Pelvicachromis Humilis Formen - Pflege und Zucht (z.B. P.Humilis "Liberia Red")

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    • Nabend Fred,

      Mit dem zusammen setzen unterschiedlicher Pelvicachromis lässt sich Umzugs und Renovierungs bedingt leider momentan nicht ändern.

      Die bisher gemachten Beobachtungen dazu schreibe ich bei Zeiten gerne nieder. :wink:

      Mit Flockenfutter mache ich keine weiteren Versuche, da landet leider mehr im Filter als sonst wo...

      Im übrigen habe ich heute zu Testzwecken, eine Kleine Portion Bolbites heudelotii ( Kongo Farn ) beim Händler geholt und für ein kleines Vermögen, weitere Mutter Pflanzen geordert. :freufreu:

      Außerdem bin ich mit dem Gedanken am spielen, ein weiteres humilis Weib zu ordern!?

      Ich möchte nur nicht das nachher ein Weib einsam kümmert, falls sich da doch noch ein festes, harmonisches Pärchen bildet...
    • N@bby schrieb:

      Nabend Fred,

      N@bby schrieb:

      Mit dem zusammen setzen unterschiedlicher Pelvicachromis lässt sich Umzugs und Renovierungs bedingt leider momentan nicht ändern.

      N@bby schrieb:

      Die bisher gemachten Beobachtungen dazu schreibe ich bei Zeiten gerne nieder. :wink:

      N@bby schrieb:

      Mit Flockenfutter mache ich keine weiteren Versuche, da landet leider mehr im Filter als sonst wo...

      N@bby schrieb:

      Im übrigen habe ich heute zu Testzwecken, eine Kleine Portion Bolbites heudelotii ( Kongo Farn ) beim Händler geholt und für ein kleines Vermögen, weitere Mutter Pflanzen geordert. :freufreu:

      N@bby schrieb:

      Außerdem bin ich mit dem Gedanken am spielen, ein weiteres humilis Weib zu ordern!?

      N@bby schrieb:

      Außerdem bin ich mit dem Gedanken am spielen, ein weiteres humilis Weib zu ordern!?

      N@bby schrieb:

      Außerdem bin ich mit dem Gedanken am spielen, ein weiteres humilis Weib zu ordern!?

      N@bby schrieb:

      Ich möchte nur nicht das nachher ein Weib einsam kümmert, falls sich da doch noch ein festes, harmonisches Pärchen bildet...
    • N@bby schrieb:

      Nabend Fred,

      N@bby schrieb:

      Mit dem zusammen setzen unterschiedlicher Pelvicachromis lässt sich Umzugs und Renovierungs bedingt leider momentan nicht ändern.

      N@bby schrieb:

      Die bisher gemachten Beobachtungen dazu schreibe ich bei Zeiten gerne nieder. :wink:

      N@bby schrieb:

      Mit Flockenfutter mache ich keine weiteren Versuche, da landet leider mehr im Filter als sonst wo...

      N@bby schrieb:

      Im übrigen habe ich heute zu Testzwecken, eine Kleine Portion Bolbites heudelotii ( Kongo Farn ) beim Händler geholt und für ein kleines Vermögen, weitere Mutter Pflanzen geordert. :freufreu:

      N@bby schrieb:

      Ich möchte nur nicht das nachher ein Weib einsam kümmert, falls sich da doch noch ein festes, harmonisches Pärchen bildet...
      Wunderbar........die Zitatfunktion ist jetzt auch noch in die Hose gegangen........ :cursing: :cursing: :cursing: Und löschen kann man den ganzen Blödsinn ja auch nicht mehr nachträglich...... ?(
      So langsam stresst mich das. Ich melde mich nach dem Renegationsspiel noch einmal, falls ich mich bis dahin wieder abgeregt haben sollte.
      Ansonsten nur soviel.......zu dem Paar noch ein einzelnes Weibchen dazuzukaufen ist sicherlich die schlechteste Idee die Du bisher hattest...... Und das ausgerechnet bei den innerartlich hochaggressiven Humilis.......

      Fred
    • Hast du damit schon schlechte Erfahrungen bei den humilus gemacht oder wie?

      Wenn die Attacken zunehmen bleibt mir eh nichts anderes übrig, als das "Pärchen" zu trennen.

      Bei anderen wirklich hochgradig agressiven Cichliden, hat das schon oft dann wunderbar funktioniert.

      Beispielsweise C. salvini.

      Und NOCH ist an welche zu dran zu kommen...
    • @N@bby

      "Noch ist an welche dranzukommen".... Zitat

      Vollkommen richtig. Und genau deshalb würde ich mir vernünftiger - und vorausschauender Weise lieber doch noch schnell ein zweites Pärchen besorgen, solange das noch möglich ist. Denn so schnell wird die Gelegenheit garantiert nicht mehr kommen sich diese Form zu beschaffen. Du kannst die ja solange in einem kleinen Übergangsbecken hältern, bis Du bei Dir aquaristisch wunschgemäß wieder alles so geordnet und eingerichtet hast, dass es wieder passt. Bei mir im Keller steht auch noch ein Becken das für das zweite Humilis Pärchen reserviert ist, dass sich ja bisher noch in einem kleinen Übergangsbecken befindet. Das nehme ich dann im Spätsommer in Angriff, weil ich dann wieder mehr Zeit und Muse dafür habe.

      Schon bei einer Gruppe Skalare wäre es hochproblematisch später einfach noch ein einzelnes Tier dazuzusetzten. Selbst bei den ansonsten eher gutmütigen "Biotodoma Cupido" wäre das nicht ungefährlich. Aber bei den Humilis wäre es wohl schlicht Tierquälerei. Das später dazugesetzte Weibchen würde jetzt nämlich nicht nur von dem Männchen - sondern auch noch zusätzlich von dem anderen Weibchen übel gejagt werden.
      Außerdem.....allerspätestens bei einer zukünftigen Paarbildung wäre für das verbliebene Weibchen in diesem Becken die Zeit abgelaufen. Und was willst Du dann mit dem verbliebenen Tier machen, für das Du dann mit Sicherheit kein Männchen mehr besorgen kannst...? :hee: Überlege Dir das noch einmal.

      Also wenn.....dann nur noch ein weiteres PAAR. Das wäre sogar ausgesprochen vernünftig, wenn man zusätzlich auch noch den Aspekt berücksichtigt, dass es einem ja nun auch mal passieren kann, dass eines der Tiere eingeht - und das bevor man sein Pärchen noch zur Nachzucht bringen konnte.
      Denn wenn Du Deine Humilis erst mal nachgezüchtet hast, bist Du mit P.H."Liberia Red" eigentlich "lebenslang versorgt". :top:
      Grund.:

      Bei Pelvicachromis-Arten ist Inzucht seltsamerweise überhaupt kein Problem. Das heißt....."die Qualität" der Tiere nimmt dadurch auch über viele Generationen nicht ab. Im Gegenteil. Habe darüber vor ein paar Jahren eine hochinteressante und sehr ausführliche wissenschaftliche Abhandlung gelesen. Der Verfasser hatte auch beobachtet, dass sich die Pelvicachromis fast immer bevorzugt mit Geschwistern gepaart haben, wenn sie die freie Auswahl zwischen "Fremden" und "Verwandten" hatten. Ein weiterer Grund warum Pelvicachromis ein idealer Aquarienfisch ist....
      Ich habe einen dicken Bücherschrank voll mit Aquaristikliteratur....aber ich weiß einfach nicht mehr in welchem Buch ich diesen Bericht mal gelesen habe. Auf alle Fälle werde ich das im Laufe dieses Threads noch einmal thematisieren. Spätestens wenn ich den entsprechenden Artikel wieder gefunden habe.

      "da landet mehr im Filter als sonst wo".... Zitat

      Wenn ich füttere stelle ich einfach für fünf bis zehn Minuten den Filter ab. Außerdem bin ich nach wie vor Fan und Verfechter des alten klassischen Futterrings... :thumbsup: In dieser Kombination landet garantiert nichts mehr in Deinem Filter.
      Und nein........wenn Du für zehn Minuten den Filter abstellst, stirbt Dir mit Sicherheit keine einzige Filterbakterie ab... ;)

      @Teufelsangel

      Schön wieder mal von Dir zu hören Magnus. Danke für Dein Lob. Bilder habe ich schon jede Menge gemacht und auch in meiner Bildergalerie gespeichert. Ich muss einfach mal schauen, dass ich in den nächsten Tagen die Zeit - und vor allen Dingen auch DEN NERV finde, mich mit der Funktion des Bildereinstellens mal richtig zu befassen. Ich habe momentan wirklich viel um die Ohren. Bitte noch ein klein wenig Geduld.

      Aber ich kann es nur noch einmal wiederholen und erneut anbieten....bis dahin schicke ich sehr gerne jedem den es interessiert Bilder von meinen Lieblingen und meinem Becken.
      "Mr. Dovii" (Peter Buchhauser) und "FAT" (Frank) haben von mir jedenfalls schon eine ordentliche Bilderlawine per Mail zugeschickt bekommen.

      Beste Grüße
      Fred

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stormy Monday ()

    • Hmm gute Überzeugungsarbeit die du gerade MAL WIEDER! leistest... breitgrin.png

      Rein Theoretisch läuft seit etwas über einer Woche ein Brut/Ablaich Becken für Meine P. teaniatus "Moliwe" ein.

      Diese wollten scheinbar nicht länger warten und brüten gerade im großen.

      Aber wieder 80 Euro ausgeben für eine Art die ich schon habe...

      Da werde ich nochmal eine Nacht drüber schlafen.

      Nicht dass Die später zwei Becken terrorisieren, oder komplett für weitere Arten Blockieren.

      Mit der Vorliebe für Inzest innerhalb der Pelvicachromis/Nanochromis Familien, habe ich ebenfalls irgendwo mal gelesen.

      Diese Quelle wirkte seriös, aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, welche es war. Ich werde wohl alt... :lachlach:

      @Teufelsangel:

      Mit den Fotos hast du absolut Recht Magnus, ich werde mich bemühen! :wink:
    • Also bei mir hat sich das mittlerweile wirklich wunderbar eingespielt Normen. Und zwar in BEIDEN Becken. Selbst wenn das Futter langsam runterrieselt fressen das Humilis-Pärchen und die fünf A.Thomasi einträchtig und ohne erkennbaren Futterneid zusammen. Und die Thomasi jagen sich untereinander mehr als die Humilis die Thomasi.....
      Bis jetzt ist es jedenfalls insgesamt erheblich unproblematischer als ich es erwartet hatte. Aber wie schon erwähnt...mein Becken ist auch wirklich sehr struktur - und versteckreich eingerichtet. Da ist es überhaupt kein Problem sich mal eine Zeit lang aus dem Weg zu gehen....

      Ich glaube dass die große Hürde die noch auf mich zukommt wahrscheinlich die Wasserhärte ist. Es ist durchaus möglich dass meine mittleren Härtewerte für die Eientwicklung der Humilis nicht ausreichen. Und der Aspekt dass es sich um Wildfänge handelt, macht es natürlich auch nicht gerade leichter.
      Das heißt....ich werde dann wohl mit verschiedenen Härtegraden rumexperimentieren - sprich "Wasserpanschen" müssen. Den PH-Wert kann ich ganz gut mit den Seemandelbaumblättern beeinflussen. Die habe ich jetzt schon drin. Erlenzapfen funktionieren übrigens auch, aber die haben den Nachteil, dass sie das Wasser doch recht stark einfärben.

      Aber eben genau diese Dinge machen das Hobby für mich interessant. Je schwieriger eine Art ist, um so mehr wird doch "der aquaristische Sportsgeist" angeregt sie erfolgreich zu pflegen - und im Idealfall auch nachzuziehen. Ich probiere einfach gerne rum... :rolleyes: Also zumindest da bin ich sehr geduldig (im Gegenteil zum Photos einstellen...) ....ich kann da wirklich jahrelang verbissen am Ball bleiben, ohne die Lust am rumexperimentieren zu verlieren. Um so größer ist dann natürlich auch der Stolz und die Begeisterung wenn es dann "endlich geschnaggelt hat"... :freufreu:

      Als ich vor ein paar Monaten nach einer vierjährigen Pause wieder ins Hobby eingestiegen bin, habe ich mir mit der Entscheidung ausgesprochen schwer getan, mit welchen Cichliden es zukünftig nun eigentlich weiter gehen soll. Zufällig wurden zu diesem Zeitpunkt auch noch gleich mal mehrere interessante Arten angeboten, die ich früher gerne gepflegt hätte - die aber damals nur schwer oder garnicht (z.B. P.Humilis "Liberia Red") zu besorgen waren.

      Ich glaube mit den Humilis habe ich jetzt aber endlich wieder "eine aquaristische Heimat" gefunden. :thumbup:

      Beste Grüße
      Fred

      P.S.:
      Wolltest Du Dir nicht aus der letzten Westafrika-Lieferung von Glaser nachträglich noch ein paar von den "Hemichromis Cristatus" oder "H. Letourneuxi" Wildfängen besorgen...?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stormy Monday ()

    • Hallo Fred,

      wenn du gerne die Herausforderung in seltenen und charakterlich schwierigen Cichliden suchst, kann ich dir Thorichthys callolepis empfehlen. Innerartlich hochaggressiv, jedoch mit anderen Cichliden nicht zu vergesellschaften (da die Art den geringsten "Gegendruck" mit schnellstem Ableben quittiert, wie ich leider erfahren musste). Die "mittlere Wasserhärte" wäre natürlich kein Problem bei dieser Art.

      Viele Grüße
      Chris
    • Guten Morgen Chris,

      die Thorichthys habe ich bereits hinter mir. ;) Allerdings hatte ich keine Callolepsis - sondern T.Eliotti und T.Aureus gepflegt. Vom "Schrierigkeitsgrad" mit den Humilis aber auch nicht mal ansatzweise zu vergleichen. Ich kann jetzt allerdings nur für die Elliotti und die Aureus sprechen. Ich möchte also nicht beurteilen ob die Callolepsis sich was das Aggressionspotential und die allgemeine Pflege - und Zuchtschwierigkeit angeht, wesentlich von den anderen Thorichthys-Formen unterscheiden.

      Also für einen halbwegs erfahrenen Aquarianer sollten Thorichthys eigentlich keine größere Aufgabe darstellen. Ich behaupte jetzt mal ganz bewusst ein wenig provokativ und ketzerisch......"die Fortpflanzung meiner Elliotti und Aureus hätte ich wahrscheinlich noch nicht einmal verhindern können wenn ich es gewollt hätte"..... :grinsgrins: Die Tiere haben wirklich einen unglaublichen Fortpflanzungsdrang. Das wurde eigentlich schon fast zu einem Problem, weil ich bald nicht mehr wusste wohin mit den ganzen Jungfischen. Und als typische Mittelamerikaner ist denen auch noch so ziemlich schnurz was für Härtegrade aus den Wasserhähnen ihrer jeweiligen Pfleger fließen....

      Auch das innerartliche Aggressionspotential fand ich zumindest nicht außergewöhnlich hoch. Also da habe ich innerhalb von Skalargruppen doch schon erheblich größere Zickereien und Giftigkeiten erlebt.
      Auf der Website von "Mr. Dovii" ist übrigens eine ganz hervorragende Haltungs - und Pflegeanleitung für Thorichthys. Da ist eigentlich alles zusammengefasst was man wissen muss um diese Fische erfolgreich zu pflegen. Ich denke der Hauptschlüssel zur erfolgreichen Thorichthys-Haltung liegt darin, dass man unbedingt auf eine Vergesellschaftung mit anderen Cichliden verzichten sollte. Stress ist bei denen wirklich sprichwörtlich tödlich. :ohh:
      Was ihre Farbenpracht angeht, gehören die Thorichthys für mich zu den schönsten Cichliden überhaupt. Leider soll ihre Lebensspanne ja selbst bei optimaler Haltung nicht sonderlich hoch sein.

      Also...das sind nun aber alles wirklich keine unerfüllbaren Anforderungen die an den Pfleger gestellt werden. Neee Chris....das soll jetzt auch absolut nicht überheblich klingen....und nimm`s mir bitte auch nicht übel, aber die Thorichthys empfinde ich nach dreißig Jahren Aquaristik nicht unbedingt als aquaristische Herausforderung. Vom Pflege - Nachzucht - und "Raritätenaspekt" her gesehen, mit den "P.Humilis" nicht annähernd zu vergleichen. Aber trotzdem vielen Dank für Deinen gut gemeinten Hinweis.

      Als Information für die Thorichthys-Freunde.....auf der Stockliste von "Amazon Exotic Import" werden momentan Wildfangnachzuchten von Thorichthys Aureus angeboten. Von dort habe ich übrigens auch vor Jahren meine ersten Humilis und Signatus bezogen. Empfehlenswerter Großhändler und Importeur von dem ich bisher immer einwandfreie Fische bekommen habe.

      Beste Grüße
      Fred
    • Stormy Monday schrieb:

      Stormy Monday:
      P.S.:
      Wolltest Du Dir nicht aus der letzten Westafrika-Lieferung von Glaser nachträglich noch ein paar von den "Hemichromis Cristatus" oder "H. Letourneuxi" Wildfängen besorgen...?
      H. cristatus sind ein absoluter Traum von mir, leider habe ich z.Z. definitiv keine Kapazitäten. Ich würde mich daher auch ziemlich freuen wenn ich wüsste, dass ich die bei jemandem aus dem Forum beziehen könnte. Aus unserem "Forums-Bestand" scheinen die ja wohl auch verschwunden zu sein.
      Gruß Frido :)
    • Hallo zusammen.

      Um in deinem Fall optimale Wasserwerte zu erreichen, würde ich Regenwasser sammeln und über !ungedüngten! Torf filtern.

      Einzelne Seemandelbaum Blätter und Erlen Zapfen, haben sicherlich eine positive Wirkung mit ihren Tanninen und weiteren Inhaltsstoffen, am PH Wert drehen die aber selbst in meinem Weichwasser kaum.

      Die Idee mit den Hemichromis, habe ich erstmal verworfen. Da gibt es wirklich absolute Profis für diese Schönheiten und ich bin mir sicher ab und zu werden aich Nachzuchten verteilt.

      Für relativ wenig Geld sind momentan P. sacrimontes WF zu haben.

      Außerdem hat mein Großhändler außerordentlich Schöne Buckelkopf Cichliden, mit sehr vielen Glanz Punkten mitgebracht.

      Aber eigentlich warte ich ja auf Teleogramma... :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von N@bby ()

    • @Frido

      Also ich sage Dir ganz ehrlich, was die Wildfang-Cristatus von Glaser angeht, bin ich auch schon wieder schwer am überlegen. Besser gesagt.....ich quäle mich.... Aber man kann halt leider auch nicht alles haben... ;(
      Aber zumindest für die Hemichromis-Enthusiasten müsste da eine Bestellung doch eigentlich "Pflicht" sein. Ich denke mal echte Hemichromis-Wildfänge dürften in Händlerbecken doch auch eher selten auftauchen.
      Vielleicht findest Du aber doch noch irgendeine Möglichkeit auf die Schnelle ein kleines Übergangsbecken klar zu machen, bis Du bei Dir dann eine endgültige Bleibe für diese Schmuckstücke gefunden hast. Mein zweites Humilis Paar muss auch noch eine Weile in einem Übergangsbecken ausharren, bis ich ihnen dann ihr eigenes Becken eingerichtet habe.
      Ich muss an dieser Stelle aber auch noch einmal die "Anomalochromis Thomasi" Nachzuchten (DNZ) loben, die ich mir als Gesellschafter für mein Humilispärchen im Wohnzimmerbecken mitbestellt hatte. Wirklich ausgesprochen schöne Tiere.

      @Normen

      Bei den Steatocranus finde ich die "S .sp. Red Eye" sehr interessant. Das auffallend rote Auge sieht toll aus - die Tiere sind attraktiv gezeichnet - und vor allen Dingen bleiben sie mit einer Gesamtlänge von gerade mal 9 cm im Gegenteil zu den meisten anderen Steatocranus-Formen auch noch angenehm klein. Es gibt allerdings auch noch "Steatocranus sp. Dwarf". Der ist noch ein bisschen kleiner - hat aber dafür das glühende rote Auge nicht.
      Außerdem findet man "das Rotauge" auch nicht gerade oft in Händlerbecken und es ist auch schwieriger nachzuzüchten als die anderen Formen. Zickiger bei der Partnerwahl usw.....

      Beste Grüße
      Fred

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stormy Monday ()

    • Nabend Fred,

      Diese "Buckelkopf Cichliden" sind wohl keine Steatocranus sondern irgendwas anderes...

      Ebenfalls WF, nur er hat einfach vergessen den Namen aufzuschreiben und wollte beim nächsten Glaser Besuch nochmal nachfragen welche Art es ist und wo die genau her stammen.

      Solange habe ich Sie mir erstmal reservieren lassen. :top:
    • Hallo Fred,

      ich dachte auch, dass Th. callolepis genauso zu pflegen ist wie andere Thorichthys-Arten - weit gefehlt...
      Th. ellioti, Th. meeki und Th. aureus hatte ich auch schon - laichten immer wieder ab, sind bei genügend Platzangebot ganz unkompliziert. Auch in (gemäßigter) Vergesellschaftung waren sie keineswegs Problemfische.

      Aber Th. callolepis (die einzige Art ohne Augenflecken auf den Kiemendeckeln) ist eine ganz andere Hausnummer und es ist sicherlich nicht untertrieben, diese Art als Herausforderung darzustellen. Die erfolgreichen Pfleger und Züchter dieser Art wirst du an einer Hand abzählen können... - und diese Art ist sehr wohl eine Rarität.
      Auch vom Verhalten (vorallem innerartlich) nicht mit den anderen Thorichthys-Arten zu vergleichen.

      Viele Grüße
      Chris
      Bilder
      • Callolepis1_Mai2014.jpg

        138,43 kB, 1.666×1.019, 30 mal angesehen
    • Hallo Chris,

      wieder was dazugelernt. Das war mir bisher nicht bekannt, dass die sich verhaltensmäßig so stark von den anderen Thorichthys-Formen abheben. Vielleicht hat es tatsächlich auch etwas mit dem Fehlen der Augenflecken zu tun, die ja beim gegenseitigen Imponieren und Androhen bei den Thorichthys eine wichtige Rolle spielen.

      Auf alle Fälle mal vielen Dank für diese Information. Genau dafür ist so ein Forum da. :top:

      Beste Grüße
      Fred
    • Hallo Fred,

      ja - dieses für Thorichthys ja eigentlich typische Drohverhalten mit den abgespreizten Kiemendeckeln (sodass die Augenflecke zum Einsatz kommen) konnte ich bei Th. callolepis nie beobachten.
      Da wurde nie gedroht, da wurde nur gejagt und gebissen. Mag sein, dass juvenile Tiere dieser Art leichter zu handhaben sind - ich hatte ausgewachsene Wildfänge und hatte ständig mit massiver innerartlicher Aggression zu kämpfen. Daher entschloss ich mich - mit gemischten Gefühlen - die Art zu vergesellschaften. Selbst der als recht friedlich bekannte Herotilapia multispinosa, den ich zur Vergesellschaftung wählte, setzte den Th. callolepis innerhalb kürzester Zeit ein Ende (indirekt, die Th. callolepis blähten auf und verstarben, obwohl die H. multispinosa sehr zeitnah ausquartiert wurden, das half alles nichts mehr).

      Klar ist das Forum für Erfahrungsaustausch da, und ich finde, sowohl mit positiven als auch mit negativen Erfahrungen sollte man nicht hinter dem Berg halten, nur so kann man helfen.

      Würde ich jemals wieder Th. callolepis pflegen, dann nicht in Becken unter 500 Liter und mit größeren Regenbogenfischen zusammen, um die Aggressionen zu verteilen. Mit anderen Cichliden (H. multispinosa war für meine anderen Thorichthys-Arten hingegen nie ein Problem) jedenfalls nicht mehr.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Fred, hallo Chris,

      bei den Steatocranus kann ich ein bischen mitreden, die beiden Arten habe ich z.Z. in der Nachzucht und von beiden Arten S. sp "redeye" und den "dwarfs" habe ich auch Jungfische in guter Größe zum Abgeben. Außerdem schwimmen auch ein paar Jungfische von s. sp. "ultraslender" in meinen Becken. Ihr seht also, wozu in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah. Bei paarweiser Haltung machen alle keine Probleme, man sollte etliche Jungfische (so 5-6 Stück) miteinander großziehen und ein Pärchen das sich gefunden hat absondern und zur Zucht ansetzen und schon klappt es. Ach ja, dass ich es nicht vergesse, man braucht Geduld, sehr viel Geduld, bis es endlich klappt (1 Jahr, wenn nicht noch länger), aber dann sind sie nicht mehr zu bremsen :D .
      Man kann sie gut vergesellschaften, aber dann sollte das Becken schon 40 -50 cm hoch sein, und die Gesellschaft muss robust sein. Große Kongosalmler und ähnliches wäre gut. Auf keinen Fall kleinere Fische, denn während der Laichzeit ist vor allem das Mädchen mit der Außenverteidigung beschäftigt. Pflanzen lassen sie in Frieden, die kennen sie nicht in ihren heimatlichen Biotopen. Was aber für die wichtig ist, Höhlen die das Männchen mit seiner Kopfgröße fast vollständig ausfüllt. Die S. sp. "ultraslender" buddeln sehr gerne, die haben einen stabilen Steinaufbau, der bis zur Oberkannte mit Sand aufgefüllt ist (ca. 6-7cm), die Platten des oberen Abschlußes müssen etwas herausragen, sie müssen ja auch wissen wo es sich zu buddeln lohnt, und nicht zu vergessen eine zusätzliche Strömungspumpe. Bewegtes Wasser lieben sie. Gefressen wird alles was in's Maul passt und gerade vorbei schwimmt. Egal ob Moinas, weiße Mückenlarven oder Trockenfutter. Sie brauchen aber auch Grünfutter als Ballaststofflieferant (ich verwende Grünflocken). Und dann natürlich noch ein paar Bilder von meinen Buckelköpfen.

      Gruß Jakob

      Gruß Jakob

      Der Klügere gibt nach, nicht auf!
    • Hallo Jacob,

      vielen Dank für das Einstellen der Steatocranus-Bilder. Sehr schöne Tiere. Und Gratulation zur erfolgreichen "Redeye" und "Dwarf" Nachzucht. Die "Redeye" finde ich ja besonders interessant. Das blutrote Auge in diesem ansonsten dunklen Fisch sieht einfach sehr skurril und außergewöhnlich aus.

      Aber leider.....ich habe es gerade vor ein paar Tagen bereits in einem anderen Thread schon einmal angesprochen....meine "Aufnahmekapazitäten" sind mittlerweile wirklich komplett ausgereizt. Irgendwann ist dann halt leider mal Schluss.
      Und um mich voll auf die Pflege und Nachzuchtversuche meiner beiden Humilis Pärchen konzentrieren zu können, habe ich mich ja schon gezwungenermaßen in den letzten beiden Wochen von Fischen getrennt, die ich ansonsten ja auch noch sehr gerne weiterhin gepflegt hätte.... :(
      Außerdem......Steatocranus und P.Humilis in einem Becken ist wirklich völlig unmöglich Jacob. Beide sind ausgesprochen giftig und territorial. Und die Humilis sind das nun mal halt grundsätzlich - und nicht nur schwerpunktmäßig während der Brutpflege.
      Verschärfend käme hier ja auch noch hinzu, dass beide Arten auch noch Höhlenbrüter sind. Also dann auch noch Zoff um die Höhlen... :ohh:
      Meine A.Thomasi als Humilis-Gesellschafter haben zwar auch nicht immer ein ganz leichtes Leben, aber das hat sich mittlerweile ganz gut miteinander eingespielt. Wenn sie den Humilis nicht ZU nahe kommen, dann passiert auch nichts. Gejagt werden sie jedenfalls nicht.
      Jedenfalls ist das Aufstellen eines weiteren Beckens schon aus Platzgründen nicht mehr möglich. Außerdem habe ich ja auch noch ein weiteres Hobby, dass auch noch ein bissel Zeit beansprucht.... :rolleyes:

      @N@bby

      Das Pärchen im Wohnzimmerbecken hat mittlerweile den Bodengrund der Kokoshöhle praktisch komplett nach außen verfrachtet und das Einschwimmloch fast vollkommen verschlossen. Es ist jetzt nur noch eine ganz enge Querspalte geblieben, durch die sie nur noch ins Höhleninnere gelangen,wenn sie sich komplett querlegen. Hinter der Kokoshöhle haben sie zwischenzeitlich eine weitere Grube ausgebuddelt...:!: Etwa eine Laichgrube zum späteren Umbetten der Brut nachdem die aus der Höhle aufgeschwommen ist... :?:
      Das glaube ich einfach nicht, dass diese bestenfalls gerade mal halbwüchsigen Tiere bei mir hier nach zwei Wochen - ohne jegliches Zutun meinerseits - ernsthaft das Laichen anfangen. Ich habe die bisher weder speziell angefüttert, noch sonst bewusst irgend etwas potentiell laichfördendes gemacht, weil die Tiere bisher ja gerade mal bestenfalls die Hälfte ihrer späteren Endgröße erreicht haben.... :hee:
      Und dadurch dass das Eingangsloch jetzt fast komplett "zugemauert" ist, habe ich leider auch keine Chance mit der Taschenlampe zu überprüfen was sich in der Höhle abspielt und ob da zwischenzeitlich womöglich tatsächlich eine Laichabgabe stattgefunden hat.

      Mal schauen was weiter passiert, aber ich nehme mal an, dass die einfach nur für später üben.... ;)

      Beste Grüße
      Fred
    • Hallo zusammen,

      @ Jakob:
      Wie groß werden denn die Steatocranus sp. "Dwarf" und die S. sp. "Red Eye"?

      @ Fred:
      Klingt schon sehr nach Brutvorbereitungen :top:
      Und oftmals brüten bei Cichliden halbwüchsige Paare schneller/leichter, als ältere.

      Viele Grüße
      Chris