faden und pinselalgen trotz wenig po4 und no3

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    • faden und pinselalgen trotz wenig po4 und no3

      Hallo

      Ich bins mal wieder mit meinem algenproblem .
      Mitlerweile habe auch meine beiden daylight röhren (10000k) gegen 2 830er t5 80w getauscht , in der hoffnung das sich damit etwas meine algenplage legt .
      Aber im gegenteil , die röhren sind weit aus heller als meine alten daylight röhren und in nun gut 2 wochen haben sich meine Fadenalgen noch weiter ausgebreitet . Meine wasserwerte sind immer noch stabil von den schadstoffen her , sprich po4 habe ich 0,2-0,3 no3 sind zwischen 0-10mg .
      Nitrit und ammoniak ist bei 0,0 .
      Ich komme da echt nicht weiter , und denke mitlerweile daran ein algenmittel einzusetzen , da auch meine pflanzen immer mehr und mehr von den fadenalgen zerfressen werden .
      Kennt jemand ein wirksames mittel welches nicht schädlich für meine südamis ist ?

      Mfg Norman
    • Hallo Norman,

      Mal nicht füttern 1Woche,da gehen auch Heros an Pinselalgen ran.

      Hattest Du nicht geschrieben das Du ein Wabi hast?Der Wels sollte die Algen verputzen.

      MfG
      Ronny

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CICHLIDEN1 ()

    • hi
      Schön währe es wenn er es tun würde , der misst wird immer mehr , und die heros fressen algen ? Wenn ich einen tag nicht füttere , dann fangen die gleich an meine pflanzen zu zerlegen , aber an die algen gehen sie nicht , zumindest nicht wenn ich ins becken schaue ^^

      Mfg Norman
    • RE: faden und pinselalgen trotz wenig po4 und no3

      Moin

      Kennt jemand ein wirksames mittel welches nicht schädlich für meine südamis ist ?


      Befallene Blätter entfernen
      Befallene Hölzer und Steine reinigen
      Licht radikal reduzieren, in der täglichen Beleuchtungzeit ebenso wie in der Intensität.
      Ich habe beispielsweise die Reflektoren von den Röhren abgenommen.
      Schwimmpflanzen einsetzen,
      Futterpausen

      :wink:Axel
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • ich hatte das selbe problem bis vor einigen wochen.
      musste die hälfte meiner echinodorus wegschmeissen.
      halt alles was betroffen war. auch teilde der rückwand und die matte vom hmf waren befallen. bei einem wasserwechsel habe ich sie mit kochendem wasser überbrüht. dann wurden sie rot und starben ab.
      habe in den nächsten wochen immer wieder neue fadenalgenansammlungen gefunden und großflächig alles enfernt. bestimmt vier bis fünf eimer grün entsorgt. stell am besten auch die stömung runter. gerade da wo sie am stärksten ist, sammeln sich auch die algen.
      mit weniger futter oder licht kann man den pinselalgen nicht entgegenwirken.
      da hilft wirklich nur entfernen.
      hat bei mir 3 monate gedauert. finde immer noch welche, aber es geht schon.
      ______________________

      Immer wieder schöne Grüße
      Stefan
    • RE: faden und pinselalgen trotz wenig po4 und no3

      Hallo Norman,

      was hast Du für ein AQ ? Welche Fische ? pH-Wert und kH ?
      Die Fadenalgen solltest Du zunächst mal mechanisch entfernen. Du kannst auch mit Wasserstoffperoxyd einen Zerfall der Algen bewirken. Das ist natürlich keine Dauerlösung. Dazu Pulver direkt auf die befallenen Stellen.
      Auf keinen Fall im ganzen AQ verteilen.
      Und dann hilft es, das Wasser anzusäuern. Falls die kH hoch genug ist, z.B mit verdünnter Salzsäure. Falls die kH bereits niedrig ist, natürlich nicht.
      NO3 0-10 ist keine allzu genaue Angabe. Vermute mal eher 10 mg/l NO3.
      In dem Fall wäre es sinnvoll den PO4 Wert anzuheben.

      Gruß, Frank
    • hi
      Also ph wert ist bei 6,5 , ist schon mit salzsäure runtergezogen , und somit pendelt die kh zwischen 1-2 .
      No3 kann ich nicht genauer messen , der sera tröpfchentest zeigt bei gelber färbung in der tabelle halt 0-10mg an .
      Aber warum dann den po4(Phospaht) wert erhöhen ? ergibt das nicht noch mehr algen ?
      Ich denke mal das ichdie algen die ich schon zu malawizeiten hatte in dem becken , sich so gefestigt haben das sie gar nicht mnehr auf natürliche weise weg gehen , deshalb wollte ich es einmal mit einem algenmittel probieren , und danach einen sagen wir 80%igen wasserwechsel machen um die abgestorbenen algen rauszubekommen .
      Uv.c lampe ist im kreislauf mit drinn , und hat keine besserung gebracht , sie läuft seit gut 3 mon .
      Das becken ist ein 720l becken mit oscars , heros und geophagus

      Mfg Norman
    • ich habe es fast nur mit wasserwechsel gemacht.
      ist aber echt nervig, 3 mal in der woche 80% bei 900 litern zu wechseln.
      ist wirklich ärgerlich, wenn man sich so viel arbeit mit dem becken gibt und dann so mit algen bestraft wird.
      ______________________

      Immer wieder schöne Grüße
      Stefan
    • Hallo Norman,

      bei einer kH von 1-2 gehts auf keinen Fall mit Säure.
      Fadenalgen sind Grünalgen. Gute Wachstumsbedingungen sind bei hohem NO3/PO4-Verhältnis gegeben. Zusätzlich kann ein hohes Redoxpotential die Algen begünstigen. Jetzt kommts ganz darauf an, was Du für ein Wechselwasser hast. Und welches Filtermaterial Du verwendest.
      Benutzt Du irgendwelche Filtermaterialien die absorptiv wirken ?
      Wenn Du viele WW machst und dabei gleichzeitig phosphafreies/-armes und nitratreiches Wasser verwendest wird sich das Problem mit eher vergrößern.
      In dem Fall keine großen WW machen. Du mußt sozusagen dafür sorgen, daß die Wasserqualität "schlechter" wird. Also in Bezug auf Phosphat, wirds durchs Futter dann automatisch mehr. Nitrat darf dann natürlich nicht gleichzeitig ansteigen.
      Das ist machbar. Wichtig also zu wissen, wie das Ausgangswasser beschaffen ist.

      Gruß, Frank
    • Hi Norman,

      ich hatte den Tipp schon mehrfach geschrieben bei Pinselalgenbefall, aber ich tu es immer wieder gerne...
      Ich hatte auch mal Pinselalgen, und ein Kumpel empfahl mir "Femanga General". Das Zeug ist wirklich geil. Ich habe 3 Anwedungen durchgeführt, danach war das Aq. Pinselalgen frei. Der Wirkstoff ist Acetylsalicylsäure, wie im Aspirin... Hat weder Fischen noch Pflanzen geschadet. Findest du bei ebay. 500ml sollten reichen, bleibt locker noch was über. Die Algen kristalisieren förmlich, und fallen dann ab. Hilft auch bei allen anderen Algenarten.
      Klar, man soll immer die Ursache bekämpfen, doch das ist nicht immer einfach. Und mein Aq. ist seit langem Pinselalgen frei.

      Gruß Tom
      Den Dummen kann man überreden, den Klugen muß man überzeugen!
    • Hallo,
      oder man denkt um und erkennt das auch Algen Pflanzen sind.
      Die zu jedem natürlichen Biotop gehören.
      Damit lebt es sich viel entspannter und die Mühen und Ausgaben gegen Algen kann man sich sparen.
      Wären Algen selten und schwer zu halten, gäbe es Arbeitskreise zur Kultivierung und Vermehrung, würden ein Schweinegeld kosten und auf Ebay versteigert.
      Es ist doch viel einfacher sich an einer Löwenzahn Blüte im Rasen zu erfreuen, als Tage lang damit zuzubringen zu jäten und zu spritzen und sich darüber aufzuregen welch Schicksal einen Plagt.
      In diesem Sinne , eine Meinung ,

      Gruß Thomas
      Verrückt ist man nur wenn man wenige ist, sind alle verrückt ist das Normal !

      :mala: :tanganjika: :Vic:
    • wenn du dir aber für hunderte euro pflanzen kaufst uns die werden überzogen von dunklen pinselalgen, dann ist das nunmal echt ätzend.
      im malawi aq stören die mich auch nicht, aber bei meinen disken will ich die nicht.
      ______________________

      Immer wieder schöne Grüße
      Stefan
    • Hi,

      Pflanzen und Algen stehen in Nahrungskonkurrenz, die derzeit zu Ungunsten deiner Pflanzen abläuft. Das Aquarium muss sich biologisch erst zu gunsten der Bepflanzung "einpegeln". Dichte Bepflanzung und der Einsatz Von Co2 könnten da helfen. Da das Co2 eigentlich nur für die erste Zeit zum Erreichen des biologischen Gleichgewichtes erforderlich ist, würde ich Boi-Co2, d.h Zuckerlösung, verwenden.
      Das Wabenschilderwels oder Heros an Pinselalgen gehen, hab ich noch nicht erlebt. Weniger Licht und Futter, dafür mehr frisches Wasser sollten eher helfen.

      Edit:

      Wenn dein Besatz noch immer aus Oscars Heros und Geophagen besteht, vergiss was ich geschrieben habe. Steine, Wurzeln, Sandboden und ein großer Langsamfilter sind da eher angebracht. Versuche ein biologisches Gleichgewicht ohne Bepflanzung zu erreichen. Das verträgt sich besser mit diesem Besatz .
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • RE: faden und pinselalgen trotz wenig po4 und no3

      Hi Norman,
      in dem Punkt kann ich dein Anliegen 100% nachvollziehen -
      die Fadenalge ist optisch ab einen gewissen Grad einfach nur noch nervig (selbst mit pro-biologischer Grundeinstellung) und im Punkt Hartnäckigkeit eine ziemlich große Nummer.
      Übel ist auch, daß es schwer zu sagen ist, was wirklich geholfen hat, falls du (oder ich....) sie je dezimieren oder ganz los werden sollten.
      Egal ob Licht, WWs, Bepflanzung, Filterung oder Strömung geändert werden, es kann wesentlich länger als 3 Monate dauern, bis ein gewünschtes Resultat erzielt, oder besser gesagt, sich ergeben wird.
      Anfang Februar habe ich auch das Filtermedium(HMF) gewechselt, alle Wurzeln abgeschrubbt(mache ich sonst nie!), Mega-WW, großzügige Aktionen mit der guten alten Mulmglocke bis heute 1 x wöchentlich durchgeführt (da is schon nix mehr abzusaugen...) und ? :
      "Sie" ist definitiv auf dem Vormarsch ! "Sie" fühlt sich sau-wohl. "Ihr" geht es gut. Alles andere ist auch gut und gesund. Ich sollte zufrieden sein.... :P

      Letzte Woche kamen noch versuchsweise 2 Amazonas(die hier überhaupt nich passen) dazu, um irgendwelche Nährstoffe noch zu verbrauchen und die letzte Instanz : brasilianischer Wassernabel - ak-wasserpflanzen.de/Steckbriefe/Wassernabel/wassernabel.htm
      Mehr Veränderung würde ich dem System auch nicht mehr zumuten wollen, das wird sonst alles zu unruhig (ständiges Gepfusche) und man kann die entscheidene Maßnahme bei positiver Veränderung nicht mehr nachhalten(Logbuch/Zeiten eintragen kann helfen)da man den Überblick und zeitlichen Rahmen nach ein paar Monaten Behandlung verliert. O.K. "jede Woche mulmgesaugt" kann ich mir auch so merken...
      Auch dem Hinweis zum Femanga bin ich interessiert nachgegangen, aber mußte feststellen, daß ja nicht nur Acetylsalicinsäure drin sein kann, denn im Nachwort der Produktbeschreibung steht eindeutig :

      Achtung: Biozide sicher verwenden! Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und sorgfältig die Produktinformation lesen. Nicht überdosieren! Bei Sachgemäßer An-wendung konnten keine Nebenwirkung festgestellt werden. Vor Kinder sicher aufbewahren!

      Fällt hier also komplett aus, da ich sowas bekanntlich nicht benutze - da bleibt nur : Nach den eingeleiteten Veränderungen weiterhin treu und ergebend hoffend Abwarten und weiter beobachten.
      Wären Algen selten und schwer zu halten, gäbe es Arbeitskreise zur Kultivierung und Vermehrung,
      Herrliche Vorstellung :D
      ..............................................................
      " Dem Platy sein Bauch wird wieder rund."

      Gruß
      Thomas

      Tendenz : :sued:
    • Moin,

      Ich möchte nun auch mal meinen Senf zum Thema "Algen" hinzugeben.

      Ich besitze drei Aquarien.

      Mein "großes" (600 Liter) läuft seit 4 Jahren. Am Anfang hatte ich leichten Blaualgenbefall. Dieser verschwand wieder von selbst.
      In dem ersten Jahr hatte ich mit Pinselalgen zu kämpfen. Das AQ ist jetzt seit drei Jahren nahezu Algenfrei.

      Vor zehn Monaten hab ich mir ein Regal geschweißt und 2Aquarien von 100x40x50 (200 Liter) aufgestellt. Die AQ sind fast identisch eingerichtet und gefiltert.

      In dem unteren AQ hab ich Blaualgen.

      Im oberen AQ Pinselalgen.

      Nun bin ich ruhig geblieben und hab im unteren AQ erstmal Pflanzen aufgestockt und es dabei belassen.
      In der Zwischenzeit mußte ich aufgrund sehr starkem Befall der Cyanos eine Dunkelkur durchführen. Dieses brachte auch Erfolg, die Algen verschwanden.
      Einzelne Blaualgenherde konnte ich aber nach 2 Monaten schon wieder feststellen. Nun sauge ich diese ab und wechsle oft das Wasser.

      Im oberen Becken hab ich die Beleuchtungszeit geändert. Natürlich schnellwachsende Pflanzen (Wasserpest) hinzugesetzt und Bio-Co2 installiert.

      Auch hier haben die Algen noch die Oberhand. Obwohl die Pflanzen ganz gut wachsen.

      Alle Aquarien werden mit dem gleichen Ostwestfälischem Leitungswasser betrieben. Alle mit HMF und über Torf gefiltert.
      No3 liegt in keinem AQ über 15mg/l. PO4 auch im Rahmen.

      In allen AQ sind Schwimmpflanzen vorhanden.
      Tageslichteinfall ist nicht gegeben da die AQ´s im Keller stehen.

      Fazit:

      Vieles probiert, auch mit der nötigen Ruhe angegangen.
      Noch nicht so wie ich es möchte.

      Da die beiden kleineren AQ`s aber erst 10 Monate laufen, sind sie nocht nicht so stabil.

      Man (Ich) muß einfach Ruhe bewahren und minimal kontrolliert eingreifen.
      Ich habe halt die Hoffnung, das die kleinen AQ`s dem "großen" nachziehen.
      Viele Grüße

      Rainer

      Schach ist ein See, in dem eine Mücke baden und ein Elefant ertrinken kann.
    • hi
      Licht trifft definitiv auf das becken , auch wenn nicht lange , und im sommer eher noch weniger , da dann auf der terasse ein großes pavilliong steht .

      Das mit schnellwachsenden pflanzen kann man vergessen , habe es probiert , die wachsen am anfang auch wie sau , bis sie dann von den Heros entdeckt werden , dann wachsen sie nach ein paar tagen nicht mehr :ups: .

      Mfg Norman .

      Ich glaube ich schmeiße die pflanzen raus , ein paar mehr wurzeln rein , beschränke das licht auf nur noch eine röhre , vielleicht mache ich es so wenn ncihts mehr hilft .
    • Hiho

      den Ausführungen von Rainer ist nichts hinzuzufügen.

      Wer erwartet das ein Aquarium nach 6 Monate aus dem *gröbsten raus ist*, irrt.

      Es ist ein hochsensibles winziges Ökosystem, welches hektischen Aktionismus häufig wenig verträgt.

      Besser fruchten besonnenes Abwarten und vorsichtige, kleine unterstützende Eingriffe. Geduldiges Absammeln von Algen z.B., und dieses nicht nur für ne Woche sondern für evtl. 6-8 Monate, aber DAS ist dann ja richtige Arbeit.

      Radikale MAssnahmen rauben den entstandenen positiven Kräften die Grundlage.

      Liebe Grüße
      Winnie