten kann, ist doch alles wunderbar. Ist für die Schwertträger auch mal eine angenehmere Phase, als wenn dauernd gebrütet wird. Ich würde das nicht kritisch sehen, sondern die "Gewalten" sind im Becken doch gut aufgeteilt. Und da sie schonmal gelaicht haben, tun sie das sicherlich auch irgendwann mal wieder - du weißt ja, wie des Aquarianers größte Tugend lautet ;)

      Vieeel schlimmer wäre es, wenn z.B. das Männchen total dominiert und in dem kleinen Becken das Weibchen völlig ins Eck stellt oder gar ramponiert - da würde ich an Abgeben denken.
      Aber so läuft doch alles zwar nicht absolut optimal, aber doch völlig akzeptabel meiner Meinung nach - es könnte viel schlimmer sein. Die Tiere zerfetzen sich nicht und haben sich prächtig entwickelt!

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi Chris,

      Da hast du Recht, es könnte viel schlimmer sein.
      Zu Begin haben sie mich wohl zu arg verwöhnt, sodass jetz wo "Normalität" eingekehrt ist es erstmal etwas langweilig wirkt
      :whistling:

      Entwickelt haben sie sich wirklich toll, sie sind ein Stück gewachsen und farblich auch sichtbar intensiver geworden.

      Verletzen tun sie sich garnicht, auch keine eingerissen Flossen. Ab und zu hat mal einer ne kleine Schramme um das Maul, wenn es zu nem kurzen Lip Lock kommt, aber das ist als am nächsten Tag wieder verheilt.

      Das W ist trotz der geringeren Größe noch das leicht dominantere Tier. Ihr revier ist mit ~60% des Beckens auch einen Tick größer. Die 60/40 Aufteilung des Becken hat sich im letzten Monat eingependelt und verändert sich kaum noch.

      Gruß,
      Niels
    • Hallo zusammen,

      Gerade war es soweit, die pasionis haben zum zweiten Mal gelaicht ! :thumbsup:

      Vor einer woche haben sie sich zusammengerauft und zogen ab da als Paar durchs Becken.

      Seither verstehen sie sich sehr gut, aber hin und wieder kommt es zu ziemlich intensiven Auseinandersetzungen. Das äußert sich in ungefähr 5 minütigem umeinanderkreisen mit Schwanzschlägen und teils heftigen Attacken und Bissen in die Afterflosse. Je näher die Eiablage rückte, desto intensiver wurden die Kämpfe.
      Mir ist jedoch nicht klar weshalb sie kämpfen, aus dem Nichts geht es vollgas los, aber genauso plötzlich hört es wieder auf und sie harmonieren wieder.

      Wie auch beim ersten Gelege hat es direkt nach der Eiablage wieder heftig gekracht und ein Tier wurde vertrieben, dieses mal ist das nun körperlich überlegene männliche Tier der Sieger.
      Das M bewacht das Gelege jetzt allein. Letztes mal waren am nächsten Morgen aber wieder beide Partner am Gelege, weshalb ich mir keine Sorgen mache.

      Diese spontanen Kämpfe konnte ich vor dem ersten Gelege auch beobachten.
      Man sollte also anmerken das der sonst recht friedliche Cichlide zumindest zur Paarungszeit sehr ruppig werden kann, Verletzungen sind nicht auszuschließen.

      Jetzt noch ein paar Bilder und ein ausführliches Video der Eiablage.


      Beim Stein putzen:








      Video der Eiablage:



      Gruß,
      Niels
    • Servus Niels,

      solange nicht eines der beiden Tiere in die totale Opferrolle gedrängt wird, sondern sie sich eben ab und zu mal fetzen und dann wieder harmonieren, würde ich mir keine Sorgen machen - es sind eben Cichliden ;)

      Selbst meine als friedlich bekannten Mikrogeophagus altispinosus fetzen sich manchmal, und nicht immer ist das (wesentlich kleinere) Weibchen der harmlose Part daran ;)

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi Chris,

      Ja ne Opferrolle nimmt keiner der beiden ein. Das ist offener Schlagabtausch :D

      Die Flossen sind ziemlich in mitleidenschaft gezogen und die ein oder andre Schramme ziert den Kopf, aber alles nichts ernsthaftes.

      Die altispinosa hab ich auch schon gepflegt, lustige Kerlchen :thumbup:
      Bei mir waren sie jedoch sehr friedlich, streiterein konnte ich so gut wie nie beobachten und wenn war es zu 99% nur gedrohe.

      Gruß,
      Niels
    • Servus Niels,

      Flossenschäden verheilen ja allermeist wieder, Schrammen natürlich auch.

      Klar, die Altispinosus sind natürlich friedlicher, aber kurzes Maulzerren oder eingerissene Flossen kommen schon mal vor - dennoch ist es meist nur Gedrohe und für wirklich ernsthafte Beschädigungen haben sie (wie klassische geophagine Cichliden) garnicht das Maul/Bezahnung dazu.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi Chris,

      Ja aufjedenfall, da ist nix ernstes dabei.

      Ich kann nur von meinen berichten und das waren Lämmer, maulzerren gabs da nie. Dass das nicht die Norm ist, davon geh ich aus.

      Unverändertes Bild heute, das W darf nicht in die Nähe des Geleges, mal schauen wann sich das ändert.
      Da das Gelege im linken drittel des Beckens ist, haben die Xiphos auf der rechten Seite schön Platz und können sich austoben, dorthin hat sich auch das W verzogen.

      Gruß,
      Niels