Cichliden im Hochformat, Pterophyllum scalare

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    • Cichliden im Hochformat, Pterophyllum scalare

      Hallo Cichlidianer und Skalarfreunde,

      angefixt durch einen Spezl, gewann ich eine neue Liebhaberei.
      Es waren ausgewachsene Skalare aus dem Essequiboareal in Guyana.
      Boahh unglaublich! Was ging in den letzten 35 Jahren Aquaristik an mir unbemerkt vorbei? So können Skalare ausschauen??? …. die an sich in jeder Zoohandlung in allen Mustern und Zeichnungen rumschwimmen?


      In diesem Thread wünsche ich mir den Anschluß auf
      Wildformskalare - Aufzucht und Pflege

      sowie Fotos mit ein paar Worten dazu, Links, Tipps und welche Erfahrungen habt ihr mitzuteilen?!

      Dann fange ich mit meinen Essequibos an.
      Das Wasser wird zu 2/3 Teilen Umkehrosmose- mit 1/3 Leitungswasser verschnitten. Temp. 27 Grad C.
      Fotos:
      1.) 12.09.15
      kurz nach dem einsetzen. Es waren 24 Tiere mit etwa 4 cm, die ich mir mit einem Spezl bei skalarezucht.de/ teilte. Einwandfrei angeliefert setzte ich meine 12 gleich in ein 160x60x60er Becken. Sie gingen nicht wie meine vorigen Peru-Skalare an Trockenfutter und verhielten sich auch ein vielfaches zurückhaltender.
      2.) 14.12.15
      Morgens gab es Trockenfutter, abends aus dem Gefrierfach. Nach etwa 4 Wochen nahm der letzte dann auch Fastfood aus der Dose.
      3.) 02.01.16
      Seit einer Woche erhöhte ich die Beleuchtung von 2x 24W auf 4x 24W (t5 – 965) um mit den Pflanzen mehr zu erreichen.
      Bilder
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      Grüße Duschl

    • Servus Dusan,

      so ein Zufall, ich habe seit genau dem 12.09.15 auch 12 Essequibo Skalare aus gleicher Quelle :ups:

      Meine Tiere ziehe ich gerade gemeinsam mit ein paar P. scalare 'Rio Nanay' und ein paar eigener Nachzuchten von P. scalare 'Manacapuru' in einem Becken mit den Maßen 150x100x80cm auf!
      Zusätzlich halte ich auf 300x70x80cm noch die P. scalare 'Manacapuru' Elterntiere und auf 120x60x80cm eine 6er Gruppe Wildfänge von P. leopoldi.
      Alle Skalare schwimmen bei mir mittlerweile in relativ mineralarmem Wasser mit 50-100 Mikrosiemens, schwach saurem bis neutralem pH-Wert und einer Temperatur von durchschnittlich um die 27-28°C.

      "Futtertechnisch" sind auch meine Essequibos ziemlich unproblematisch!

      Die Manacapurus und die Rio Nanay Skalare hingegen sind relativ mäkelig und treiben mir zeitweise die Schweißperlen auf die Stirn. Bei den Manacapurus war das vor 4-5-6 Jahren schon bei der Aufzucht der Elterntieren so und Wildfänge von Peru-Skalaren gab ich deshalb in der Vergangenheit sogar schon mal (an den Alfons H.) ab. Damals führte ich das noch auf mein hartes Wasser und den damit verbundenen hohen pH zurück, mittlerweile unter quasi annähernden Idealbedingungen ist es aber kaum anders! Weiße und rote Mückenlarven werden zwar ebenso wie ein wenig widerwilliger auch Artemien genommen, bei nichts hauen sie sich den Bauch aber so richtig voll wie man es von Skalaren erwarten würde und Trockenfutter nehmen sie kaum zu Kenntnis. Ich wechsle sehr viel Wasser (wöchentlich 60-80%) und ziehe die Skalare in einer Gruppenstärke von insgesamt rund 30 Tieren auf um den Futterneid zu steigern, 3-4x täglich gibt's was zu futtern und trotzdem zieren sie sich teilweise. Ein paar weniger der Rio Nanay Skalare bleiben sogar im Wachstum zurück und sind schon eher mager

      Anbei zwei Bilder meiner Essequibos, die ich Mitte Dezember geschossen habe, es sind die bisher einzigen, die ich von meinen Tieren gemacht habe.
      Ein weiteres aktuelles Bild zeigt einen Rio Nanay Skalar im Vordergrund und von meinen Manacapuru NZ habe ich gerade nur eines aus dem April 2015 gefunden ;)
      Zudem auch noch ein aktuelles Bild des Aufzuchtbeckens vom 31.12.2015, das ich zufällig gerade auf meinem Handy gefunden habe.

      Beste Grüße
      Stefan
      Bilder
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      Ein Hobby ist erst dann ein richtiges Hobby, wenn man anfängt es zu übertreiben!
    • Moin Dusan,

      da kommt man ins Schwärmen,
      Skalare in WIldform und Färbung sind schon was tolles.
      Ich finde gerade auch die Kombi mit vertikalen Strukturen, insbesondere Valisnerien einfach Klasse.

      Das hier auch die hartgesottenen Herren aus der Mittelamerikafraktion diesem Reiz erliegen, verwundert eigentlich gar nicht.
      Du bist da ja auch nicht der Einzige, wie man sieht.

      Toll!

      Irgendwann werde ich doch noch mal ein richtig hohes Becken für diese Tiere verwirklichen und dem Club beitreten.

      :toll:
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Hi,

      ich habe von Stefan vor kurzem 10 NZ der Manacapuru-Rotrücken berkommen und sie sind wirklich heikel, was das Futter betrifft. Zum Glück sind noch 14 andere, alte und futterfeste Skalare dabei, daher kommt etwas Futterneid auf.
      Becken ist 321 x 100 x 80 cm.
      7 WF G. abalios, 1/1 WF G. dicrozoster und 1/1 WFNZ P. splendida Laguna Sacpuy sind auch noch mit dabei.
      Alles sehr ruhig und harmonisch.
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Hi,

      Skalare ... immer wieder schön. :)

      Die Bilder meiner 9 Manacapuru habe ich ja bereits im Wildform-Thread gezeigt. Diese sind alle gleich alt und kommen von zwei verschiedenen Züchtern. Bzgl. des Futters machten sie von Anfang an überhaupt keine Probleme, im Gegenteil. Als Futter wurden verschiedene Frostfuttersorten und ein proteinreiches Granulat angeboten. Als Lieblingsspeise haben sich gefrostete Artemia herauskristallisiert.

      Gruß
      Frank
    • Hey,
      ja Pterophyllum haben definitiv ihren Reiz!
      Bild 1 zeigt einen Pterophyllum sp. Rio Nanay.
      Bild 2 zeigt einen Rotrücken/Red Spotted-Hybrid.

      Leider werden meine Fotos den Tieren nie gerecht :huh:
      MfG,
      David
      Bilder
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      MfG,
      David
    • Servus,

      Mr. Dovii schrieb:


      habe von Stefan vor kurzem 10 NZ der Manacapuru-Rotrücken berkommen und sie sind wirklich heikel, was das Futter betrifft.


      Zum Glück waren die Eltern nur das erste Jahr so mäkelig und fressen mittlerweile längst alles, auch Flocken und Granulat in rauhen Mengen. Sie sind mittlerweile auch zu ganz stattlichen Exemplaren herangewachsen.
      So haben wir (Peter und ich) wenigstens die Hoffnung, dass es bei deren Nachwuchs auch irgendwann so sein wird :rolleyes:

      FAT schrieb:


      ist der Fisch mit der Sattelnase auf dem letzten Bild auch ein Nanay? Tolles Tier!


      Ja, das ist einer der besagten Rio-Nanay-Skalare!

      Bin schon neugierig auf Bilder der Nanay Skalare von Kolja, die übrigens anderswo her stammen als die bei mir.

      Beste Grüße
      Stefan
      Ein Hobby ist erst dann ein richtiges Hobby, wenn man anfängt es zu übertreiben!
    • Hier der (noch) Urlauber, hallo zusammen!

      Bezüglich des Futters: Meine "Nanay" waren anfangs auch relativ heikel. Mittlerweile fressen sie alles, ohne große Probleme, de facto mit einer gewissen Vorliebe zu hochwertigem Futter.
      Das Ganze bei unverfälschten Münchner Wasserwerten. Ein Trupp "Essequibos" hat da einmal (früher) nicht mitgespielt. Sie frassen zwar ohne Probleme, gingen aber leider trotzdem nach und nach ohne erkennbaren Grund ein.
      Man steckt einfach nicht drin, mal so, mal anders! Aufzucht von den "Nanay" wird aber sicher auch nur in verschnittenem Wasser klappen. zumindest für die erste Zeit. Meine Tiere haben mitlerweile mehrfach gelaicht, aus
      den Gelegen wurde aber nichts. Das nächste werde ich in verschnittenes Wasser umsetzen in der Hoffnung, dass es dann klappt!

      Fotos folgen die Tage...


      LG Kolja
      :mitt: :sued:


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jon ()

    • ich hadere seit inzwischen drei Jahren mit der Wasserpanscherei, aber ohne geht so gut wie nicht. In der ganzen Zeit habe ich vielleicht mal so 20-30 Jungtiere hochgebracht und die sind zu ca. 50 % eher Kümmerlinge geblieben.
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Hallo beisammen,

      das rege mitwirken freut mich. Der Skalar ist eben ein evergreen! :thumbsup:

      Tolle Tiere, die da bei Euch rumschwimmen.
      Kann man pauschal sagen, ab welchem Alter sie Farbe bekommen?
      Z. B. bei den Manacapuru der rote Rücken oder der blaue Schimmer bei “Rio Nanay“ und Essequibos.

      hadere seit inzwischen drei Jahren mit der Wasserpanscherei

      Auf meine 570 Ltr. brutto wird es langsam zeitaufwändig, lästig und kostenintensiv, da mit dem Wachstum der Tiere auch die Wasserbelastung steigt.
      Mit einem Austausch von 1/3 alle 2 Wochen komme ich nicht mehr hin. :(
      Grüße Duschl

    • Hallo Frank,

      merci für die rasche Antwort. Das hätte ich nicht gedacht, daß sie so zügig Farbe bekommen. Man erkennt ihr Potential schon sehr früh.
      Schöne Manacapurus hast Du da :love:

      Stefan,
      hast Du mittlerweile schon eine Vorahnung? Deine 3 Arten sind ja in etwa gleich alt. Bin neugierig :D
      Vor allem wegen den 12 Geschwistern :wink:

      Aus Axels Thread mein neues Projekt:
      in dieses Becken kommen keine Skalare!
      Ich warte, bis Du Deine vermehrt hast und baue dann für Nachzuchten von Dir ein neues Becken auf. :D
      Das Thema Skalare ist bei mir noch nicht durch.

      Nagle Dich da mal nicht fest und warte ab, wie sich meine entwickeln. Dann vergleiche erst mit allen hier vorgestellten Skalaren! :hut:
      Grüße Duschl

    • Servus,

      Duschl schrieb:


      Kann man pauschal sagen, ab welchem Alter sie Farbe bekommen?
      Z. B. bei den Manacapuru der rote Rücken oder der blaue Schimmer bei “Rio Nanay“ und Essequibos.

      Duschl schrieb:


      Stefan,
      hast Du mittlerweile schon eine Vorahnung? Deine 3 Arten sind ja in etwa gleich alt. Bin neugierig :D
      Vor allem wegen den 12 Geschwistern :wink:


      Meine rotrückigen Skalare färben sehr spät, das war auch bei deren Elterntieren schon so.
      Die NZ sind Ende März 2015 geschlüpft und zeigen auch jetzt lediglich einen angehaucht roten Rücken, der der Eltern ist aber schön rot....ich muss gelegentlich mal Bilder davon machen.
      Der blaue Schimmer der Essequibos und vor allem der Rio Nanay Skalare ist aber im Alter von einem knappen halben Jahr schon da.

      Duschl schrieb:


      hadere seit inzwischen drei Jahren mit der Wasserpanscherei

      Auf meine 570 Ltr. brutto wird es langsam zeitaufwändig, lästig und kostenintensiv


      Aus genau diesen Gründen habe ich mich nach vielen, vielen Jahren zu Hause vom Bereich Südamerika verabschiedet, die Wasserpantscherei war mir einfach zu zeitaufwändig und kostenintensiv! Auch waren die Fische durch die Bank stets einen Tick wärmer zu halten, als die Grabenseecichliden, auf die ich mich jetzt zu Hause langsam einzuschießen beginne und für die unser oberbayerisches "Betonwasser" auch viel besser passt, gleich so wie's aus der Leitung kommt :D
      Da wo ich meine Skalare halte, brauche ich mir ja um Weichwasser in beliebiger Menge keine Gedanken zu machen ;)

      Beste Grüße
      Stefan
      Ein Hobby ist erst dann ein richtiges Hobby, wenn man anfängt es zu übertreiben!
    • Cichliden im Hochformat, Pterophyllum scalare

      Hallo Zusammen

      Auch Ich bin dem Reiz erlegen und halte nun seit 3 Wochen 4 Rotrückenskalare mit 6 Apistogramma sp wilhelmi. Futtertechnisch wird gefrorenes bevorzugt aber das feine Granulat von guggenbühl nehmen sie auch gerne.

      Gruss Frank
    • Hallo Duschl,

      sehr schöne Tiere, handelt es sich bei deinen Tieren um Pt. skalare Guyana red spotted ?

      Aus dem Essequibo Becken? Für diese Tiere interessiere ich mich sehr.

      Ich hatte in der Vergangenheit auch Manacapuru Skalare, die sich auch anfangs sehr schwer getan hatten mit der Futteraufnahme, egal was man ihnen serviert hatte.

      Die Altum Skalare aus dem Orinoco hingegen haben alles vernichtet.

      VG

      Micha!
    • Hallo zusammen,

      pflegt jemand von euch Skalare, die jetzt nicht aus einem total weich-sauren Gebiet kommen, z.B. Rio Ucayali?
      Ich denke, selbige wären für die breite Masse der Leute, welche jetzt nicht in Weichwassergebieten wohnen oder "panschen" möchten, sehr interessant. Aus der gleichen Gegend kommt ja z.B. auch Apistogramma cacatuoides, der sich bei mittleren Härtegraden/pH-Wert ganz problemlos vermehren lässt.

      Viele Grüße
      Chris

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cichliden_Chris ()

    • Hallo Chris,

      meine Tiere wurden in ganz normalen, relativ hartem Leitungswasser im etwas überbesetzten Gesellschaftsbecken bei 25 bis 27°C großgezogen. Meine Osmoseanlage steht zwar immer startbereit parat, ist jedoch ganz bewusst nicht in Gebrauch. Mit dem Resultat in punkto Wachstum und Körperform bis ich trotzdem sehr zufrieden. Den Einfluss der Wasserhärte auf die Entwicklung würde ich abgesehen von der Schlupf- und Larvenphase eher unterbewerten. Fütterung, Wasserwechsel und Sauerstoffgehalt sind m. E. die wichtigeren Parameter.

      Gruß
      Frank