Wiedereinstieg - 200 Liter - P. kribensis bzw. M. altispinosus (Zuchtabsicht) und Wildguppys

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    • Hallo zusammen,

      @ Jakob:
      Auch bei der Verfütterung von lebenden Artemia-Nauplien (vor einigen Jahren) trat dieses Problem der Jungfisch-Sterblichkeit leider auf.
      Bodengrund war stets Sand - was anderes kommt für Erdfresserverwandte meiner Meinung auch nicht infrage.

      Danke für den Hinweis bzgl. Artemia-Eier - ich habe mein Aquarienzeug eben zum Großteil aufm Dachboden verstaut, und leider waren da auch die Artemia-Eier dabei... - ansonsten hatte ich sie immer im Schlafzimmerschrank (ebenso wie mein Flockenfutter, dekapsulierte Artemia-Eier etc., da der kühlste Raum der Wohnung).
      Ziehen die Artemia-Eier beim Einfrieren denn keine Feuchtigkeit?

      @ Stefan:
      Hast du auch schon mal M. altispinosa von Anfang an in einem Becken mit Bodengrund aufgezogen? Denn der Gerdkasten und das 200-Liter-Becken waren ja bodengrundlos.
      Und Fotos von den Altispinosa-Wildfängen fände ich sehr interessant - poste bitte mal welche, falls möglich :)

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Chris,

      da ich nur immer den momentanen Bedarf aus der Dose entnehme und sie danach sofort mit dem dichtschließenden Deckel zu mache, ist die Feuchtigkeit, die dabei eindringt von vernachlässigbarer Größe. Außerdem wird die Feuchtigkeit ja sofort gefroren und ist damit unschädlich. Die Nauplien in der Schale können diese Temperaturen gut abhaben, frieren sie ja im Biotop ebenfalls durch. Zudem wird der Grundumsatz den ja jedes Lebewesen bei Temperaturen über 0°C hat, durch das Halten bei -18°C quasi auf Null herunter gefahren. Deshalb die längere Lebensdauer.
      Jetzt aber wieder Schluss mit der Klugscheisserei :D

      Gruß Jakob
      Gruß Jakob

      Der Klügere gibt nach, nicht auf!
    • Hallo Jakob,

      empfinde ich nicht als Klugscheißerei - im Gegenteil - es ist doch super, wenn man einander an seinem Wissen und seinen Erfahrungen teilhaben lässt :top:

      Von der Temperaturtoleranz der Artemia-Eier in freier Natur habe ich auch schon gehört - ich hatte gehofft, dass die Eier ebenso hitzeresistent sind...
      Aber da ist die Sache mit dem Grundumsatz über 0 °C auch wieder ein schlüssiges Argument, dass Hitze eben die Lebensdauer der Eier enorm verkürzt.

      Nun denn - die dekapsulierten Artemia-Eier sind im Aufzuchtbecken nicht das Wahre, ich muss jeden Abend eine Menge davon absaugen - morgen ist ja endlich wieder Montag - werde natürlich Artemia-Eier kaufen und morgen Abend dann gleich ansetzen, sowie ggf. lebende Nauplien, falls der Laden welche hat (kommt manchmal vor). Ich sehe schon, da muss was Lebendes her...

      Und ein Gerdkasten wäre vielleicht auch besser als die "Marke Eigenbau" mit Plastikgestell und Damenstrumpf, da sich leider ein paar Jungtiere zwischen Plastikgestell und Strumpf reingequetscht haben und nicht mehr herauskamen :( ... - aber bzgl. Gerdkasten gibts dann einen anderen Thread in "Suche" ;)

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      während des Tages hat das Weibchen eifrig versucht, die Jungfische durch den Damenstrumpf zu sich zu saugen - das Männchen hatte sich da schon lange von der Brutpflege verabschiedet. Das Resultat war, dass am Abend kaum mehr Jungfische im Einhängekasten waren, teilweise klebten sie tot an der Strumpf-Wand des Kastens - war nicht das Gelbe vom Ei.

      Dazu kommt das hohe Einklemmrisiko durch das mit dem Strumpf überzogene Plastikgestell. Ich habe schon versucht, den Strumpf mal mit Orca-Unterwasserkleber auf dem Plastik zu fixieren - hält nicht dauerhaft.

      Dann bleibt anzumerken, dass dekapsulierte Artemia-Eier zwar für Neolamprologus- und Julidochromis-Brut ein super Startfutter darstellen, für die M. altispinosus jedoch eindeutig lebende Nauplien nötig sind.


      Nun ja, die Flinte wird nicht ins Korn geworfen - die laichen schon mal wieder - nur weiß ich nicht ganz, wie ich an die Sache herangehen soll.
      Ursprünglich war es ja der Plan, die Jungfische im Becken bei den Eltern aufwachsen zu lassen - nur sprechen da bei M. altispinosus zwei Faktoren dagegen:
      - Weibchen Nummer zwei (das jedoch außerhalb der Brutphasen echt nötig ist, sonst gibts nur Hetzjagden anstatt Ablaichen) - selbst wenn ich es zeitweise ausquartieren würde, täte das Wiedereingliedern wohl schwierig werden
      - die Jungfisch-Sterblichkeit bei Aufzucht im eingerichteten Becken

      Also bleibt der Entschluss, einen Teil der Brut gesondert aufzuziehen. Da stellt sich nun die Frage - Gerdkasten oder gesondertes Aquarium (Würfel 40 x 40 x 40 cm)?
      Plan ist hierbei wieder, die Jungfische in das angestammte Becken zurückzusetzen, sobald sie der Futtergröße entwachsen sind (1,5 cm).

      Beim gesonderten Aquarium wäre es natürlich eine Option, gleich den Stein mitsamt Laich und brutpflegendem Weibchen (das Männchen kümmert sich nicht gscheit darum) zu separieren - aber dann hätte ich wohl zu viele Jungfische in dem Aufzuchtbecken und hinterher das Wiedereingliederungsproblem des Weibchens.

      Von daher... dieser Gerdkasten erscheint mir etwas knapp - ist er wirklich so gut zur Aufzucht? Oder wäre mein 40-cm-Würfel-Becken (mit Luftfilter) besser?
      Was ratet ihr mir?

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Chris,

      eindeutig der Gerdkasten, da die Jungfische ständig mit Beckenfrischwasser versorgt werden, also bei starker Fütterung die Wasserbelastung nicht so groß ist. Im 40er Becken bist du sonst immer am Wasserwechseln. Auch würde ich das Weibchen mit dem Gelege nicht umsetzen, gibt nur Stress und die Gefahr, dass sie das Gelege entweder auffrisst oder vernachlässigt ist schon sehr gross. Lieber die frischgeschlüpfte Brut in den Gerdkasten umsetzen.

      Gruß Jakob
      Gruß Jakob

      Der Klügere gibt nach, nicht auf!
    • Hallo Jakob,

      erstaunt mich, dass der Gerdkasten besser sein soll. Ist durch den Luftheber und den feine Gaze-Auslass des Gerdkastes wirklich so eine gute Wasserzirkulation gegeben?
      Denn eine gewisse Strömung mag die Cichlidenbrut ja nicht so gern, sprich der Luftheber dürfte nur leicht eingestellt werden.

      Ich stelle mir den Kasten sehr reinigungsbedürftig vor – ist es ratsam, eine ganz dünne Sandschicht reinzutun? Denn so blanke Plastikböden setzen sich ja doch gerne zu mit einem Bakterienfilm… - daher meine Bedenken.
      Ebenso der feine Gaze-Wasserauslass – bekommt man das wieder richtig gut gereinigt bei laufendem Betrieb? Denn ich denke mir, das setzt sich sehr schnell zu.
      Und ist Gerd Arndt denn wieder aktiv bzgl. Aufzuchtbeckenbau?

      Hätte jetzt vermutet, dass das 50-Liter-Becken für den Anfang die bessere Option ist.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hey Chris,

      ich verwende den Gerdkasten schon eine ganze Weile. Da das Wasser beim Einlauf durch Schaumstoff gefiltert wird, sind kaum Schwebstoffe im Becken. Aber ich muss dir recht geben, auch ich verwende eine dünne Sandschicht und außerdem gebe ich ab dem Freischwimmen auch Pflanzen als Rückzugsmöglichkeit in den Kasten. Da Frd. Arndt verschiedene Größen baut, empfehle ich Dir nach Möglichkeit die Größte Ausführung. Sie hat sich bei mir für die Aufzucht von Cichliden bewährt. Auch baut er spezielle Aufzuchtkästen. Bei mir gleichen sie eher der mittleren Ausführung auf seiner Homepage. Hier wird das Beckenwasser über eine Filtereinheit in das Becken gepumpt und der Auslauf geschieht über ein innenliegendes Siebnetz. Am besten ich schick dir ein Bild von meinen Kästen. Muss ich aber erst morgen noch fotografieren.

      Liebe Grüße

      Jakob

      :west:
      Gruß Jakob

      Der Klügere gibt nach, nicht auf!
    • Hallo Chris,

      in dem Kasten habe ich eine Brut von Crenicichla auf eine Länge von 2cm vorgezogen, ebenso hat es mit einigen rheofilen Westafrikanern funktioniert, da ich sie im Kasten gezielter füttern konnte. Ich reich dir noch die Abmessungen nach.Zudem kann ich die Einströmgeschwindigkeit durch Drosselung der Luftzufuhr einstellen. Bisherige Versuche mit landläufigen Aufzuchtbehältern sind meist schlechter ausgefallen. Außerdem wurden diese Kunststoffbehälter nach kurzer Zeit an der Oberfläche rauher und damit die Besiedelung durch Bakterien erleichtert.

      Gruß Jakob
      Gruß Jakob

      Der Klügere gibt nach, nicht auf!
    • Hallo Chris,

      der Gerd-Kasten hat die Innenmaße: L=31cm, B=11cm, H=18cm ergibt ein Nettovolumen von 6 l. Für einen Aufzuchtbehälter ja nicht wenig.
      Dient ja nur dazu, die Kleinen so weit vor zu strecken bis sie ins Becken umziehen können, ohne gleich verspeist zu werden :D

      Gruß Jakob
      Gruß Jakob

      Der Klügere gibt nach, nicht auf!
    • Hallo zusammen,

      das Altispinosus-Männchen balzt wie verrückt - ist echt schön zu beobachten - erinnert mich sehr an die größerwerdende Verwandtschaft Biotodoma cupido.
      Werde nun doch versuchen, die nächste Brut bei den Eltern zu lassen, jedoch mit lebenden Artemia-Nauplien zu füttern. Ich weiß nicht, aber brutpflegende Alttiere sind einfach schöner, als wenn die Brut von Anfang an im Kasten schwimmt.

      Falls mir die Jungtiere wieder anfangen, wegzusterben (woran liegt das dann???), kann ich immer noch welche umsiedeln.
      Alternativ mal das Weibchen mit Gelege in ein Extra-Becken umsiedeln - das hat früher mit meinem alten Zuchtpärchen auch gut geklappt und sie haben den Laich nach dem Umsetzen problemlos weitergepflegt. Die Jungfische schwimmen da einfach nicht so planlos herum, haben Führung durch die Altfische/Weibchen... - finde ich einfach natürlicher.
      Na, mal sehen, was sich machen lässt.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      das Pärchen hat wieder abgelaicht – es scheint doch dieses eine Weibchen bevorzugt zu werden. Mittlerweile sind die Jungfische geschlüpft und werden in einer Grube im Sand bewacht. Es ist kein einziges Ei verpilzt – das ist doch generell ein guter Indikator, dass das Wasser passt?

      Es ist mir gelungen, das übriggebliebene Weibchen (die größte Gefahr für die Brut) ohne allzu viel Trara einzufangen und zu separieren. Somit wird eine natürliche Aufzucht forciert – es ist ja nur noch das Altispinosus-Pärchen sowie ein paar Guppys (die zwar auch eine Gefahr für die Brut darstellen, aber doch eine recht kalkulierbare, sodass die Alttiere beschäftigt sind) im Becken vorhanden, heute Abend setze ich Artemia –Eier an – es gibt nun also frische Nauplien als Futter :)

      Ich bin neugierig, ob nun das Jungfisch-Sterben wieder auftritt?

      Möchte jedenfalls möglichst eine natürliche Aufzucht vornehmen, von den Eltern frühzeitig getrennte Cichliden-Jungtiere wirken oftmals so planlos… - außerdem ist das Verhalten ja sehr schön zu beobachten.

      Falls die Aufzucht im alteingerichteten Becken misslingen sollte (würden mich echt die Gründe dafür interessieren!), dann wird im nächsten Versuch das Weibchen mitsamt Gelege in ein frisch eingerichtetes, kleineres Becken umgesetzt.
      Das habe ich bei meinem alten Zuchtpaar vor ein paar Jahren auch so gehandhabt, nach dem Umsetzen wurde das Gelege vorbildlich weitergepflegt.

      Viele Grüße
      Chris
    • Servus Chris,

      hast Du in dem Becken/Raum, in dem Du die natürliche Aufzucht versuchst eigentlich ein (nicht allzu schwaches) Nachtlicht installiert? Das kann bei etwas heikleren Offenbrütern erfahrungsgemäß der Knackpunkt sein. Ich ließ in solchen Fällen das Licht manchmal sogar wochenlang 24 Stunden durchbrennen.... Schwimmen denn eigentlich zudem irgendwelche Loricaridaen im Becken? Wie viele Guppys sind es denn, die Du als Feindfaktor im Becken gelassen hast?

      Gruß
      Stefan
      Ein Hobby ist erst dann ein richtiges Hobby, wenn man anfängt es zu übertreiben!
    • Hallo zusammen,

      @ Stefan:
      Ich hätte Bedenken, dass es schädlich für die Fische ist, das Licht gar wochenlang 24 Stunden brennen zu lassen - sie brauchen doch auch mal Nachtruhe.

      Loricariiden sind selbstverständlich keine im Becken, das wäre ein K.O.-Kriterium für die Offenbrüterzucht.

      Es sind acht Guppys drin momentan, allesamt halbwüchsig.

      @ alle:
      Das Hauptproblem bei der natürlichen Aufzucht im alteingerichteten Becken war bislang ein Abmagern und Versterben der Brut nach und nach - jeden Tag zwei oder drei Jungtiere... - woran könnte das gelegen haben?

      Anfang des Monats hatte ich nun den Bodengrund gesäubert (Mulmglocke) sowie den Filter gereinigt, Artemia-Eier sind angesetzt (lebende Nauplien sind bei dieser Art wohl doch das beste Startfutter), das störende Zweit-Weibchen ist draußen - mehr kann ich eigentlich nicht mehr tun?

      Viele Grüße
      Chris
    • Servus,

      Cichliden_Chris schrieb:

      Das Hauptproblem bei der natürlichen Aufzucht im alteingerichteten Becken war bislang ein Abmagern und Versterben der Brut nach und nach - jeden Tag zwei oder drei Jungtiere... - woran könnte das gelegen haben?
      Wenn sie abmagern und schließlich sterben, könnte es ja möglicherweise auch daran liegen, dass sie nicht genügend Futter abbekommen? Vielleicht sollte man das mal in Erwägung ziehen ;)

      Meinen Jungcichliden der heikleren Arten gebe ich in den ersten 4 Lebenswochen täglich 3-5x lebende Artemia Nauplien und zwar jeweils frisch geschlüfte, da die am gehaltvollsten sind. Jeden Tag setze ich einen Zylinder an, der komplett am nächsten Tag, also innerhalb 48 Stunden nach dem Ansetzen verfüttert wird. 2-5 Artemiazylinder habe ich eigentlich immer laufen und setze täglich mehr oder minder große/kleine Mengen Artemien an.
      Ziehe ich die Jungfische nicht im Gerdkasten heran, spritze ich die Artemien mindestens die erste zeit über mittels einer an eine 30ml Spritze angebrachten starren 4mm Verlängerung von rund 40-60cm (ich habe einge verschiedene davon) jeweils mitten in den Jungfischschwarm. Zeitweise, wie z.B. aktuell bei meinen gut eine Woche alten Lepomis megalotis WFNZ schalte ich dabei auch für bis zu 30 Minuten den Filter aus...klar könnten man jetzt auch beim zeitweisen Ausschalten es Filters wieder Bedenken anmelden, die Erfahrung zeigt mir jedoch, dass das sehr gut funktioniert.
      Das Licht einige Zeit über 24 Stunden angeschalten zu lassen bedeutet natürlich Stress, den die eine Fischart besser wegsteckt, die andere möglicherweise schlechter. Probleme oder gar Verluste bei den Alttieren hatte ich diesbezüglich aber selbst noch nie zu beklagen und ich habe das schon bei wirklich vielen Cichlidenarten praktiziert.
      Guppys als Bruträuber sind nicht zu unterschätzen und steter Tropfen hölt den Stein bzw. reduziert die Brut.....2-3-4 Guppys, mehr würd ich nicht machen oder sie durchaus auch ganz weg lassen! Ich komme gerade ganz von Guppys als Feindfaktor ab und nutze lieber die im nebenan im Regalaquarium, hinter der Scheibe sitzenden Feindfische =)

      Beste Grüße
      Stefan
      Ein Hobby ist erst dann ein richtiges Hobby, wenn man anfängt es zu übertreiben!
    • Hallo,

      die Brut schwimmt nun frei und die frischgeschlüpften Nauplien wurden gierig gefressen - haben alle schön runde Bäuche :)
      Ich praktiziere das auch so, dass ich die Nauplien mittels Spritze und Röhrchen gezielt zu den Jungfischen befördere.

      Die Guppys habe ich auf vier Stück reduziert, weil insbesondere ein Weibchen sich doch immer wieder an die Brut angeschlichen hat. Die vier Guppys werden aber von den Altispinosus-Eltern gut in Schach gehalten.

      Ich strebe ja keine 100%-Ausbeute bei der Jungfischaufzucht an. Lieber ist mir eine natürliche Aufzucht, und wenn 20 oder 30 Jungtiere Verkaufsgröße erreichen, ist das für mich ok :)


      Nur meine generelle Frage - wer hat schon erfolgreich M. altispinosus im alteingerichteten Becken bei den Elterntieren aufgezogen?


      Anbei mal ein Foto - ist schon ein genialer Anblick, das Pärchen inmitten des Jungfischschwarms - so etwas lasse ich mir ungern entgehen ;)

      Viele Grüße
      Chris
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    • Hallo zusammen,

      anbei mal wieder ein Foto - ein beeindruckender Anblick, wie ich finde - da freue ich mich jeden Abend darauf, einen Blick ins Aquarium zu werfen ;)

      Das Pärchen harmoniert gut, die Jungfische fressen bislang gut, es sind auch nicht weniger geworden seit gestern (schätzungsweise).

      Gestern Abend, als die Aquarienbeleuchtung sich ausgeschaltet hat und nur noch das Licht im Zimmer brannte, wurden die Jungtiere vom Weibchen nach Maulbrüter-Art zusammengesammelt (viele aufeinmal) und auf einen "Haufen" zusammengetragen. War sehr interessant zu beobachten, dass diese Art doch gewisse Ansätze zur Maulbrutpflege zeigt. Allerdings vonseiten der Jungfische nicht ausgeprägt - also bei echten Maulbrütern bettelt die Brut ja förmlich um "Einlass", das war hier nicht der Fall.

      Viele Grüße
      Chris
      Bilder
      • Altispinosus_September2.jpg

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    • Hallo Chris,

      vielen Dank für Deine tolle Dokumentation. Du machst mich neugierig auf diese Art.

      Zu den Guppys möchte ich erwähnen, dass es gute Berichte darüber gibt, dass Guppys die Jagd auf Jungfische erlernen können, aber es genauso "verlernen" können, wenn sie dabei keinen Erfolg haben, z.B. aufgrund dichte Pflanzenbestände. Außerdem gelten die Weibchen als besonders gefräßig.

      Zum Futter möchte ich bestätigen, dass lebende Artemianauplien wegen des Bewegungsreizes besser aufgenommen werden und außerdem das Wasser weniger belasten, da sie zum einen ja noch leben und zum anderen eben besser gefressen werden. Womöglich auch von den Alttieren. Außerdem möchte ich mal Essigälchen ins Spiel bringen. Sie dienen bei mir als erstes Futter für die allerersten Tage zusätzlich zu Artemia. Sie haben meiner Ansicht den Vorteil, dass sie sehr lange am Leben und aktiv bleiben und so den Jungtieren permanent zur Verfügung stehen. Hierbei muss man dann allerdings eine gewisse Futterdichte schon sicherstellen.

      Bitte führe dieses Thema weiter fort :thumbsup: