Makropoden im Miniteich bei tiefen Temperaturen

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    • Hallo,

      sorry, :rolleyes: Luang Prabang liegt natürlich in Laos und Haikou in China; das erstere westlich von Vietnam, das zweite östlich jeweils auf auf ca 20\21 Grad Nord. Ich hatte die beiden Stationen bemüht, weil ich auf dieser geographischen Lage mit Tante g**gel ansonsten grad keine (mir zugänglichen) vernünftigen Wetterstationsdaten in Vietnam verfügbar hatte - das war mißverständlich ausgedrückt. Um sich ein Bild des Klimas dieser Region zu machen, spielt es aber keine entscheidende Rolle.
      Der Punkt den ich ansonsten hervorheben wollte ist der, dass einzelne Erfahrungen momentaner Wetterzustände nicht so gut geeignet sind Rückschlüsse zum Klima zu machen...Ich hatte dein post in diesem Sinne (vielleicht miß-)verstanden. Aber das ist sowieso schon sooo weit offtopic, dass es nun nicht so tragisch ist, wenn ich mich nicht so verständlich mitteilen konnte. Also nichts für ungut ;)

      lg Sven
      :suptrop: "So Long, and Thanks For All the Fish" (Douglas Adams)
    • Hy Leute,

      Sven, ich bin da ganz deiner Meinung, einzelne zum Teil extreme Wetterbedingungen lassen bestimmt nicht auf klimatische Verhältnisse schliessen. Was ich mit meinen obigen posts sagen wollte und wohl auch Peter ausdrücken wollte ist, dass solche Wetterbedingungen und niedrigen Temperaturen in Gebiten die als subtropisch einzustufen sind, durchaus vorkommen können.
      Dies wiederum bedeutet das die Fische dieser Regionen, wenn auch nur kurzzeitig, mit diesen Bedingungen klar kommen müssen und auch können.
      Ob mann solche "Extremsituationen" (Haltung von M. opercularis in bis 4° kaltem Wasser; Thema des threads) den Tieren zumuten soll, geht schnell in die Ethikdiskussion und da will ich nich hin. (8!)

      Luang Prabang hat ein völlig anderes, stabileres kontinentales Klima als beide, die Region um Sapa wo es 2011 Schnee gegeben hat und das Verbreitungsgebiet von M. opercularis in teiferen Lagen Nordvietnams (allerdings nach fishbase nördlich bis zum Yangtze).

      Alles auch egal ... Klimatische Bedingungen sind eine sehr komplizierte Sache und die Anpassungen der Fische darauf noch viel mehr.... ;)


      Ich bin ein Grosser Fan von Labyrinthern; sehr schöne und faszinierende Fische.


      Hier noch die Ausbeute von etwa 4 Quadratmetern im Eck eines Reisfeldes in der Nähe von Hoi An (Meereshöhe) im Winter 2010 (14,5° Wassertemperatur, morgens um 8:00)

      1 Habitat
      2 Pila sp.
      3 wahrscheinlich Carrasius oder Carrasioides
      4 Puntius sp. ?
      5 Anabas testudineus
      6 Tirchogaster trichopterus
      7 Trichopsis vittata
      8 Macropodus opercularis
      und ein kleiner Oreochromis X( (kein Foto)


      Grüsse
      Bilder
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      Grüsse von Adrian

      "I've never met an animal, or a plant for that matter, that wasn't interesting, but some stand out as special. Cichlid fishes are right up there." George W. Barlow (2000) :wink:
    • Hi Adrian,

      schön dass du den Thread mit interessanten Daten und Bildern auf Kurs hältst! :top:

      Original von aetti
      Was ich mit meinen obigen posts sagen wollte und wohl auch Peter ausdrücken wollte ist, dass solche Wetterbedingungen und niedrigen Temperaturen in Gebiten die als subtropisch einzustufen sind, durchaus vorkommen können.

      Da sind wir uns ja völlig einig. Und nicht nur in den Subtropen, sondern auch in großen Teilen der Tropen. Auch dort entspricht das Temperaturregime nicht unbedingt der Ausgelichenheit eines regelgeheizten Beckens...
      In der AF 10/11 08 hat H. Linke übrigens einen Artikel über Temperaturverläufe in Reisfeldern und Kleinstgewässern in Thailand veröffentlicht ("Ist B. splendens ein Kaltwasserfisch?"). Selbst dort, also noch beträchtlich näher am Äquator, fällt die Temperatur im Winter regelmäßig auf unter 10 Grad C.

      lg Sven
      :suptrop: "So Long, and Thanks For All the Fish" (Douglas Adams)