Filtertonne

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    • Moin Dieter
      Ich baue gerade um.
      Ich hatte bisher die Pumpe immer hinter der Tonne und das Ergebnis war, dass die Tonne langsam zusammengezogen wurde, , die sah nachher aus wie eine kaputte Blechdose. Ich gehe mal davon, aus, dass die Tonne, die deutlich größer ist als die Deine, aber wohl dennoch die gleiche Materialstärke hat, deshalb nicht so stabil ist. Bei mir war also bisher nicht das Problem, dass zuviel Druck drauf war, sondern eher ein deutlicher Unterdruck.
      viele Grüße

      Axel

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    • Hi Dieter,

      ich denke das Problem ist gelöst, wenn die Pumpe vor der Tonne sitzt.

      Vor einem Überdruck habe ich keine Angst.

      Die Frage, die mich in diesem Zusammenhang umtreibt ist, ob man solche Produkte, wie die Tunze Rückförderpumpen dimmen kann.
      Meine Jebao 4000 hat ja einen mitgelieferten Controller, mit dem man die Leistung auch einstellen kann. Das kann technisch doch nicht viel anders funktionieren, als so ein Dimmer? Oder sehe ich das falsch?

      Da kann Luzz vielleicht aufklären :)
      viele Grüße

      Axel

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    • das ist gut zu hören.
      Hähne habe ich zwischenzeitlich genug verbaut.

      Ich bin zuversichtlich, dass ich morgen das Ganze endlich wieder und dann endgültig nach dem Umbau in Betrieb nehmen kann.
      Ich hatte ein wenig Peck mit meinen Pumpen.
      Bei der Tunze war mir beim Einschrauben der Schlauchtülle das Gehäuse gerissen.
      Bei meiner Jebao war die Pumpenkammer plötzlich undicht. Beide Pumpen sind derzeit eingesandt.
      Aufgrund der eingetretenen Not habe ich eine neue Tunze bestellt die nun morgen ankommen soll.

      Ich war schon drauf und dran , den dicken JBL Aussenfilter, der als Übergang das Becken gefiltert hat, dauerhaft als Antrieb für das Filterfass zu benutzen.
      Aber eigentlich soll der künftig mein kleines Bürobecken filtern
      viele Grüße

      Axel

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    • Axel schrieb:

      Meine Jebao 4000 hat ja einen mitgelieferten Controller, mit dem man die Leistung auch einstellen kann. Das kann technisch doch nicht viel anders funktionieren, als so ein Dimmer? Oder sehe ich das falsch?
      Hallo Axel,

      leider falsch.
      Dimmer wirken auf die Wechselspannung des 230V Netzes. Die sinusförmige Spannung wird dabei "geschnitten", so daß eine sägezahnförmige Spannung entsteht.
      Beim Betrieb einer Glühlampe ist die Form der Wechselspannung egal.
      Motoren reagieren je nach Wirkprinzip mehr oder weniger empfindlich auf nicht sinusförmige Ansteuerung. Die Motoren fangen dann an zu brummen, laufen nicht so recht an oder bleiben stehen. Behelfsweise lässt sich ein Trafo aus der Lüftungstechnik vorschalten. Damit kann in Stufen die Spannung abgesenkt werden und bleibt sinusförmig.

      Sollte sich die Tonne verformen, würde ich aber ohnehin die Pumpe nicht drosseln wollen. Diese Pumpenleistung steht ja für den erforderlichen Durchsatz / Umwälzung pro Stunde. Daher würde ich eher mein Heil in einer Änderung der Anordnung bzw. Durchlässigkeit der Filtermedien suchen.

      So eine Tonne bietet viel Volumen. Jetzt gilt es, in diesem Filtervolumen möglichst viel Filteroberfläche zu schaffen. Auch hier könnte ich mir eine Konstuktion mit Filterpatronen gut vorstellen.

      Der zweite Weg wäre eine Kopie eines Sandfilters. In meinen Augen nicht empfehlenswert, da der Behälter statt Unterdruck mit Überdruck betrieben wird. Der Behälter selbst wird das besser verkraften und formstabil bleiben. Schwachpunkt ist die Abdichtung des Deckels.

      Dritte Option wären grobe Filtermaterialien, entweder als Wirbelbettfilter oder mit Koibürsten.
      Mit den Koibürsten habe ich recht gute Erfahrungen machen können. Insbesondere was die Reinigung betrifft. Eine mit Bürsten bestückte Tonne lässt sich durch einfache Rückspülung sicherlich auch sehr gut reinigen.

      Viel Spaß beim Bauen :thumbup:

      EDIT:

      Was spricht dagegen, die Tonne als Vortexfilter mit Koibürsten aufzubauen ? heuft-plaidt.de/teichfilter.htm
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Malawist schrieb:

      Hallo Axel

      das Missgeschick hatte ich bei meiner Tunze auch 8)
      Moin,
      ich will jetzt nicht sagen, dass mich das freut, aber beruhigen tut es mich doch ein wenig.
      In der Anleitung stand, dass man die Schlauchtülle bis zum Anschlag eindrehen soll.
      So habe ich es nach meiner Vorstellung gemacht. Bei anderen Teilen meiner Leitung, zum Beispiel den Überwurfmuttern meiner Hähne kam es auch darauf an, dass diese richtig stramm zugeschraubt werden.
      Teures Leergeld.

      Ich habe dann meine Jebao wieder rausgeholt, die ich bis dahin nur getaucht betrieben hatte und siehe da, mir fehlte eine Dichtung.
      Über meinen Händler in Oldenburg konnte ich zu Deltec Kontakt aufnehmen, die irgendwas mit Jebao zu tun haben, wahrscheinlich von denen geschluckt worden sind.
      Dort sagte man, es sei nicht möglich Ersatzteile zu erwerben, der dortige Mitarbeiter hat aber einen kleinen Fundus gehabt und mir Schlauchtülle und passende Dichtung geschenkt.
      Nun sollte alles laufen, dachte ich und die Pumpe arbeitete schon nach kurzer Zeit sehr leise.
      Aber aus dem Pumpengehäuse leckte es nun. Also wieder einmal eingesandt.
      Die Pumpen sind ganz gut, aber...

      Heute soll eine neu erworbene Tunze kommen. Ich werde versuchen, diese einzubauen, ohne sie gleich wieder zu schrotten.
      viele Grüße

      Axel

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    • Hi ,

      ich könnte kotzen. Als ich heute die neue Tunze in Händen hielt und eingebaut habe, dachte ich wirklich, dass das Elend nun ein Ende hat.
      Dann stellte ich fest, dass ich erstmal Luft aus dem System nehmen muss und den Überlauf hinkriegen muss.
      Dabei merkte ich schon, dass es aus der Tonne widerwärtig stank. Offensichtlich hatte der Bakterienansatz von DRAAK und Sera für eine ordentliche Vermehrung gesorgt und diese Bakterien waren dann offensichtlich ohne Durchfluss gekippt.

      Beim Versuch, an verschiedenen Stellen anzusaugen musste ich mehrere Absperrhähne auf der einen Seite durch Lösen der Überwurfmutter abkoppeln. Einmal mehr ist mir heute dabei einer dieser beschissenen Hähne auseinandergefallen.
      Das ist nicht das erste Mal und danach sind diese Hähne dann nicht mehr wasserdicht, sondern tropfen ordentlich vor sich hin. So auch heute.
      Am Ende hatte ich die Schnauze voll und habe die restlichen Hähne und das Rohrzeugs rausgerissen. Die Filterronne habe ich geleert und werde diese nun mit Schlauchstutzen versehen lassen.
      Dann kann ich statt dem Rohrezumpel ganz einfach Schläuche anbringen und gut ist es.

      Die ganzen Rohre, Fittings, Flexirohre und vor allem diese blöden Hähne haben tatsächlich nur gekostet, aber keinen Erfolg gebracht. Da waren von Anfang an so viele Leckkagen.
      Nun werdet ihr wahrscheinlich daran denken, dass ich Anwalt bin und zwei linke Hände habe.
      Das mag sein, aber dafür habe ich die gesamte Verklebung ja auch vom Installateur machen lassen.Trotzdem alles Scheiße. Am Wochende gibt es einen neuen Versuch
      viele Grüße

      Axel

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    • Hallo Axel

      das ist nun wirklich alles andere als schön.
      War beruflich viele Jahre als Rohrschlosser unterwegs ua. war PVC sehr viel in Druckleitungen verbaut.
      Wir reden hier von Drücken von 6 Bar ggf. mehr.
      Ist aber auch so das in der Industrie nur PVC der Marke +GF+ verbaut wurden.
      Versehe mal die Schraubgewinde mit etwas Silikon Fett.
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Hallo Axel,

      schau dir mal meinen Link oben an.
      Bau genau so ein offenes System.
      D.h. 1. Tonne als Filter und die zweite Tonne als Klarwasserkammer / Wasserreservoir .
      Dazu müsstest Du allerdings einen entsprechenden Ablauf schaffen.

      Die Lösung mit offenen Tonnen bzw. Filterbecken halte ich noch immer für die funktionalste Lösung.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Moin,

      ich will jetzt nicht wieder alles über den Haufen werfen.
      Die Tonne bekommte heute 1 Zoll /25mm Schlauchstutzen verpasst, dann kommt dann der gute alte grüne Aquaschlauch dran und zur Pumpe gibt es eine Entkoppelung mit Silikonschlauch. Dann kommen neue Bakterien in die Tonne und das ganze startet von Neuem.

      Wenn ich mal ein neues Becken bekomme, dann werde ich es mit Bohung nehmen und dann kommt auch wieder ein Filterbecken, aber hier bleibt es beim geschlossenen System
      viele Grüße

      Axel

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    • Moin,
      jetzt sind die Messingschlauchtüllen an dem Fass und mit Schläuchen versehen.
      Diesmal klappte fast alles sofort. Das Fass füllte sich sofort und das ganze läuft.
      Nun habe ich auch keine ausgesagte Tonne mehr, sondern ein sehr prall gefülltes Fass.
      Jetzt, wo das ganze läuft, muss sich natürlich der Filter bewähren. Ich schätzte, dass ich in 2-3 WOchen den Außenfilter, der noch parallel läufr, wegnehme
      viele Grüße

      Axel

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    • Hallo Leute

      Zum Dimmen gibt es derzeit keinen Anlaß.
      Der Durchsatz ist ok, aber nicht zu groß.
      Das Fass ist prall gefüllt, wobei ich da kein Problem drin sehe.
      Ich bin zudem zuversichtlich, dass ich meine eingeschickte Jebao DC 4000 bald wiederbekomme. Die hat ja ohnehin einen Controller mit 10 Leistungsstufen
      viele Grüße

      Axel

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    • Moin,
      ich habe eine erste Rückmeldung von meinen eingesandten Pumpen bekommen.
      Ein freundlicher Herr von Ati Aquaristik hat mich angerufen und mir mitgeteilt, dass die Jebao DC 4000 nur für getauchten Betrieb zugelassen sei, eben weil das Pumpengehäuse nicht ganz dicht ist. Das sei eben eine Qualitätsfrage, die in dieser Preisklasse eben so gelöst sei.
      Tatsächlich stehe das auch in der englischen Anleitung.

      Ich muss zugeben, dass ich das wohl gelesen habe, aber der bisher der Auffassung gewesen war, dass die einfach schlecht übersetzt hätten und damit gemeint sei, dass die Pumpe durch das Wasser gekühlt werde und aus diesem Grund nicht trocken laufen dürfe.

      Also doch besser auf das hören, was die Anleitungen sagen.
      Allerdings muss man auch nicht so unbedingt, darauf kommen, dass die Pumpe nur submers betrieben werden darf. Ich habe mal so auf die Schnelle verschiedene Angebote von Internetseiten angeschaut.
      Bei 9 Angeboten war kein Wort davon zu lesen, dass die Pumpe nicht außerhalb des Beckens betrieben werden darf.
      Bei einem Angebot stand immerhin "nur für den internen Gebrauch". ^^ Hört sich fast an, wie "nur für den Dienstgebrauch"

      Vielleicht verpasse ich der Jebao einfach einen Filterschwamm und setze sie bei Bedarf als Schnellfilter ein
      viele Grüße

      Axel

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    • Hi,
      ich will noch mal auf das zurückkommen, was Lutz geschrieben hatte.

      luzz schrieb:

      So eine Tonne bietet viel Volumen. Jetzt gilt es, in diesem Filtervolumen möglichst viel Filteroberfläche zu schaffen. Auch hier könnte ich mir eine Konstuktion mit Filterpatronen gut vorstellen.
      Ich bin jetzt erst mal froh darüber, dass das Ding läuft und dabei nicht leckt.
      Allerdings habe ich meinen Patronenfilter aus meinem Filterbecken noch liegen. Ich muss mal schauen, ob der in das Fass theoretisch reinpassen würde und dann auch mal darüber grübeln, wie ich die Ansaugseite mit der Innenseite der Tankverschraubung verbinden kann (die kein Gewinde hat und aus Edelstahl ist)
      Wäre vielleicht für später eine Option.


      luzz schrieb:

      Dritte Option wären grobe Filtermaterialien, entweder als Wirbelbettfilter oder mit Koibürsten.
      Mit den Koibürsten habe ich recht gute Erfahrungen machen können. Insbesondere was die Reinigung betrifft. Eine mit Bürsten bestückte Tonne lässt sich durch einfache Rückspülung sicherlich auch sehr gut reinigen.

      Viel Spaß beim Bauen

      EDIT:

      Was spricht dagegen, die Tonne als Vortexfilter mit Koibürsten aufzubauen ? heuft-plaidt.de/teichfilter.htm
      Ich habe mir die Seite angeschaut und dass sieht auch alles schön aus, aber dieser Filter steht oberhalb des Teichs.
      Bei mir würde er unterhalb des Beckens stehen. Die Idee behagt mir nicht, nachdem ich mir schon mit dem überlaufenden Filterbecken den Korkfussboden versaut habe.
      Option wäre natürlich die ganze Filterung in den Keller zu stellen, was wieder ordentlichen Strom kosten würde, für weitere 3 Meter vertikalen Wassertransport
      viele Grüße

      Axel

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