Malawisee 540L in Billigheim entsteht

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    • Malawisee 540L in Billigheim entsteht

      Hallo zusammen,

      einige von Euch haben sicher schon in meinem Vorstellungs- Thread gelesen, dass ich mir ein Malawisee- Becken zulegen möchte.
      Zur Zeit hab ich von Meduzza6 ein Becken mit den Maßen 150x60x60cm im Auge, passt einfach super zur Wohnungseinrichtung und der Preis passt auch einigermaßen.

      Zur Technik:

      1x EHEIM professionel 3e 700 Außenfilter (läuft gerade noch an einem anderen Becken) neue Filtermedien sind vorrätig.
      1x EHEIM reeflexuv 800 UVC-Anlage (soll nur sporadisch laufen, so zumindest der Plan)
      1x EHEIM AirPump 400 Luftpumpe mit zwei Ausströmern
      2x LED Lichtleiste 21W für Felsbecken vom Aquarienhersteller
      1x LED Lichtleiste 21W für Pflanzbecken vom Aquarienhersteller
      1x Dennerle Temperatur Regeleinheit für Bodenheizung und Heizstab. Bodenheizung und Heizstab werden aber nicht eingebaut, es geht hier nur um die Temperaturanzeige und das Gerät ist schon vorrätig vom alten Aquarium.
      je 1x EHEIM Installationsset 1+2 für die Filterung (Ansaug- und Einlassleitung vom Filter)

      Inneneinrichtung:

      Steinaufbau aus Lochgestein, auch wenn es nicht ganz so natürlich oder Original ist. Das Gestein ist aber vorhanden und soll auch genutzt werden.
      Ein paar Anubias und Javafarn evtl. noch ein paar Valisneria gigantea als Bepflanzung.

      Besatz:

      1x Segelschilderwels L1 (der arme Kerl ist noch da und soll auch nicht weg)
      2x Wabenschilderwelse (wurden mit einem 720L Aquarium mit übernommen und sollen auch da bleiben)

      Ich weiß, die Welse gehören eigentlich nicht zu Malawi, aber abgeben geht leider nicht, der L1 wurde von mir groß gezogen und die anderen beiden kommen immer an die Scheibe wenn ich an's Aquarium komme.

      Bei den Barschen bin ich mir absolut nicht sicher, in meinem Vorstellungs- Thread hab ich eine Wunschvorstellung gelistet, was aber wahrscheinlich nicht so toll ist.

      3/6 Melanochromis auratus
      2/4 Melanochromis joanjohnsonae
      2/4 Melanochromis perileucos
      2/4 Metriaclima barlowi
      2/4 Pseudotropheus sp. elongatus ornatus

      Die erste Zahl wären die Männchen und die zweite Zahl die Weibchen, jetzt hab ich aber schon gehört lieber 3 Männchen und mehr Weiber, dafür aber eine Art weniger usw.

      Das sind auch alles nur Mbunas wie ich im schlauen Buch gelesen habe, ist es möglich Mbunas und Non- Mbunas zu kombinieren?

      Wenn ja, welche Arten könnte ich nehmen um möglichst bunte Fische zu haben, wenn möglich ohne Rot als Farbe und kleinere Fische sollten es sein, bis 15cm ca..

      Hab da absolut keine Ahnung von und im schlauen Buch hab ich nicht wirklich was gefunden dazu.

      So Ihr Experten, dann haut mal in die Tasten und lasst mich nicht dumm sterben, bin gespannt was Ihr dazu meint.
      Gruß Sascha

      :mala: :zbbf:
    • Hallo Sascha,

      wie Klaus schon gesagt hat, sind zwei Männchen meist die ungünstigste Variante. Da kann man gleich nur eins setzen.

      Was die Technik angeht, würde ich die Luftpumpe weg lassen und durch eine Strömungspumpe ersetzen. Wenn du die so platzierst, dass sich die Wasseroberfläche etwas bewegt, bringt das mehr Sauerstoff als ein Ausströmer und die Fische haben noch zusätzlich Strömung.
      Viele Grüße
      Malte
    • Hi,

      auch ich würde den Ausströmer weglassen. So ein Geblubber ist einfach nur hässlich. Mit einer ordentlichen Strömungspumpe schaffst du Wasserbewegung, die das Wasser mit Sauerstoff anreichert.

      Die Begriffe Mbuna / Nonmbuna sind derart unscharf, dass man allein daran kaum einen Besatz festmachen kann. Mbuna meint Felsenbewohner. Es gibt aber diverse Arten, die "landläufig" als Nonmbuna bezeichnet werden aber eben genau dort leben, wo Felsenbewohner anzutreffen sind. Man sollte schon etwas differenzierter Verhalten und Nahrungsbedürfnisse beleuchten. Beispiele gefällig:

      Pseudotropheus salosi: typischer Mbuna, lebt "steinig" und frist dann auch noch Aufwuchs
      Labidochromis caeruleus: gilt umgangssprachlich als Mbuna, ist aber kein Aufwuchs-, sondern eher Insektenfresser (kann aber problemlos mit typischen Aufwuchsfessern gehalten werden)
      Sciaenochromis fryeri: gilt als Nonmbuna, ernährt sich carnivore/proteinreich, lebt aber im fesigen Habitat
      Protomelas taeniolatus: gilt ebenfalls als Nonmbuna, kann aber aufgrund seines Temperaments und seiner Nahrungsansprüche relativ problemlos mit richtigen Aufwuchsfressern gehalten werden
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Nachtrag meinerseits,

      die Welse würde ich definitiv weglassen. Die sind/werden viel zu groß für das Becken, produzieren richtig viel Dreck und mögen es auch wärmer als Malawis. Und besch....eiden sieht`s auch noch aus :D
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Agassizii_82 schrieb:

      ...
      Zur Technik:

      1x EHEIM professionel 3e 700 Außenfilter (läuft gerade noch an einem anderen Becken) neue Filtermedien sind vorrätig.
      1x EHEIM reeflexuv 800 UVC-Anlage (soll nur sporadisch laufen, so zumindest der Plan)
      1x EHEIM AirPump 400 Luftpumpe mit zwei Ausströmern
      2x LED Lichtleiste 21W für Felsbecken vom Aquarienhersteller
      1x LED Lichtleiste 21W für Pflanzbecken vom Aquarienhersteller
      1x Dennerle Temperatur Regeleinheit für Bodenheizung und Heizstab. Bodenheizung und Heizstab werden aber nicht eingebaut, es geht hier nur um die Temperaturanzeige und das Gerät ist schon vorrätig vom alten Aquarium.
      je 1x EHEIM Installationsset 1+2 für die Filterung (Ansaug- und Einlassleitung vom Filter)
      ...

      Was ich machen würde:
      Den Eheim-Topf verkaufen. Es stehen jeden Tag genug Leute auf, die für sowas ne menge Geld bezahlen und dann würde ich einen Mattenfilter verwenden. Aber natürlich kannst du auch den Topf verwenden.
      UVC ist prima, aber es geht ebenso ohne. Wenn man sowas verwendet, braucht man aber auch eine passende Pumpe dazu.
      Die Luftpumpe braucht man nun wirklich nicht.
      Du willst das kleine Becken doch nicht wirklich mit 63 W Licht befeuern? Kann man zwar machen, ist aber unnötig.
      Heizung bei Malawis? Wenn das Aq in einem Wohnraum steht, ist eine Heizung überflüssig. 20-22°C reichen den Fischen.

      Was definitiv fehlt, ist eine Strömungspumpe. Modelle mit 4000 bis 8000 l/h sollten passen.

      Wie die anderen bereits gesagt haben, sind 2 Kerle pro Art die denkbar ungünstigste Variante. 1 Kerl ist OK, 3 und mehr Kerle ebenfalls.

      Belasse es bei einer Melanochromis-Art. Auch wenn sie als Jungtiere sehr schön sind, rate ich immer von Mel. auratus ab.
      Nach ein paar Jahren dreht es beim dominanten Kerl nen Schalter und dann ist das SEIN Becken, in dem er alles killt was sich bewegt. Das klappt auch bei sehr viel größeren AQs.
      Pseudotropheus elongatus sind immer dankbar.
      Maylandia barlowi ist OK, auch (oder weil) es ihn nicht an jeder Ecke gibt.

      Din Unterteilung in Mbuna und NonMbuna ist für die Aquaristik weder sinnvoll, noch nützlich. Im Grunde ist es eine recht willkürliche Zuordnung von Gattungen, bei der keine Rücksicht auf Habitate, Ernährung oder Verhalten genommen wird.

      Wenn du die Maylandia barlowi nicht bekommst, könnte ich mir auch sehr gut Cynotilapia afra und ein paar Yellows mit dem restlichen Besatz vorstellen
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hallo zusammen,

      ich hab mich da wohl etwas falsch ausgedrückt.

      @Marco: mit Mbuna und Nonbuna meinte ich eigentlich Pflanzen- und Insektenfresser (ich meine das mal so gelesen zu haben, dass man das so unterscheidet).
      Die Welse sind alle ausgewachsen und schwimmen schon mehrere Jahre im 720L Becken von meinem Vater, der will das Becken aber abgeben und die Welse sind mir einfach ans Herz gewachsen.
      Ich weiß, dass die da nicht rein gehören, mal sehen was ich da noch machen kann.

      @ Jan: Das Gerät von Dennerle für die Temperatur, dient in meinem Fall nur als teurer Digitalthermometer, es wird weder eine Bodenheizung angeschlossen, noch ein Heizstab.
      Das Gerät ist noch von einem alten Becken vorhanden und liegt nur rum, dann kann ich es auch zum Anzeigen der Temperatur nutzen.

      Einen Mattenfilter hatte ich im 720L Becken, und hatte nur Ärger damit, keine Ahnung warum. Deshalb möchte ich gerne beim Topffilter bleiben.
      Die 63W Beleuchtung werden nicht komplett eingebaut, entweder 2x 21W Felsen, oder 1x 21W Felsen und 1x 21W Pflanzen,, da bin ich mir noch nicht sicher.
      Wahrscheinlich werd ich auch nur die 2x 21W Felsen Beleuchtung bestellen.

      @all:

      Zum Besatzthema hab ich absolut keinen Plan, deshalb frag ich ja vorher nach. Wenn die Fische drin sind, ist es zu spät.
      Ich bin über jede Kritik, Erklärung oder Ratschlag dankbar, aber manche Dinge wie z.B. Filter stehen einfach fest, da ich auch schon einige Zeit Aquarien besitze und meine Erfahrungen mit der Technik schon machen durfte. Seid mir nicht böse, wenn ich nicht jeden Tipp oder Ratschlag von Euch umsetzen werde.
      Gruß Sascha

      :mala: :zbbf:
    • So, ich nochmal,

      der Besatz lässt mir grad keine Ruhe.

      3/6 Cynotilapia afra
      3/6 Labidochromis caeruleus

      Gestreift und gelb wäre somit erfüllt.

      Dazu jetzt noch was Knall blaues und was in der Art wie M. auratus

      Was könnt ihr mir für die letzten beiden empfehlen?

      Würde eine Aulonocara- Sorte auch dazu passen? Und wieviele Fische insgesamt würdet Ihr empfehlen?

      Es gibt soo viele Arten, blicke nicht mehr durch wer mit wem kann und wer nicht.
      Gruß Sascha

      :mala: :zbbf:
    • Gestreift: C. afra - check
      Gelb: Yellows - check
      Leuchtend blau: Maylandia greshakei 1/3 bis 3/5
      Längsgestreift: Melanochromis cyaneorhabdos 5-8 oder Mel. chipokae/loriae 1/3 bis 3/5

      Aulonocaras mit Yellows geht gut, aber gegen praktisch alle anderen Aufwuchsfresser können sich die Aulos nicht durchsetzen.
      Wenn das Becken größer wäre, würde ich zu Protomelas taeniolatus raten, aber es ist ja nun mal nicht größer ;)
      Gruss
      Jan

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    • Hallo Sasha

      schönes Vorhaben hast im Kopf

      Persönlich bin ich von Mbunas nicht sehr angetan , aus diesen Grund das sie sehr viel Stein benötigen und mir Becken mit viel Gestein eine Optik haben wie eine Bauschuttdeponie.
      Das sieht aber jeder anders , wem es gefällt auch kein Problem.
      Lochgestein ist eigentlich sehr wenig in Malawibecken geworden , derzeit ist Alpenkalk oder Basalt sehr in Mode.
      ua. sind schon Fische bei Lochgestein in in den Löchern stecken geblieben.

      Was die Welse angeht , ich hab so einiges an Welsen bei mir im Becken , das schon über viele Jahre.
      Gegen den Aussenfilter spricht auch nichts , Mattenfilter sind auch nicht mein Ding.

      Hier mein Filter
      wird 1x im Jahr gereinigt
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Malawist schrieb:

      ...
      Gegen den Aussenfilter spricht auch nichts , Mattenfilter sind auch nicht mein Ding. ...

      Im Grunde spricht sehr wenig für Topf-Außenfilter. Durch die sequentielle Anordnung ist die Sauerstoffversorgung im Filter sehr schlecht. Je weiter hinten im Filter die Bakterien sitzen, um so weniger Sauerstoff bekommen sie, da dieser schon vorher von anderen Bakterien verbraucht wird. Da die Topffilter geschlossen sind, gibt es auch keine zusätzliche Anreicherung des Wasser mit Sauerstoff. Diesen Nachteil kann man nur durch mehr Strömung ausgleichen. Da die sequentielle Anordnung aber auch den Strömungswiderstand erhöht, bedeutet dies immer auch einen höheren Stromverbrauch. Im Grunde ist ein Topffilter also aus mikrobiologischer und physikalischer Sicht eine Fehlkonstruktion.
      Dazu kommt noch die sehr ungünstige Eigenschaft bei Undichtigkeiten. Da wird der Filter Wasser in den Raum befördern, bis er Luft zieht.
      Topffilter haben eigentlich nur einen Vorteil: man sieht sie nicht im Becken.

      Schilderwelse sind für die Aquarienhaltung eigentlich ungeeignet, da sie zu groß werden und zu viel Dreck produzieren. In ihrer Heimat gelten sie als Speisefische. Hau sie doch in die Pfanne ;)
      Gruss
      Jan

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    • Hallo Jan


      seit ich Aquarien habe , das seit 30Jahren hatte ich in keinsterweise Probleme.
      Sollte ich im Becken Filtern käme nur ein MKIF in Frage , HMF oder Mattenfilter wäre das letzte.
      Bei meinen Eigenbaufilter benötige 19 Watt, Klar ist das die Filter von Eheim usw schon einiges mehr verbrauchen.
      Filterbecken wäre auch noch eine Alternative , hierzu müßte man aber das Becken vor Ort bohren und mit einen Überlaufschacht versehen.

      wie so soll Sasha einen Fisch bzw. 3 Welse die er über Jahre schon pflegt in die Pfanne hauen , der Sinn erschliesst sich mir nicht.
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Hallo Dieter,

      ich kenne genug Leute, denen bereits AQs wegen defekten an Topffiltern ausgelaufen sind. Mir ist das vor etwa 25 Jahren auch mal passiert.
      Mehrkammerinnenfilter haben oft nur geringe Vorteile vor Topffiltern, da sie nach dem gleichen Prinzip arbeiten und das Wasser sequentiell durch die Filtermedien leiten. Immerhin fallen dort die Verluste durch Rohrleitungen weg und wenn man sie richtig baut, kann man das Wasser auch zwischendurch wieder mit Sauerstoff anreichern.
      Du magst Mattenfilter nicht, aber vom biologischen und vom physikalischen Standpunkt sind es ideale Filter.
      Filterbecken sind schon prima, aber sie verursachen eine enorme Verdunstung und brauchen ebenfalls relativ viel Strom. Es ist natürlich kein Problem auch nachträglich eine Bohrung in ein AQ zu machen. Glas bohrt sich leichter als Holz oder Metall. Es gibt aber auch Überläufe, die ohne auskommen.

      In meinem AQ habe ich von Filterbecken mit vorgeschaltetem Rieselfilter, auf HMF umgestellt und dieser Filter läuft nun ohne Wartung seit 3 Jahren. Er wird mit einer Strömungspumpe betrieben.

      Das mit dem Welse in die Pfanne hauen, war nicht zufällig mit diesem Smiley ;) versehen. Das war natürlich nicht wirklich ernstgemeint
      Gruss
      Jan

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    • Hallo zusammen,

      wow, das ging aber sehr schnell mit der Besatzfrage, ich Danke Euch vielmals, habt mir sehr geholfen.

      3/5 Cynotilapia afra
      3/5 Labidochromis caeruleus
      3/5 Maylandia greshakei
      3/5 Melanochromis cyanerhabdos

      So soll es jetzt werden, mal sehen was ich wo bekomme, evtl. muss auch noch was getauscht werden.

      Für die Maylandia hätte ich Pseudochromis socolfi als Ersatz und für die M.cyanerhabdos wären es die M. johannii.

      Das wären jetzt 32 Fische, geht das noch, oder ist das schon zu viel?

      Das Becken bestelle ich mitte Mai, dann kann es bis Juni geliefert werden, wenn ich dann Urlaub habe kann ich in aller Ruhe daran werken und wirken.


      Zur Erklärung warum ich keinen Mattenfilter haben möchte, hab ich folgendes zu sagen:

      Im 720L Becken, welches noch bei meinen Eltern steht, hatte ich links und rechts jeweils einen Mattenfilter integriert. Eine Filterpumpe, einen Schwamm, ein Auslassrohr nach oben und ein Düsenrohr außen. Im Filter hab ich zusätzlich noch zwei Filtersäcke mit Erlenzapfen und Zeolith eingebaut (Zeolith wurde in regelmäßigen Abständen gewechselt), soweit zum Aufbau.
      Die oft so extrem lange Standzeit wurde bei mir nie erreicht, musste alle halbe Jahre den Filter rausholen und reinigen, da kein Durchfluss mehr war. Nach dem Ausbauen des Schwamms, hatte ich mehr Dreck im Aquarium als vorher, das hab ich zwei Jahre mitgemacht, dann hatte ich die Nase voll. In einem 54L Aquarium hatte ich auch einen HMF, dort hatte ich keine Probleme.
      Der HMF ist kein schlechter Filter, jedoch möchte ich mir die Sauerei im Becken ersparen.

      Ausgelaufen ist mir mal ein Topffilter, weil die Dichtung oben am Kopf schon ewig alt war.
      Und einmal ist mir eine UVC Anlage geplatzt die im Dauerbetrieb war und das Kunststoffgehäuse von den Strahlen angegriffen wurde, fragt mich aber nicht warum, keine Ahnung.

      Und wegen den Welsen, beruhigt Euch mal wieder, es ist ja noch gar nichts entschieden, bis jetzt sind die noch in Ihrem 720L Becken.
      Das soll abgegeben werden mit samt den Fischen die drin sind, dazu aber mehr in einem anderen Bericht, muss nächste Woche erstmal Bilder und Bestandsaufnahme machen.
      Gruß Sascha

      :mala: :zbbf:
    • Hallo

      wenn man Topffilter betreibt sollte man beim Ansaugrohr ca 2cm unterhalb der Wasseroberfläche ein Loch bohren , somit kann bei einer Leckage nur diese Wasservolumen
      bis zum Loch auslaufen.
      Wenn man den Filter noch in eine Wanne stellt , "kann" eigentlich nix passieren.
      Das man Probleme mit Dichtungen haben kann ist mir auch bewust , deshalb sollte immer ein zweiter Satz parat liegen.
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Hallo zusammen,

      @Dieter: die Idee mit der Wanne und dem Loch ist super, muss ich mir merken. :thumbsup:

      @alle: Was legt ihr im Aquarium unter die Steinaufbauten, also zwischen Glas und Steine? Hab mal was von Styrodur gehört, ist das ok, oder gibt das irgendwas ans Wasser ab was schädlich ist?
      Wie dick sollte die Unterlage dann sein? Und, sitzen die Steinaufbauten bei Euch in der Mitte zentral, oder liegen die dann auch an der Rückwand/Seitenscheibe an?
      Wenn ja, was legt ihr da dann dazwischen? Eine Frage noch, wie groß sollen die Gesteinsbrocken sein?
      Gruß Sascha

      :mala: :zbbf:
    • Hi,

      du kannst sowohl, Styrodur, als auch Styropor als Unterlage nehmen. Bei mir waren die Steinaufbauten immer gegen die Rückwand gestapelt, da sollte auch ein Schutz her (z.B. eine gebastelte Strukturrückwand :D )

      Die Steine sollten so groß sein, dass man ordentliche Höhlen/Spalten bauen kann. Bei der Beckengröße kann der eine oder andere Stein auch mal 30 cm haben. Es mal halt nebenbei auch ausgewogen aussehen. Unten mal ein (leider nicht mehr existentes) Becken mit den Maßen 150x60x50 (Länge x Tiefe x Höhe). Allerings waren dort auch die Steine selbst gebastelt
      Bilder
      • 100_4917.JPG

        86,88 kB, 1.024×683, 67 mal angesehen
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hey Sascha,
      nicht vergessen uns das Becken dann zu zeigen!

      Ich tendierte übrigens zu johanni statt cyano., weil mir die Weiber echt gut gefallen, die Männchen angeblich gleich aussehen. Damit könnte man den Punkt 'gelb' abarbeiten, ohne eine weitere Art, L. caerulerus einzubringen und kann die Geschlechter besser unterscheiden.
      Liegt aber auch daran, dass ich mich an denen etwas sattgesehen habe.
      Liebe Grüße
      Phil
    • -phil- schrieb:

      ...
      Ich tendierte übrigens zu johanni statt cyano., weil mir die Weiber echt gut gefallen, die Männchen angeblich gleich aussehen. Damit könnte man den Punkt 'gelb' abarbeiten, ohne eine weitere Art, L. caerulerus einzubringen und kann die Geschlechter besser unterscheiden.
      Liegt aber auch daran, dass ich mich an denen etwas sattgesehen habe.

      Kann man so machen. Muss man aber auch nicht. :)

      Es ist ja nicht nur so, dass wir Probleme damit haben, die Geschlechter bei Yellows oder Mel. cyaneorhabdos zu unterscheiden. Die Fische schaffen das auf Distanz auch nicht. Darum ist sind die Kerls meist etwas relaxter drauf und darum ist bei diesen Arten die Geschlechterverteilung auch nicht so entscheidend
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hi

      jan.s schrieb:


      Es ist ja nicht nur so, dass wir Probleme damit haben, die Geschlechter bei Yellows oder Mel. cyaneorhabdos zu unterscheiden. Die Fische schaffen das auf Distanz auch nicht. Darum ist sind die Kerls meist etwas relaxter drauf und darum ist bei diesen Arten die Geschlechterverteilung auch nicht so entscheidend


      Das kann ich nur bestätigen, bei diesen beiden Arten ist das Geschlechterverhältnis eigentlich ziemlich egal. Ich wusste gerade bei den M. cyaneorhabdos nie, was da genau in meinem Becken schwimmt. Und trotzdem hat die Haltung funktioniert.
      Grüße aus Berlin

      Marco