Vorstellung meines Südamerika Beckens

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    • Vorstellung meines Südamerika Beckens

      Hallo zusammen,

      da ich mich selbst auch noch nicht vorgestellt habe, möchte ich gleich beides tun. Ich komme aus dem Raum Karlsruhe/ Stuttgart bzw. genau dazwischen.Ich bin 33 Jahre alt, Familienvater und seit (das erste Aquarium mit gerechnet) 24 Jahren Aquarianer. Im letzten Jahrzehnt ging das dann entsprechend in die Tiefe was Fachwissen und Erfahrung angeht. So bin/war ich mit der Meerwasseraquaristik und der Diskushaltung und ein klein wenig Zucht auch gut unterwegs. Beruflich bin ich inzwischen eher eingeschränkt und gelegentlich auch unterwegs, so dass ich mich von aufwändigerer Haltung trennen wollte und dies auch tat. Ich pflege noch 3 Becken, 700L im Wohnzimmer, 250L Aufzuchtbecken und 115LAufzucht/Quarantäne. Über die Diskus mit Ihren Ansprüchen an weiches Wasser und Wasserqualität bin ich irgendwann zu AWAB gekommen, diese Technik läuft in meinem Wohnzimmerbecken. Nun kommen wir eigentlich schon zur Vorstellung des Beckens. Das 700L Becken wird aktuell zum hoffentlich authentischen Biotop-Aquarium für Geophagen, genauer genommen 10 kleine Geophagus Aporema ziehen nächste Woche ein.

      Mein Becken hat die Maße 150x60x75cm, die Technik besteht aus einem 120L Filterbecken bestückt mit Kaskadenfilter mit Filterwatte, gefolgt von Filterwürfeln und Filtermatte und zum Schluss 15-20L Siporax. Eine elektronisch steuerbare Pumpe fördert mit knapp 2000L/H (die auch oben rauskommen) das Wasser durch einen 100cm langen UVC-Klärer, das Wasser zurück ins Becken. Im Bypass laufen ein 3,5L Sandfilter und ein 3,6L Nitratharzfilter. Ph Wert und Temperatur wird dauerhaft gemessen, eine Heizung ist zwar drin, springt aber durch die Abwärme des UVC-Klärers eher sehr selten an. Das Becken ist mit 5x 10W Led Spots beleuchtet, von denen meistens die vorderen 3 laufen.

      Normalerweise läuft mein Becken durch AWAB mit KH0, bei der Aufzucht derkleinen Geos werde ich aber auf KH4 gehen um dem Risiko vorzubeugen, die Tierekönnten durch Nahrung zu wenig Mineralstoff erhalten und es entstehen Wachstumsschädendurch fehlerhafte Knochen/Knorpelausbildung. Ich werde hierzu also immer wiedermit Diskusmineral oder einem anderen Mittel genügend Mineralstoffe einbringen.

      Grüße René
      Grüße aus dem Schwarzwald
      René

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von renegade ()

    • Hallo Rene,

      vielen Dank für die ausführliche Vorstellung und herzlich Willkommen bei uns.
      Die Technik deines Aquariums ist schon beeindruckend.
      Füllst Du nur Wasser nach oder gibt es irgend wann einen Teilwasserwechsel?
      Auch würden mich die Intervalle Harzwechsel und Reinigung Sandfilter interessieren.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Guten Morgen,

      schön das es gefällt! Ich bin ein großer Biotop-Aquarium Fan und hab noch ein paar Details die ich anpassen will das ich grob zufrieden bin.
      Ich habe es so aufgeteilt das mehrere Möglichkeiten für Verstecke/Brutplätze entstehen könnten.

      Zur Technik: AWAB ist eigentlich ne angenehme Sache denn du füllst nur Verdunstungswasser nach, mehr nicht. So haltet der Nitratfilter ca. 6 Wochen bis er regeneriert werden muss. Einmal die Woche ziehe ich die sich anhäufenden Elemente die der selektive Nitratfilter nicht rauszeiht mit einem Vollentsalzer (ANI/Kati) auf 40-80µs runter. Ich habe so immer top Wasser mit einem einstellbarer Nitratwert (bei mir so 10). KH liegt bei 0, der Nitratfilter puffert aber den PH-Wert auf ca. 6,5 und hält diesen dann bis zu seiner Erschöpfung stabil, also keine Gefahr eines schnellen abfalls. Der UVC-Klärer leistet so gute Arbeit das ich mit Keimtests an der nicht nachweibaren Grenze bin, was heruasragend ist! Der Sandfilter dient zwar anerober Filter da der Durchfluss minimal ist, soll aber langfristig eher den Nitrafilter vor Verschlammung schützen, der Sandfilter hält ebenfalls mindestens 6 Wochen bevor ich Ihn Rückspüle und die Abbauprodukte somit entferne.

      Das System funktioniert 100% bei ausgewachsenen wilden Diskus oder auch normalen, die Zucht funktioniert natürlich perfekt da kein Gelege verpilzt. Bei der Aufzucht allerdings scheiden sich noch die Geister was den nahzu nicht vorhandenen Mineralstoff/Spurenelement Gehalt im Wasser angeht. Einerseits sagt man dass die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld im Amazonas ihren kompletten Nährstoffhaushalt mit dem Futter abdecken, denn dort ist ebenfalls so gut wie nichts im Wasser, andererseits hängt dann eben alles vom Futter und dessen Inhaltstoffen/Qualität ab. Dass die Aufzucht in AWAB funktioniert ist bewiesen, aber auch das es bei manchen nicht so toll lief. Daher gehe ich den Tieren zu liebe keine Risiken ein und dosiere wöchentlich Mineralstoffkonzentrate zu, ebenso Vitamine, das heißt die Tiere nehmen auch Stoffe aus dem Wasser auf und Wachstumsschäden durch Mängel werden so ausgeschlossen.

      Huminstoffe werden von den Harzen und dem UVC-Klärer zerstört, weshalb ich 2-3 mal wöchentlich Walnuss- und Seemandelbaumblätter reigebe, im Endeffekt arbeite ich wie mit dem Mineralisieren gegen das AWAB-System bzw. sättige ich die Harze schneller, aber in der Aufzucht nehme ich dasgerne in Kauf.
      Grüße aus dem Schwarzwald
      René
    • Hallo Rene,

      gut zu hören, dass die technische Realisierung auch funktioniert. Jedoch wäre mir persönlich der Intervall für die Harzsäule etwas zu kurz.

      Ähnliche unterstützende Maßnahmen (d.h. Wasserwechsel wurde weiter durchgeführt) führten bei mir nicht zum Ziel. Ozon und Zeolith brachten augenscheinlich bessere Wasserqualität. Jedoch hatten meine Großcichliden trotz hochwertigen Futters beim Heranwachsen Tendenz zur Lochbildung. Dahere jetzt wieder nur ein klassischer großer Langsamfilter und Wasserwechsel ohne weitere Maßnahmen.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • 6 Wochen bei voller Fütterung von Muschelfleisch, rinderherzmix und anderem frofu ist ganz ordentlich, bedenke, keine Wasserwechel in dieser Zeit, nur 1 Stunde Säule regenerieren... Mit Ozon habe ich ebenfalls sehr positive Erfahrungen gemacht, awab benötigt auch uvc oder Ozon in entsprechender Dosis damit es funktioniert.

      Ich hab aber ähnliches bei Diskus wfnz gehabt, mit kh0 kamen immer wieder Kopflöcher, konnte aber durch erhöhen der kh das ganze beheben. Bei ausgewachsenen Tieren ist es völlig egal ob kh0 oder 6... So zumindest meine Erfahrungen. Bekannte von mir haben aber auch erfolgreich Diskus in awab großgezogen ohne jegliche Wachstumsschäden.

      Only Wasserwechsel geht bei mir sowieso nicht, mein Leitungswasser hat kh 15-17. Ich muss also so massiv verschneiden dass ich da in gesunde Regionen komme. Einmal die Woche ziehe ich alles aus dem Wasser und Salze neu auf, das kommt Zwangsläufig einem 100% Wasserwechsel gleich, zumal unser Leitungswasser einen höheren Nitratwert hat als mein Wasser im Becken :D

      Hätte ich aber die Möglichkeit einfach Leitungswasser zu nehmen, dann würde ich ein 24/7 System realisieren.


      Wie arbeitest du mit zeolith? Ich arbeite mit klinoptilolith als feines Pulver, aber nicht als Filtermedien.
      Grüße aus dem Schwarzwald
      René

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von renegade ()

    • Hi,

      renegade schrieb:

      Wie arbeitest du mit zeolith? Ich arbeite mit klinoptilolith als feines Pulver, aber nicht als Filtermedien.
      Wie schon geschrieben, jetzt nicht mehr.
      Bis auf Wasserwechsel und großen Langsamfilter habe ich nichts mehr in Betrieb.
      Ein bischen vermisse ich schon das durch Ozon farbstofffrei gehaltene Wasser.
      Jedoch habe ich jetzt wieder ein stabiles Millieu, weniger Algen und keine Lochbildung.
      In meinem Falle ist der Wasserwechsel die bessere Variante.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi Lutz,

      darf ich dich fragen wie dein gesamtes System damals aussah mit Filter, OZon /Uvc, Nitratfilter und co., also was hattest du im Einsatz. Und hattest du Kopflöcher nur bei jungen heranwachsenden Tieren oder auch bei Ausgewachsenen?

      Ich frage so doof weil das Thema AWAB ja noch nicht so alt ist das man dieses System für sich als der Weißheit letzter Entschluss ansehehn kann, daher sind Erfahrungen aus erster Hand immer gut um das System besser zu verstehen und eine logische Weiterentwicklung vorzunehmen....

      Ich kann dir nämlich sagen dass die Methode der 1x wöchentlichen vollentzsalzung und remineralisierung zu 100% funktioniert. Denn das kommt einem 100% Wasserwechsel gleich.

      Für viele ist AWAb auch schon only ein Nitrafilter und kein Wasser mehr wechseln, was natürlich mittelfristig nicht funktionieren wird, da der Leitwert mit der Zeit steigt und steigt und sich diverse elemante anhäufen, von denen keiner weiß wie sie sich in der Konzentration auswirken.
      Grüße aus dem Schwarzwald
      René

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von renegade ()

    • Hi,

      Ozon wurde mittels Tunze Hydrofoamer im Filterbecken eingebracht.
      Dort lagen auch 2 Säcke Zeolith (Teichzeolith - Sack ca. 10-15kg).
      Bilder dazu hier : cichlidenwelt.de/CWF4/index.ph…merika-Aquarium/?pageNo=1

      Von der Lochbildung betroffen waren heranwachsende Fische H. temporalis und Astronoten.
      Bei sehr kräftiger Fütterung gingen die Löcher etwas zurück. Die temporali hatten nach dem großen Wachstumsschub auch keine Löcher mehr.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • ...ich war in den 80er Jahren bei vielen Diskuszüchtern in ganz Deutschland, 2 davon arbeiteten schon damals komplett mit AWAB, einer hatte nämlich in seinem Diskuskeller (Mehrparteienmietshaus) gar keinen Wasseranschluß, dafür aber wunderschöne Tiere von Jack Wattley. Grabowski hiess der, Frankfurter Raum.
      Allerdings war der Aufwand dafür enorm, er musste die Säulen zum Regenerieren immer nach oben in die Wohnung schleppen und die Teile waren gewaltig von den Dimensionen her...

      @Rene: Vielleicht kannst Du und zu den Themen Zeitaufwand und Kosten noch etwas sagen. :top: :wink:
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Hallo René

      AWAB als Aktive WasserAufBereitung ist mehr als nur Nitratfilter. Das weisst Du ja schon René ;) Das Ganze ist ein mehrstufiger Aufbau der Wasseraufbereitung. Zwingend sind meiner Meinung nach ein Vollentsaltzer, Nitratfilter und UV. Als sehr gute Ergänzung zudem ein vorgeschalteter Sandfilter. Dieser verhindert ein Verschmutzen der Harze und unterstützt eine geringe Keimbelastung des Beckenklimas. Ideen wie z.B. die Filterung mit einer Purigensäule waren eher ernüchternd, entsprechend ist die Säule wieder im Keller.

      Aufwand ist je nach Grösse der Säulen im Verhältnis zur Beckengrösse. Mein 980 Liter Becken mit 200 Liter Filterbecken hat eine 5 Liter Katisäule sowie eine 15 Liter Anisäule. Diese wird 1-2x jährlich regeneriert. Der Nitratfilter mit MP600 wird alle 4 bis 5 Wochen regeneriert. Was das Grössenverhältnis der VE-Säulen betrifft, ist man mit 1:1,5 (Kati:Ani) auf der sicheren Seite. Bei mir im AWAB-System hat sich das Grössenverhältnis 1:3 bewährt. Der Vorteil besteht darin, dass bei Harze beinahe zeitgleich erschöpft sind.
      Zusätzliche Mineralisierung des Wassers kommt nicht dazu. Die Fische nehmen sich die notwendigen Mineralien via Futter. Voraussetzung ist abwechslungsreiches Futter kombiniert mit hochwertigem Frostfutter und Granulat. Lebendfutter rundet die Sache ab, aber da bin ich etwas vorsichtiger.

      Noch eine Ergänzung inbezug auf Kopflöcher: Zentral ist auch wie "vorbelastet" die Tiere bereits erworben wurde. Mit vorbelastet meine ich, welche Parasiten leben bereits mit dem Fisch zusammen. Eine leidige Erfahrung mit Kopflöcher machte ich nach dem Einsatz der neu erworbenen Tiere. Durch meine Unerfahrenheit damals und durch den Stress der Tiere vermehrten sich die Parasiten (es waren hauptsächlich Spironucleus und Cryptobia) explosionsartig. Die aufgenommene Nahrung konnten die Fische nicht verwerten, da diese die Parasiten verwehrteten. Nur eine medikamentöse Behandlung konnte diesen Teufelskreis unterbrechen.
      Grüsse
      Manuel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Manolo_70 ()

    • Hi Manuel, schön auch hier von Dir zu lesen!

      ich habe ca. die gleichen Bedingungen, nur meine VE ist momentan mit 5L Kati zu 10L Ani noch nicht optimal, werde hier auch noch auf das Verhältnis 1:3 gehen, Leersäulen habe ich genug, werde wohl noch eine dahinter schalten. Das Thema AWAB ist spannend und einfach aber komplex, ich hab z.B. auch mit Nitratfilter angefangen aber schnell erkannt das ich sich anhäufende Elemente alleine mit dem Selektivfilter nicht enfernen kann .rollroll:

      Auf den Purigen Zug bin ich nicht mit aufgesprungen, aber mit dem Twinstar doktere ich in einem kleinen Zwergbuntbarschbecken herum, Dip-Slide bestätigte die Entkeimende Wirkung, ich fahre allerdings an meinem 700L Becken mit 54W UVC und habe dadurch nahezu nichts an Keimen das ich nachweisen kann.

      Ich habe mich mit dem Thema Kopflöcher auch eingehend beschäftigt und so die ein oder andere unbestätigte Theorie für mich als logisch festgemacht, die ich mit anderen Teile, es läuft aber alles auf eine Schwächung des Imunsystems hinaus und ich glaube das wie bei Morbus Crohn, Myco-Bakterien ein Rolle spielen, das geht aber weit über dieses erstellte Thema hinaus... Die Remineralisierung ziehe ich hier bei Geophagus definitiv vor, da ich davon ausgehe dass diese Tiere nicht Wurmfrei sind, und die Prevention zusätzlich mit etwas Mineralien im Wasser zu arbeiten kostet mich keine Mühe, aber ich beuge evtl. Wachstumsschäden vor. Denn 3 cm kleine Barsche möchte ich mit der Flubenolkeule nicht plätten :D


      Zum Thema Zeitaufwand und Kosten kann ich sagen dass AWAB mit Sicherheit kosten- und umweltfreundlicher ist als die vielen WW und Osmoseherstellung (erst recht bei Leitungswasser mit KH15, bei mir). In erster Linie geht es aber darum den Tieren eine gleichbleibende Wasserqualität in hohem Maße zu gewährleisten und da kommt man mit AWAB eben an Werte des natürlichen Habitats der Tiere, denn die Werte bleiben Konstant und die Gefahr sich belastetes Wasser einzubringen ist damit entsprechend reduziert. Leitungswasser enthält Chlor, Schwermetalle, teilweise Keime und vor allem mehr Nitrat als man haben will. Der Aufwand mit AWAB hält sich in Grenzen, denn wie Manual schon schrieb, alle 4-6 Wochen wird die Nitratsäule regenerieren und die VE halb- oder dreivierteljährlich, die Kosten für Ätznatron und Salzsäure sind eher zu vernachlässigen. Ich denke für sinnvoll dimensioniertes Equipment ist es eher die Anschaffung bzw. deren Kosten, was die meisten abschrecken dürfte. Was die Entkeimung angeht, so denke ich das gerade bei Temp. von +26°C eine aktive Entkeimung durch UVC, Ozon oder der gleichen sinnvoll bis hin zu notwendig ist.
      Grüße aus dem Schwarzwald
      René

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von renegade ()

    • Hi,


      renegade schrieb:

      700L Becken mit 54W UVC
      Das nenn ich mal ne Hausnummer! Läuft das komplett durch oder in Intervallen?

      renegade schrieb:

      mit Sicherheit kosten- und umweltfreundlicher ist als die vielen WW
      Umweltfreundlich ist schwer zu beurteilen. Chemischen Abbau (Regenerierung) und Energieverbrauch gegen industrielle Wasseraufbereitung abzuwägen ist sehr schwer.
      Aber wenn sich AWAB rechnet, warum greifen dann Zoos und Großaquarien auf Tiefbrunnen zurück?

      renegade schrieb:

      Auf den Purigen Zug bin ich nicht mit aufgesprungen,
      Interessantes Zeug, aber in meinen Augen auch nichts anderes als ein Ionentauscher.
      oder gibt es da Unterschiede?

      renegade schrieb:

      mit dem Twinstar doktere ich in einem kleinen Zwergbuntbarschbecken herum

      hat schon jemand mal in Erfahrung bringen Können, mit welchen freien Radikalen hier gearbeitet wird?


      Insgesamt ein sehr intessantes und vielschichtiges Thema zum Einsteig. :thumbup:
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi Luzz,


      luzz schrieb:

      Hi,


      renegade schrieb:

      700L Becken mit 54W UVC
      Das nenn ich mal ne Hausnummer! Läuft das komplett durch oder in Intervallen?

      -- Das läuft komplett durch, auch wegen der Langlebigkeit der Röhre, ist aber größtenteile zugleich meine Heizung

      renegade schrieb:

      mit Sicherheit kosten- und umweltfreundlicher ist als die vielen WW
      Umweltfreundlich ist schwer zu beurteilen. Chemischen Abbau (Regenerierung) und Energieverbrauch gegen industrielle Wasseraufbereitung abzuwägen ist sehr schwer.Aber wenn sich AWAB rechnet, warum greifen dann Zoos und Großaquarien auf Tiefbrunnen zurück?

      -- Da hast Du recht, schwer zu beurteilen. In meinem Fall habe ich beides, Vollentsalzer und Osmose, kann daher sagen die Kosten sind deutlich im Unterschied (von meinem Wasser ausgegangen). Falls ich die Excel dazu finde, kopier ich es gerne mal hier rein.


      renegade schrieb:

      Auf den Purigen Zug bin ich nicht mit aufgesprungen,
      Interessantes Zeug, aber in meinen Augen auch nichts anderes als ein Ionentauscher.oder gibt es da Unterschiede?

      -- Ja scheinbar soll es schon ein einzigartiger Tauscher sein, aber ich hab bis jetzt nichts brauchbares an Infos gefunden, die Tests waren durchwachsen.


      renegade schrieb:

      mit dem Twinstar doktere ich in einem kleinen Zwergbuntbarschbecken herum
      hat schon jemand mal in Erfahrung bringen Können, mit welchen freien Radikalen hier gearbeitet wird?

      Insgesamt ein sehr intessantes und vielschichtiges Thema zum Einsteig. :thumbup:

      - - Ja, dazu gibt es in einem kleinen aber sehr feinen Diskus-Forum sehr viel Bewegung und Berichterstattung. Ich selbst habe den Twinstor yotta + im 240L Becken laufen und das Wasser ist klar, Algen gibt es im Vergleich zu vorher keine mehr und die Fische sind vital. Bei Interesse würde ich da mal ins Forum schauen ;)
      Grüße aus dem Schwarzwald
      René