Projekt 160cm x 60cm x 60cm

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Projekt 160cm x 60cm x 60cm

      Hallo zusammen

      Ich bin in der spannenden Phase der Aquariumplanung! Ein neues Becken kommt ins Haus. Wie im Titel erwähnt wird dieses die Masse 160cm x 60cm x 60cm haben.
      Grösser ginge schon, doch dann schränkt es zu sehr den Wohnraum ein.. also ein guter Kompromiss und schon mal eine interessante Größe für mich.

      Obwohl noch nichts steht, beschäftige ich mich intensiv mit dem möglichen Besatz. Es ist zwar noch alles offen, doch ich suche irgendwie oft nach "Mittelamerika". Weshalb?
      Mein Leitungswasser hat kH 8 und microsiemens ca 400. Und ich will nicht unbedingt mit Osmosewasser hantieren. Da bietet sich halt Mittelamerika sowie die afrikanischen Grabenseen an.

      Ich werde hier gerne immer wieder Bilder und Updates posten. Denn es gibt nichts hilfreicheres bei der Planung als Aufbau-Beispiele in Foren. Das ganze kann aber noch dauern. Momentan bin ich am Verkaufen des alten Materials und am Angebote einholen für das neue Becken.

      Tendenziell suche ich nach bunten Fischen. Daher interessieren mich u.a. Thorichtys Mekki und Cryptoheros nanoluteus. Die Liste die ihr hier im Forum mit dem mittelamerikanischen Cichliden gemacht habt bin ich ebenfalls am "abarbeiten". Sprich ich google die Namen um zu sehen was das für Fische sind. Mehr als 2 Buntbarsch-Arten möchte ich nicht einsetzen. Als Beifische schweben mir unter anderem Platies vor. Da habe ich mich noch nicht gross damit befasst. Hier muss ich dann halt schauen was die CIchliden alles als Futter ansehen. Auch Welse interessieren mich. Da habe ich aber noch keine Ahnung welche da in Frage kämen.

      Die einschlägigen Seiten wie aquarium-guide oder zierfischverzeichnis sind ganz passabel. Doch was effektiv alles zusammen passt findet man nur schwierig heraus. Das ist aber auch das spannende an der ganzen Geschichte.

      Etwas "grün" will ich auch im Becken. Schwimmpflanzen zum abdunkeln, Anubias auf Wurzeln aufgebunden und ein paar lange grossblättrige Pflanzen. Viel ist es in den Mittelamerika - Becken ja nicht..

      Voilà, das ist mal der Anfang. Bin gespannt wie mein Projekt weiter geht.

      Schöne Grüsse aus der CH
      Chris
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken
    • Hallo Chris,

      eine wunderbare Beckengröße für kleinere mittelamerikanische Cichliden :top:

      Eine erfolgreiche Vergesellschaftung von Th. meeki mit C. nanoluteus sollte zwar machbar sein, dennoch gilt C. nanoluteus als teilweise empfindlich bei Gegendruck durch andere Cichliden. Wie sehen das die anderen User hier?
      Ich selbst habe noch nie C. nanoluteus gepflegt.

      Eine unkomplizierte Alternative wäre Herotilapia multispinosa - diese Art passt super zu Th. meeki oder Th. ellioti (eigene Erfahrung). Als einziges Negativ-Argument gilt es zu sagen, dass H. multispinosa gerne mal an den Pflanzen herumbeißt, wobei in meinen Becken damals Hornfarn (Schwimmpflanze) und hartblättrige Arten nicht allzu sehr behelligt wurden. Aber ganz lupenrein sahen sie natürlich nicht mehr aus.

      Der User Duschl bietet hier im Forum ja Thorichthys helleri an - das wäre eine seltene und tolle Alternative zum Meeki.

      Als Beifische würde ich etwas Robusteres als Platys wählen - Poecilia gillii beispielsweise.

      Viele Grüße
      Chris
    • Moinsen Chris (CH),

      stelle ja grade selber auf dasselbe Maß um, wenn alles klappt (selbstgebautes Holz-Aquarium). Dann kmmoen meine Fische aus ihrem alten 150x50x50 AQ in 160x60x50 cm rein. Etwas mehr Grundfläche halt. Ich halte allerdings nur kleine Fische und Zwergcichliden aus dem SA-Bereich. Für grössere "Brocken" ist mir das AQ zu klein, und ich mag es wenn da nicht nur 6, oder 8 Fische rumzischen. Soviele Fische wirst du ja dann garnicht einsetzen können, oder?
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Guten Morgen allerseits

      Cichliden_Chris schrieb:

      Eine unkomplizierte Alternative wäre Herotilapia multispinosa


      Durchaus interessant. Danke Chris. Das gebuddelt und geknabbert wird, darauf muss man ja gefasst sein bei den Mittelamerikanern

      Cichliden_Chris schrieb:

      Als Beifische würde ich etwas Robusteres als Platys wählen - Poecilia gillii beispielsweise.


      P. Gillii habe ich auch auf der Liste. Muss schauen, dass ich diese mal Live sehen kann. Mit den Platies habe ich schon Erfahrung. Allgemein sollte man die Fische immer zuerst live sehen. Einrichtungsbeispiele oder youtube sind ja gut und recht. Aber live bringt einem am meisten.

      VoHa123 schrieb:

      grössere "Brocken" ist mir das AQ zu klein, und ich mag es wenn da nicht nur 6, oder 8 Fische rumzischen. Soviele Fische wirst du ja dann garnicht einsetzen können, oder?


      Ich verstehe nicht ganz? So viele Fische wie in einem Malawi-Becken wird es sicher nicht. 2 Buntbarsch-Arten maximal. Danach kommt dann darauf an welche weiteren Fische einziehen.

      Grüsse Chris
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken
    • Hallo Chris,

      ich könnte mit die C. nanoluteus in deinem Becken auch gut mit einer Andinoacara-Art aus Panama vorstellen. Bei Tillmann gibt es wünderschöne Andinoacara Sp. Cascajal (eben auch aus Panama). Mit blau und gelb sind das tolle Farbakzente. Und vom Verhalten müsste das auch gut klappen. Ich halte bzw. habe beide gehalten. Allerdings in getrennten Becken.

      Die Andinoacara buddeln gar nicht. Und bei den Kleinen Gelben hält sich das auch in Grenzen. Bei mir laichen sie gerne unter Steinen. Da wird dann eine kleine Höhle gegraben. Für Pflanzen ist das unbedenklich.

      Zu den Welsen. Ich habe gute Erfahrungen mit Sturisoma panamense gemacht. Die werden bei mir auch von größeren Cichliden (z.B. Hypsophrys nicaraguensis) weitgehend ignoriert. Allerdings habe ich ausgewachsene Exemplare eingesetzt. Sie sehen phantastisch aus, und es sind gute Algenfresser.

      Bei dieser Kombination könntest du das Becken auch gut bepflanzen.

      saludos,
      Olaf
    • Moinsen Chris,

      Nicht falsch verstehen. Deshalb setzte ich ja das oder am Schluss meines Satzes. Soll als Frage gemeint sein. Also: wieviele Tiere der grösseren Art lassen sich denn in solche einer AQ-Grösse halten? Ich schätze mal das du Fische anpeilst die so um die 10-15 cm haben, oder sind die noch grösser?
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Hi Chris,

      was ich mir bei dem Becken auch gut vorstellen kann wäre Th. Maculipinnis und Cryptoheros HRP. Schöner farblicher Kontrast, hatte ich auch mal in der Konstellation.
      Mit einer strukturierten Einrichtung gäbe es da m.E. nach keine Probleme. Dazu ggf. noch 10-15 Rautenflecksalmler, die sehen den mittelamerikanischen Astyanax sehr ähnlich.

      LG

      Christopher
      Christopher

      470 Liter Mittelamerika
    • Guten Morgen

      Die letzte Tage habe ich relativ wenig Zeit gehabt mich mit dem Besatz zu beschäftigen. Die Arbeit lässt grüssen. Aber wie gesagt habe ich ja Zeit.


      olka schrieb:

      ich könnte mit die C. nanoluteus in deinem Becken auch gut mit einer Andinoacara-Art aus Panama vorstellen. Bei Tillmann gibt es wünderschöne Andinoacara Sp. Cascajal (eben auch aus Panama). Mit blau und gelb sind das tolle Farbakzente. Und vom Verhalten müsste das auch gut klappen. Ich halte bzw. habe beide gehalten. Allerdings in getrennten Becken.


      Wer ist Tillmann? Händler?
      Der Adinoacara Sp. Cascajal erinnert mich ein wenig an den Anomalochromis Thomas (Afrik. Schmetterlingsbuntbarsch). Ist ein durchaus interessanter Fisch. Am meisten sieht man den A. Rivulatus. Der wird aber als "Green Terror" bezeichnet. Das macht schon Eindruck.. Sind die anderen Adinoacara auch so drauf?


      Zu den Welsen. Ich habe gute Erfahrungen mit Sturisoma panamense gemacht. Die werden bei mir auch von größeren Cichliden (z.B. Hypsophrys nicaraguensis) weitgehend ignoriert. Allerdings habe ich ausgewachsene Exemplare eingesetzt. Sie sehen phantastisch aus, und es sind gute Algenfresser.


      Danke für den Tipp. Bin aber nicht gerade überzeugt worden. :S Optisch sind die irgendwie gewöhnungsbedürftig. Muss aber gestehen dass ich die Live noch nicht gesehen habe. Sonst Welse?
      Neben den Saugwelsen zieht es mich auch immer wieder Richtung Corydoras. Doch die kommen meist nicht mit dem harten Wasser klar und sind zu "tief im Süden" beheimatet. Oder bin ich hier falsch? Google spuckt nichts in Richtung Mittelamerika und Corydoras aus.


      VoHa123 schrieb:

      Nicht falsch verstehen. Deshalb setzte ich ja das oder am Schluss meines Satzes. Soll als Frage gemeint sein. Also: wieviele Tiere der grösseren Art lassen sich denn in solche einer AQ-Grösse halten? Ich schätze mal das du Fische anpeilst die so um die 10-15 cm haben, oder sind die noch grösser?


      Also ich tendiere klar zu 1.1 und 1.1 bei den Buntbarschen. Habe einfach das Gefühl dass mehr nicht drin liegt. Lieber weniger Fisch, aber dafür natürliches Verhalten. Und wenn dann doch noch Platz für eine weitere Art ist, kann man dies später noch planen. Ich finde es schrecklich wie viele Becken enorm überlastet sind. Auf Youtube gibt es genügen Beispiele von überfüllten Becken.


      Dubfocus schrieb:

      was ich mir bei dem Becken auch gut vorstellen kann wäre Th. Maculipinnis und Cryptoheros HRP. Schöner farblicher Kontrast, hatte ich auch mal in der Konstellation. Mit einer strukturierten Einrichtung gäbe es da m.E. nach keine Probleme.


      HRP = Honduran Red Point? Ist der nicht sehr ähnlich dem cryptoheros nigrofasciatus? An diesen Fisch habe ich wage Kindheitserinnerungen. Das waren "böse" Fische. Die klassischen Nigrofasciatus gefallen mir sehr. Doch die Bedenken zu denen sind mir fast zu hoch. Man liest und hört fast nur schlechtes über diese Fische. Wobei man wohl 70% der Horrorgeschichten wegen falscher Haltung erlebt/hört.


      Dazu ggf. noch 10-15 Rautenflecksalmler, die sehen den mittelamerikanischen Astyanax sehr ähnlich.


      Die lieben Rautenflecksalmler kommen imm wieder. Ich hatte jetzt lange Salmler. Ich tendiere hier stark zu Lebendgebährenden.



      Man darf eines nicht vergessen: Schlussendlich muss man sich auch ein wenig nach dem Markt richten. Mal schauen was so auf den Stocklisten ist.
      Ab Privat bekommt man hier in der Gegend sowieso nichts Aussergewöhnliches. Die meisten Aquarien sind ein reine Katastrophe. Dies wohl auch weil mit Abstand der grösste Fischhändler Hornbach ist.. :ups: Das Interesse an Biotop-Becken scheint gegen Null zu tendieren und viele "seriöse" Aquarianer habe ich noch nicht gefunden. :(

      Bilder kann ich noch keine liefern. :ups: Das Becken wird wie gesagt 160cm x 60cm x 60cm. Das Möbel entweder ein Alurahmengestell verkleidet, Vorteil ist man hat enorm viel Platz darunter und die Rückwand ist frei, oder dann ein klassisches Aquarienmöbel. Fix ist einzig: Weiss und alles bündig.

      Filterung mittels Eheim-Aussenfilter. Filterbecken wäre interessant, aber das erhöht nochmals die Belastung auf den Boden und kostet wiederum mehr.. (Selberbasteln ist nicht mein Ding)
      Die Belastung des Bodens ist schon hoch. Ich rechne mit Glas: 100 kg, Gestell 100kg, Wasser 600kg, Inhalt 100kg plus Beigemüse.. Da kommt schon einiges zusammen. Mittels Bodenplatte wird's dann auf 160cm x 60cm verteilt. Das ergibt nicht viele m2 zur Gewichtsverteilung. :S :S Baulich kann ich nichts machen. Bin im 3. Stock. Das Aquarium kommt aber an zwei tragende Wände zu stehen. Sollte also nichts geschehen.

      Beleuchtung wohl LED, aber gedimmt. Das MA-Becken braucht nicht viel Licht. Rückwand wird in schwarz gehalten. Mittels Folie oder Acryllack (von aussen befestigt oder angemalt.. ;) ) Die 3D-Rückwände sind sexy aber zu teuer.

      Bodengrund: Sand
      Ich danke nochmals für Eure Beiträge und melde mich wieder bei News. Schönen Sonntag.
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken
    • Hi Chris,

      wenn du jetzt nicht ein riesiges Filterbecken anlegst, sind aber 600 Kg für das Wasser in deiner Planung sehr hoch gegriffen. Du kommst Brutto nur auf 576 Liter, musst das Glas selbst abrechnen, dazu noch den Bodengrund, die Einrichtungsgegenstände und die nicht gefüllten Zentimeter am Beckenrand. 450 Liter/Kg Wasser sollten da realistischer sein.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Snowgnome schrieb:

      Hi Chris,

      wenn du jetzt nicht ein riesiges Filterbecken anlegst, sind aber 600 Kg für das Wasser in deiner Planung sehr hoch gegriffen. Du kommst Brutto nur auf 576 Liter, musst das Glas selbst abrechnen, dazu noch den Bodengrund, die Einrichtungsgegenstände und die nicht gefüllten Zentimeter am Beckenrand. 450 Liter/Kg Wasser sollten da realistischer sein.


      deters-ing.de/Berechnungen/Berechnungen.htm#Gewicht

      Ich lasse das Aquariengewicht berechnen 160cm x 60cm x 60cm, Glas 12mm, Boden 5cm (Sand) entspricht 715kg plus noch das Möbel sowie weiterer Inhalt. Meiner Meinung nach wird das Aquariumgewicht zu wenig beachtet. Die Bausubstanz stelle ich nicht in Frage. Man sollte sich nur bewusst sein wieviel Gewicht man sich da ins Zimmer stellt..
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken
    • Hallo Chris,

      richte mir auch gerade ein 350l Mittelamerikabecken ein (es ist gestern geliefert worden...).

      Sag mal Bescheid, wenn Du bei den Welsen weiterkommst. Bei mir kommen 1m/1w Thorichtys Mekki rein und eine Gruppe Schwertträger (1m/3w). Dazu wollte ich nocht eine kleine Gruppe Welse einsetzen, auch zur Algenbekämpfung, aber irgendwie scheint es sehr schwer zu sein die passenden zu finden, denn bei meinen 300l sollten sie nicht zu groß werden, wenn sie aber zu klein sind werden sie aber in einigen Monaten als Snack gesehen.

      Ähnlich wie bei Dir setze ich auf lieber weniger Fische, um auch ein schönes Naturverhalten haben zu können..

      Viele Grüße,

      Christian
    • Skywalker76 schrieb:

      Sag mal Bescheid, wenn Du bei den Welsen weiterkommst. Bei mir kommen 1m/1w Thorichtys Mekki rein und eine Gruppe Schwertträger (1m/3w). Dazu wollte ich nocht eine kleine Gruppe Welse einsetzen, auch zur Algenbekämpfung, aber irgendwie scheint es sehr schwer zu sein die passenden zu finden, denn bei meinen 300l sollten sie nicht zu groß werden, wenn sie aber zu klein sind werden sie aber in einigen Monaten als Snack gesehen.


      Salut Christian

      Thorichtys Mekki ist ein schöner Fisch. Aber hast Du wirklich den L46 im Visier? Hast Du einfach den "schönsten" aus Südamerika gewählt? Mit den Saugwelsen wird es wirklich schwierig. Auch bei möglichen Corydoras-Arten wird's wohl kaum möglich ein Biotopaquarium zu machen.

      Bei mir wird's 2 Buntbarsch-Arten geben, dann Lebendgebährende die überall umherwuseln und dann halt noch... offen. Ich tendiere immer mehr nach Mittelamerika, auch wenn es mit manchen Fisch-Arten etwas schwierig ist. Dennoch ist Malawi / Tanganjika noch nicht ganz abgeschrieben. Reine Felsaquarien gefallen mir nicht sonderlich. Etwas grün muss sein. Ich stelle mir vor das es an den Seen so Zwischenzonen gibt wo auch Vegetation statt findet. Habe aber noch nicht wirklich etwas gefunden. Einfach ein paar Pflanzen ins Malawibecken werfen will ich auch nicht. Und da ich an der Stelle nicht vorwärts komme, wird mein erster Gedanke Mittelamerika immer mehr zur Priorität.

      Halten wir uns immer gut auf dem Laufenden!
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken
    • Rubens schrieb:



      Salut Christian

      Thorichtys Mekki ist ein schöner Fisch. Aber hast Du wirklich den L46 im Visier? Hast Du einfach den "schönsten" aus Südamerika gewählt? Mit den Saugwelsen wird es wirklich schwierig. Auch bei möglichen Corydoras-Arten wird's wohl kaum möglich ein Biotopaquarium zu machen.

      Bei mir wird's 2 Buntbarsch-Arten geben, dann Lebendgebährende die überall umherwuseln und dann halt noch... offen. Ich tendiere immer mehr nach Mittelamerika, auch wenn es mit manchen Fisch-Arten etwas schwierig ist. Dennoch ist Malawi / Tanganjika noch nicht ganz abgeschrieben. Reine Felsaquarien gefallen mir nicht sonderlich. Etwas grün muss sein. Ich stelle mir vor das es an den Seen so Zwischenzonen gibt wo auch Vegetation statt findet. Habe aber noch nicht wirklich etwas gefunden. Einfach ein paar Pflanzen ins Malawibecken werfen will ich auch nicht. Und da ich an der Stelle nicht vorwärts komme, wird mein erster Gedanke Mittelamerika immer mehr zur Priorität.

      Halten wir uns immer gut auf dem Laufenden!

      Salut!

      Ist wirlkich sehr schwer mit den Welsen, mittlerweile bin ich mir mit L46 nicht mehr so sicher. Ausgesucht hatte ich ihn, weil er nicht so groß wird (8-10cm). Gestern bin ich noch auf ein Mekki Becken im Netz gestossen mit Hexenwelsen, so dass ich derzeit überlege ob ich nicht eine Grupp von 3-4 Hexenwelsen eine bessere Idee wäre. Corydoras-Arten fallen leider aus...

      Was ich ganz spannend finde ist die Pflanzenauswahl, denn hier möchte ich wirklich auch nur Pflanzen nehmen, welche aus MA kommen..

      Werde Dich auf dem Laufenden halten...

      Gruß,

      Christian
    • Hallo zusammen

      Das Becken habe ich diese Woche bestellt! Das hat lange gedauert. Aber zeitlich ging es mir nicht eher. Egal, jetzt ist meine Vorfreude umso grösser. Ca 6 Monate habe ich jetzt kein Becken mehr. Jetzt muss wieder eines her. Es fehlt mir.

      Obwohl man Stunden mit der Planung verbringt, kommt auf einmal meine liebe Frau und sagt: Ich möchte eine 3D-Rückwand in schwarz / grau. Natürlich teuer, aber es sieht einfach gut aus. Die einfache Juwel-Rückwand kommt nicht wirklich in Frage. Weshalb? Ein Raspler à la Bruno kann die vertilgen.. da muss schon eine "richtige" Schicht drauf sein. Daher komme ich wieder auf die BTN Slimline..

      Das mit dem Aussenfilter lasse ich wohl eher sein. Lieber die ganze Suppe permanent im Aquarium haben. Das ist der Hauptgrund. Nun schaue ich mich um zwischen Eck-HMF oder Innenfilter. Man verliert etwas Platz, das nehme ich in Kauf. Tendenz zu Eck-HMF, die werden fast überall in den Foren empfohlen. Reicht das für ein Mittelamerika-Becken? Einen oder zwei einsetzen?

      Bei den Fischen bin ich bei folgenden Barschen gelandet:Cryptoheros nanoluteus, Cryptoheros sajica, Hypsophrys nicaraguensis, Herotilapia multispinosa. Welse: Sturisoma panamense, aber gefallen würde mir eher ein anderer L-Wels. Ich weiss nicht ob es etwas grösserwerdende passen könnten. Restlicher Besatz: Platies, Schwerträger, Molly, einfach Lebendgebährend. Da habe ich noch keine fixe Idee. Und immer wieder schaue ich mir Corydoras an. Hier finde ich aber einfach keine aus der Gegend.

      Bilder sollte ich bald liefern können. Schönen Tag noch und bis bald

      PS: Wirklich SCHADE das dieses Forum nicht mehr per Tap-A-Talk erreichbar ist!
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken
    • Servus Chris,

      zu deinen angepeilten Cichliden - H. nicaraguensis empfinde ich als etwas wuchtig für das Becken, und C. nanoluteus gilt als relativ schwierig zu vergesellschaften. Könnte mir ein Pärchen C. sajica zusammen mit zwei Pärchen H. multispinosa gut vorstellen.

      Dazu passt ein Schwarm Poecilia gillii hervorragend - mit anderen Lebendgebärenden (die üblichen Arten aus dem Zooladen wie Platys oder Black Mollys) hatte ich kein Glück.

      Corydoras gibts in Mittelamerika keine - würde bei den doch recht robusten Cichliden auch generell auf Welse verzichten.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Chris,

      Rubens schrieb:

      Das mit dem Aussenfilter lasse ich wohl eher sein. Lieber die ganze Suppe permanent im Aquarium haben. Das ist der Hauptgrund. Nun schaue ich mich um zwischen Eck-HMF oder Innenfilter. Man verliert etwas Platz, das nehme ich in Kauf. Tendenz zu Eck-HMF, die werden fast überall in den Foren empfohlen. Reicht das für ein Mittelamerika-Becken? Einen oder zwei einsetzen?
      Ein einzelner Eck-HMF wäre mir bei der Beckengröße zu wenig Filtervolumen. Hängt aber auch von der Besatzdichte ab und davon wie wie groß du den E-HMF gestaltest. Du kannst den Raum hinter der Matte auch mit weiterem Filtermaterial auffüllen, ist nur fraglich ob das dann ausreichend belüftet ist. Bei den Matten geht man ja immer davon aus, dass aufgrund von Sauerstoffmangel in den tieferen Schichten nur die ersten 4cm(?) wirklich biologisch filtern.
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hallo MrR,

      In den sauerstoffarmen/sauerstofflosen Bereichen bilden sich anaerobe Bakterien die über Nitratatmung Nitrat abbauen.
      Gerade beim Hmf der mit einer langsamen Durchflussgeschwindigkeit arbeitet funktioniert dies wunderbar.
      Hmf sind also nicht nur in den vorderen Bereichen biologisch aktiv :top:

      Gruß,
      Niels
    • Hallo Niels,

      Niels7 schrieb:

      Hallo MrR,

      In den sauerstoffarmen/sauerstofflosen Bereichen bilden sich anaerobe Bakterien die über Nitratatmung Nitrat abbauen.
      Gerade beim Hmf der mit einer langsamen Durchflussgeschwindigkeit arbeitet funktioniert dies wunderbar.
      Hmf sind also nicht nur in den vorderen Bereichen biologisch aktiv :top:

      Gruß,
      Niels
      wie gut anerobe Filternung funktioniert, hängt meiner Erfahrung nach davon ab wen man fragt ;P
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hallilo MrR,

      Naja wissenschaftlich ist das ja belegt.

      Das Problem weshalb anaerobe Filterung bei vielen nicht funktioniert ist weil die Umwälzung einfach zu hoch ist.
      Ich muss immer schmunzeln wenn bei Außenfiltern die Aussage kommt der macht 1500l/h. Wozu denn, das ist völliger schwachsinn soviel Wasser durch ein Filter zu jagen mit ner Oberfläche/Querschnitt von bspw 25*25. Da wird nur Nitrit zu Nitrat, welches sich ohne abgebaut zu werden einfach weiter ansammelt.

      So betreiben leider aber auch viele ihre Hmf, knallen ne pumpe dahinter die ne wahnsinnig Umwälzung macht und versauen sich dadurch die wertvolle Nitratatmung, d
      enn anaerobe Bakterien können nur bei langsamer Durchströmung arbeiten.

      Bei wem es angeblich nicht funktioniert, sollte also entweder die Umwälzleistung drosseln oder die durchströmte oberfläche vergrößern.

      Gruß,
      Niels
    • Hallo zusammen,

      Ihr seid wie immer sehr schnell! Besten Dank.

      MrR schrieb:

      Hallo Chris,

      Rubens schrieb:

      Das mit dem Aussenfilter lasse ich wohl eher sein. Lieber die ganze Suppe permanent im Aquarium haben. Das ist der Hauptgrund. Nun schaue ich mich um zwischen Eck-HMF oder Innenfilter. Man verliert etwas Platz, das nehme ich in Kauf. Tendenz zu Eck-HMF, die werden fast überall in den Foren empfohlen. Reicht das für ein Mittelamerika-Becken? Einen oder zwei einsetzen?
      Ein einzelner Eck-HMF wäre mir bei der Beckengröße zu wenig Filtervolumen. Hängt aber auch von der Besatzdichte ab und davon wie wie groß du den E-HMF gestaltest. Du kannst den Raum hinter der Matte auch mit weiterem Filtermaterial auffüllen, ist nur fraglich ob das dann ausreichend belüftet ist. Bei den Matten geht man ja immer davon aus, dass aufgrund von Sauerstoffmangel in den tieferen Schichten nur die ersten 4cm(?) wirklich biologisch filtern.
      Das scheint mir auch so. Lieber in beiden Ecken einen haben. Im Stile wie diesen hier habe ich mir gedacht: ROFARO
      Links und rechts einer. Würde doch reichen..? (Achtung will keine Werbung machen, scheint mir aber ein tolles Prinzip)

      Niels7 schrieb:

      Hallilo MrR,

      Naja wissenschaftlich ist das ja belegt.

      Das Problem weshalb anaerobe Filterung bei vielen nicht funktioniert ist weil die Umwälzung einfach zu hoch ist.
      Ich muss immer schmunzeln wenn bei Außenfiltern die Aussage kommt der macht 1500l/h. Wozu denn, das ist völliger schwachsinn soviel Wasser durch ein Filter zu jagen mit ner Oberfläche/Querschnitt von bspw 25*25. Da wird nur Nitrit zu Nitrat, welches sich ohne abgebaut zu werden einfach weiter ansammelt.

      So betreiben leider aber auch viele ihre Hmf, knallen ne pumpe dahinter die ne wahnsinnig Umwälzung macht und versauen sich dadurch die wertvolle Nitratatmung, d
      enn anaerobe Bakterien können nur bei langsamer Durchströmung arbeiten.

      Bei wem es angeblich nicht funktioniert, sollte also entweder die Umwälzleistung drosseln oder die durchströmte oberfläche vergrößern.

      Gruß,
      Niels

      Hallo Niels,

      Ich brauche aber doch trotzdem ordentlich Strömung in einem Becken damit keine toten Zonen entstehen. Selber basteln kann ich nicht wirklich gut. Daher suche ich nach "Fertiglösungen"
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken