Artbecken für Lamprologus signatus

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo zusammen,

      anbei ein Update - das Pärchen hat schon wieder abgelaicht - das sind echt regelrechte "Brutmaschinen" und man könnte von einem einzigen Pärchen wohl hunderte Jungtiere aufziehen, so denn man möchte.

      Leider ergab sich daraus das Problem, das die Alttiere ihre vorhergehende Brut - die dank Fütterung mit Artemia-Nauplien gut herangewachsen ist - ziemlich scharf attackiert haben. Da ich diese ja bereits gut angefütterten Jungtiere aufziehen möchte, musste ich mir etwas einfallen lassen. Habe somit mal die Schneckenhäuser unter Wasser "ausgeschüttelt", und zwei Häuser brachten dann auch eine ordentliche Anzahl von Larven zutage, die von ihren älteren Geschwistern heißhungrig verschlungen wurden.

      Bin gespannt, wann die Alttiere wieder laichen - und das, obwohl ja genügend Jungtiere im Becken sind. Wahrscheinlich füttere ich zu gut ;)

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      anbei mal ein Foto-Update.

      Ich habe die Jungfische um sage und schreibe 40 Tiere reduzieren müssen - sind jetzt immer noch gut 30 Stück - das genügt für die Aufzucht in dem doch eher kleinen Becken.
      Hatte sogar einen Abnehmer dafür, sodass sie nicht als Futter enden mussten.
      Es ist krass, wie stark sich diese kleinbleibende Schneckencichliden-Art vermehrt, und in welcher Stückzahl!

      Viele Grüße
      Chris
      Bilder
      • Signatus_Februar2017_1.jpg

        209,39 kB, 1.753×1.117, 39 mal angesehen
    • Hallo zusammen,

      und noch ein - hoffentlich werbewirksames - Foto dieser schönen Zwergcichliden.
      Echt schade, dass südamerikanische Zwergcichiden so gefragt sind, die kleinbleibenden Tanganjika-Arten jedoch kaum.
      Bei Interesse an Nachzuchten genügt eine PN ;)

      Viele Grüße
      Chris
      Bilder
      • Signatus_Februar2017_2.jpg

        193,45 kB, 1.824×1.150, 42 mal angesehen
    • Servus Marco,

      ich mag beides - es gibt natürlich auch tolle (und relativ "robuste") kleine südamerikanische Arten.
      Aber unterm Strich empfinde ich die Tanganjika-Zwergcichliden als wesentlich pflegeleichter.
      Anstatt mit Neons, Guppys und Konsorten zu beginnen, würde ich Anfängern zu einem Artbecken mit Neolamprologus multifasciatus raten - bin mir sicher, dass dann wesentlich weniger Anfänger das Hobby wegen anfänglicher Misserfolge "hinschmeißen" würden.

      Absolute Favoriten wären auch kleine Mittelamerikaner zusammen mit robusten Lebendgebärenden - bei genügend Platz (unter 150 cm Kantenlänge ists meiner Meinung nach einfach Käse).

      Viele Grüße
      Chris
    • Ich glaube, dass ein Problem sicherlich ist, dass Sie nicht so "bunt" sind, wie die Südamerikaner. Von daher auch weniger Interesse von Fachgeschäften und Einsteigern besteht. Leider.

      Vielen Dank für den tollen Bericht und Update! Mich hast Du damit auf jeden als "Fan" dieser Art gewinnen können und wenn ich mein 2. Becken irgendwann einmal einrichte, sind Tanganjika-Zwergcichliden sicherlich eine der Optionen,

      Gibt es eigentlich keine Möglichkeit für Beifische? Kenn mich mit Tanganjika-Zwergcichliden nicht aus...
    • Hallo,

      da die Tanganjika-Zwergcichliden bei der Revierverteidigung nicht zimperlich sind, fallen Lebendgebärende oder Salmler als Beifische flach - und stilecht wäre das sowieso nicht.
      Wenngleich ich schon gelesen habe, das manche Leute Schneckencichliden mit Guppys zusammenhalten - obs für die Guppys so erbaulich ist, stelle ich mal in Frage.

      Besser ists, beim Tanganjikasee zu bleiben und dann mehrere Arten von Tanganjika-Zwergcichliden miteinander zu vergesellschaften, oder eben Gruppenpflege einer Art. Für beide Varianten würde ich jedoch erst ein Becken ab 100 cm Kantenlänge empfehlen.
      Darunter nur paarweise Pflege im Artbecken - mit Ausnahme von Neolamprologus multifasciatus oder evtl. N. similis - da ist auch eine kleine Gruppe möglich, 1/3 beispielsweise.

      Viele Grüße
      Chris
    • Servus,

      ein 100 cm-Becken ist eine schöne Größe für Schneckencichliden - je nach Art eben als Artbecken (beispielsweise bei L. hecqui, L. meeli und andere größere Arten) oder eben in Vergesellschaftung mit einer zweiten kleinen Tanganjika-Cichliden-Art (beispielsweise N. multifasciatus und J. transcriptus oder N. brevis und N. caudopunctatus).

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      auch hier mal wieder ein Foto-Update :)

      Habe das Becken etwas umgestalten müssen, damit auf der linken Seite ein Rückzugsraum für die Jungtiere geschaffen wird.
      Die Alttiere sind nämlich permanent am Ablaichen, und jagen ihre ältere Brut dann außer Sichtweite - da leistet der große Steinriegel auf der linken Seite als Sichtbarriere gute Dienste. Sobald die neue Brut ausschwärmt ("Nestflüchter"), machen sich die älteren Geschwister natürlich darüber her.

      L. signatus ist eine äußerst produktive Art, würde man jedes Gelege aufziehen wollen, hätte ich wohl schon hunderte Nachzuchten ;)

      Viele Grüße
      Chris
      Bilder
      • Signatus_März2017_2.jpg

        211,76 kB, 1.824×880, 35 mal angesehen
      • Signatus_März2017_1.jpg

        235,78 kB, 1.548×1.180, 35 mal angesehen
    • Hallo zusammen,

      auch hier mal wieder ein Foto-Update - die Jungtiere entwickeln sich gut.

      Dennoch ist der Platz im Becken für die Jungtier-Aufzucht etwas zu knapp, da das adulte Pärchen immer wieder ablaicht und daher sein Revier verteidigt - sodass ich wohl zukünftig in diesem Becken nicht mehr gezielt züchten werde.

      Hingegen werde ich ein Pärchen der aktuellen Nachzuchten behalten und dann versuchen, zwei Pärchen dauerhaft miteinander zu pflegen (mal schauen, ob es funktioniert, ansonsten wird das Nachzuchtpärchen eben abgegeben).

      Viele Grüße
      Chris

      P.S.: Die Geschlechtsunterschiede werden langsam erkennbar, falls jemand L. signatus möchte - einfach melden.
      Bilder
      • Signatus_April2017_1.jpg

        272,73 kB, 1.824×1.192, 27 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cichliden_Chris ()

    • Hallo zusammen,

      oder würde es mehr Sinn machen, das Elternpärchen abzugeben und mit einer Gruppe 2/3 von den Nachzuchten zu starten, wenn Gruppenpflege das Ziel sein soll?

      Denn ich befürchte, wenn ich das Elternpärchen und ein Pärchen (oder 1/2) der Nachzuchten behalte, haben erstere zumindest anfangs noch die absolute Oberhand und ich weiß nicht, ob sich das irgendwann einpendeln würde?
      Andererseits gebe ich das Elternpärchen nur sehr ungern ab, sie harmonieren einfach super und haben sich toll entwickelt.
      Wobei auch die Nachzuchten Potential haben, sie bekamen ja ca. 4 Monate hauptsächlich lebende Artemia-Nauplien und haben sich viel besser entwickelt, als die mit dekapsulierten Artemia-Eiern aufgezogene vorangegangene Brut. Auch das Problem der Kropfbildung trat nun nicht mehr auf - wohl weil die lebenden Artemia-Nauplien sie gut mit Jod versorgt haben.

      Da das Becken für Jungfischaufzucht sehr knapp ist, fände ich eine dauerhafte Gruppenpflege (ohne gezielte Nachzucht) sehr interessant, da es dort doch mehr zu beobachten gibt, als bei einem einzelnen Pärchen im Becken.

      Na denn, freu mich auf eure Ideen!

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Markus,

      ich hege ja keine Zuchtabsicht mehr bzgl. dieser Art. Daher dachte ich an die Gruppenhaltung, weils da doch mehr zu beobachten gibt, als wenn nur ein Pärchen im Becken schwimmt.

      Für eine Jungfischaufzucht bietet das Becken zu wenig Kapazität - die Alttiere laichen immer wieder und wieder trotz Anwesenheit der älteren Brut und attackieren selbige dann ziemlich nachdrücklich.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Markus,

      meine Beckenkapazitäten sind leider beschränkt.
      Würde nie auf die Idee kommen, fremde L. signatus zu meinem Pärchen zu setzen. Aber wenn man mit prächtigen, heranwachsenden Jungtieren (bei denen man nun die Geschlechter sicher unterscheiden kann) sozusagen an der "Quelle" sitzt...

      Es haben sich drei Jungtiere (1/2) herauskristallisiert - die größten drei - sie besetzen bereits Reviere am Boden. Vielleicht lasse ich sie mal im Becken, zusammen mit dem großen Pärchen. Falls es nicht klappt, kann ich die drei ja immer noch abgeben - habe einen zuverlässigen Abnehmer (Händler) für diese Art.
      Aber mein großes Pärchen gebe ich nur ungern her - die haben sich so schön entwickelt und harmonieren auch toll miteinander.

      Allerdings müsste der "Platzhirsch" dann teilen - ich glaube, da hilft nur beobachten und falls es nicht klappt, die drei Nachzuchten eben abgeben.

      Viele Grüße
      Chris