Pflanzen in großen Töpfen gegen ausbuddeln sichern?

    • Pflanzen in großen Töpfen gegen ausbuddeln sichern?

      Hallo,
      in mein geplantes Becken möchte ich auch einige Pflanzen (hohe Echinodorus + Cryptocorynen * Valisnerien) einbringen, aber diese gegen "Umgräber" sichern.
      Nun meine Überlegung:
      Kann ich die Pflanzen in eine 5 - 8 cm hohe und ca. 20 cm breite Schale (Ton, Keramik etc.) pflanzen, die ich dann mit großen Steinen abdecke oder hinter Wurzeln verschwinden lasse? Wachsen die Pflanzen dort auch oder ist der Wurzelraum zu begrenzt?
      Wie machen die Pflanzenliebhaber unter euch das???
      VG, Robert
    • Hallo Robert, ich habe alle meine Cryptocorynen in Töpfen. Die Pflanzen können jahrelang dort drin bleiben und wachsen trotzdem passabel. Ich habe mir aus Ton Pflanzgefäße getöpfert. Die haben eine Wurzeloptik und stören optisch nicht. Ich verwende aber auch die Unterteile von PET Mineralwasserflaschen (8 bis 10 cm hoch über dem Boden abgeschnitten) Da die Teile durchsichtig sind, fallen die kaum noch auf, wenn das Substrat eingefüllt ist.
      Pflanzen in Töpfen habe noch einen riesigen Vorteil. Du kannst die Töpfe bei Fangaktionen schnell entnehmen, du kannst problemlos umdekorieren und die Wurzeln wachsen nicht ineinander.

      Anbei ein paar Fotos. Nicht schön aber du kannst das Ergebnis erkennen.





      Gruß, Hendrik
    • Hallo,
      es stellt sich die Frage nach den "Umgräbern". Bei mir haben diese Einpflanzaktionen nie etwas gebracht, da früher meine Afrikaner und später die Mittelamerikaner nicht nur umgegraben haben, sondern recht hartnäckig dabei waren die Pflanzen auszureissen. Bei kleineren Fischen sollte das aber gut funktionieren.

      Gruß Thomas
    • Moin,
      eine Alternative zu Töpfen wären noch Pflanzkörbe .

      Thomas hat vollkommen recht, wenn er die Frage nach dem Besatz stellt.

      Geophagen beispielsweise graben nicht speziell Pflanzen aus. Da reichen ein paar mittelgroße Steine um die Pflanzen.
      Meine einstmals gehaltenen Aequidens plagiozonatus habe ganz zielgerichtet die Wurzeln ausgraben und dabei sehr viel Sand und auch größere Steine bewegt. Ich denke nicht, dass sie sich von Körben oder Töpfen abhalten hätten lassen, denn es kam ihnen gerade darauf an ihre Brut zwischen den Wurzeln unterzurbringen.

      Heros, Hypselecara, Parachromis, Archocentrus und Thorichtys haben bei mir keine Pflanzen gezielt zerstört oder gefressen, sondern nur alles beiseite geräumt, was bei Brut und Nestbau im Weg war. Da wurden dann eben auch Blätter oder ganze Pflanzen abgebissen. Meine Oscars haben alle Valisnierien, dort wo sich aus dem Bodengrund kamen, abgebissen und verspeist und Aufsitzpflanzen ignoriert.
      Gegen beides werden Töpfe nicht helfen.

      Ich stelle mir auch vor, dass bei Fangaktionen Pflanzen in Töpfen oder Körben ideal sind
      viele Grüße

      Axel

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    • Lieber Robert,

      ich habe auch Pflanztöpfe. In der Regel sind die aber zu hoch, sodass ich sie mit der Schere gekürzt habe. Da einen Sandboden habe, habe ich die Körbe zunächst auch mit Sand befüllt. Bei den Grabarbeiten der Fische rieselt der Sand dann allerdings durch. Mit Kies funktioniert es jetzt ganz gut - mit mittelgroßen Steinen ist dann noch der Boden um die Pflanzen abgedeckt.

      beste Grüße,
      Olaf
    • h-mn schrieb:

      Geophagen beispielsweise graben nicht speziell Pflanzen aus. Da reichen ein paar mittelgroße Steine um die Pflanzen.
      Hallo Axel,
      eine kleine Gruppe von Geophagen soll es auch mal werden. Denkst du, dass es bei dieser Art ausreichen würde, so vorzugehen:
      mit Steinen einen Kreis legen, Echinodorus in der Mitte mit Substrat einsetzen und Oberfläche des Kreises wieder mit Steinen abdecken. Alle Steine so mindestens 500 gr schwer. Die können sie doch dann nicht bewegen. Und wenn die Steine im Kreis auf dem Beckenboden aufliegen, können sie diese auch nicht untergraben oder wenn sie seitlich davon graben diese zu Fall bringen. Bei Valisnerien dann einfach ein kleines "Steinfeld" auslegen und die Pflanzen in die Zwischenräume stecken.
      Denke ich da jetzt falsch???
      VG, Robert
    • Hallo Robert

      das ist nicht falsch, allenfalls für Geophagen (Ausnahme sind die großen kräftigen Tiere aus dem brasiliensis Komplex) schon weit mehr als erforderlich .
      Du kannst Die Pflanzen einsetzen und dann etwas größere Steine so ab 100 Gr um die Pflanze herum legen, vielleicht etwas in den Kies oder Sand eindrücken.
      Geophagen wühlen eigentlich nicht, sondern kauen den Grund durch.
      viele Grüße

      Axel

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    • Hallo Robert,

      ich habe Tonblumentoepfe 2cm ueber dem Boden mit einer Flex abgeschnitten. Die Pflanze dann durch das Loch im Boden gesteckt (abgeschnittenen Boden natuerlich mit Oeffnung nach Unten) und etwas Sand rein und darueber. So haben meine Geo's und Guianacara die Pflanzen nicht ausbuddeln koennen.
      THX & Gruß,
      Mario