Krobia sp. Rio Oyapoque Bilder und Beschreibung

    • Hi Stefan,

      devito666 schrieb:

      Sind die denn so wild? Oder wie ist das zu verstehen?
      wild ? Nein sind sie nicht.
      Ich wohne in Süddeutschland, genauer im Juragebiet, also hartes und alkalisches Wasser. Ist nicht gerade das, was Südamerikaner gefällt, von daher solltest Du Härte herunter bringen und auch den PH-Wert senken. Ich habe dies dadurch erreicht indem ich Regenwasser beimengte und Torf benutzte. Das nenne ich Panschen und genau deshalb habe ich mich entschieden ganz zur MA - Seite zuwechseln.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Servus Roland,

      wobei ich mir vorstellen kann, dass Cichlasoma amazonarum als robuste und weit verbreitete Art sicher super mit deinem Leitungswasser klarkommen würde, die Andinoacara sowieso (falls du die noch hast).

      Wie es bzgl. Krobia sp. "Oyapoque" aussieht wasserwertetechnisch, weiß ich nicht - aber ein Schwarzwasserspezialist wie die Arten aus dem Orinoco-Gebiet scheint er mir nicht zu sein?

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Chris,

      Cichliden_Chris schrieb:

      wobei ich mir vorstellen kann, dass Cichlasoma amazonarum als robuste und weit verbreitete Art sicher super mit deinem Leitungswasser klarkommen würde, die Andinoacara sowieso (falls du die noch hast).

      Wie es bzgl. Krobia sp. "Oyapoque" aussieht wasserwertetechnisch, weiß ich nicht - aber ein Schwarzwasserspezialist wie die Arten aus dem Orinoco-Gebiet scheint er mir nicht zu sein?
      klar hast Du Recht. Die Cichlasomas sind " Überlebenskünstler " und gedeihen auch in meinem Wasser. Nur hege ich immer die Zweifel, ob sie sich tatsächlich 100 %ig entwickeln oder vielleicht die Farbgebung eine andere wäre. Zu Anfang jedenfalls hatte ich noch gepanscht, jetzt werde ich immer fauler und schon von daher mein Wechsel zu MA.
      Und was die Andinoacaras angeht, habe ich nicht mehr ( wirst Du aber auch gut los ), die Wasserwerte der westlichen Anden sind doch, wenn ich mich nicht irre, denen der Mittelamerikaner sehr ähnlich. Also hartes und alkalisches Wasser.
      Und bei den Krobias, Laetacaras und Heros sehe ich es so, farblich ginge hier schon noch etwas, ja wenn sie in weicherem oder sauerem Wasser schwimmen würden. Würde auch die NZ beeinflussen. So wird das nichts mehr mit Nachzuchten, dass wäre mir ja egal, aber bei Fotos wäre ich schon zufriedener, wenn sie ihre ganze Farbenpracht entfalten könnten.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



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    • Servus Roland,

      ja - Andinoacara wird man relativ gut los - warum eigentlich? Sind ja auch nicht gerade so klein/friedlich, sondern durchaus das Kaliber von kleineren Mittelamerikanern, würde ich mal sagen. Auf Cryptoheros hingegen bleibt man sitzen...

      Ich sehe das mit den Wasserwerte-Ansprüchen sehr differenziert je nach Herkunft. Wie du schon sagst, bei den Andinoacara ist mittelhartes, leicht alkalisches Wasser absolut kein Problem, darin vermehren sie sich auch, ohne dass ein einziges Ei verpilzt.
      Die Cichlasoma würde ich ganz ähnlich einschätzen - also dass auch in deinem normalen Leitungswasser die Gelege ganz problemlos komplett schlüpfen - was für mich ein Indiz dafür ist, dass das Wasser passt, denn das Ei ist nunmal viel empfindlicher bzgl. der Wasserwerte, als der adulte Fisch (hängt mit der Osmose zusammen).

      Bei den Laetacara thayeri oder L. flavilabris (weiß nicht genau, was du hast von beiden) - das sind klassische Schwarzwasserfische, da kommt man ums Enthärten und Ansäuern nicht herum, vorallem dann nicht, wenn man sie züchten will. Und auch die Farbenpracht dürfte in weich-saurem Wasser ausgeprägter sein.

      Heros würde ich wieder differenzieren je nach Herkunftsgebiet - aber tendenziell eher weich-sauer.
      Die Krobia vermag ich nicht zu beurteilen, ob die jemand schon bei mittleren Wasserwerten gezüchtet hat?

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      Roland hat Laetacara flavilabris.

      Sowohl L. flavilabris, als auch Krobia sp. "Oyapoque" und K. xinguensis haben sich bei mir problemlos in unbehandeltem Leitungswasser (18° dGh und pH 7,8) vermehrt.

      Heros sp. "Rotkeil" und Heros liberifer ebenso bei den selben Wasserwerten.

      Beste Grüße

      Tobi
    • Servus Tobi,

      na - dann scheint eine "Wasserpanscherei" bei diesen Arten echt unnötig zu sein.

      Für Krobia xinguensis hätte ich das vermutet (die Art wirkt sehr robust), aber die erfolgreiche Nachzucht von Laetacara flavilabris in mittelhartem, leicht alkalischen Leitungswasser erstaunt mich!

      Dann sind wohl L. thayeri und vorallem L. fulvipinnis die heikleren Arten - gerade bei letzterem scheint ohne wirklich saures Wasser nichts zu gehen...

      Viele Grüße
      Chris
    • Ja, Krobia xinguensis sind wirklich sehr unkompliziert, K. sp. "Oyapoque" aber auch, wobei diese deutlich größer und kräftiger werden.
      Anbei noch ein paar Bilder von den Krobia sp. "Oyapoque".

      Beste Grüße

      Tobi
      Bilder
      • DSC_0035 - Klein.jpg

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      • DSC_1012klein.jpg

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      • DSC_1016klein.jpg

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      • DSC_1067klein.jpg

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    • Servus Tobi,

      tolle Fische! :top:

      Wie groß wurden die K. xinguensis und die K. sp. "Oyapoque" bei dir?
      Dieter (Dühring) hatte mal K. xinguensis, bei denen die Männchen an der 20 cm-Marke gekratzt haben... von wegen Zwergcichlide (liest man leider immer wieder, hingegen werden wohl alle Krobia an die 20 cm).

      Viele Grüße
      Chris
    • Schwabe schrieb:

      Nun ein paar Bilder möchte ich schon noch zu diesem Thread beisteuern.
      Und es gibt sie wieder. Ich habe ein ganzes Becken voll beim Thomas Tillmann bestaunen dürfen.
      Die Krobia sp. Oyapoque schwimmen Stand gestern immer noch beim Thomas...ich fürchte ich habe mich verliebt :O Hat schon mal jemand Krobia sp. Oyapoque zusammen mit größeren L-Welsen (Nicht aggressiv, aber womöglich nicht übermäßig rücksichtsvoll die Kollegen;) ) gehalten?

      Die Tiere erscheinen mir farbenfroher als auf den meisten Bildern, die man sonst so von Krobia sieht. Mag aber auch an der Beleuchtung liegen. Schwaches Licht mit starkem Rotton.


      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hallo Daniel,

      MrR schrieb:

      Die Krobia sp. Oyapoque schwimmen Stand gestern immer noch beim Thomas...ich fürchte ich habe mich verliebt
      das ist doch schön und diese Burschen und Mädels verdienen es. :top: :top: :top:


      MrR schrieb:

      Hat schon mal jemand Krobia sp. Oyapoque zusammen mit größeren L-Welsen (Nicht aggressiv, aber womöglich nicht übermäßig rücksichtsvoll die Kollegen;) ) gehalten?
      und ja bei mir schwimmt auch so ein Tier. Auch wieder so eine Geschenk-Aktion. Aber nur Einer, macht den Krobias nichts.




      MrR schrieb:

      Die Tiere erscheinen mir farbenfroher als auf den meisten Bildern
      völlig richtig. Diese Krobia - Art ist fast schon von der Farbgebung her nicht zu beschreiben, hatte ich aber auch schon einmal angemerkt. Bislang sah ich noch nicht ein Bild, wo sie " wirklich " abgebildet sind und auch beim Thomas kommen sie gar nicht so richtig zum Wirken. Viel zu dunkel und vor allem noch viel zu klein.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



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