Paracyprichromis nigripinnis: Beckeneinrichtung

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    • Paracyprichromis nigripinnis: Beckeneinrichtung

      Liebe Gemeinde,

      Der Umzug war doch anstrengender als geglaubt. Aber inzwischen ist das alles soweit bewältigt, meine Wohnung wird bewohnbar, und mein Banker spricht auch wieder mit mir ;) Ich habe also endlich mal mein im Dezember ’12 gekauftes 100x50x50-Becken aufgebaut, demnächst geht es dann mit der Einrichtung los.

      Nachdem ich mich hier in ein paar Threads intensiv habe beraten lassen (und noch mehr still und heimlich mitgelesen habe), stehen viele Punkte schon fest. Paracyprichromis nigripinnis „Blue Neon“ sollen es werden. Wenn ich das aus verschiedenen Threads richtig gelesen habe, scheint 2/8 für die Beckengröße ein vernünftiger Besatz zu sein. Die bekommen eine schöne felsige Rückwand (noch unschlüssig, ob Eigenbau oder Kauf), ein paar Schieferplatten und einen großen Steinhaufen in der Mitte. Bodengrund wird Sand (Baumarkt, Ostsee).

      Beim Filtern bin ich noch unschlüssig, ob ich einen HMF einbaue oder einen geeigneten Außenfilter nehme (in einem Thread habe ich auch ein Loblied auf die Kombination HMF als Vorfilter zum Außenfilter gefunden). Ich bin nicht so wirklich der Handwerker und muß mal sehen, was ich mir zutraue und wieviel Zeit ich habe. Wenn ich das richtig recherchiert habe, brauche ich etwa 2 Becken pro Stunde Durchsatz, da wird sich eine geeignete Pumpe oder ein geeigneter Filter finden.

      Da ich kaum bis keine Pflanzen plane, brauche ich auch keine Bodenheizung, da wird der normale Heizstab (oder auch ein heizender Außenfilter?) ausreichend sein, um im Wohnzimmer 25 Grad zu halten.

      Ich habe immer wieder hier im Forum von zusätzlichen Strömungspumpen gelesen. Sind die für paracyprichromis nigripinnis notwendig? Wenn ja: wie stark muss es denn werden?

      Und schließlich: Ich bin für etwas Abwechslung im Becken. Eine zweite oder vielleicht auch dritte Art wäre nett. Ich habe Neolamprologus, z.B. N. caudopunctatus, die dann hochgerechnet 5/5, als Empfehlung gefunden. Da bin ich für weitere Anregungen dankbar.

      Fotos gibt’s, wenn’s was zu sehen gibt ;)

      Vielen Dank im Voraus + lg
      QNo

      Edit: Ganz vergessen: Wenn keine Pflanzen drin sind, muss der Sauerstoff woanders herkommen. Reicht die Oberflächenbewegung, oder braucht man einen Sprudelstein o.ä.?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von QNo ()

    • Hallo,

      ich würde nur einen HMF nehmen.
      Einen Ausströmer brauchst du nicht.

      Ich habe zwar noch nie Paracyprichromis gehalten, würde aber eher auf 5/7 oder so gehen. Dann ein Paar Julidochromis oder Schneckencichliden dazu.
    • Moin!

      Beim Geschlechterverhältnis scheiden sich die Geister. Viele bevorzugen immernoch den klassischen Weibchenüberschuss andere pflegen 1/1 wieder andere haben sogar Männerüberschuss.

      Fakt ist, die Paracyprichromis sind doch deutlich ruhier und haben weitaus weniger Agressionspotenzial als Cyprichromis.

      Von daher hätte Benni sogar Recht, wenn nicht das Becken nur einen Meter Kantenlänge hat.
      Hier denke ich sind aber fünf Männchen zu hoch gegriffen.
      Denn schlussendlich will jedes Männchen ein Revier besetzen, soviel Platz gibt das Becken aber ja leider nicht her. Zudem bewegen sich so die Weibchen auch permanent in Revieren, sodass diese auch nicht mehr Ruhe haben werden.

      Ich hatte paracyprichromis zwar nicht zuhause, aber auch im Laden wurde klar, dass die Weibchen auch bei einem Mann nicht sehr gescheucht werden.
      Dann hast du aber halt nur einen farbigen und sonst graue Mäuse ;)

      Alternativ würde ich aber wenn zu drei Männern raten, da bei zweien einer eh alles abbekommt.
      Für drei Böcke sollte das Becken aber noch groß genug sein!

      Dazu würde ich auch zu Schneckenbarschen tendieren falls du möchtest, dass von den Paras mal ein paar Nachzuchten durchkommen, da bei den Julidochromis diese wohl kaum durchkommen werden.

      Eine ruhige Art wie Neolamprologus brevis würde ich dir empfehlen. Da könntest du auch 2 Paare (an den gegenüberliegenden Seiten) halten. In der Mitte der Steinhaufen, die hohen Platten für die Paras...

      Passt :thumbsup:

      per HMF filtern, brauchst du bei ner starken Pumpe meines Erachtens keine Strömungspumpe.

      Falls das Becken im Wohnzimmer steht (vermute ich mal), würde ich aber einfach der Optik wegen zum herkömmlichen AUßenfilter greifen. Der macht dann gleichzeitig auch mehr Druck und du verlierst im Becken keinen Platz und optisch auch einwandfrei.
      Für das klassische Becken im Wohnraum wo es auf die Optik ankommt finde ich die Topffilter immernoch am besten! (Natürlich brauchen die ein paar mehr Watt, aber es geht hier ja nicht um eine Kelleranlage mit x Becken)
      Grüße

      Lennart

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von L3nnArt ()

    • Danke erstmal für die Antworten. Ich habe in meinen Kalender geschaut und ein wenig gegoogelt mit dem Ergebnis, dass ich mir Eigenbauten bei Rückwand und Filter eher spare. Die Ersparnis pro Stunde ist beim Eigenbau dann doch zu klein :)

      @Lennart: Bei einem Steinhaufen habe ich eine quasi natürliche Grenze zwischen zwei Revieren. Führt das bei drei Böcken dann nicht zu Problemen? Gibt es andere „natürliche“ Möglichkeiten, Reviergrenzen anzubieten?

      lg
      QNo
    • Morgen!

      So einen massiven Steinhaufen wirst du denke ich eh nicht bauen, dass der wirklich das Becken quasi aufteilt. Ist auch garnicht nötig.

      Wie gesagt die nigripinnis haben nicht allzuviel Dampf, da passiert bei Streitigkeiten eh nichts ;)

      Paracyprichromis orientieren sich zur Not auch an Seitenscheiben, da werden die Reviere eh auch ohne Deko abgesteckt. Deshalb würde ich den Steinhaufen nur so machen wie es gut aissieht und sich ggf Jungfische drin verstecken können.
      Dazu dann höhere Schieferplatten bzw. Rückwand für die Reviere der nigripinnis.

      Bei 2 Böcken hat man im Normalfall halt immer einen dominanten, der andere wird untergebuttert. Daher ist Bennis Ansatz richtig gewesen, so verteilt sich die AGression.
      Nur denke ich bei 1m reichen drei Männer.
      Aus meiner Erfahrung hat man bei drei Männern seltenst (artübergreifend betrachtet) einen echten Prügelknaben. Vielmehr gibts meist ne Nr.1 und dann zwei rel. gleich "berechtigte" :D
      Grüße

      Lennart
    • Hallo,

      ich würde sagen bei dieser Beckengröße:

      Entweder von den P. nigripinnis nur ein Männchen und 5 - 6 Weibchen, und dazu dann ein Pärchen Neolamprologus caudopunctatus oder N. brevis (selbige mittels Tonhöhle bzw. Schneckenhaus - je nach Art - in eine vordere Beckenecke dirigieren ;)).
      Oder ein reines Artbecken mit 3 Männchen und 6 - 7 Weibchen P. nigripinnis.

      Viele Grüße
      Chris