Artbecken für Lamprologus signatus

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    • Moinse Chris,
      sehr schöne Art, gefallen mir gut, auch farblich! Meine ersten Schneckencichliden waren damals auch die Multis, aber nachdem ich nix mehr sehen konnte, da sie es sich zur Aufgabe gemacht hatten die Frontscheibe zu zubuddeln, habe ich mich getrennt... :D
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :trop:
    • Hallo Maggi,

      ja, N. multifasciatus sind echte Wühlmäuse... - aber wenn man ihnen nicht sooo viel Sand gibt, dann können sie ihn auch nicht die halbe Frontscheibe hoch auftürmen ;)
      Denn letztendlich wollen sie ihre Schneckenhausburg ja sandfrei bekommen, damit möglichst viele Zwischenräume entstehen, daher habe ich ihnen erstmal garnicht so viel Sand ins Becken getan.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      die Jungtiere wachsen ordentlich, und auch die Eltern sind mittlerweile recht stattlich geworden - im Vergleich zu den zierlichen Fischlein beim Kauf.

      Das zwischenzeitlich ziemlich dick gewordene Weibchen war gestern erstaunlich schlank - erneutes Ablaichen trotz vorhandener Jungfische vermute ich mal stark - mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt. Ich hoffe, die älteren Geschwister freuen sich über die Zusatzkost, weil noch mehr Jungfische möchte ich eigentlich nicht aufziehen - sind ja jetzt schon über 30.

      Noch verhalten sich die Eltern recht tolerant gegenüber ihrer Brut, so wie ich das bei L. hecqui auch erlebt habe.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Maggi,

      danke :)

      Ich bin gespannt, wie gut ich die Nachzuchten an den Mann/die Frau bekomme... - notfalls bleibt nur der Großhandel.

      Leider sind kleine Tanganjikacichliden bei uns in der Gegend - trotz idealer Leitungswasserwerte - kaum gefragt. Kann das absolut nicht verstehen, da kaufen die Leute lieber M. ramirezi und rote Neons in unser mittelhartes, alkalisches Wasser...

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      manchmal kommt es wirklich dick :(

      Nach dem Wasserwechsel schoss das Signatus-Weibchen wie gestört durch das Becken, hielt sich dann versteckt, nun schwimmt sie zwar wieder herum, aber verhält sich trotzdem seltsam - hat sich vorhin auch ein paar mal schnell im Kreis gedreht und wirkt sehr unruhig.
      Was ist da los?

      Persönlich schaut es mir nach Vergiftung aus - aber das Männchen und die ca. 35 Jungtiere sind wohlauf.

      Eine Art epileptischer Anfall?

      Bin gespannt, ob sie morgen noch am Leben ist... - man kommt sich da sehr hilflos vor - gestern war sie noch topfit.

      Falls sie verstirbt, stellt sich die Frage, ob ich lieber das Männchen mit einer seiner Töchter verpaaren soll, oder ob ich es besser abgeben und dafür von den Nachzuchten ein Pärchen behalten soll?
      Momentan würde ich das Männchen eh bei seinen Nachzuchten schwimmen lassen, bis sie abgabereif sind, und dann eben entsprechend verfahren - denn ich möchte diese Art schon gerne weiterhin pflegen.

      Nachdenkliche Grüße
      Chris
    • Hallo Jakob,

      da spricht der Züchter - vielen Dank für diesen wertvollen Tipp :top:
      Werde dann ein paar Nachzuchttiere behalten, damit sich ein Pärchen finden kann.

      Wobei ich ja noch etwas Hoffnung habe, dass das Weibchen wieder fit wird - hast du eine Idee, was die Ursache sein könnte?

      Irgendwie werde ich bzgl. meinem Mückenlarven-Bottich im Garten immer skeptischer... - wer weiß, ob der Nachbar nicht vielleicht mal im Gemüsegarten gegenüber mit der Chemie zu Werke geht... oder auch die Brennnesselzweige vom Wegesrand, ob die so clean sind?
      Vielleicht sehe ich das bissl eng, aber mir fällt das halt auf, dass seit der Mückenlarven-Saison ich nun Ausfälle (Altispinosus-Männchen und nun das Signatus-Weibchen) habe, während den Winter über nichts passiert ist. Und auch das Büro-Aquarium (da gibts keine Mückenlarven ausm Gartenbottich) ist konstant stabil...

      Viele Grüße
      Chris
    • Moinsen Chris,

      ich als alter Pessimist würde da glatt noch die Qualität des Wassers anzweifeln. Wer weiß denn genau was da so dieses Jahr beim Regen runterkommt?
      Wenn du die Tonne in Verdacht hast kannst du das ja leicht abstellen (würde ich machen). Lieber auf Nummer sicher gehen als zu riskieren das dir noch mehr an Fischen kaputt geht. Wer weiß: vielleicht ist dir die Tonne "umgekippt". Ist ja schliesslich auch sowas wie ein Mini-Biotop.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Hallo Volkmar,

      ja - es regnet in den Mückenlarven-Bottich ja auch rein - auch auf diese Weise könnten Schadstoffe eingebracht werden.

      Vielleicht ist es etwas überzogen, aber ich habe den Bottich so eben ausgeleert - um diese Schadfaktorquelle eben mal auszuschließen. Denn es erstaunt mich schon, dass es den Winter über und auch im Büro keine Probleme gab - etwas anderes als negative Auswirkungen durch die Mückenlarven fällt mir da nicht ein.

      Das Weibchen hockt am Boden, vom oben dokumentierten Balzverhalten keine Spur mehr, das Männchen wirkt auch ziemlich ratlos, weil das Weibchen garnicht mehr so auf ihn reagiert, wie gewohnt. Mal sehen, wie es weitergeht - glaube nicht, dass sie sich noch erholt, aber mal abwarten. Äußerlich ist bislang nichts sichtbar.

      Viele Grüße
      Chris
    • Moinsen Chris,

      frisst sie noch? Wenn ja, probier's mal mit Vitaminpräparat (Fischtamin, z.B.). Könnte helfen falls sie eine Vergiftung hat um ihre Abwehr dagegen aufzupäppeln.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Hallo Volkmar,

      gestern gab es Flocken, sie fraß sehr zögerlich, aber immerhin. Auch verhielt sie sich gestern wieder etwas normaler, wirkte aber noch immer etwas "gestört" - mal schauen, wie es weitergeht.
      Mit Flüssig-Vitaminpräparaten (sowohl Sera als auch JBL) konnte ich bisher leider keine sichtbaren Erfolge erzielen.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Markus,

      bislang nicht - einen Wassertest für Nitrat besitze ich nicht, höchstens noch Teststreifen - muss ich mal nachschauen.
      Einen Nitrit-Test habe ich - bin das Wochenende jedoch unterwegs, sodass ich aktuell leider nicht messen kann.

      Ich denke aber, dass bei einer generellen Vergiftung ja der ganze Besatz betroffen sein müsste. Das Männchen ist jedoch wohlauf, und die (ja eigentlich empfindlicheren?) Jungfische ebenso.
      Es muss irgendetwas Individuelles sein, was nur das Weibchen betrifft anscheinend. Sie frisst zögerlich, verhält sich noch immer recht passiv, aber umherschießen oder drehen kamen bisher nicht mehr vor.

      Viele Grüße
      Chris
    • Cichliden_Chris schrieb:

      Ich denke aber, dass bei einer generellen Vergiftung ja der ganze Besatz betroffen sein müsste.
      Nein, ein Tier muss die schwächste Niere haben.

      Ich hatte mal etwas ähnliches. WW und die Leleupis drehten sich und starben, während die Malawis unbeeindruckt blieben. Ich habe damals das Wasser testen lassen und ein Wert war völlig in den Wicken. Das muss ganz schnell gegangen sein. Ich habe das damals erklärt bekommen, dass ist nun aber ca. 10 Jahre her. Von daher bin ich mit dem Wirkungsprinzip überhaupt nicht mehr sicher.

      Bei Dir scheint es aber weit weniger schlimm zu sein. Deswegen kann ich mir gut vorstellen, dass es das eine Individuum noch gut abkann, während das andere starke Symptome zeigt.
    • Hallo Markus,

      du meinst, dass das frische Leitungswasser "einen Stich" hatte somit?

      Mal schauen, ob meine Wassertests noch haltbar sind (ich teste sehr selten eigentlich) - ggf. auch mal das frische Leitungswasser testen.

      Was mich halt wundert, dass wirklich nur das Weibchen betroffen ist - der Rest ist topfit - sowohl das Männchen, als auch die zahlreiche Jungfischschar. Klar, dass es bei einer Vergiftung erstmal das schwächste Tier dahinrafft, aber zumindest der eine oder andere Jungfisch müsste doch Symptome zeigen? Generell sind Jungfische doch empfindlicher als Adulti?
      Bei dir hat es damals ja auch die kompletten Leleupis erwischt gehabt.

      Aber schon krass - da meint man, man tut den Fischen mit einem ausgiebigen Wasserwechsel was Gutes, und dann sowas.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      Wassertest ergab keine Auffälligkeiten, Nitrat <10 und Nitrit nicht nachweisbar.
      Das Weibchen frisst wieder tüchtig und verhält sich nahezu normal - reagiert wieder auf Balzversuche des Männchens und verjagt halbherzig die Jungfische, wenn sie ihr zu nahe auf den Leib rücken. Sie wirkt nur noch ein bisschen träger als sonst, aber hat sich wieder erstaunlich gut erholt, hätte ich nicht gedacht.

      Viele Grüße
      Chris