Die Flüsse und Seen unserer süd - und mittelamerikanischen Cichliden

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    • Ich sag einfach Danke.

      Hi Malte,

      Mii schrieb:

      Doch und zwar die Typusart :D

      Und die ist für die Namensgebung maßgeblich. Also alles logisch.

      bloß gut, dass ich Dich habe. Du kannst tatsächlich hinter die Gehirnwindungen von Wissenschaftlern sehen. :ups:

      Mir gelingt das nicht, noch nicht einmal ansatzweise. Ich bin über die Namensgebungen immer wieder verblüfft. Ob Nosferatu, Andinoacara oder so schlicht wie Paraneetroplus.

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    • Nicaraguasee

      Hallo Freunde der Fische,

      ich will Euch heute mal kurz das größte Binnengewässer Mittelamerikas vorstellen, den Nicaraguasee.
      Ihr habt auch schon mitbekommen, welche Baumassnahmen hier stattfinden sollen -> könnt ihr hier nachlesen hier

      Und solange dies noch nicht passiert ist und keine zweite Exxon - Valdez - Katastrophe eingetreten ist möchte ich Euch doch ab und an ein paar Bilder einstellen, wie er aussah.






      Dateien
      • images.jpg

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    • Der Nicaraguasee und seine Cichliden

      Hallo Freunde, :hut:

      und dieser See ist nun mal richtig voll von einer Cichlidenarten - Vielfalt. breitgrin.png

      Folgende Arten kann man hier finden -

      • Amphilophus citrinellum
      • Amphilophus longimanus
      • Amphilophus rostratum
      • Amphilophus labiatum
      • Archocentrus centrarchus
      • Cryptoheros spilurum
      • Cryptoheros nigrofasciatum
      • Herotilapia multispinosum
      • Hypsophorys nicaraguense
      • Neetroplus nematopus
      • Parachromis dovii
      • Parachromis loisellei
      • Parachromis managuense
      • Vieja maculicauda



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    • Lake Managua in Nicaragua

      Halo Freunde des Wassers,

      neuer Tag, neuer See. Ich verweile noch etwas in Nicaragua. Hier ist auch der Lake Managua ein sehr interessanter See, welcher ca. doppelt so groß ist wie der Bodensee. Der Managuasee, auch Xolotlán genannt, ist einer der beiden großen Süßwasserseen in Nicaragua. Er liegt am Fusse des Vulkans Momotombo. Der Managua See erreicht eine Länge von fast 60 Kilometern und ist bis zu 32 Kilometer breit. Er liegt aber nur 39 m überhalb des Meeresspiegels und ist mit einer mittleren Tiefe von 9,50 m eher flach zu bezeichnen.
      Und hier ist auch einmal ein Lichtblick zu verzeichen -> Link de.wikipedia.org/wiki/Managuasee (8!)

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    • Lake Managua und seine Cichliden

      Der Managua See ist das Jagdrevier von mächtigen Buntbarschen, welche einfach zu groß für meine AQ´s sind.

      Aber hier im Forum gibt es bestimmt Halter dieser herrlich Midas - Arten, denn der Managua See beherbergt sowie die umliegenden Kraterseen folgende Cichliden - Arten

      • Amphilophus citrinellum
      • Amphilophus labiatum
      • Parachromis managuensis
      Diese Buntbarsche wurden auch einer wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen, indem sie aus den verschiedenen Biotopen die Fische molekular wie auch genetisch ausgewertet wurden. :top:

      Ab jetzt sage ich nichts mehr gegen Wissenschaftler, hier wurde Wissen geschaffen.

      Links dazu Zwei neue Midas - Arten oder hier Geschichte der Midas
      .

      .


      Dateien
      • P159.pdf

        (472,63 kB, 7 mal heruntergeladen, zuletzt: )

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    • Faszinierend

      Hi Roland,

      es ist schon faszinierend, wie Du alle diese Informationen aus dem Hut zauberst.
      Ja, ich gebe zu, daß ich gerne und fleissig Deine Berichte lese - also bitte weitermachen, danke schon mal :hut: .
      Schönen Abend noch.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top:
    • Hallo Walther,

      Severum02 schrieb:

      Hi Roland,

      es ist schon faszinierend, wie Du alle diese Informationen aus dem Hut zauberst.
      Ja, ich gebe zu, daß ich gerne und fleissig Deine Berichte lese - also bitte weitermachen, danke schon mal :hut: .
      Schönen Abend noch.
      auch mir tut es gut, einmal gelobt zu werden. Ich danke Dir dafür, denn ich weiß von wem es kommt. Du bist und bleibst einfach ein super Kumpel. :top:
      Ich hoffe bloß, dass es anderen auch gefällt, sonst könnten wir uns per PN austauschen.
      Diesen Thread wollte ich eigentlich schon lange starten, hmm dann kamen mir die Katastrophen dazwischen. Hmm aufgeschoben ist eben nicht aufgehoben. :freufreu:

      Und zu diesem Thread können doch eigentlich alle etwas besteuern. Ob zu den Seen oder aber zu ihren Bewohnern.

      Auch Dir noch einen schönen Abend

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    • Arenal-See / Costa Rica

      Hallo Freunde der Fische,

      ich habe mich heute einmal dem kleineren Staat Costa Rica gewidmet. Hier gibt es wohl etliche Gewässer in welchen sich mannigfaltig Cichliden, welche wir alle kennen tummeln. Auch mehre Seen ( Lakes ) sind vorhanden, es sind durchweg Kraterseen. Viele liegen in großen Naturschutzgebieten.
      Doch der größte See Costa Ricas ist kein natürlich entstandener See, sondern ein Stausee. Der Stausee ist ca. 85 qkm groß, bis zu 65 m tief und liegt mit 544 m über dem Meeresspiegel relativ hoch. Die Elektrizität, welche aus dem Stausee gewonnen wird reicht für ca. 60 % von Costa Rica aus. :ups:


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    • Der Arenal-See und seine Cichliden

      Hallo zusammen,
      Costa Rica ist für seine Cichliden - Vielfalt bekannt. Ob es nun die Archocentrus, die Thorichthys, die Astatheros oder die Tomocichlas sind. Sind alle vorhanden und auch richtig viele Arten davon. Doch die meisten von ihnen schwimmen eben in Flüssen und nicht im Arenal - See. :ups:
      Ich habe mich mal auf die Suche gemacht und folgende Buntbarsche gefunden, wo im Arenal - See angesiedelt sind. ( Bürgt nicht für Vollständigkeit )

      • Amphilophus alfari
      • Parachromis managuensis
      • Parachromis dovii
      Einfach Riesen.


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    • Lago de Coatepeque

      Hallo zusammen,

      ein neuer Tag ein neuer See. Über ihn hatten wir schon einmal diskutiert -> cichlidenwelt.de/CWF/index.php…threadID=43972&highlight=

      Der Lago de Coatepeque ist ein 24,5 qkm großer Kratersee in El Salvador. Er wurde vor ca. 50.000 bis 70.000 Jahren erschaffen und hat weder Zuläufe noch Abläufe, hmm ein endemisches System. Er hat eine Tiefe von 80 bis 130 m.

      Einfach nur wunderschön.

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    • Der Lago de Coatepeque /El Salvador und seine Cichliden

      Hallo Freunde des Wassers,

      der Lago de Coatepeque in El Salvador ist sowohl in seiner Bekanntheit wie auch von den Größenordnungen her mit Sicherheit nicht einer der bekanntesten Seen Mittelamerikas. Doch da er in 746 m über dem Meeresspiegel liegend und eigentlich abgeschieden von anderen Gewääsern liegt und trotzdem herrliche Cichliden beherbergt, ist es mir einfach ein Anliegen ihn und seine " Bewohner " vorzustellen. Denn wer weiß, wie lange sich die Urcichliden noch halten können nachdem aus Rentabilitätsgesichtspunkten afrikanische Buntbarsche ( Oreochromis niloticus -> de.wikipedia.org/wiki/Oreochromis_niloticus ) eingebracht wurden.

      Die im Lago de Coatepeque befindlichen Cichliden sind im folgendem ->

      • Amphilophus macracanthus
      • Parachromis managuensis
      • Amatitlania coatepeque

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    • Ein toller See.
      A. coetepeque ist ein Juniorsynonym zu A. nigrofasciata, heist es ist A. nigrofasciata
      Link

      Kullander hat 2006 folgende Cichliden dort registriert:
      Paraneetroplus guttulatus
      A. nigrofasciata
      P. motaguensis
      Amphilophus macracanthus
      Link
      Hildebrand hat 1925 folgende Cichliden dort nachgewiesen:
      Cichlasoma nigrofasciatum
      Cichlasoma macracanthus (nicht im Lake Coatepeque)
      Cichlasoma motaguense

      Paul Kähsbauer (Ann Naturhistor. Mus. Wien 1968 ) schreibt auch nur von Nigrofasciatum und Motaguense. Macracathus nicht aus dem Coatepeque


      Es fehlt der guttulatum. War er damals noch nicht im See?
    • Ein großes Dankeschön

      Hallo Michael,

      ich finde es super, wie Du dich hier einbringst. Einfach klasse. :wink:

      Danke mit dem Hinweis auf den Tiger. Jep, ein seltenschöner Buntbarsch.

      Ich habe hier auch einen Link, Du wirst ihn kennen - (ich komme nicht dahinter wie ich den Link überschreiben kann, z.B. Hier )
      Hier

      oben wo du die Schrift ändern kannst ist direkt darunter das Bild einer Kette. Da klickst du drauf, zuerst gibst du deinen Wunschname ein, weiter, dann fügst du den Link ein. Viel Glück. Gruß ein Admin.

      Ich finde auch Deinen Ansatz bezüglich der Standorterkennung aus dem anderen Thread sehr überlegenswert. Hmm könnten wir doch so weit es uns möglich ist hier machen. Oder nicht ?
      Ich ändere Thread-Namen in Gewässer um, müßte doch passen.

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    • Ilopango-See

      Der ebenfalls in El Salvator gelegene Ilopango - See ist ebenfalls ein Kratersee. Er ist vor ca. 1500 Jahren entstanden, als nämlich der Vulkan IIonpango ausbrach und gleichzeitig eine komplette Maya - Kultur vernichtete. Wurde übrigens diese Woche auch auf N 24 gezeigt.
      Der IIopango - See ist ca 3 mal größer als der Lago de Coatepeque, er hat ein Fläche von ca. 72 qkm und eine Tiefe von 500 m (lt. Paul Kähsbauer).
      Und das wirklich interessante daran ist, dass es ebenfalls keine Zu - und Abläufe gibt und das Niveau sich nur über Regenwasser bildet. Diese Niderschlagsmengen reichen sogar aus, dass es zu Überschwemmungen kommt, wie 1928, als die umliegenden Fischerdörfer zerstört zum allermindestens gefährdet wurden.

      Für interessierte El Salvator - Fans hierzu einen Link -> ( Frankfurter Allgemeine ) faz.net/aktuell/reise/feuer-un…gegensaetze-13094680.html

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    • Hi Peter,

      Mr. Dovii schrieb:

      Toller Thread, klasse Fotos, aber wo sind denn die Seen Südamerikas? breitgrin.png
      gemach, gemach. Es ist doch so schön in Mittelamerika. Ich habe die Südamerikaner nicht vergessen und bevor ich Mexikos Seen beschreibe, schwenke ich Richtung Süden, um Kolumbien etc. und ihre Seen vorzustellen. Denn zu Mexiko warte ich bis nächstes Jahr, ich kenne da ein paar Leute, welche so in Südmexiko auf Tour gehen. Und hoffentlich Ihre Reise beschreiben. Vielleicht auch mit Bildern. Gibt bestimmt einen Super - Süd - Mexiko - Thread. :?:

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    • Der Lago de Ilopango und seine Cichliden

      Hallo zusammen,
      der eigentlich noch junge Lago de Ilopango, welcher ja gerade 1500 Jahre oder weniger alt ist, ist dennoch ein riesiger Kratersee. Schon das er 72 qkm groß ist läßt erkennen, welche Katastrophe hier geschehen war. Den Ausbruch müßte man eigentlich auch in Europa mitbekommen haben. Und der Krater fühlte und fühlte sich mit der Zeit nur mit Regenwasser bis zu seiner jetzigen Größe. Und damit war wieder ein neues Habitat geschaffen. :wink:
      Daher stelle ich Euch hier die nachgewiesenen Arten noch kurz vor, bevor sie nicht mehr aufzufinden sind, denn auch hier wurde dieser afrikanische Buntbarsch ( Oreochromis niloticus) angesiedelt. Und welche Chance hat den ein 15 cm - Fisch gegen einen 60 cm - Fisch, selbst wenn er so tapfer ist wie der Amatitlania nigrofasciatus.

      Es gibt folgende Arten

      • Amphilophus macracanthus
      • Amphilophus trimaculatus
      • Amatitlania nigrofasciatus
      Bilder
      • Cryptoheros nigrofasciatus 1.jpg

        686,72 kB, 1.725×1.143, 7 mal angesehen
      • Cryptoheros nigrofasciatus 2.jpg

        598,27 kB, 1.725×1.143, 7 mal angesehen
      • Cryptoheros nigrofasciatus 3.jpg

        1,43 MB, 2.957×1.959, 6 mal angesehen

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    • Hallo Roland,

      Roland aus E. schrieb:

      Den Ausbruch müßte man eigentlich auch in Europa mitbekommen haben.

      Also, ich kann mich gar nicht erinnern ... Achso, vor 1500 Jahren, ok. War ich wohl wieder etwas schnell ...

      Roland aus E. schrieb:

      stelle ich Euch hier die nachgewiesenen Art noch kurz vor, bevor sie nicht mehr aufzufinden sind, den auch hier wurde dieser afrikanische Buntbarsch ( Oreochromis niloticus) angesiedelt. Und welche Chance hat den ein 15 cm - Fisch gegen einen 60 cm - Fisch, selbst wenn er so tapfer ist wie der Amatitlania nigrofasciatus.
      Ja, daran kannst Du mal sehen, welche Probleme es seit Jahren im Viktoriasee in Ostafrika gibt, allerdings wird da der Lates niloticus bis 180 cm groß.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top: