Artbecken für Lamprologus signatus

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    • Hallo zusammen,

      das Weibchen ist Gott sei Dank wieder fit :)
      Möchte nur wissen, was die Ursache für dieses seltsame Verhalten war und ich hoffe, dass das nun dauerhaft ausgestanden ist.

      Anbei mal zwei Fotos vom aktuellen Geschehen im Becken, die Brut wächst gut heran. Das Weibchen verjagt sie halbherzig, weil die Jungtiere untereinander auch schon etwas herumzanken und daher wohl "nerven".

      Viele Grüße
      Chris
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      • Signatus_Juli2016_1.jpg

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    • Moinsen Chris,

      schön zu lesen das es der Lütten wieder gut geht. Hoffentlich bleibt das so. Wünsche dir viel Spaß mit den Kleinen.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Hallo zusammen,

      auch hier mal wieder ein Update.

      Die Jungtiere sind ordentlich herangewachsen, wie man auf den Fotos gut sehen kann. Bei der Aufzucht gab es vorübergehend das Problem der Kropfbildung bei ein paar Jungtieren, was ich aber durch gezielte Jodgabe mittlerweile gut in den Griff bekommen habe. Vermutlich waren es doch etwas viele Jungtiere für die kleine Wassermenge, sodass es vorübergehend zu Jodmangel (in unserem Leitungswasser ist eh sehr wenig Jod meines Wissens) kam.

      Die Jungtiere werden Ende des Monats abgegeben, und danach steht für die Alttiere der Umzug in ein etwas großflächigeres Becken (60 x 40 x 30 cm) an.

      Die Fotos 1 und 2 zeigen das Männchen inmitten der doch schon recht großen Jungtiere - die Geschlechter derselben sind überwiegend bereits gut erkennbar.

      Das Foto 3 zeigt u.a. zwei junge Weibchen beim Imponiergehabe - die Art ist meiner Meinung einer der
      schönsten Zwergcichliden des Tanganjikasees.

      Das Foto 4 zeigt das Zuchtpärchen sowie ein Jungtier - diese Art hat trotz Anwesenheit der Jungtiere immer wieder abgelaicht - aktuell betreut das Pärchen auch wieder Laich und hält die ältere Nachkommenschaft auf Distanz.
      Kleiner dürfte das Becken nicht sein, und ich bin froh, ihnen bald eine größere Grundfläche zur Verfügung stellen zu können.

      Das Foto 5 zeigt den schon deutlich zurückgegangenen Kropf eines Jungtiers, ich setze ein Jodpräparat aus der Meerwasseraquaristik dem Wasser zu.

      Viele Grüße
      Chris
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    • Hallo zusammen,

      heute war Abfischen angesagt, 33 Nachzuchten sind es geworden, die morgen in den Handel gehen werden.

      Bei der Gelegenheit habe ich auch den schon lange geplanten Umzug der L. signatus in das neue Becken mit den Maßen 60 x 40 x 30 cm (L x B x H) vorgenommen.

      Beim Umsetzen des Weibchens mitsamt Schneckenhaus konnte ich Laich in selbigem entdecken, der Laich dieser Art liegt lose im Schneckenhaus - habe davon ein Foto gemacht.

      Dann noch ein Foto vom neuen Becken, gefällt mir wesentlich besser als der ehemalige 40-cm-Würfel.

      Das Pärchen erkundet in bester Harmonie die neue Umgebung und "freut" sich bestimmt, dass die halbstarke "Rasselbande" nun endlich ausgezogen ist.
      Das ist echt bemerkenswert, seit der ersten Verpaarung konnte ich keinerlei Konflikte zwischen den Alttieren beobachten, es ist immer alles sehr harmonisch - auch der Umzug (dazwischen lagen ein paar Stunden im Eimer, vorsichtshalber getrennt) hat daran glücklicherweise nichts geändert.

      Solch ein kleines Tanganjikabecken ist doch eigentlich der ideale Einstieg in die Aquaristik - ich meine, unkomplizierter gehts kaum. Der Faktor Bepflanzung und deren Pflege fällt weg, daher nur eine sehr mäßige Beleuchtung und dazu kleinbleibende Fische mit hochinteressantem Verhalten - was will man mehr? ;)

      Gerade in Gebieten, wo hartes und alkalisches Wasser aus der Leitung kommt, bieten sich Tanganjikasee-Zwergcichliden echt an. Dennoch ist diese Sparte selbst bei örtlichen Händlern deutlich unterrepräsentiert. Eventuell kann ich bei meinem Stammzoohändler nach dessen Umzug ein neues, kleineres Schaubecken einrichten - wird dann voraussichtlich mit Neolamprologus multifasciatus und Julidochromis ornatus besetzt und kann hoffentlich so manchen Ladenbesucher von den Tanganjikas begeistern :)

      Viele Grüße
      Chris
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    • Hi,

      Cichliden_Chris schrieb:

      Solch ein kleines Tanganjikabecken ist doch eigentlich der ideale Einstieg in die Aquaristik - ich meine, unkomplizierter gehts kaum. Der Faktor Bepflanzung und deren Pflege fällt weg, daher nur eine sehr mäßige Beleuchtung und dazu kleinbleibende Fische mit hochinteressantem Verhalten - was will man mehr? ;)
      Absolute Zustimmung meinerseits. Problem ist nur, dass den meisten Einsteigern die kleinen Cichliden zu wenig Farbe haben. Und leider werden solche Aquarien von vielen als kahl und langweilig empfunden.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hallo Marco,

      ja - sind halt eher dezente Farben. Dennoch empfinde ich z.B. L. signatus oder N. caudopunctatus durchaus sehr ansprechend gefärbt.

      Klar wirkt solch ein Becken relativ kahl (Kommentar eines Arbeitskollegen zu meinem Bürobecken mit Julidochromis sp. "Gombe": "Steinwüste..."), aber das gehört für ein Tanganjikabecken halt so - und hat den Vorteil, enorm pflegeleicht zu sein. Wenn ich bedenke, was Pflanzen und Wurzeln doch für Ärger/Dreck machen können...

      Und Tanganjikasee-Cichliden sind alles andere als langweilig - genau das möchte ich ja mit dem Schaubecken beim Händler auch unter Beweis stellen, weil gerade bei N. multifasciatus und auch den Julidochromis immer mal wieder eine Brutpflege im Gange ist und dann vom aufmerksamen Betrachter hautnah miterlebt werden kann ;)

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Maggi,

      dankeschön :)

      Ja - bislang haben sie sich gut vermehrt, sodass sie bestimmt bald wieder für Nachwuchs sorgen werden.
      Problematisch könnte nur irgendwann die Abgabe der Jungtiere werden - wirklich gefragt sind Schneckencichliden ja leider nicht - daher werde ich eine Brut vorerst mal nicht gezielt aufziehen.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      und um meinen Nachzuchten-Reigen zum Jahresbeginn zu komplettieren - heute haben die aktuellen Jungtiere meiner L. signatus ihr Schneckenhaus verlassen. Da ich nun lebende Artemia-Nauplien zur Verfügung habe, wird es sicherlich eine gute Aufzucht werden :)

      Die Art ist wirklich ein wunderschöner Schneckencichlide, und es ist immer wieder imposant zu beobachten, mit welcher Vehemenz die Brut verteidigt wird.

      Viele Grüße
      Chris
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    • Hallo zusammen,

      die Jungfische wachsen gut heran :)

      Sie beziehen gelegentlich gerne mal Posten auf erhöhten Liegeplätzen in Form von Steinen - ebenso wie die adulten Tiere. Diese Art liegt/sitzt sowieso recht gern mal zwischendurch.

      Und insbesondere das Weibchen hat - vorallem in ihrem Kernrevier - den Bodengrund in eine Kraterlandschaft verwandelt. Das wird wohl den Zweck haben, dass sich in den Vertiefungen bevorzugt Futter für die Brut sammelt - kennt man ja auch von anderen Cichliden. Und ich deponiere die Artemia-Nauplien auch immer per Röhrchen und Spritze dort.

      Viele Grüße
      Chris
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