Makropoden im Miniteich bei tiefen Temperaturen

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    • Makropoden im Miniteich bei tiefen Temperaturen

      Hallo,

      seit Ostern, als das schöne Wetter anfing, sitzen bei mir wieder 1/2 M. opercularis in ihrem angestammten Miniteich im Garten. Nun wurde es ja nochmal richtig kalt, mit Nachtfrösten und ich war nicht zu Hause. Mein Thermometer (mit Memoryfkt.) ermittelte die tiefste Temperatur bei 4°C. Zu meinem Erstaunen waren nach meiner Rückkehr (Wassertemp. momentan 15°C) alle Makropoden lebend und haben die tiefen Temperaturen ohne Schaden überstanden. Sie fressen wieder und balzen wie verrückt, wenn am Tage die Temperatur ansteigt.

      Gruß

      Jens

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von binnenfischer ()

    • Hiho

      na die sind aber hart im nehmen, da überlege ich doch auch mal ob ich mir welche für den Teich besorge.

      Im Moment *taue* ich grade meine Guppies und Schwertträger wieder auf, bei unter 12° sind sie doch etwas träge. :ups:


      Liebe Grüße
      Winnie
    • Hy,
      sind zwar nicht opercularis aber ich hatte diesen Winter einige M. ocellatus in einem kleinen ca. 1m3 Teich der über längere Zeit vollig zugefroren war und die sehen super aus diesen Frühling :D.
      M. opercularis kommt ja auch in Nordvietnam und Südchina vor, wo ich auch schon Schnee fallen gesehen habe. Demzufolge überrascht mich das nich mit den 4°.

      Im grossen und ganzen echt gute und schön anzusehende Fische die ganzjährig bei uns im Teich gehalten werden können.

      Grüsse
      Grüsse von Adrian

      "I've never met an animal, or a plant for that matter, that wasn't interesting, but some stand out as special. Cichlid fishes are right up there." George W. Barlow (2000) :wink:
    • Hi Adrian,

      na dann brauche ich mir ja keine Gedanken zu machen. Die meisten tropischen Fische überleben zwar die tiefen Temperaturen, sind dann aber meist geschädigt (Veränderungen des Blutbildes) und wenn es wärmer wird, kippen sie um. Ich lassen sie auf jeden Fall im Miniteich, auch wenn es jetzt wieder etwas kühler ist. Irgend jemand muss ja die Mückenlarven fressen :).

      Bis dann.

      Jens.
    • Hallo Jens,

      Welcher Aquarianer hat noch nicht Makropoden gepflegt. :D Das haben wir doch Alle schon durch.
      Bei M.opercularis auch als Paradiesfisch bekannt verträgt dauerhaft 15-30Crad.
      Kurzzeitig entsprechend weniger.

      Bei 4Crad Wassertemperatur wird wohl die Luft bzw.der Wasserspiegel gemeint sein,so habe ich das verstanden. ;)

      Sonst ein sehr guter Niedrigenergiefisch. :D

      Nur züchten brauch man ihn nicht,die Preise sind schon im Keller....... ;)

      MfG
      Ronny
    • Original von aetti
      M. opercularis kommt ja auch in Nordvietnam und Südchina vor, wo ich auch schon Schnee fallen gesehen habe. Demzufolge überrascht mich das nich mit den 4°.

      Im grossen und ganzen echt gute und schön anzusehende Fische die ganzjährig bei uns im Teich gehalten werden können.

      Grüsse


      Hi Adrian,
      bei dir im Oberrheingraben mag es bedeutend milder sein als in den meisten Teilen Deutschland, aber Markopoden generell als winterhart zu bezeichnen halte ich schon für sehr gewagt. War die Aussage tatsächlich auch auf M. opercularis bezogen? Oder nur auf die ocellatus? Erstere würden meiner Einschätzung nach den deutschen Winter nur in Ausnahmefällen überleben. Ich weiß ja nicht wo genau du in Südchina Schnee gesehen hast, aber der Grenzraum zu Vietnam liegt innerhalb des Wendekreises bei etwa 21 grad, also von der Lage etwa vergleichbar mit Rio de Janeiro und damit noch randtropisch. Die Westwindtrifft und die damit verbundenen kontinentalen winterlichen Kaltluftmassen erreicht dieses Gebiet nicht. Das Verbreitungsgebiet der ocellatus zieht sich ja noch bedeutend weiter nach Norden, da verhält es sich sicher anders.

      lg Sven
      :suptrop: "So Long, and Thanks For All the Fish" (Douglas Adams)
    • Original von aetti
      ...zwar nicht opercularis aber ich hatte diesen Winter einige M. ocellatus in einem kleinen ca. 1m3 Teich der über längere Zeit vollig zugefroren war und die sehen super aus diesen Frühling :D.


      Hi
      verstehe ich das richtig?? Der Teich war ganz zu?
      Entschuldigung, aber das kann ich mir bei luftatmenden Labyrinthern echt nicht vorstellen.
      mfg Bernd

      mit Alt+F4 ändert man die Farbe

      Benders Badewanne
    • Hy Leute,
      da hab ich wohl etwas schnell geschrieben.... :ups:

      Das "winterhart" war nur auf die M. ocellatus bezogen und ich war darüber auch ziemlich überrascht. Die Fische haben in einem kleinen Teich der über eine ganze Weile zugefroren war, überlebt. (Im ersten Jahr unabsichtlich) Ich kann mir vorstellen das bei einem so tiefen Metabolismus (4°), die Kiemenatmung ausreichen kann.
      M. opercularis ist sicher nicht (allgemein) als winterhart zu bezeichnen und ich meinte nur das ich mir vorstellen kann, dass sie das überstehen. Im Norden Vietnams gibt es im Winter seltenen Schneefall (Nord-ost Monsun) und ich hab in Gewässern weiter unten M. opercularis in überraschen kalten (nicht gemessen) Wasser gefunden. Ich kann mir deshalb vorstellen das gewisse Stämme von M. opercularis, obwohl für wärmeres bestimmt, einiges aushalten.

      Natülich sind das nur einzelne Beobachtungen ich neige zu zu schnellen Schlüssen...

      aber ich finde die Idee diese Fische ganzjährig im Teich zu pflegen einfach zu gut!

      Sorry für den Aufruhr!

      Grüsse

      Adrian

      hier noch eine Diskussion über Luftatmung und Eis:

      igl-home.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=24598
      Grüsse von Adrian

      "I've never met an animal, or a plant for that matter, that wasn't interesting, but some stand out as special. Cichlid fishes are right up there." George W. Barlow (2000) :wink:
    • Hallo,

      Unter googel "Jangtsekiang" findet man das Verbreitungsgebiet und ist parallel zu Europa kaltes Gebiet.

      Würde mich nicht 100% darauf verlassen ob M.ocelltus 2stellige Minusgrade aushält.

      Nur für tiefe Teichanlagen!

      MfG
      Ronny

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CICHLIDEN1 ()

    • Original von Mifune

      Hi Adrian,
      bei dir im Oberrheingraben mag es bedeutend milder sein als in den meisten Teilen Deutschland, aber Markopoden generell als winterhart zu bezeichnen halte ich schon für sehr gewagt. War die Aussage tatsächlich auch auf M. opercularis bezogen? Oder nur auf die ocellatus? Erstere würden meiner Einschätzung nach den deutschen Winter nur in Ausnahmefällen überleben. Ich weiß ja nicht wo genau du in Südchina Schnee gesehen hast, aber der Grenzraum zu Vietnam liegt innerhalb des Wendekreises bei etwa 21 grad, also von der Lage etwa vergleichbar mit Rio de Janeiro und damit noch randtropisch. Die Westwindtrifft und die damit verbundenen kontinentalen winterlichen Kaltluftmassen erreicht dieses Gebiet nicht. Das Verbreitungsgebiet der ocellatus zieht sich ja noch bedeutend weiter nach Norden, da verhält es sich sicher anders.

      lg Sven



      Randtropisch???

      2011 fiel in Nordvietnam Schnee und als ich im März zum sechzigsten bis siebzigsten Mal eine Dienstreise nach Bangkok antrat, war mir saukalt, es hatte gerade mal 16°C, oben in Chiang Mai waren es im Morgengrauen zwischen 4-6°C...
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Original von CICHLIDEN1
      Hallo,

      Unter googel "Jangtsekiang" findet man das Verbreitungsgebiet und ist parallel zu Europa kaltes Gebiet.

      Würde mich nicht 100% darauf verlassen ob M.ocelltus 2stellige Minusgrade aushält.

      Nur für tiefe Teichanlagen!

      MfG
      Ronny


      Europa is warmerr als Amerika oder Asien durch die warme Golfstroom.

      Daneben, in Westren des kontinents ist die einfluss des Meeres groBer als im Osten - die Wind kommt meist aus Westen

      Fische welche aus geleichen Breitegraden kommen solten Winterhard sein - wann man nicht zu hoch in die Bergen wohnt
      GruB, Bas

      Meine vorname ist Bas. Vielleicht fremd für euch (8!)
    • Original von Mr. Dovii
      Original von Mifune

      Hi Adrian,
      bei dir im Oberrheingraben mag es bedeutend milder sein als in den meisten Teilen Deutschland, aber Markopoden generell als winterhart zu bezeichnen halte ich schon für sehr gewagt. War die Aussage tatsächlich auch auf M. opercularis bezogen? Oder nur auf die ocellatus? Erstere würden meiner Einschätzung nach den deutschen Winter nur in Ausnahmefällen überleben. Ich weiß ja nicht wo genau du in Südchina Schnee gesehen hast, aber der Grenzraum zu Vietnam liegt innerhalb des Wendekreises bei etwa 21 grad, also von der Lage etwa vergleichbar mit Rio de Janeiro und damit noch randtropisch. Die Westwindtrifft und die damit verbundenen kontinentalen winterlichen Kaltluftmassen erreicht dieses Gebiet nicht. Das Verbreitungsgebiet der ocellatus zieht sich ja noch bedeutend weiter nach Norden, da verhält es sich sicher anders.

      lg Sven



      Randtropisch???

      2011 fiel in Nordvietnam Schnee und als ich im März zum sechzigsten bis siebzigsten Mal eine Dienstreise nach Bangkok antrat, war mir saukalt, es hatte gerade mal 16°C, oben in Chiang Mai waren es im Morgengrauen zwischen 4-6°C...


      Hi Peter,

      es gibt ja unterschiedliche Unterscheidungskriterien um aus klimatologischer Sicht einzelne Klimazonen voneinander abzutrennen. Allen unterschiedlichen gemein ist die Tatsache, dass die Übergänge fließend sind und je nach Indikator unterschiedlich liegen. Deshalb ist die Vorstellung einer klaren Linie a la Unterstufengeographie (Beispielsweise der Wendekreis als Grenze) nur wenig hilfreich. Der Grenzraum China-Vietnam kann mit unterschiedlichen Kriterien sowohl als randtropisch oder bereits als subtropisch bezeichnet werden - letztlich sind es ja nur Denkmodelle. Am gängisten und durchaus auch sinnvoll ist es, dann nicht mehr von einem tropischen Klima zu sprechen, wenn der durchschnittliche Temperaturunterschied zwischen kältesten und wärmsten Monat größer ist als die durchschnittliche Temperaturdifferenz im Tagesverlauf. In Nordvietnam etwa die Wetterstation Luangprabang, dort liegt der kälteste Monat bei etwa 21 und der wärmste bei etwa 28 Grad - eine Differenz von sieben Grad. Die südlichste Station in China Haikou ähnlich. Der Unterschied zwischen Mittagshitze und Tiefpunkt im Morgengrauen wird vermutlich durchschnittlich größer sein... Aber wie auch immer, das sind lediglich menschliche Bemühungen in der Liebe nach Ordnung, die einem das Veständnis manchmal einfacher machen können, genauso aber auch in die Irre führen. Also ich kann gut damit leben es subtropisch zu nennen... (8!)
      Klimatologie arbeitet mit langjährigen Statistiken, und ob es nun am Tag XY in Bankok saukalt war oder nicht spielt darin nun keine Rolle...
      Ich sag ja auch nicht "Deutschland - Gemäßigte Klima. ?(..ich war am 30.7.XY dor und es war 36 Grad!" :P Auch wenn damit der Tageswert mal locker 17 Grad über den Durchschnitt eines deutschen Sommertages liegt - es kommt halt vor. Alle Jahre wieder dringt in SA der Pampero bis nach Mittelbrasilien vor und bringt Frostschaden in die tropischen Kaffeeplantagen. Solche Extremereignisse gehören zum Klima, überall auf der Welt. Letztlich schlagen sie sich in den Bemühungen, die Dinge in klimatologische Schubladen zu packen, nur wenig nieder...

      lg Sven
      :suptrop: "So Long, and Thanks For All the Fish" (Douglas Adams)
    • Original von Mifune
      Hi Peter,

      es gibt ja unterschiedliche Unterscheidungskriterien um aus klimatologischer Sicht einzelne Klimazonen voneinander abzutrennen. Allen unterschiedlichen gemein ist die Tatsache, dass die Übergänge fließend sind und je nach Indikator unterschiedlich liegen. Deshalb ist die Vorstellung einer klaren Linie a la Unterstufengeographie (Beispielsweise der Wendekreis als Grenze) nur wenig hilfreich. Der Grenzraum China-Vietnam kann mit unterschiedlichen Kriterien sowohl als randtropisch oder bereits als subtropisch bezeichnet werden - letztlich sind es ja nur Denkmodelle. Am gängisten und durchaus auch sinnvoll ist es, dann nicht mehr von einem tropischen Klima zu sprechen, wenn der durchschnittliche Temperaturunterschied zwischen kältesten und wärmsten Monat größer ist als die durchschnittliche Temperaturdifferenz im Tagesverlauf. In Nordvietnam etwa die Wetterstation Luangprabang, dort liegt der kälteste Monat bei etwa 21 und der wärmste bei etwa 28 Grad - eine Differenz von sieben Grad. Die südlichste Station in China Haikou ähnlich. Der Unterschied zwischen Mittagshitze und Tiefpunkt im Morgengrauen wird vermutlich durchschnittlich größer sein... Aber wie auch immer, das sind lediglich menschliche Bemühungen in der Liebe nach Ordnung, die einem das Veständnis manchmal einfacher machen können, genauso aber auch in die Irre führen. Also ich kann gut damit leben es subtropisch zu nennen... (8!)
      Klimatologie arbeitet mit langjährigen Statistiken, und ob es nun am Tag XY in Bankok saukalt war oder nicht spielt darin nun keine Rolle...
      Ich sag ja auch nicht "Deutschland - Gemäßigte Klima. ?(..ich war am 30.7.XY dor und es war 36 Grad!" :P Auch wenn damit der Tageswert mal locker 17 Grad über den Durchschnitt eines deutschen Sommertages liegt - es kommt halt vor. Alle Jahre wieder dringt in SA der Pampero bis nach Mittelbrasilien vor und bringt Frostschaden in die tropischen Kaffeeplantagen. Solche Extremereignisse gehören zum Klima, überall auf der Welt. Letztlich schlagen sie sich in den Bemühungen, die Dinge in klimatologische Schubladen zu packen, nur wenig nieder...

      lg Sven



      Hallo Sven,

      Luang Prabang liegt in Laos und nicht in Nordvietnam! ;) ;) ;)

      Wolltest Du mir ansonsten etwas mitteilen, dann muß ich gestehen, dass ich leider Deinen Post nicht verstehe. :ups: :ups: :ups:
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









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