Münchener Wasserwerte - Geophagus/Satanoperca geeignet?

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    • Münchener Wasserwerte - Geophagus/Satanoperca geeignet?

      Hallo,
      eine Frage an die Münchener und oberbayerischen Hartwasser-Kollegen:
      Die Stadtwerke München geben an, dass unser Leitungswasser im Schnitt folgende Werte hat:

      pH 7,6
      Leitfähigkeit bei 25 C: 548
      KH: 15
      GH:16

      Ich möchte mir ein größeres Becken (über 500 Liter) einrichten, um Geophagus und /oder Satanoperca zu halten. Ich habe auch die Gelegenheit, mit Regenwasser zu verschneiden. Das mache ich nun bereits seit einem Jahr in einem anderen Becken und messe die WW immer wieder und beobachte Tiere (Fische, Schnecken, Garnelen) und Pflanzenwuchs. Bisher konnte ich noch keine negativen Auswirkungen feststellen. Die Wasserwerte sind daher auch nicht die gleichen wie die Stadtwerke angeben. Die Härte und der pH-Wert sind geringer.
      Wie sieht's nun mit diesen Wasserwerten aus? Wie handhabt ihr das?
      VG, Robert
    • Servus,

      bei Geophagen wirst du mit unserem Leitungswasser grundsätzlich weniger Schwierigikeiten haben als bei Satanoperca, aber auch innerhalb der Gattungen ist das unterschiedlich zu sehen. Geophagus steindachneri wird z.B. wesentlich weniger Probleme mit hartem Wasser haben als Geophagus proximus, Satanoperca jurupari wird unser münchner Leitungswasser auch eher tolerieren als S. daemon oder S. lilith.

      Was genau hast du denn vor?

      Beste Grüße
      Stefan
    • Hallo Stefan,
      den genauen Besatz weiß ich noch nicht. Das hängt letztendlich natürlich auch davon ab, was ich hier bei uns bekomme. Am liebsten wäre es mir , Tiere von privaten Züchtern zu kaufen, bei denen ich auch die Elterntiere sehen kann. Sonst ist das eher immer die "Katze im Sack".
      Ich würde gerne einige junge Geophagen (welche Arten sind denn da die WW betreffend tolerant?) und auch Satanopercas (die leuc. finde ich sehr schön) einsetzen, um dann (sobald sie größer sind und sich Pärchen gebildet haben) einige davon wieder abzugeben.
      VG, Robert
    • robert schrieb:

      um dann (sobald sie größer sind und sich Pärchen gebildet haben) einige davon wieder abzugeben

      Das sind eher Gruppenfische, bei denen sich zum Brutgeschäft mal ein Pärchen absondert und dannach zur Gruppe zurückkehrt. Es mach mehr Sinn gleich die passende Gruppe zu kaufen, die du dann später auch pflegen möchtest.

      Bzgl. der Wasserwerte solltest du schon verschneiden, einfach zum Wohle der Fische ;)

      VG
      Andre
      :sued:
    • Hallo,
      die Wasserwerte, die bei uns aus der Leitung kommen, sind sogar besser als von der Stadtwerken angegeben. Das Münchener Wasser kommt aus zwei verschiedenen Quellen, und wir haben offensichtlich das weichere.
      Ein Verschneiden des Wassers ist problemlos möglich, aber den pH-Wert bekomme ich damit doch (nach meinen Chrmieerinnerungen aus der Schule) doch auch nicht runter. Das beeinflusst doch hauptsächlich die Härte. Oder liege ich da falsch???
      VG, Robert
    • Hallo,
      ich hab' jetzt mal die Wasserwerte in meinem Becken gemessen, in dem ich seit Monaten beim wöchentlichen Wasserwechsel (jeweils ca. 1/3 des Volumens wird gewechselt) gut die Hälfte Regenwasser mische. Das Ergebnis (mehrfach getestet um Fehler auszuschließen) ist schon ziemlich verrückt. Dort habe ich:

      pH 6,5
      KH 3,5

      Ich hätte nie gedacht, dass die Härte so stark runtergeht. Ist 3,5 schon beängstigend wegen Säuresturz? Soll ich da künftig doch wieder einen größeren Anteil Leitungswasser zumischen? Was meint ihr?
      VG, Robert