Thorichthys meeki - 350l (Besatz)

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    • Servus Christian,

      problematisch kann das nur werden, wenn du einen Fisch einfangen willst, oder wenn ein Fisch hinter der Rückwand verendet.
      Auch die Mulmsituation sollte man im Auge behalten - würdest du da mit einem Schlauch etc. dahinterkommen?

      Viele Grüße
      Chris
    • Servus,

      sehr gerne, sorry für die Smart Phone Qualität, aber es ging nicht besser auf die Schnelle. Die Poecilia gillii muss ich heute Abend noch einmal probieren.

      Das Becken nähert sich jetzt dem 1- Jahres Jubiläum von daher vielleicht Zeit für einen kleinen Zwischenbericht. Den Fischen geht es gut, derzeitiger Besatz ein Paar Thorichthys Meeki, sowie 6 Poecilia gillii. Nachdem ich im Fachhandel aus einer Gruppe tatsächlich 5 Jungs abbekommen habe, konnte ich vier abgegben und durch einen Privatzüchterein Weibchen bekommen. Hier auch Glück gehabt und mein verbleibendes Männchen (ich habe das größte behalten) und das neue Weibchen haben sich von Anfang an gut verstanden. Die Besetzung Poecilia gillii und Meekis klappt hervorragend, die Molly sind keck und frech und die Meekis müssen sich sogar anstrengen wollen sie genug Futter abbekommen. Die Poecilia gillii haben auch chon regelmässig Nachwuchs bekommen, aber natürlich als Proteinhappen geendet...


      Bei dem Meeki Pärchen bin ich mal gespannt, ob es auch demnächst mit Nachwuchs klappt,


      Auch wenn es den Fischen gut geht (was die Hauptsache ist), hatte ich in den vergangenen Monaten doch schon arg Probleme mit dem Becken. Neben Blaualgen, hat es mich auch mit Rotalgen und Kieselalgen erwischt und große Sorge macht mir der Mulm im Becken. Im April hat so dann nur eine komplette Verdunklung geholfen. Ich find gerade MA Becken dürfen nie steril aussehen und Algen über Steinen und Wurzeln finde ich gehören dazu, aber nur wenige Stunden nach dem Wasserwechsel bildet sich bei mir schon wieder ein Art spinnennetzartiger Teppich über den Sand, was dann auch die Meekis beim Durchkauen des Sandes stört und einfach ungesund aussieht. Pflanzen pflegen bei mir auch nur ein tristes Leben und auf meiner Agenda steht mich diesem Thema zu widmen um das Aquarium wieder auf Vordermann zu bekommen.


      Zum 1. Oktober steht ein großer Umzug an und diesen werde ich zum Anlass nehmen, das Aquarium mal ordentlich sauber zu machen und auch mit robusteren Pflanzen zu

      bestücken...
    • Servus,

      freut mich sehr, dass es so gut klappt - Poecilia gillii sind aber auch der ideale Gesellschaftsfisch zu kleineren Mittelamerikanern - eignen sich meiner Erfahrung nach viel besser, als Schwertträger.

      Dein Pärchen sieht sich sehr ähnlich - ich könnte anhand der Fotos nicht genau sagen, wer da nun wer ist ;)
      Aber wenn sie gut harmonieren, dann ists doch super.

      Wegen des Mulms - wie filterst du? Bei einem Topffilter hat sich als letzte (oberste, bevor das Wasser zurück ins Becken fließt) Schicht etwas Filterwatte bewährt, die fängt die Schwebestoffe raus.

      Wegen der Algen - Beleuchtungszeit ggf. verringern (10 Stunden reichen) und auch die Beleuchtungsintensität. Eventuell auch die Lichtfarbe - ich habe über meinen Becken LED in Warmweiß drüber. Wenn die Algen den Bodengrund überziehen, ists im Becken zu hell meiner Erfahrung nach.
      Was Bepflanzung angeht - habe gute Erfahrung mit diversen Cryptocorynen gemacht - wachsen bei mir viel besser als Anubias oder Javafarn. Sowohl eingesetzt im Topf mit Kies (während im restlichen Becken nur eine dünne Sandschicht ist) als auch als Aufsitzerpflanze in irgendwelche Wurzelspalten gesteckt oder aufgebunden.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo,

      auch hier mal wieder ein kleines Update. Letzte Woche hat sich das Weibchen eine kleine Höhle unter einem Steinvorsprung gegraben und war ständig nur in und um die Höhle zu finden und hat versucht das Männchen immer mit unter die Höhle zu locken. Soweit wie ich das Beobachten konnte, war dies aber von mässigen Erfolg gekrönt, denn das M kam immer wieder mit bis zur Höhle, aber namm dann wieder Abstand und schwamm weg. Nach einer Woche hat das W die Höhle dann auch verlassen und nun schwimmen die beiden wieder gemeinsam durch das Becken. Ich kann mir vorstellen, dass das M vielleicht noch zu jung ist (oder unerfahren). Da beide von unterschiedlichen Züchtern stammen gehe ich davon aus, dass das W einige Monate älter ist.

      Mal sehen wie es hier weiter geht..

      Viele Grüße,

      Christian
    • Seit langer langer Zeit mal wieder ein Update. Das Becken läuft nach wie vor seit drei Jahren gut, mit wenig Veränderung. Allerdings hat sich herausgestellt, dass ich tatsächlich aus einer Junggruppe von 6 Thorichtys Meeki, nur Männchen hatte. Nachdem ich vier Männchen abgeben konnte, hatte ich einen neuen Versuch gewagt und zu den zwei Männchen noch einmal 3 Jungtiere gesetzt, auch wieder auschließlich Mänchen. Doppelpech....

      Derzeit bin ich bei drei Männchen. Ein einzelnes Weibchen zu finden um sich endlich ein Paar finden zu lassen hat sich Deutschlandweit und bei Anfrage bei 10-15 Händlern als nicht erfolgreich herausgestellt, da meist nur Jungfische oder Paare vermittelt werden.

      Neben den Thorichtys Meeki und das ist erfreulich, habe ich nach wie vor einen Stamm Liberty-Molly Poecilia gillii in der Kombination 2M/5W und ca. 30 Babies. Auch das macht mir ein wenig Sorge, denn seit 2-3 Monaten interessieren sich die Meekis nicht mehr für die Nachzuchten der Mollies und lassen sie unbeheligt neben sich aufwachsen, was ja eigentlich nicht dem Naturell der Fische entspricht. Generell sind die Meekis auch sehr scheu.


      Nun muss etwas mit den Becken passieren und ich überlege zwei Optionen: Erneut eine Gruppe Thorichtys Meeki dazu setzen (letzter Versuch) und hoffen dass die älteren Tier die jüngeren aktzeptieren und sich dann daraus ein oder zwei Pärchen finden. Alternativ habe ich in letzter Zeit daran gedacht, eine weitere Barschart aus Mittelamerika dazuzusetzen, habe an ein Paar aus der Gattung Cryptoheros gedacht, z.B. Cryptoheros myrnae oder C. Spilurus oder Archocentrus multispinosus. Was könnte sonst noch passen?


      Auf jeden Fall brauche ich mal Euren Rat oder Tipps...
    • Hallo Christian,

      auch wenn es noch mal viel Geduld erfordert. Du bsit ja jetzt schon seit August 16 mit diesem Projekt zugange, was sind da noch sechs, sieben Monate. Der wohl sichere Weg wäre es, ein bestehendes Pärchen zu erwerben und mit einigen Weibchen aus deren Nachzuchten, die Gruppe aufzustocken.
      Aber was macht man nicht alles für F1-Nachzuchten.
      Geduld: die Tugend der Aquarianer.
    • Hi,

      mit einem einzelnen Pärchen würde ich nicht neu starten. Du kannst nie abschätzen, wie sich das Umsetzen auf die Paarbindung auswirkt.

      Ein Pärchen ist einerseits zu zweit gegen die einzelnen Männchen, auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob das Weibchen ihren bisherigen Partner gegen andere Männchen auch unterstützen würde, wenn es gerade kein Gelege oder Brut zu verteidigen gibt oder ob es nicht doch die Seiten wechseln würde. Was auch nicht unbedingt schlimm wäre.

      Mein Gedanke wäre ein Trennscheibe in der Hoffnung, dass der Anblick der Artgenossen auf der anderen Seite die Paarbindung stärkt.