Planung und Bau Südamerika - Aquarium

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    • Hi,

      die Filterbürsten in der linken Seitenkammer haben sich bewährt.
      Kaum Durchflußdämpfung. Der Heizer in der Kammer ist wesentlich effektiver, weil besser durchströmt.
      Schwebstoffe werden ausreichend gebunden und lassen sich beim Wasserwechseln sehr leicht entfernen. Nur etwas an der Aufhängung der Bürsten wackeln und der gelöste Filterdreck geht durch den geöffneten Ablauf.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi,

      habe nun auch die Filterkammer rechts auf Koibürsten umgestellt.
      Erfahrung nach 4 Wochen:
      - weniger Dreck am Boden Dank mehr Strömung
      - Keine Schwebstoffe trotz ausschließlich grober Filtermaterialien, - bürsten in den Seitenfiltern
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Lutz, sorry...off-topic.

      Las gerade den Anfang Deines letzten Posts, dann klingelte das Telefon, war meine Mutter dran, die ganze Zeit während des Gesprächs überlegte ich, warum Lutz jetzt Klobürsten in seinen Filter gehängt hat...

      Hab's eben erst gemerkt... :ups: :ups: :ups:
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Hi Peter,

      ist ja von der Optik her nicht so weit weg. ;)

      Wie dem auch sei: der Zweck heiligt die Mittel. Und das Ergebnis stimmt.
      Viele Grüße
      Lutz


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      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi Lutz,

      die Filterbürsten finde ich interessant, welche Abmessungen und welche Anordnung hast Du umgesetzt? Kannst Du mal ein Foto vom Filter hochladen? Wie verhinderst Du, dass bei einer evtl. erforderlichen Reinigung der ganze Schmodder durch die Gegend spritzt?

      VG
      Andreas
      DCG 72 6192

      ***Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe ;-)***
    • Hi,

      es genügt beim Ablassen der seitlichen Filterkammer durch die Bodenbohrung etwas an der Alustrebe zu wackeln. Der Dreck fällt aus den Bürsten und wird sofort abgesaugt. Unter den Bürsten sind noch ca. 10cm frei. Die Tunze ist wie auf den alten Fotos unter der Querstrebe.
      Bilder
      • 702.jpg

        365,51 kB, 1.920×1.277, 160 mal angesehen
      Viele Grüße
      Lutz


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      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo Andreas,

      Meine Seitenkammern sind ungefähr 20cm , d.h. eine Reihe reicht.
      Wenn die Kammer komplett voll ist, wo sitzt dann die Pumpe ?
      Viele Grüße
      Lutz


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      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo Lutz,

      ich hatte gedacht bei meiner 80er Höhe 50er oder 60er Bürsten zu nehmen. Unten ca. 10 cm frei lassen zwecks Einströmung und die Pumpe oberhalb des Bürstenpakets einzubauen.
      Betrieb mit je einer relativ kleinen Pumpe als Biofilter. Fein- und Schnellfilterung per Vliesfilter (welcher scho nseit zwei Jahren prima läuft).

      VG
      Andreas
      DCG 72 6192

      ***Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe ;-)***
    • Hallo,
      ja das ist wohl richtig. Ich habe z.Zt. Schaumstoffmatten drin, funktioniert gut. Ist nur jedes Mal eine Riesens***rei die Dinger zu reinigen... das ist zwar nicht oft nötig aber trotzdem...

      VG
      Andreas
      DCG 72 6192

      ***Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe ;-)***
    • Hi,

      in dem Falle würde ich auf Patronen umsteigen. So war meine erste Bestückung.
      Da ich aber auch im Filterbecken Schaumstoffpatronen habe, sollten die Seitenfilter mit höherer Strömung als Schnellfilter dienen.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi,

      beim Betrachten meiner Heizungsrohre habe ich an der Übergangsfläche vom Wasser zur Luft eine gammelige Borke bemerkt. Nicht die bekannten hellen Ausblühungen, welche vom im Wasser gelösten Kalk herrrühren. Eher etwas dunkel.
      Rost ??? :ups:

      Ja! Einige Edelstahlrohre in der Sanitärtechnik sind Blender. Der Eisenanteil ist so hoch, dass die Edelstahlrohre magnetisch sind.

      Abhilfe werden jetzt 2 Pressverbinder aus rostfreiem Edelstahl schaffen, welche an der Kritischen Stelle der Wsseroöberfläche verpresst werden.
      Sämtliche Formstücke zum Pressen sind nicht magnetisch!

      Merke: Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl!
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi,

      das Malheur klärt sich wie folgt auf:

      Edelstahl V2A ist das, was ich bisher kannte - nicht magnetisch.

      Eingebaut waren Rohre mit der Bezeichnung 1.4521, ein Material ohne Nickelanteil (billiger). Dieser Edelstahl hat zwar alle Zulassungen für Trinkwasser inkl. der DIN 10312 für Geschweißte Rohre aus nichtrostenden Stählen für den Transport wässriger Flüssigkeiten.
      Was aber nicht daran hindert, dass dieser rostet. X(

      Neu verbaut wurde jetzt neu das nicht magnetische Material 1.4401.
      Laut Beständigkeitstabelle besitzt dieser Edelstahl bessere Eigenschaften. Da es sich aber um eine Anwendung im Trinkwasserbereich handelt, dürfte der Unterschied laut Datenblättern und Zertifikaten theoretisch nicht relevant sein. Prüfung und Stellungnahme des Herstellers stehen noch aus.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi Lutz,

      ich glaube das Hauptproblem ist der Übergang Luft/ Wasser. Ich hatte mal in der Beschreibung zu einer Befestigung für eine alte Tunze Pumpe mit Schrauben gelesen, dass man die Schrauben komplett unter oder komplett über Wasser montieren soll. Zur Hälfte in beiden Stoffen würde über kurz oder lang zu Korossion führen...und die Dinger waren sogar aus V4A Stahl.... mal gucken was der Hersteller schreibt, kannst mir dann ja mal schreiben.

      Grüße Sven
    • Hi,

      zur traurigen Auflösung des Rätsels:

      der Hersteller hat eine Haftung abgelehnt.
      Auszug:
      " .... Das vorliegende Schadensbild ist auf einen Kontakt des Bogens am Einbauort mit korrodierenden, oxydierenden und/oder chloridhaltigen Medien zurück zu führen. Ein Fertigungs- bzw. Materialfehler liegt nicht vor. .."
      Eine kleine Kulanzregelung wurde angeboten.

      Na toll. Mit einer derartigen Antwort war zwar zu rechnen, was die Situation jedoch nicht bessert.

      Telefonate mit dem Hersteller ergaben - Chloridkonzentrationen erhöhen sich in Spalten (d.h. an den Preßstellen und unter der Kesselsteinschicht) und führen zu Korrosion.

      Akzeptieren konnte ich das in erster Instanz nun gar nicht.
      Intensive Internetrecherche brachte mir Wissen und zu gleich Resignation.

      Grundsätzlich kann Edelstahl durchaus korrodieren, insbesondere durch den Einfluß von Chloriden.
      Wer glaubt, Chloride im Aquarium ausschließen zu können irrt gewaltig. Eine Salzbehandlung oder Meerwasserfisch als Futter führen ja schon Natriumchlorid zu. Auch kann Leitungswasser schon schwere Schäden an V4A auslösen. In verlinktem Fall ist in den 90er Jahren eine mit V4A 1.4401 errichtete Anlage erneuerungsbedüftig geworden. Klick
      Die genannten Schäden sind auch nach Absenkung des Chloridgehaltes und bei normaler Temperatur entstanden!

      Korrosion an Edelstählen wird durch Temperaturerhöhung zusätzlich noch beschleunigt.

      Da die Korrosionsschäden in meinem Falle jedoch an Teilen mit 60°C Vorlauftemperatur innen und Aquarienwasser an der Übergangsschicht Luft / Wasser entstanden sind, war nach dem vorliegenden Beispiel der Schaden plausibel erklärbar und auch nicht reklamierbar.

      Die Widerstandsfähigkeit von Edelstählen gegen Korrosion ist durch den PREN-Wert gekennzeichnet.
      Bei Wissen über die prozentualen Anteile bestimmter Materialien kann dieser errechnet werden.
      Im nachfolgenden Link sind die verschiedenen Legierungen und deren PREN-Werte gelistet.
      Wer mal nachrechnet, wird feststellen, dass meine beiden verwendeten Edelstähle 1.4521 und 1.4401 im selben Bereich rangieren und nur der tatsächliche Anteil von Chrom und Molybdän über besser oder schlechter entscheidet.

      Wirklich bessere Edelstähle sind nicht mehr im Bereich der normalen Hausinstallation zu finden.
      Siehe Merkblatt Edelstahl in chloridhaltigen Wässern


      Bei zukünftig zu erwartenden Ausfällen wäre ein eventueller Austausch der kurzen Zuleitungsstücken durch die im Merkblatt mit hohen PREN-Werten gekennzeichneten Superaustenite denkbar. Daran wird es sicher schon an der Beschaffung scheitern.


      Fazit: Auch Edelstahl ist im Aquarium nicht immer ein Garant für Dauerhaftigkeit.

      Als Lösung bleibt eine nichtmetallische Heizschleife aus Polybuten.
      ...preiswerter, schlechterer Wirkungsgrad aber haltbarer.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Lutz,

      unser Leitungswasser kann KEINEN Schaden an V4A anrichten!!! Nicht bei diesen Temperaturen, hier wurde IMHO kein 1.4401 verwendet. Die Leute dachten das vielleicht...



      V4A korrodiert ab etwa 250-300 mg Chloridanteil, wenn die Temperatur über ~ 55°C steigt und nur dieses salzhaltige Zeug durchgejagt wird.

      D.h. wenn Du Powerade oder Gatorade kochst und dann durch V4A fließt, dann korrodiert das irgendwann.
      Was bei der Herstellung ganz normal ist (=das Kochen), denn es wird über eine UHT gefahren.

      Vermutlich wurde hier und in den anderen Fällen ganz einfach minderwertiger Stahl als V2A oder V4A deklariert und benutzt!
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Hallo Peter,


      Mr. Dovii schrieb:

      V4A korrodiert ab etwa 250-300 mg Chloridanteil, wenn die Temperatur über ~ 55°C steigt und nur dieses salzhaltige Zeug durchgejagt wird.

      deine Erfahrungen sind ja nicht so weit von meinen Realitäten weg.
      Im Unterschied zu euren Anlagen sind meine Rohre von innen mit 50-60°C beheizt und korrodieren außen an der Wasseroberfläche, d.h. unter permanenter Anwesenheit von Sauerstoff.
      Der Sauerstoff wird im Inneren der Getränkeanlagen eher weniger vorhanden sein.
      Gibt es einen Hersteller, den Du dafür empfehlen würdest? (ggf. per PN)
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Das ist ja interessant. Heißt das nun dass alle die diese Art von heizen gewählt haben früher oder später Probleme bekommen könnten? Ist ja nun nicht gerade selten mit Edelstahl über die Heizungsanlage sein Aq zu beheizen.