Kuba 2014

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  • hi
    Bei uns schwimmen auch noch einige tetracanthus.
    Ich hatte früher immer die Jungfische so um die 27-28° gehalten, die Elterntiere schwammen dann bei 24° und wuchsen eigentlich normal und waren nicht empfindlich
    Wenn zwei das Gleiche tun,
    ist es noch lange nicht das Selbe. ;)
    tschö, klaus
  • Hallo Leute,

    wir hatten fast überall um die 24° Wassertemperatur gemessen. Egal ob im Gebirge, in potenzielle Ramsdeni-Gewässer oder unten. Kleine, langsam fließende Flüsschen hatten eine etwas höhere Temperatur aber nur geringfügig. Das war jetzt in der letzten Januar- und in der ersten Februarwoche. In anderen Jahreszeiten kann es wieder anders aussehen, da kann die Temperatur natürlich auch deutlich höher sein oder noch niederer. Die dauerhafte Haltung von N. tetracanthus bei 28 und mehr Grad, ist sicher nicht nötig. Ramsdeni sollte eh, wie Michael schon schrieb, kühler gehalten werden.
    Gruß
    Dieter

    :mitt:


  • ..das kann von mir aus jeder halten, wie er mag, aber die typischen Probleme bei tetracanthus UND ramsdeni wie blasse Farben, glasiger Kot, Freßunlust, bis hin zu Knoten im Brustflossenbereich und Aufbrüchen kommen bei 28°C oder mehr kaum vor.
    Jungtiere beider Arten vertragen keine Temperaturen von 24°C auf Dauer.
    Ramsdeni kommt/kam eher in schneller fließenden Gewässern vor, während tetracanthus eher Gewässer bevorzugt, wie man sie z.B. von urophthalmus oder managuensis kennt.
    Erwachsene Cichliden sind immer robuster als heranwachsende Tiere.

    Wenn ich schon mal hohe Temperaturen empfehle...
    Bilder
    • Nandopsis ramsdeni1.jpg

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    Viele Grüße,
    Mr. Dovii
    buchhauser-peter.de

    :mitt:
    Großcichliden









    __________
    Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
  • HAllo zusammen,
    oh, Peter hatte farbige ramsdeni :D
    wie auch immer man erwachsene Tiere pflegen möchte, zuerst muß man sie halt groß bekommen.
    Das ist aber das Problem und da stimme ich Peter zu brauchts höher Temperaturen.
    Leider können wir es wohl nicht mehr ausprobieren ;(
  • Hallo Leute,

    mit der Haltung von den beiden kubanischen Nandopsisarten habe ich leider keine Erfahrung. Das mit den +/-24° Wassertemperatur war die, welche wir in Kuba gemessen hatten. Man sollte eigentlich davon ausgehen, dass man die natürlichen Verhältnisse für die Aquaristik übernehmen könnte. Wie die Erfahrung aber zeigt, ist es oft eben nicht der Fall. Mal lassen sich natürliche Parameter schwer nachahmen oder haben sich für die Haltung im Aquarium als absolut ungeeignet heraus gestellt, warum auch immer.

    Gerade bei den N. tetracanthus haben sich hohe Temperaturen wohl als vorteilhaft heraus gestellt, was ich natürlich hier nicht bestreiten möchte. Mit anderen Arten haben wir ja die selben Probleme. Aber, ich gebe zu bedenken, dass die Variante, die seit jahrzehnten im Hobby gehalten wird, die Variante aus der Umgebung von Sancti Spiritus ist, also aus dem Tiefland in ungefähr der Mitte von Kuba stammt. Dass es in Gewässern im Tiefland höhere Temperaturen, bedingt durch größere und langsam fließende Ströme, hat, als wie in den Gebirgsbächen im Westen und im Osten, dürfte klar sein.

    Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass N. tetracanthus, die aus den selben Gewässern wie N. ramsdeni kommen, plötzlich höhere Temperaturen brauchen als. N. ramsdeni. Aber, bei unseren MA-Cichliden ist ja alles möglich.

    Wie die westliche Variante nun von den Hofers gehalten werden, werde ich Euch nicht vorenthalten. Die Beiden werden sicher dafür sorgen, dass es den Tieren an nichts fehlt.
    Gruß
    Dieter

    :mitt:


  • ...angeblich (wer weiß das schon und beweisen läßt es sich heute auch nicht mehr) waren ursprünglich beide Arten nicht sympatrisch vorhanden, aber auf Kuba wurde seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts immer wieder Tiere zum Arterhalt "quer über die Insel" verteilt. Zumeist N. ramsdeni zur Ansiedlung, aber auch tetracanthus.

    Insofern ist wohl eh das meiste von uns hier spekulativ. Wir waren damals 1990 um die gleiche Jahreszeit auf Kuba (End Jan- Anf Feb) und die Gewässer waren auch nicht so warm, alles lag im Bereich um die 25°C. Nur im Süden der Insel hab es Restgewässer, die richtig warm waren.

    So gesehen hat Dieter mit den Naturbeobachtungen völlig recht, die Aquarienerfahrung sieht wieder etwas anders aus.

    Schade, dass es so gekommen ist und die N. ramsdeni wohl schon ausgestorben sind, tetracanthus wird der nächste Cichlide sein.
    Viele Grüße,
    Mr. Dovii
    buchhauser-peter.de

    :mitt:
    Großcichliden









    __________
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  • Hallo Leute,

    mal ein kleines Update.

    Den mitgebrachten N. tetracanthus geht es gut. Bei Christian hat sich inzwischen ein sicheres Paar heraus kristallisiert, möglicherweise kommt noch ein Zweites hinzu. Laut Christian sind die Halbwüchsigen immer hungrig und es sollen ziemliche Rabauken sein.

    Nun mal zu den Lebendgebärenden, die wir mitgebracht haben. Wir sind zwar ein Cichlidenforum, aber warum mal nicht über den Tellerrand schauen, zumal die Fangerfolge bei den Cichliden ja nicht so berauschend waren. :D

    Gestern konnte ich mal einige Fotos von den drei Arten machen, von denen ich beide Geschlechter habe. Die vierte Art, von denen ich nur zwei Weibchen habe, lassen wir mal vorerst außen vor. Die drei Arten, die ich hier vorstelle, kommen alle aus dem Departemento Guantanamo, also aus dem Osten von Kuba. Wir haben bewusst junge Tiere gefangen, obwohl auch ausgewachsene Exemplare im Netz waren. Allerdings weiss man nie, wie alt die großen Tiere waren und ob diese noch lange genug leben, um sich dann auch noch im Aquarium fortzupflanzen. Daher sind die Tiere, die Ihr am Schluss bewundern dürft, noch nicht voll ausgefärbt. Man kann aber schon gut erkennen wo es in der Zukunft lang geht. Gelb ist wohl bei allen drei Arten die Farbe, die das helle braun-grau etwas auflockert.

    Ich hoffe übrigens, dass sich ein Spezialist hier meldet, der sich etwas mehr wie ich mit Lebendgebärenden auskennt.

    Entschuldigt bitte die fragwürtigen Aufnahmen und die zerkratzten Scheiben. Die lebhaften Viecher haben mich fast an den Rand der Verzweiflung gebracht. :)

    Zuerst die Tiere die wir nahe der Stadt Palenque aus dem gleichnamigen Fluss, dem Rio Palenque, entnommen haben. Große Weibchen hatten über 6 cm, Männchen waren entsprechend kleiner.
    Bilder
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    Gruß
    Dieter

    :mitt:


  • Als nächste Art zeige ich Tiere aus einem kleinen, uns unbekanntem Fluss vor der Stadt Sabaneta. Diese Art weicht stark von den sonstigen Lebendgebärenden ab, die wir in Kuba vorfanden. Von der Körperform erinnern sie etwas an Aplocheilus, wozu auch die Längsbänderung passt. Wir hatten Weibchen im Netz, die gut 10 cm Totallänge hatten, größere Tiere wären durchaus denkbar. Die Tiere haben ein auffallend großes Maul, könnten sich auch durchaus räuberisch ihr Futter besorgen. Das Weibchen, ich habe nur ein Paar mitgenommen, ist wirklich handzahm. Sie nimmt das Futter aus der Hand und schwimmt sogar in die Handfläche. Das Männchen wird ständig vom Weibchen unter gebuttert, wodurch mir nur Aufnahmen gelangen, die das Exemplar nicht voll von der Seite zeigen. Scheinbar gelang trotzdem eine Befruchtung, da das Weibchen inzwischen ihre schlanke Linie eingebüßt hat.
    Bilder
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    Gruß
    Dieter

    :mitt:


  • Nun zur dritten Art. Diese haben wir aus dem Rio Hondo, bei der Stadt Jamaica entnommen. Eigentlich war es eher ein Sumpfloch neben dem Fluss, das aber zumindest in der feuchten Jahreszeit sicher Verbindung zum Fluss haben dürfte. Die Tiere waren in der Tüte extrem auffällig gefärbt. Was besonders auffiel, waren die blauen Augen der frisch gefangenen Tiere, die die mitgebrachten Exemplare noch nicht zeigen. Von der Färbung geht hier wirklich noch einiges.
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    Gruß
    Dieter

    :mitt:


  • Hallo Dieter,

    zwar relativ schlicht gefärbte, aber durchaus hübsche und interessante Lebendgebärende! :top:
    Hoffentlich klappt's bald mit der Nachzucht.

    Gegen eine Vorstellung der vierten Art habe ich auch nichts... :whistling:
  • Hallo Bennie,

    da geht noch etwas mit der Färbung. Wie bereits geschrieben habe ich bewusst halbwüchsige Tiere mitgenommen. Die ausgewachsenen Exemplare, die wir im Netz hatten, hatten da deutlich mehr zu bieten. Allerdings macht es bei LG keinen Sinn, ausgewachsene und voll ausgefärbte Tiere mitzunehmen. Vor allen Dingen wenn man die Viecher noch nachziehen möchte. Das Risiko ist einfach zu groß, dass die Tiere sich nicht mehr vermehren, da sie zu alt sind oder beim Transport, aufgrund ihres Alters, empfindlich reagieren.

    Bei Fangreisen ist es schon angebracht, sich gut zu überlegen was man letztendlich mit nimmt. Schnell noch mal ein paar Tiere nachholen ist meist nicht so einfach, wenn überhaupt möglich. :D

    Wenn die Viecher mal größer sind, werde ich natürlich noch weitere Bilder einstellen. Dann dürfte es auch einfacher sein, die Arten zu bestimmen.
    Gruß
    Dieter

    :mitt:


  • <P>Meine erfahrungen in 2012 sind leider dass selbst&nbsp;&nbsp;<IMG title=unglücklich alt=:( src="http://cichlidenwelt.de/CWF/wcf/images/smilies/frown.gif" wcf_src="http://cichlidenwelt.de/CWF/wcf/images/smilies/frown.gif">&nbsp;</P>
    <P>Die meisten&nbsp;&nbsp;<SPAN id=word2 class=wordentry>Flußen sind Schmutzig und haben kaum wasser und wenn da fisch gibt sind es <SPAN id=word1 class=wordentry>Karpfen, Tilapia, Welsen aus America und Sud America <SPAN lang=NL style='FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: "Verdana","sans-serif"; COLOR: #231f20; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-bidi-font-family: "Times New Roman"; mso-ansi-language: NL; mso-fareast-language: NL; mso-bidi-language: AR-SA; mso-bidi-font-weight: bold'><EM>Hypostomus plecostomus</EM></SPAN></SPAN></SPAN></P>
    <P><SPAN class=wordentry><SPAN class=wordentry><SPAN lang=NL style='FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: "Verdana","sans-serif"; COLOR: #231f20; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-bidi-font-family: "Times New Roman"; mso-ansi-language: NL; mso-fareast-language: NL; mso-bidi-language: AR-SA; mso-bidi-font-weight: bold'></SPAN></SPAN></SPAN></P>
    <P><SPAN class=wordentry><SPAN class=wordentry><SPAN lang=NL style='FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: "Verdana","sans-serif"; COLOR: #231f20; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-bidi-font-family: "Times New Roman"; mso-ansi-language: NL; mso-fareast-language: NL; mso-bidi-language: AR-SA; mso-bidi-font-weight: bold'></SPAN></SPAN></SPAN></P>
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  • Hallo Leute,

    ich habe mich mal beim Forum der DGLZ angemeldet und dort auch mal die Bilder eingestellt, die Euch hier bereits vorliegen. Man konnte mir mit der Artbestimmung sehr kompetent weiter helfen. Die Tiere aus dem Rio Palenque sind Gambusia puncticulata, die aus dem Fluss bei Sabaneta Gambusia punctata, die Tiere aus dem Rio Hondo-Einzug sind Kubamollys, Limia vittata. L. vittata ist übrigens weit über Kuba verbreitet und das in sehr unterschiedlichen Varianten. Auch hier gilt, keine Tiere aus verschiedenen Fanggebieten mischen.

    Bin echt gespannt, wie sich die LG entwickeln. :D
    Gruß
    Dieter

    :mitt: