mein neues Projekt

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    • mein neues Projekt

      Moin,

      jetzt geht es bei mir voran.
      Urpsprünglich hatte ich vor, im Flur in eine Fensternische ein Becken mit den Maßen 100x60x80 zu stellen und da dann auch eher hochgewachsene Fische wie Skalare einzubringen.
      Diesen Gedanken fanden insbesondere meine Kinder doof.
      Ich bin dann noch mal in mich gegangen und habe mir überlegt, dass ich eigentlich im Erdgeschoss ein ganzes Zimmer frei habe. Weslhalb also dann so ein Nischenprojekt.
      Ich konnte hier nun für günstiges Geld von Bekannten ein gebrauchtes Becken mit Schrank in 2 Meter Länge und rund 840 Liter bekommen.
      Dafür habe ich nun schon ein Filterbecken ausgerüstet, dass mit Patronen betrieben werden soll, so wie Lutz sein Becken filtert, nur eben kleiner.

      Ursprünglich war auch weiter die Idee an Südamerika in meinem Kopf, weil ich gerne ein bepflanztes Becken habe möchte.

      Nun habe ich mich aber doch für Mittelamerikaner entschieden, in erster Linie, weil ich keine Lust auf Wasserpanscherei jeglicher Art habe.
      Wegen der gewünschten Pflanzen habe ich mich letztlich gegen Fische der Bullenklasse entschieden und natürlich auch, weil das Becken letztlich enge Grenzen zieht.

      VIelmehr komme ich nun auf eine Gesellschaft zurück, die ich vor vielen vielen Jahren schon mal als Jugendlicher in einem 200 Liter Becken hatte: Archocentrus multispinosa und Thorichthys meeki.
      Beide möchte ich gerne als Gruppe halten.
      Das ist jetzt so die Grobplanung.

      Bepflanzung soll überwiegend aus einfachen Pflanzen wie Valisneria etc. bestehen.

      Ich habe mir heute Archocentrus multispinosa "red" und Thorichthys meeki "Rio Candelaria" bei Zierfischzucht Halle reservieren lassen. Bei den A. multispinosa handelt es sich um Nachkommen der Tiere von Kolja.
      Die Tiere werden, wenn ich Sie im nächsten Monat bekomme, wohl so um die 5-6 cm haben.
      Ich bin da schon sehr gespannt und muss nun zusehen, dass ich das Becken bald aufgestellt bekomme.


      Natürlich werde ich weiterberichten. :D
      viele Grüße

      Axel

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    • Hallo Axel,
      hört sich super an, bin schon auf Foto gespannt! :)
      Mit Multispinosas habe ich keine Erfahrungen; Meekis hatte ich nie, wollte sie aber immer mal haben deshalb ist in meinem Wohnzimmerbecken vor einiger zeit ein 6er-Trupp eingezogen. Von den Burschen bin ich echt begeistert, immer quirlig, immer am imponieren und Drohen aber nie "echte" Aggression...

      Gruß,
      Michael
      Gruß,
      Michael
    • Hallo Axel,

      Super Sache :thumbsup:
      Ich habe mir jetzt auch Jungtiere von Rio Candelaria reservieren können. Ich bekomme wenn ich im Februar nach Deutschland komme 8 Jungtiere.
      In meinem Multispinosa Becken habe ich Hammerschlag Crypto's und bin damit sehr zufrieden auch ohne CO2 und Dünger. Diese sollen auch in mein großes Becken.
      Bitte halte uns auf dem laufenden. Bin sehr gespannt da sich unsere Projekte sehr ähnlich sind.

      Wieviele Tiere setzt du jeweils ein? Ich wollte 2 Männchen + mehr Männchen pro Art einsetzen und jeweils ein paar Meeki und Multi's in 240er Becken als Backup und um junge hochzuziehen.


      Beste Grüße
      Tobi
    • Hallo Tobi


      In meinem Multispinosa Becken habe ich Hammerschlag Crypto's und bin damit sehr zufrieden auch ohne CO2 und Dünger


      Das sind gute und auch schöne Pflanzen für ein mit Buntbarschen besetztes Becken.
      Die Pflanzen schmecken offenbar nicht und sind hart.
      Sie bewegen sich zudem sehr schön in der Strömung und schatten das Becken nach oben ab.
      Ich habe noch eine volle CO 2 Anlage auf dem Speicher liegen. Ob ich die dann einsetze, entscheide ich später.
      Ich werde die Pflanzen so setzen, dass sie durch Steine seitlich neben den Wurzeln geschützt werden und nicht ausgebuddelt werden können, denn ich habe in Erinnerung, dass sowohl die A. multispinosa, als auch die T. meekis in Laichzeiten ganz ordentlich buddeln.


      Wieviele Tiere setzt du jeweils ein? Ich wollte 2 Männchen + mehr Männchen pro Art einsetzen und jeweils ein paar Meeki und Multi's in 240er Becken als Backup und um junge hochzuziehen.


      Ich habe mir von beiden Arten 8 Tiere reservieren lassen.
      Die Tiere sind noch so klein, dass sich schwerlich etwas zur Geschlechtern sagen lässt, zumal Herr Lehmann der Auffassung ist, dass die Männchen teilweise erst nachwachsen, sodass auch die Größe momentan noch kein Kriterium einer Geschlechterbestimmung ist.
      So sollen Sie erst mal wachsen und ggfs werden die Gruppen dann später reduziert.


      Natürlich gleichen wir uns ab. Es ist ja doch spannend, ob sich die Becken auch vergleichbar entwickeln.


      In einer Sache bin ich noch vollkommen unentschieden: BODENSUBSTRAT.

      Eigentlich bin ich ein erklärter Freúnd von Natursand aus der Weser. => sauber, unkompliziert und gut zu reinigen.

      Aber ich habe in den letzten Tagen viele Bilder und Youtubevideos angeschaut und dort viele Becken mit eher groben Natur-Kies von zum deutlich recht dunkler Färbung gesehen. Optisch war das auch ansprechend.

      Frage an die Spezialisten. Muss es für diesen Besatz unbedingt Sand sein?







      BB Code
      viele Grüße

      Axel

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    • Hallo Axel,

      mit Multispinosas hatte ich mal Erfahrungen, hübsche problemlost Tiere, ganz im Gegensatz zu den Meekis, die ich auch mal kurze Zeit hatte.
      Das ist aber schon über 30 Jahre her, so dass ich jetzt kaum mehr für Ratschläge tauglich bin.
      Viele Grüße aus Lüdenscheid
      Klaus

      UBB-Code :Vic:
    • Hallo Axel,

      mit der Frage des Bodensubstrates hast Du eine Glaubensfrage angerissen.
      Der von dir angesprochene grobe Kies sieht sehr gut aus. Nachteil wäre die mögliche Ablagerung von Futterresten. Eine Strömung wie im Bachlauf wirst Du ja nicht haben.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo Lutz,

      die neugewonnenen Möglichkeiten wollte ich diesmal gerade nicht voll ausreizen.

      Zum einen habe ich den Hinweis, dass auch Torichthys ihre Größe erreichen können, mehrfach gelesen.
      Zum anderen denkt man natürlich darüber nach, bei 2 Metern Länge schöne P. melanurus oder A. rivulatis, Astronotus oder andere 30+ Bullen zu halten.
      Aber irgendwie behagt mir der Gedanke nicht, dass solche Tiere einen Schlag mit der Schwanzflosse machen und am anderen Ende des Beckens angekommen sind.
      Gerade auch meine Astrontusdame hatte kaum Chancen sich auf 2 Meter ihrem kräftigen Partner zu entziehen.

      Selbstbeschränkung auf etwas kleine Arten ist daher das Gebot der Stunde und macht bei so schönen Tieren auch Spaß.
      Dafür werden es dann eben nicht nur Einzelpaare sondern kleine Gruppen.

      Und der Gedanke, dass unter diesen Voraussetzungen auch Pflanzen und vielleicht ein paar Lebendgebährende mit ins Becken passen, ist mir auch sympatisch.
      Wenn ich große Brocken sehen will, fahre ich zu Dir, zu Michael nach Sassenberg oder sogar mal zu Peter.

      Nein, es wird keine Strömung wie im Bachlauf werden, daher wäre Sand und feiner Kies die vernünftige weil pflegeleichterte Variante.
      Alternativ wäre auch noch ein Grund aus Sand und dann einige Stellen mit vermehrten Kieseln denkbar.

      Ich werde mich bei Gelegenheit im Kieswerk inspierieren lassen.
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Moin,

      ich habe nochmal mit Herrn Lehmann diskutiert und im Ergebnis meine Bestellung nochmal geändert.
      Anstelle der T. meeki werden es jetzt 8 Stück Torichthys aureus "Rio Tunico" F1 Nachzuchten.
      Auch sehr schöne Tiere und mutmaßlich ein bischen ruhiger als die T. meeki.
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Moin,

      ich werde ein Bodensubstrat aus Wesersand und zum anderen aus Weserkies

      Bild

      Und dann noch einige größere Kiesel mit größerem Umfang.

      Ich werde mal schauen, dass ich diese Substrate so einbringen kann, dass verschiedene Bereiche entstehen.

      Den Kies und den Sand kann ich hier in Oldenburg bekommen

      Beides ist Klasse, weil es aus Nassbaggerung stammt, also schon gewaschen ist. Man kann Beides direkt in das Becken geben.


      @ Duschl:
      in dieses Becken kommen keine Skalare!
      Ich warte, bis Du Deine vermehrt hast und baue dann für Nachzuchten von Dir ein neues Becken auf. :D
      Das Thema Skalare ist bei mir noch nicht durch.
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Hallo Axel,

      das Projekt klingt echt klasse - H. multispinosa und Th. aureus jeweils als Gruppe im 2-Meter-Becken - ein genialer Gedanke :)

      Bei mir haben sich Schwertträger stets als heikel erwiesen - sollte es mit diesen nicht klappen, wären Poecilia gillii eine super Alternative.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      ich denke, wenn man es mit Schwertträgern wagt, sollte man wohl mit einer ordentlichen Gruppe beginnen, 10 Pärchen beispielsweise. Bei einer kleineren Gruppe gibts immer wieder "Daueropfer", konnte das schon öfters beobachten.
      Ansonsten bieten Poecilia gillii eine problemlose Alternative.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi Chris,

      ich habe Deinen Beitrag noch mal richtig gelesen und bin jetzt erst dahinter gekommen, dass Du Aggression unter den Schwertträgern selber gemeint hast.
      Das ist interessant.
      Bezieht sich die Erfahrung auf Schwertträger insesamt oder gerade auf die Grünen?
      Wer bekriegt sich denn? SInd es die Männchen untereinander?
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Hallo Axel,

      ja klar - die Aggression der Schwertträger untereinander - ganz egal ob Zuchtform oder grüne.
      Besonders die Aggression der Männchen untereinander, aber auch die der Weibchen ist nicht ohne - ich denke, dass man dem Ganzen am Besten durch eine wirklich große Gruppe (im 2-Meter-Becken vielleicht 25 Stück) begegnen kann.

      Viele Grüße
      Chris
    • Egal wer, Axel.
      Mein Stamm ist auch mitunter aggressiv und gleichzeitig sehr sensibel.
      Ich hab sie aus dem Becken genommen, als plötzlich die schönsten Tiere über Nacht umkamen, völlig gesund und munter am Abend vorher.
      Prinzipiell geht es wohl in solch großen Becken durchaus mit mehreren Männchen, dann aber wirklich mehrere, also 6, 7 mindestens.
      Das deckt sich auch mit Kempkens Empfehlung in einer der letzten Datz.
      Zie dir einfach welche auf und geb sie später ins neue Becken, das wird sich schon regulieren :)
      Die Yucatan Variante ust übrigens echt hübsch.
      Liebe Grüße
      Phil