Die Nosferatu - Gattung und eine Frage dazu.

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    • Die Nosferatu - Gattung und eine Frage dazu.

      Hallo zusammen,

      ich möchte mir einen Traum erfüllen und ein reines Nosferatu - Becken gestalten.
      Doch ich höre immer wieder, dass es heikle Pfleglinge sind. Kann man dieser Eigenheit dieser Cichliden propyolaktisch vorbeugen ?
      Auf was muss ich achten ?

      Danke für Eure Hilfe.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schwabe () aus folgendem Grund: Klarere Fragestellung.

    • Hallo Roland,

      evt solltest Du noch dazu schreiben, was Du genau mit "heikel" meinst.

      N. labridens und N. bartoni z.B. kommen teilweise im gleichen Biotop vor und sind beides nicht solche "Monster" wie der Rest der Gattung. In der Richtung dürfte schon was gehen.
      Viele Grüße
      Malte
    • Hi Malte,

      Mii schrieb:

      Hallo Roland,

      evt solltest Du noch dazu schreiben, was Du genau mit "heikel" meinst.

      N. labridens und N. bartoni z.B. kommen teilweise im gleichen Biotop vor und sind beides nicht solche "Monster" wie der Rest der Gattung. In der Richtung dürfte schon was gehen.
      sorry für die späte Antwort. Heute war Enkeltag, Einschulung stand an.

      Ich finde Fische für " heikel " , welche sowohl in der Ernährung nicht so einfach zu händeln zu sind. Haben scheinbar dünnwandige Därme, deshalb immer wieder der Warnhinweis bezüglich roten Mülas. Nur bei Ihnen kommt eben noch dazu, dass sie aufgrund von " Stress " zu Aufbrüchen neigen.
      Und hier setzt meine Frage ein, was könnte zu Stress führen und wie kann dem unter Umständen begegnet werden ?
      Ist hier vielleicht ein abgedunkeltes AQ besser wie ein helles. Sind mehrere kleinere WW besser als ein grosser WW. Wie soll der Aufbau des AQ ´s aussehen, Versteckmöglichkeiten in Form von Steinaufbauten oder Unterschlüpfen.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schwabe ()

    • Moin Roland,

      N. labridens und N. bartoni sind sicherlich nicht die Stress resistentesten unter den Mittelamerikanern. Ich würde dir zu reinen Artbecken raten (insbesondere für N. bartoni), evtl. noch ein paar schöne X. güntheri oder sowas in die Richtung um die scheu zu nehmen und das ganze mehr zu beleben. Behandelt habe ich sie nie wirklich anders als andere Fische was Einrichtung und Beleuchtung angeht, genug verstecke und Revier grenzen sind natürlich Obligatorisch. Ich persönlich würde mit einer Truppe Juveniler starten und "dem gang seinen lauf lassen". Versuch jedoch nach Möglichkeit einfach deine "patschehände" aus dem Becken zu lassen, sprich nicht mehr als nötig machen.

      Ich habe immer Notfall Medikamente wie Metronidazol da, für den Fall von Darmproblemen/Weißem Kot, denn da muss sehr schnell Interveniert werden. Eine ausgewogene Ernährung ist denke ich selbstverständlich, Rote Mückenlarven habe ich generell nicht auf dem Speiseplan. Beides sind ausgesprochene Mollusken-Fresser, das sollte man berücksichtigen.
      Beste Grüße

      Lucas
    • Hi Torsten,

      methusalem schrieb:

      schönes Projekt. :top:

      Welche Beckengröße schwebt dir vor?

      Von wo bekommst du die bartoni und labridens ?

      Viele Grüße Torsten :wink:
      ja diese Cichliden gefallen mir ausgesprochen gut.
      Entweder 2 Dreierpacks 1 / 2 von jeder Art so als Gattungsbecken oder in einem Artbecken 4 Stück dann aber die gelben Labridens 2 / 2.
      Das Becken steht schon. Grösse 160 x 60 x 60. Müssen nur noch meine 6 Dikusfische ausziehen und ich glaub die bekomme ich noch an den Mann oder Frau.
      Diskusfische sind die Einzigen welche ich loswerde.
      Hmm und woher, ich hoffe stark auf bayrische Unterstützung. Entweder aus Kaufbeuren oder aber aus München. Ich hab doch Zeit.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Hallo,

      Ich fürchte, daß dein Becken zu klein für die zwei Arten ist. Ich pflege 8 (5M u. 3W) N. bartoni in einem 180x50x50 becken und in meiner Meinung das is der kleinste becken fur eine gruppe von einen Art. Warum ein? Die Männchen können immer zu aggressiv für ihre Weibchen sein, also die Gruppenhaltung is die beste Wahl. Mein Alfa-Männchen is immer aggressiv aber als es gibt viele 'Ziele' für ihm, tötet er seine drei nicht (ja, drei, nur er laicht mit den Frauen), aber ab und zu wird er ein rein 'Female Boxer'.

      Ich habe gelesen, daß N. labridens etwas schwieriger Art ist, aus diesem Grund würde ich nur ein Nosferatu-Art für dein Becken empfehlen. N bartoni sind toll, schön und nicht so aggressiv, wenn pflegt man sie als eine Gruppe.

      Aber... natürlich, mit Mittelamerikanische Cichliden alles ist möglich. Einige Aquarianer haben Aggression Probleme im große Aquarien, und andere pflegen ihre Großcichliden wie Sardinen und haben nie solche Probleme :top: Darum lieben wir diese Cichliden, ist es nicht so? :)
      LG, Piotr
    • Hi Piotr,

      peterK schrieb:

      Ich fürchte, daß dein Becken zu klein für die zwei Arten ist. Ich pflege 8 (5M u. 3W) N. bartoni in einem 180x50x50 becken und in meiner Meinung das is der kleinste becken fur eine gruppe von einen Art. Warum ein? Die Männchen können immer zu aggressiv für ihre Weibchen sein, also die Gruppenhaltung is die beste Wahl. Mein Alfa-Männchen is immer aggressiv aber als es gibt viele 'Ziele' für ihm, tötet er seine drei nicht (ja, drei, nur er laicht mit den Frauen), aber ab und zu wird er ein rein 'Female Boxer'.

      Ich habe gelesen, daß N. labridens etwas schwieriger Art ist, aus diesem Grund würde ich nur ein Nosferatu-Art für dein Becken empfehlen. N bartoni sind toll, schön und nicht so aggressiv, wenn pflegt man sie als eine Gruppe.
      Danke für Deine Infos. :top: Aber findest Du nicht, dass vielleicht Du zuviel Männchen im Becken hast ? Können sich die Weibchen überhaupt erholen ?
      Ich wollte eigentlich zunächst eine 6-er Gruppe Bartonis einsetzen als Jungfische bis sie geschlechtsreif werden und dann ein Pärchen plus ein zusätzliches Weibchen behalten und dann die zweite Art in dem Fall die Labridens zusetzen. Ich weiß nur noch nicht ob es vielleicht besser wäre, dass Ganze zu drehen erst Labridens und dann Bartoni.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

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    • Hallo Roland,

      ich würde bei solch heiklen Arten zu einem Artbecken (entweder labridens, oder bartoni) tendieren. War bei meinen Th. callolepis damals auch so - eine Vergesellschaftung mit anderen Cichliden kann sehr schnell nach hinten losgehen, während ihnen rein innerartliche Aggression (auch wenn sie hart ist) nicht viel ausmacht.

      Ich kenne mich mit Nosferatu zwar nicht aus und kann nur bzgl. Thorichthys sprechen, da hat auch mal ein Aquarianer den Versuch gewagt, Th. callolepis mit Th. socolofi (jeweils Brutpaare) zusammenzusetzen und dadurch beide Paare verloren innerhalb kurzer Zeit.

      Aber vielleicht äußert sich dazu ja jemand, der deine gewünschten Arten schon für längere Zeit gepflegt und ggf. vergesellschaftet hat.

      Viele Grüße
      Chris

      P.S.: In einem Becken der von dir genannten Größe würde ich einen biparentalen larvophilen Maulbrüter pflegen - Tahuantinsuyoa macantzatza oder eine Bujurquina-Art als Gruppe - es gibt wohl kein faszinierenderes Brutpflegeverhalten ;) Und dazu einen Schwarm passende Salmler.
    • Sie sind einfach nur schön

      Hallo zusammen,

      ich bin im Netz über ein Forum in Mexiko, dem Ciclidos Mexico, gestolpert und was soll ich sagen sie haben einen wunderschönen Thread zur Laguna de la Media luna mit den angestammten Arten ( Bartoni, Labridens und Carpintis ) mit super Bildern.
      Einfach toll.

      Link -> Ciclidos Mexico
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Hi Joachim,

      erst einmal Danke.
      Dann schau dir mal dieses Video an. Hat ein ehemaliges Foren - Mitglied aufgenommen.
      Schade, dass er kein Mitglied mehr ist.
      Ist tausend Mal schöner als die K..e welche zum Teil im Fernseh läuft. Gäbe es unsere Fische nicht müsste man sie erfinden. :wink:
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Hallo zusammen,

      nun bin gerade beim " Abstauben".

      Die Nosferatu - Gattung gibt es seit dem 21.November 2017 auch nicht mehr.
      Die ehemaligen 7 Arten hierin wurde wieder den verbliebenen 7 Arten der Herichthys -Gattung zugeschlagen, wobei bei dieser Revision drei Arten keine Berücksichtigung mehr fanden.
      a . der Herichthys molango, ein Naturhybrid Herichthys carpintis X Herichthys pantostictus
      b. der Herichtys pratinus ist jetzt ein Synonym des Herichthys pantostictus und
      c. der Herichthys teporatus, welcher ein Synonym vom Herchthys carpintis ist.

      Somit sind die restlichen 11 Arten heute wissenschaftlich gesehen innerhalb der Herichthys - Gattung und ehemalige Nosferatu - Art - Namen spiegeln sich heute als Synonyme, eigentlich Pseudonyme wieder.

      Hierzu Link
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



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