Der Viktoriasee und sein Cichlidensterben. Die Zahlen dazu.

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    • Hallo Roland,
      das mit den Gattungen, Untergattungen usw. ist je nach Wissenschaftler unterschiedlich. Für die einen sind es alle Haplochromis, für die anderen werden sie in Untergattungen aufgeteilt.
      Ich persönlich werde mich nicht in diese "Glaubenskämpfe" einmischen. Ich habe in meinem Buch die Namen so benutzt, wie sie mir Ole Seehausen mitgeteilt hatte. Dass es dazu andere Meinungen gibt ist mir bewusst.
    • Haplochromis und die abgespalteten Gattungen.

      Hallo Axel,

      Axel schrieb:

      Hallo Roland,

      das mit den Gattungen, Untergattungen usw. ist je nach Wissenschaftler unterschiedlich. Für die einen sind es alle Haplochromis, für die anderen werden sie in Untergattungen aufgeteilt.
      vielen Dank für Deine Bemühungen und Hilfestellungen. :top:
      Ich kann mich hier nur anschließen und benutze vorerst die schon vergebenen Gattungs-Namen.

      Harpagochromis - Gattung
      1. Harpagochromis artaxerxes, ( Greenwood 1962 ), ( ausgestorben )
      2. Harpagochromis boops, , ( Greenwood 1967 ), ( ausgestorben )
      3. Harpagochromis maculipinna, (Pellegrin, 1913), ( ausgestorben )
      4. Harpagochromis pectoralis, (Pfeffer, 1893), ( ausgestorben )
      5. Harpagochromis plagiostoma, (Regan, 1922), ( gefährdet )
      6. Harpagochromis spekii,(Boulenger, 1906), ( ausgestorben )
      7. Harpagochromis thuragnathus, (Greenwood 1967 ), ( ausgestorben )
      8. Harpagochromis victorianus, (Pellegrin,1904), ( ausgestorben )
      9. Harpagochromis "frogmouth", 9 verschiedene Varianten, ( gefährdet )
      10. Harpagochromis sp. "Orange Rock Hunter ", ( stark gefährdet )
      11. Harpagochromis sp. "Two Stripe White Lip", ( ausgestorben )


      Labrochromis - Gattung
      1. Labrochromis mylergates, (Greenwood & Barel, 1978 ), ( ausgestorben )
      2. Labrochromis pharyngomylus, (Regan, 1929 ), ( ausgestorben )
      3. Labrochromis sp. “stone”, ( ungefährdet )
      4. Labrochromis teegelaari, (Greenwood & Barel, 1978 ), ( ausgestorben )
      Lipochromis - Gattung
      1. Lipochromis maxillaris,( Trewavas, 1928 ), ( stark gefährdet )
      2. Lipochromis melanopterus,( Trewavas 1928 ), ( stark gefährdet )
      3. Lipochromis microdon, (Boulenger, 1906), ( ausgestorben )
      4. Lipochromis "backflash cryptodon", ( stark gefährdet )
      5. Lipochromis "black cryptodon", ( stark gefährdet )
      6. Lipochromis "Matumbi Hunter",( stark gefährdet )
      7. Lipochromis "'nyererei paedophage ", ( gefährdet )
      8. Lipochromis " parvidens-like ", ( stark gefährdet )
      9. Lipochromis "Parvidens Red", ( stark gefährdet )
      10. Lipochromis " small obesoid ", ( stark gefährdet )
      Lithochromis - Gattung

      1. Lithochromis rubripinnis, ( ungefährdet )
      2. Lithochromis rufus, ( ungefährdet )
      3. Lithochromis xanthopteryx, ( ungefährdet )
      4. Lithochromis sp. "black ukerewe", (??), X
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

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    • Weitere Gattungen

      Mbipia - Gattung

      1. Mbipia lutea, ( Seehausen & Bouton, 1998 ), ( gefährdet )
      2. Mbipia mbipi, ( Lippitsch & Bouton, 1998 ), ( gefährdet )
      3. Mbipia sp. "bullseye", ( ausgestorben )
      4. Mbipia cf. lutea "crossbar", (??)
      5. Mbipia lutea " makobe", (??)
      6. Mbipia lutea " porthole ", (??)
      Macropleurodus - Gattung

      1. Macropleurodus bicolor, ( Boulenger, 1906 ), ( gefährdet )
      Neochromis - Gattung
      1. Neochromis gigas, ( Seehausen & Lippitsch, 1998 ), ( gefährdet )
      2. Neochromis greenwoodi, ( Seehausen & Bouton, 1998 ), ( gefährdet )
      3. Neochromis omnicaeruleus, ( Seehausen & Bouton, 1998 ), vers. Standorte ( Kunene Islands, Makobe Island u. Ruti Island ),vers. Standorte ( ungefährdet )
      4. Neochromis rufocaudalis, ( Seehausen & Bouton, 1998 ), vers. Standorte ( Python Islands u.Saa Nane Island ), (ungefährdet )
      5. Neochromis sp. "Bihiru scraper", ( ungefährdet )
      6. Neochromis sp. "black tail giant scraper", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ) x
      7. Neochromis sp. “blue scraper”, (ungefährdet )
      8. Neochromis sp. "cross dresser" , (Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ) X
      9. Neochromis sp. "eastern blue scraper", (Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ) X
      10. Neochromis sp. "elongatus", (??)
      11. Neochromis sp “giant scraper”, (ungefährdet )
      12. Neochromis sp. "jinja big scraper, (Ole Seehausen ), ( ungefährdet ?) X
      13. Neochromis sp. "Juma scraper", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      14. Neochromis sp. "kruising", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      15. Neochromis sp. "labeo scraper", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      16. Neochromis sp. "large eye nigricans", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      17. Neochromis sp. "large scale nigricans" , ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      18. Neochromis sp. "lemon britty" , (??)
      19. Neochromis sp. ”labeo scraper”, ( ungefährdet )
      20. Neochromis sp. "long black", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      21. Neochromis sp. "Mbita Point", ( Piry & R. Velay, 2007 ), (??)
      22. Neochromis sp. "pseudoblack", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      23. Neochromis sp. "red anal nigricans", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      24. Neochromis sp. "red simotes", (??)
      25. Neochromis sp. "red tail giant scraper", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      26. Neochromis sp. "short head nigricans", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X


      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Schwabe ()

    • Neochromis - Gattung
      1. Neochromis sp. "slender scraper", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      2. Neochromis sp. "unicuspid scraper", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ) , X
      3. Neochromis sp. “velvet black”, (Ole Seehausen ), ( ungefährdet )
      4. Neochromis sp. "Vesi scraper", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      5. Neochromis sp. "yellow anal scraper", ( Ole Seehausen ), ( ungefährdet ? ), X
      6. Neochromis sp. "yellow rufocaudalis" , (??)
      Hallo zusammen,

      wieder einmal ein Zwischenstand. Inzwischen sind wir bei 275 verschiedenen Arten angelangt. Davon sind ungefährdet und (??) ganze 93 Arten vorhanden, weitere 76 Arten sind gefährdet während und um diese geht es eigentlich 55 Arten als kritisch zu beurteilen sind. Und 51 Arten gelten als ausgestorben.
      Und wie ich es sehe ist hier eigentlich in den letzten Jahren nur noch Prof.Dr. Ole Seehausen in Sachen Viktoriasee unterwegs.
      Ein hervorragender Mann, welcher sich schon seit Jahren diesem Thema gewodmet hat . :top: :top: :top:

      Hier auch ein sehr guter Artikel in der Presse von Ihm. -> Warum Buntbarsche bunt sind .
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

      Dieser Beitrag wurde bereits 18 mal editiert, zuletzt von Schwabe () aus folgendem Grund: Zusätzliches.

    • Guten Morgen Axel,

      Axel schrieb:

      zu Mbipia Lutea:
      unsere gehaltenen Tiere stammen von Makobe Island
      Danke für den Hinweis. Doch hmm a wieviele Mbipia lutea gibt es nun wirklich und b wie ist ihre Gefährdung ?

      Diese Frage zur Gefährdung stellt sich auch bei den folgenden Arten ->
      1. Mbipia cf. lutea "crossbar", (??)
      2. Mbipia lutea " makobe", (??)
      3. Mbipia lutea " porthole ", (??)
      4. Harpagochromis sp. "Golden Duck", (??)
      5. Harpagochromis sp. "Orange Rock Hunter ", (??)
      6. Harpagochromis sp. "Two Stripe White Lip", (??)
      Ich danke Dir schon einmal im vorraus.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Hi Roland,

      zu Mbipia-Arten kann ich nichts sagen.

      Roland aus E. schrieb:

      Harpagochromis sp. "Golden Duck", (??)

      Harpagochromis sp. "Orange Rock Hunter ", (??)

      Harpagochromis sp. "Two Stripe White Lip", (??)
      H. sp. "golden Duck" kommt m.W. aus dem Kyoga-See,
      H. sp. "Orange Rock Hunter" ist / war nur aus der Region um Gabalema Island (Tanzania) bekannt,
      H. sp. "Two Stripe White Lip" existiert wohl nur noch im Zoo,
      fehlt vielleicht noch Harpagochromis serranus ...

      Falls Marco Welss hier mal mitliest, kann er über die Arten bestimmt ne Menge sagen.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :Vic: :top:
    • Hallo Roland,
      der wahre H.Serranus ist wahrscheinlich
      schon lange ausgestorben. Der H.Serranus Juma Island
      den Marco hat , kann man noch an felsigen abschnitten am See fangen.
      Oben fehlt noch Labrochromis Ishmaeli. Dieser ist in der freien Natur ausgestorben aber in unserem Hobby sehr stark gefährdet.
      Gruß Manni
      :Vic:
    • Hi ihr Beiden,

      Severum02 schrieb:

      H. sp. "golden Duck" kommt m.W. aus dem Kyoga-See,
      H. sp. "Orange Rock Hunter" ist / war nur aus der Region um Gabalema Island (Tanzania) bekannt,
      H. sp. "Two Stripe White Lip" existiert wohl nur noch im Zoo,
      fehlt vielleicht noch Harpagochromis serranus ...
      hi Walther, alles umgesetzt was Du berichtigt hast. Du bist echt spitze. :top: Die goldene Ente raus und bei beiden anderen jetzt die Gefährdung.
      Und der Harpagochromis serranus fehlt nicht, ist jetzt wieder ein Synonym vom Haplochromis serranus. " Rein in die Rüben raus aus den Rüben ". Siehe Post 30 Nr.30

      rufus schrieb:

      der wahre H.Serranus ist wahrscheinlich
      schon lange ausgestorben. Der H.Serranus Juma Island
      den Marco hat , kann man noch an felsigen abschnitten am See fangen.
      Oben fehlt noch Labrochromis Ishmaeli. Dieser ist in der freien Natur ausgestorben aber in unserem Hobby sehr stark gefährdet.
      hallo Manni, auch Dir meinen Dank. :top: Hatte schon geglaubt mit der Goldenen Ente wieder eine Art verloren zuhaben. So wird das schon noch was. Wir machen das.
      Und bei dem Labrochromis ishmaeli ist auch wieder ein Haplochromis. Siehe Post 24 Nr.27
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Hallo Roland,

      echt klasse was Du da zusammenstellst.
      In unserer Gruppe auf FB hat Matthew McGee zwei interessante beitraege gepostet. Einige werden Ihn ja von unserem Treffen nach Ostern kennen. Er kommt aus den USA und forscht z. Z. am EAWAG in der Schweiz an Victorias. Da ich nicht faehig bin das zu verlinken habe ich Matthew um erlaubnis gefragt das hier zu posten.

      Hier von FB kopiert:


      Of the southern Lake Victoria haplochromines
      on the CARES list, only three are both in the hobby currently and in need of
      our help. They are:

      Harpagochromis sp. ‘orange rock hunter’

      Prognathochromis perrieri

      Labrochromis ishmaeli



      These two are also possibly endangered but
      only in zoos:

      Harpagochromis sp. ‘two stripe white lip’

      Yssichromis argens



      So, if your primary interest involves
      conserving Victoria species from the southern part of the lake, focus on these.






      In the spirit of Peter
      George
      and Yves
      Fermon
      's lists, I thought I'd add one of my own. I recently examined Ole's
      field data(Lake Victoria, Tanzania) in conjunction with the CARES list.

      These species are abundant and under no particular threat:

      Astatotilapia brownae

      Astatotilapia sp. 'thick skin'

      Haplochromis cyaneus

      Haplochromis flavus

      Haplochromis lividus

      Haplochromis sp. ‘tanaos’

      Haplochromis sp. ‘thereuterion’

      Lipochromis melanopterus

      Lipochromis sp. ‘matumbi hunter’

      Lithochromis rubripinnis

      Lithochromis rufus

      Lithochromis xanthopteryx

      Mbipia lutea

      Neochromis greenwoodi

      Neochromis omnicaeruleus

      Neochromis rufocaudalis

      Paralabidochromis chilotes

      Paralabidochromis chromogynos

      Paralabidochromis sauvagei

      Platytaeniodus degeni

      Psammochromis riponianus

      Ptyochromis fisheri

      Pundamilia igneopinnis

      Pundamilia macrocephala

      Pundamilia nyererei

      Pundamilia pundamilia

      Yssichromis laprogramma

      Yssichromis piceatus

      Yssichromis pyrrhocephalus



      Yes, this covers nearly all of the Victorians in the hobby
      Viele Gruesse
      Heinz
    • Hallo Heinz,

      sorry das ich erst jetzt antworte. Danke für Deine Infos. :top: Ich kann jede Hilfe brauchen. Wie gesagt interessiert es mich wieviele bekannten Arten der Vikis es eigentlich gibt und vor allem wie sich das Gefährdungspotenzial darstellt.
      Erst dann kommt für mich die Haltung ins Visier.
      Ich sehe den Viktoriasee als sehr kritisch an. a sind die Gefahren immer noch vorhanden, sowohl der Nilbrsch als auch die Wasserhyazinthen. Und b hat sich der See selbst derart schon verändert, insbesonders die Lichtverhältnisse innerhalb des Sees selbst wie auch die Gefahr einer durch das Aufsteigen einer Megagasblase, welche den restlichen Buntbarschen aber nicht nur diesen einen sofortigen Tod bringen würde.
      Hier müssen nicht nur die Tiere geschützt werden, nein in allererste Linie ist der See selbst zu retten. Nur so macht das Ganze einen Sinn.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Hi Roland,

      Roland aus E. schrieb:

      Hier müssen nicht nur die Tiere geschützt werden, nein in allererste Linie ist der See selbst zu retten. Nur so macht das Ganze einen Sinn.

      Genau da aber liegt das Problem ...
      Gerade habe ich zum Thema 'Artenvielfalt' einen Bericht gelesen, in dem Ole Seehausen die Überdüngung für das Artensterben in Voralpenseen verantwortlich macht: scinexx.de/wissen-aktuell-14453-2012-02-16.html. Das ist eine vergleichbare Situation.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :Vic: :top:
    • Hi Walther,

      Severum02 schrieb:

      Genau da aber liegt das Problem ...
      Gerade habe ich zum Thema 'Artenvielfalt' einen Bericht gelesen, in dem Ole Seehausen die Überdüngung für das Artensterben in Voralpenseen verantwortlich macht: scinexx.de/wissen-aktuell-14453-2012-02-16.html. Das ist eine vergleichbare Situation.
      ich ahnte es. Der Artikel von Ole Seehausen untermauert es geradezu. Du bist einfach der Beste. :top:
      Kannst Du dich noch an den Thread " Kann man an den Fischen ihren Standort erkennen ? " . Überdüngung führt dazu, dass manche Farben einfach nicht mehr gesehen werden, weder von den Fressfeinden noch von den Weibchen der eigenen Art. Schafft es diese Art zu überleben so sehen diese nach sehr kurzer Zeit einfach anders aus und sind nicht zwingend Hybriden sondern, einfach angepasste mit neuen Kleidern versehe Fische. Die Evolution im Rückwärtsgang oder Anpassung ist alles.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

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    • Weitere Viktoriasee - Gattungen

      Paralabidochromis - Gattung

      1. Paralabidochromis beadlei (Trewavas, 1933), ( stark gefährdet )
      2. Paralabidochromis “blue short snout scraper, ( ungefährdet )
      3. Paralabidochromis chilotes, ( Boulenger, 1911 ), ( gefährdet )
      4. Paralabidochromis chromogynos, (Greenwood, 1959), ( stark gefährdet )
      5. Paralabidochromis crassilabris, (Boulenger, 1906 ), ( gefährdet )
      6. Paralabidochromis cyaneus, ( (Seehausen, Bouton & Zwennes, 1998 ), ( ungefährdet )
      7. Paralabidochromis “red short snout scraper”, ( ungefährdet )
      8. Paralabidochromis “rockmacula”, ( ungefährdet )
      9. Paralabidochromis "Rock Kribensis Elongated" Chamagati Island , (??), X
      10. Paralabidochromis "Rock Kribensis", (ungefährdet ), X
      11. Paralabidochromis “short snout scraper”, ( ungefährdet )
      12. Paralabidochromis victoriae, ( Greenwood, 1956 ), ( stark gefährdet )
      Platytaeniodus - Gattung

      1. Platytaeniodus degeni, ( Boulenger, 1906 ), ( gefährdet )

      Prognathochromis - Gattung
      1. Prognathochromis gowersi, ( Trewavas, 1928 ), ( gefährdet )
      Psammochromis - Gattung
      1. Psammochromis “striped crusher”, ( ungefährdet )
      Ptyochromis - Gattung

      1. Ptyochromis sp. “bright red sheller”, ( ungefährdet )
      2. Ptyochromis sp. “deep water rock sheller”, ( ungefährdet )
      3. Ptyochromis sp. “parrot mouth” , (ungefährdet )
      4. Ptyochromis sp. "rainbow sheller" , ( stark gefährdet )
      5. Ptyochromis sp. “red giant sheller”, ( ungefährdet )
      6. Ptyochromis sp. "red rock sheller", ( ungefährdet )
      7. Ptyochromis sp. nov. 'Rusinga oral sheller' , ( stark gefährdet )
      8. Ptyochromis sp. “striped rock sheller”, ( ungefährdet )
      9. Ptyochromis sp. “Zue sheller”, ( ungefährdet )
      Pundamilia - Gattung

      1. Pundamilia azurea, (Seehausen & Lippitsch, 1998 ), mehrere Standorte, ( stark gefährdet )
      2. Pundamilia igneopinnis, ( Seehausen & Lippitsch, 1998 ), ( stark gefährdet )
      3. Pundamilia macrocephala, ( Seehausen & Bouton, 1998 ), ( stark gefährdet )
      4. Pundamilia nyererei, (Witte-Maas & Witte, 1985), ebenfalls sehr viele Standorte, ( gefährdet )
      5. Pundamilia pundamilia, ( Seehausen & Bouton, 1998 ), ebenfalls sehr viele Standorte (Kissenda, Makobe, Python) , ( gefährdet )
      6. Pundamilia sp. „blue bar“ - Hippo Point -, ( gefährdet )
      7. Pundamilia sp. „crimson tide“, ( gefährdet )
      8. Pundamilia sp. - Luanso Island - ( gefährdet )
      9. Pundamilia sp. "nyanza", ( ungefährdet )
      10. Pundamilia sp. "pink anal", (ungefährdet )
      11. Pundamilia sp. „red flank“, ( ungefährdet )
      12. Pundamilia sp. „red head“, ( ungefährdet )
      Xystichromis - Gattung
      1. Xystichromis sp. ”carp”, ( ungefährdet )
      2. Xystichromis sp. ”copper black”, ( ungefährdet )
      3. Xystichromis sp. nov. 'Kyoga flameback' , ( stark gefährdet )
      4. Xystichromis sp. ”large eye black”, ( ungefährdet )
      5. Xystichromis sp. ”red carp”, ( ungefährdet )
      6. Xystichromis sp. ”short scraper”, ( ungefährdet )
      Yssichromis - Gattung
      1. Yssichromis piceatus, ( Greenwood & Gee, 1969 ), ( ausgestorben )
      2. Yssichromis laparogramma, ( ungefährdet )
      3. Yssichromis cf. “plumbus”, ( ungefährdet )
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Schwabe ()

    • Roland aus E. schrieb:

      Paralabidochromis "Rock Kribensis" CH22/Mwanza North, (ungefährdet ),X


      Hallo Roland,

      super Arbeit die du da machst! :hut:

      Aber leider hast du da einen Hybriden erwischt, Mwanza North sagt aus, dass ein Fanggebiet an der Insel Mwanza lag und der zweite an einer nördlichen Insel. Das ist wohl passiert an der Uni Hull in England, da waren zu Studienzwecken nicht genügend Tiere eines Fanggebietes vorhanden und darum wurden die beiden Fanggebiete zusammen vermehrt, leider dadurch Hybriden. Aber es gibt bei uns in der IgV noch 3 weitere Fanggebiete.

      Paralabidochromis sp. "rockkribensis blue" -Uganda-
      Paralabidochromis sp. "rockkribensis" Kenia/Uganda (Florida)
      Paralabidochromis sp. "rockkribensis" - Makobe Island-
      Paralabidochromis sp. "rockkribensis" -Mwanza north- ***

      Weiter so, viel Spaß an der weiteren Recherge. Habe die Studie aus Leiden;
      "The generic classification of the haplochromine cichlids of
      Lake Victoria, East Africa
      M.J.P. van Oijen"
      leider aber nur in Englisch bei Interesse! Sollten dann aber einen neues Thema beginnen, sonst wird es unübersichtllich hier mit einer Diskussion über verschiedenen Gattungen.

      LG
      Dirk
      ...auch ein Fisch hat Gefühle, obwohl der Köderwurm anderer Meinung sein könnte!!!! breitgrin.png



      :Vic:

    • Hallo Dirk,

      echo schrieb:

      Aber leider hast du da einen Hybriden erwischt, Mwanza North sagt aus, dass ein Fanggebiet an der Insel Mwanza lag und der zweite an einer nördlichen Insel. Das ist wohl passiert an der Uni Hull in England, da waren zu Studienzwecken nicht genügend Tiere eines Fanggebietes vorhanden und darum wurden die beiden Fanggebiete zusammen vermehrt, leider dadurch Hybriden. Aber es gibt bei uns in der IgV noch 3 weitere Fanggebiete.

      Paralabidochromis sp. "rockkribensis blue" -Uganda-
      Paralabidochromis sp. "rockkribensis" Kenia/Uganda (Florida)
      Paralabidochromis sp. "rockkribensis" - Makobe Island-
      Paralabidochromis sp. "rockkribensis" -Mwanza north- ***

      Weiter so, viel Spaß an der weiteren Recherge. Habe die Studie aus Leiden;
      "The generic classification of the haplochromine cichlids of
      Lake Victoria, East Africa
      M.J.P. van Oijen"
      leider aber nur in Englisch bei Interesse! Sollten dann aber einen neues Thema beginnen, sonst wird es unübersichtllich hier mit einer Diskussion über verschiedenen Gattungen.
      es tut auch einmal wieder gut gelobt zuwerden. Dafür danke ich Dir. :wink:
      Nur Du mußt mir etwas erklären bezüglich des " Hybriden " Paralabidochromis "Rock Kribensis" CH22/Mwanza North. Gilt im Viktoriasee es als Hybrid, wenn zwei Standorte sich kreuzen, aber der gleichen Art angehören ? Und schau Dir bitte den Link an, welcher "Rock Kribensis" ist das nun ?

      Und natürlich interessiert mich die PDF - Datei "The generic classification of the haplochromine cichlids of Lake Victoria, East Africa " von M.J.P. van Oijen", denn auch der van Oijen ist ein guter Vikis Beschreiber. Ich hoffe das mein Schulenglisch dafür ausreicht, was er uns sagen möchte.

      Und ja, da gebe ich Dir Recht lieber ein neues Thema angehen um die Gattungen zu untersuchen und wie sie dazu gekommen sind.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

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    • Hallo Roland und Dirk,
      Erstmal ein dickes Lob für den Aufwand den ihr da reinsteckt(vor allem an roland!). Ist schon interessant zu sehen was es mal gab!

      Wollte zu dem Mwanza North mal was sagen:
      Laut dem buch von Axel ist P.R.Mwanza North eine kreuzung aus tieren von Python Island und anchor island. Glaube mich zu erinnern, dass von python island nur noch Männer überlebt haben und zu forschungszwecken wurde dann in der uni leiden diese art " kreiert". Im See gibt es den gar nicht!

      Aber sonst super Liste
      Grüße Jan. :Vic:
    • Hi Jan,

      JaWoBs55 schrieb:

      Wollte zu dem Mwanza North mal was sagen:
      Laut dem buch von Axel ist P.R.Mwanza North eine kreuzung aus tieren von Python Island und anchor island. Glaube mich zu erinnern, dass von python island nur noch Männer überlebt haben und zu forschungszwecken wurde dann in der uni leiden diese art " kreiert". Im See gibt es den gar nicht!
      Du hast mich überzeugt. Ich hab es entsprechend geändert. Es gibt einfach zuviele Haplochromis mit oder ohne " . Ich wache nachts schon auf und mein erstes Wort " Haplochromis ", demnächst melde ich mich noch am Telefon mit Haplochromis. :grinsgrins:
      Na eben selbst schuld ich weiß aber bald hab ich es. Jep. Aber vorher brauch ich erst noch einmal URLAUB.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Hallo Roland,

      das macht auch keinen Sinn, sich in das Thema so tief hinein zu fressen. Irgendwann sollte man für Ausgleich sorgen und sich mit was anderem beschäftigen. Kenne ich selber auch, die Problematik ist doch sehr mitreißend, wenn man sich Näher damit beschäftigt. Gerade auch da man mit der Roten Liste oft nicht viel weiter kommt und weiter forscht im Netz oder Büchern.

      Du machst das gut, aber mach mal eine kleine Pause, bevor du dich da festrennst! :hut:

      lg
      Dirk
      ...auch ein Fisch hat Gefühle, obwohl der Köderwurm anderer Meinung sein könnte!!!! breitgrin.png



      :Vic:

    • Ja man ist in vielen Ländern tätig.

      Hallo zusammen,
      es sollte mal wieder voran gehen und ich machte mich auf den Weg und landete in Italien.
      Hier habe ich einen Link gefunden, welcher nach Stunden der " grauen Haare " ich Euch nicht vorendhalten möchte -> Link

      Teilübersetzung wie gehabt, mußte etwas umgestellt werden, ich hoffe ich habe ihn nicht verfälscht.

      Text von Flavio Gagliardi

      Der Inhalt dieses Artikels wurde aus dem folgendem Artikel entnommen:
      ". Der Überrest der Fauna ( Cichliden ) im südlichen Victoriasee " Seehausen O., F. Witte, Katunzi E., J. Smits und N. Bouton, 1997 Naturschutzbiologie, 11, 4, 890-904.

      Schon öfters wurde in den Seiten unseres Newsletters, auf die Bedeutung des Schutzes der Buntbarsche in ihren ursprünglichen Lebensräumen hingewiesen und in diesem Zusammenhang ist es wichtig, an den ersten Schritt zu erinnern, um ein Programm zu entwerfen; die Konservierung ist es, die im Ökosystem vorhandenen verschiedene Arten zu klassifizieren. Diese Aufgabe, kann nur durch Systematiker und Zoologen, vor allem spezialisierte Ichthyologen, durchgeführt werden und ist besonders im Fall der Buntbarsche äußerst komplex und schwierig. In dem speziellen Fall der Buntbarsche aus dem Viktoriasee, ist einer der führenden Experten auf dem Gebiet sicherlich Ole Seehausen, er hat sich und seine Forschungsgruppe in der Tat lange mit diesen Fischarten beschäftigt und hat zahlreiche wissenschaftliche Studien mit der Absicht veröffentlicht, um einige der vielen Lücken zu füllen, um die Biologie der Arten Haplochromini zu schließen. Die Erwägung, dass diese Gruppe von Knochenfischen großteils verschwunden sind. In den Jahren 1984-1987 trafen sich aufgrund einem der größten Massensterben von Wirbeltieren, viele Zeitgenossen, welche verstanden, dass die Arbeiten von Seehausen und seinen Mitarbeiter von größtem wissenschaftlichen Interesse sind, vor allem zum Zweck der Erhaltung. Zwar gibt es viele Arbeiten zu den Buntbarschen des Victoria-Sees (Barel et al, 1985;. Witte et al, 1992;..Goldschmidt et al 1993) leider sind wenig Informationen über die ökologische Situation des Sees vorhanden, bevor der Nilbarsch eingebracht wurde. Der Nilbarsch, welcher mit seiner schnellen Verbreitung zum Verschwinden vieler Arten von Cichliden beigetragen (vor allem für die pelagischen Arten und denen des Golf von Mwanza ) hat. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass andere Faktoren wie übermäßiger Bevölkerungsdruck, erhöhte Wassetrübung, erhöhte Nährstoffgehalte (Stickstoff und Phosphor in erster Linie), die Einführung von Wasserhyazinthen aus dem Amazonas, ebenfalls zum Rückgang beigetragen haben. Es sei daran erinnert, dass diese Faktoren alle ökologisch angeschlossen wurden. Aber zurück zu den Cichliden.
      Ole Seehausen und sein Forschungsteam haben zahlreiche Feldstudien (im Golf von Mwanza, Tansania) im Zeitraum 1991 bis 1995 durchgeführt, identifizierten 163 Spezies Haplochromini. Von diesen waren drei
      • Astatotilapia" nubila,
      • Astatoreochromis alluaudi und
      • Pseudocrenilabrus multicolor
      nicht endemisch auf dem Viktoriasee und die See-Satelliten beschränkt. Diese Arbeit beschrieb wissenschaftlich zum ersten Mal Ole Seehausen, dass weniger als 102 Spezies von Haplochromini nichtfischfressende Arten waren (ca. 65% der Arten). 71% dieser Arten leben in felsige Gebieten und Gebieten mit gemischten Substrat, 10% im Unteranrainer Watt, 7% in der Nähe der Seegraspflanzen, 4% insandigen Gebieten der Rest der Arten in Übergangsgebieten. Unter den 163 gefundenen Arten , welche nicht mehr in engem Zusammenhang mit bestimmten Arten des Macrohabitats stehen, diese Indikation ist von absoluter Wichtigkeit. Ökologisch gebunden sind 81%. Tabelle 1 beschreibt dies in seinen Studien, in ihren Lebensräumen gefundenen Arten.

      Tabelle 1: Art des Haplochromini, welche in der Region südlich des Lake Victoria zwischen 1991 und 1995 gesammelt wurden. ( Von Seehausen et al, 1997). Die Lebensräume, in denen die einzelnen Arten gefunden wurden:
      • R = Felsen,
      • S = Sand,
      • RS = Substrat Mischung aus Felsen und Sand,
      • RR = Schnittstelle Felsen und Unterwasser-Wiesen,
      • W =Unterwasser-Wiesen,
      • M = Bereich mit viel organischem Material auf dem Boden,
      • L= Lakes Satelliten,
      • C = Felsspalten.
      Unter allen trophischen Gruppen wurde beobachtet, dass die Insektenfresser und molluscivori (Weichtierfresser ) die am häufigsten sind,während die zooplantofagi ( Plankton ), elagischen (Oberflächenfresser ) und detritivores ( Würmer, Pilze, Schaben ) an die Unterküstengebiete mit schlammigen Böden verbannt wurden, während Fresser von Krabben und Schwämmen nur in felsigen Gebieten, wo sie vor den großen Raubtieren in Lebensräumen mit vielen Versteckmöglichkeiten leben, die Felsbereiche haben die höhere Zahl von trophischen Gruppen und dies ist wahrscheinlich aufgrund der starken Verschiedenheit der Mikrohabitate, die in diesen Bereichen beobachtet wurde, sondern auch in Bezug auf die Tatsache, dass diese eine größere Anzahl von Schutzräumen und somit zur Reduzierung des Druckes durch die Nilbarsche boten. Die Tatsache, dass durch diese neueste Studie 102 neue Arten in 5 Jahren gefunden wurden bezeugt die Arbeit klar , wie wenig bekannt die Fischfauna des Viktoriasees war und immer noch ist. Die Gesamtzahl der bekannten Arten von Haplochromini liegt nun auf 430 (Witte et al, 1992;. Kaufman und Ochumba, 1993; Seehausen et al., 1997). Die Daten zeigen, wo diese Cichliden derzeit ausgesetzt sind, zumindest im untersuchten Bereich des Golfs von Mwanza, auf schnelle Veränderungen reagieren Die Betätigung dafür kommt von der Tatsache, dass soviel wie 16 Arten verschwunden zu sein scheinen:
      1. H. "morosei"
      2. H. "purple head"
      3. H."kribensis"
      4. H. "Migranten",
      5. Hoplotilapia retrodens,
      6. Macropleurodus bicolor,
      7. Platyteniodus degeni,
      8. H. Argens,
      9. H. piceatus,
      10. H.heusinkveldi,
      11. H.brownae,
      12. H. "diversicolor"
      13. H.percoides,
      14. H."orange cinereus"
      15. H. "stripmac"
      16. H. "purple Rocker".

      Unter den sehr schmerzhaften Beobachtungen von Seehausen bei seiner Überwachungskampagne, erfasste auch und wurden ebenfalls nummeriert das häufige Fischsterben. Die Ursache ist, um gesondert in Rechnung gestellt zu werden (als die Verfahren und wiederholten Fälle von Vergiftungen beim Menschen, welche durch das Krankenhaus in der Region dokumentiert wurden) durch die illegale Fischerei mit leistungsstarken Insektiziden (Thiodon), welche von Einheimischen durchgeführt wurden und werden. Obwohl diese Praktiken von der Regierung von Tansania verboten wurden, verwenden viele Fischer sie nach wie vor, um Tilapia und Haplochromis in größte Menge zu fangen! Um ein Verständnis für die verheerende Wirkung darzustellen, welche solche Praktiken verursachen. Seehausen führt aus, dass nach der Verwendung dieses Insektizid eine Fläche von 1600 m2, die früher einen reichen Haplochromini – Bestand hatte, völlig frei von diesen Arten war! Der Niedergang der Haplochromini wird auch auf andere Ursachen, wie die Verwendung dieser Fische als Köder für den zu fangenden Lates und Handel für die Zierfischmarkt. In diesem komplexen Szenario startete Seehausen Vorschläge, um ein Programm zum Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Ressourcen voranzubringen diskutiert wurden. Eine davon wäre, einen geschützten Bereich zu schaffen. Allerdings ist die Auswahl eines Bereichs, der in einen Park umgewandelt werden, nicht trivial, angesichts der hohen Vielfalt der in allen Regionen des Sees vorhandenen Arten. Ein wenig wie wenn man sagt, dass es entweder das ganze Becken macht oder einen internationalen Park. Es ist fast unmöglich den idealen Bereich zu finden, welcher geschützt werden sollte. Erinnern wir uns daran, dass wir vor einem spektakuläres Beispiel für evolutionäre Strahlung der Wirbeltiere stehen. Die Hypothese von der Wiedereinführung der in Gefangenschaft gezüchteten Haplochromini ist ein Weg, aber er ist fast unmöglich, angesichts der extremen Dynamik des biologischen Ökosystems, das Fehlen von Informationen über die Fischbestände im See und der zunehmenden massiven Präsenz des Lates. Leider ist ein Gleichgewicht herzustellen fast unmöglich, es neu zu gestalten, können Sie statt dessen eine Reduzierung der Schäden, die durch Handeln "am besten" mit den wenigen Tools, die wir haben, testen können. In dieser Perspektive erscheint es interessant und rentabel die Idee zum Bau von künstlichen Teichen am Ufer des Sees, um Aquakultur-Projekte zu entwickeln, so wäre es möglich, die erforderlichen Mengen von Fisch für den Markt Zierfische und gleichzeitig für diejenigen nützlich, um den lokalen Markt produzierenden Fischerei (Produktion von Köder für Lates), wodurch es zu einer Verringerung der Auswirkungen der Giftfischerei Im Viktoriasee käme.

      Edit : Heute Abend folgt Teil 2. Hoffe ich jedenfalls. Bis dann.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold

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