Astronotus Pool

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    • ich erlaube mir mich auch in die diskussion einzuklinken...vor ca. einem monat durfte ich ein päärchen übernehmen welches gemäss vorbesitzer erstens wildfang ist und zweitens auch schon laichvorbereitungen getroffen hat. die beiden schwimmen unzertrennlich durchs 2.5m becken und sind sehr behäbig-ruhig, in diesem sinn ein echter hauptgewinn :) bisher waren zum glück nur geringste aggressionen zu erkennen, dafür wurde mal eine wurzel welche im weg stand um gut 30cm verschoben 8)

      soweit so gut aber es gibt zwei grosse baustellen:

      - so behäbig wie sie schwimmen ist auch die futteraufnahme. von den sticks der marke tetra welche ihr vorbesitzer fütterte werden nur kleine mengen aufgenommen, und alles andere wird höchstens mal probiert und wieder ausgespuckt. habe schon mit stinte, anderen sticks, o.nip futtertabletten etc. versucht aber die feinschmeckerallüren sind nicht abzustellen. als ich mal andere sticks mit den erwähnten tetra vermisachte wurde die mischung ausgespuckt... höchtens platys werden noch als futter akzeotiert aber das kann nicht die lösung sein... die fische sind ca. 25-28cm gross, gibt es da einen trick um im erwachsenenalter diese allüren abzugewöhnen?

      . einer hat sich eine wunde am kiefer zugezogen welche nun leicht verpilzt ist. die behandlung mit easylife voogle, rauhe mengen erlenzapfen und wasserwechse 1x/woche 70% scheint (subjektiv) wirkung zu zeigen aber ich mache mir trotzdem sorgen. weiss hier ein erfahrener oscar halter rat?

      grüsse toni
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      hier könnte ihre werbung stehen
    • Guten Abend

      Astronotus sind was Verletzungen angeht eigentlich ziemlich harte Hunde. Ich habe bei Verletzungen aller Art mit Frischwasser immer noch die besten Erfahrungen gemacht. Regelmäßige und große TWW sollten mit SMBB Sud eigentlich den gezielten Erfolg bringen.
      Zum Futter, Astronoten sind in der Regel echte Fressmaschienen und nehmen alles aber die besagten Tetra Sticks kenne ich und die sind auch bei mir nicht gut angekommen, es ist aber auch kein besonders hochwertiges Futter.

      Meine Astronotus mögen z.B Söll Medium size Cichlid Pellets aber in den letzten Monaten habe ich auch gute Erfahrungen mit Tropical Soft Line Arowana Sticks gemacht.
      Deine beiden sind aber auch schon groß genug für diverses Frischfutter von Frutti de mare, Tiefkühlfisch, Insekten ect.

      Im Moment kann man mit einer Plastiktüte und einer 2 Watt LED draußen z.B super über Nacht super einfach fette XXL Nachtfalter fangen.
    • Servus Tom,

      lohnt denn das teure "Frutti di mare" als Fischfutter?
      Hab da letztens ein Packerl TK-Garnelen gekauft (und selbst gegessen, meine Fische sind ja allesamt kleinformatig), die waren teuer genug ;)

      Aber vielleicht ist "Wiesenplankton" echt eine Idee, ein Bekannter ist da immer mit einem großen Käscher durch ungemähte Wiesen gefahren - nur wie bändigt man das Krabbelzeug, damit es nicht aus dem Becken ausbricht - vorher kurz in den Kühlschrank?

      Viele Grüße
      Chris
    • acertom schrieb:

      Zum Futter, Astronoten sind in der Regel echte Fressmaschienen und nehmen alles a
      danke euch allen für die antworten!

      der vorbesitzer hat ihnen 3-4 sorten sticks gereicht und schon als es um den kauf ging ein video geschickt in dem die tiere alles andere als gierig gefressen haben. ich hatte mal einen betta der dynamischer war beim fressen :D ich habe darum auf seine empfehlung hin diese futtersorten beschafft und bin irgendwie ernüchtert...normalerweise sollte ja ALLES zumindest mal probiert werden... habe testweise einen gefrorenen stint an einer fischerschnur reingehängt und der wurde nicht mal ansatzweise beachtet, am schluss haben ihn die welse verwertet... ;( kann das daran liegen dass die tiere im erwachsenenalter in ein neues becken überführt wurden?

      bevor ich eine kescheraktion mache (meine freundin würde mich umbringen wenn das wiesenplankton in der wohnung auf wanderschaft geht :D ), noch die frage:lohnt sich der gang zum angelshop zwecks regenwürmern? im schlimmsten fall würde es auf eine platyzucht oä hinauslaufen da kleine fischchen das einzige futter ist bei dem sie ihr wahres gesicht zeigen...
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    • Moin,

      meine beiden brauchten 2-3 Wochen der Eingewöhnung.
      Jetzt fressen Sie Cichlidensticks in gieriger Weise

      TK Fisch und zuckende Wümer kannten Sie offensichtlich nicht
      EIn Glück, dass ich so viele Welse habe
      viele Grüße

      Axel

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    • Bei Aquadesign in Oldenburg schwimmen immer noch diese prächtigen beiden Tiere.
      Beide rund 25 cm.
      Die Tiere gehen insgesamt sehr harmonisch mit einander um. Das mag auch daran liegen, dass die Tiere sich seit Jahren kennen und derzeit in einem kleineren Becken miteinander auskommen müssen.

      Traut sich jemand eine Geschlechterbestimmung?



      hter
      viele Grüße

      Axel

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    • Cichliden_Chris schrieb:

      Servus Tom,

      lohnt denn das teure "Frutti di mare" als Fischfutter?
      Hab da letztens ein Packerl TK-Garnelen gekauft (und selbst gegessen, meine Fische sind ja allesamt kleinformatig), die waren teuer genug ;)

      Aber vielleicht ist "Wiesenplankton" echt eine Idee, ein Bekannter ist da immer mit einem großen Käscher durch ungemähte Wiesen gefahren - nur wie bändigt man das Krabbelzeug, damit es nicht aus dem Becken ausbricht - vorher kurz in den Kühlschrank?

      Viele Grüße
      Chris
      Guten Morgen

      Für mein Verständnis ist WiesenPlankton für Astronotus schon zu klein, meine sind zwischen 33 und 35 cm und kleinere Käfer übersehen diese einfach. Dazu würde solches Kleinfutter auch ganz schnell im Skimmer landen aber bei kleineren Fischen die entsprechend weNiger fressen und der passenden Filterung (nicht so wie bei mir) ist Wiesenplankton natürlich eine feine Sache.
      Nur sollte man dieses Jahr gut aufpassen da zumindest hier im Raum NRW es überdurchschnittlich viele Zecken gibt. Die Nachtfalter hingegen sind schon ziemlich fette Brocken und sie fangen sich im Gegensatz zu Wiesenplankton von selbst. Das auf der Wasseroberfläche zucken dieser Motten ist zudem so etwas wie ein Triggersignal, zumindest für meine. Wenn die Motte im Wasser ist muss der Deckel wieder ganz schnell drauf damit es nicht zu sehr schwabt und aus dem Becken plantscht.

      Oskars die einem das Futter nicht buchstäblich aus der Hand reißen sind zumindest für mich untypisch. Da es sich um noch recht junge Tiere und Wildfänge handelt könnte man eigentlich mal eine Wurmkur durchführen.

      Um die Tiere an neues Futter zu gewöhnen kann man sie aber auch einfach mal eine Woche hungern lassen. Eine Woche oder 10 Tage ohne Futter ist für einen schon größten Oskar kein Problem. Krankheitsbedingt hat mein erster Astronotus vor 15 Jahren mit etwa 7 Jahren und 35 cm für gut 12/13 Wochen jegliche Futteraufmahme verweigert. Nach etlichen Salzbädern, Knoblauchbehandlung, SMBB, Erlrnzäpfchen bisher zu Bactopur Tabs Behandlungen war ich eigentlich schon bei dem Gedanken das Tier zu erlösen und plötzlich über Nacht kam der Appetit langsam zurück und das Tier erholte sich innerhalb von 4 bis 5 Wochen mit deutlicher Gewichtsabnahme und verstarb dann irgendwann mit 12 Jahren.

      Sind die beiden eigentlich das Pärchen das in Hamburg angeboten wurde? Wenn ja sollten das Tiere aus der PantaRhei sein. Eventuell könnte man sich ja auch der ihr Futter einmal zulegen.
    • Nachtrag:

      Zum Frutti de mare, ich esse das in der Regel alle 2 Wochen selbst. Da fällt also immer mal ein Shrimp, Tintenfisch oder ein Stück Muschelfleisch für die Fische mit ab.

      Eine frische alternative dazu wären frische Miesmuscheln die man selbst sauber machen und dann einfrieren kann.

      Meine Tiere profitieren jedoch eher von meiner Vorliebe für diverses Spezialfrischfischfutter :D

      MfG Tom
    • Moin,
      nach sehr harmonischen Wochen, war ist es seit gestern so, dass mein Astronotusweibchen meistens ganz hinten in einer Ecke hängt oder aber oben zwischen oder vor den Strömungspumpen. Sie hängt so richtg ab und weist erhebliche äußerliche Blessuren auf.
      Als ich das letzte Mal Astronotus gehalten habe, hatte ich das Becken direkt an meinem Arbeitsplatz und musste live zuschauen, wie das Männchen das Weibchen immer wieder massiv gestoßen und gejagt hat.

      Jetzt steht das Becken glücklicherweise zuhause und ich muss mir das Elend nicht durchgehend anschauen.
      Trotzdem nicht schön
      viele Grüße

      Axel

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    • Guten morgen

      Die harmonischeren Paare habe ich eigenartigerweise immer mit Tieren unterschiedlicher Größe hinbekommen.

      Daa heißt zubeißen adulten Tier eins oder um die Chance zu erhöhen das es beide Geschlechter sind zwei bis drei kleine nachsetzen die natürlich nicht mehr in Futtergröße sein dürften aber zumindest habe ich die Erfahrung gemacht das ein 10 cm großer Artgenosse durch den hohen Rücken bereits uninteressant für adulte Tiere ist.
      Das Tier was dann von dem adulten Exemplar akzeptiert wird und von Anfang an dem Größeren immer gegenüber devot war hat sich zumindest bei mir in 4 von 4 Versuchen erfolgreich bestätigt.
      Kann natürlich auch blanker Zufall sein aber das gerade bei Astronotus wo M und W ja nahezu gleich groß und stark sind und bei gleich alten und etwa großen Exemplaren kommt es meiner Meinung nach wesentlich öfters zu massiven Kämpfen.
      Selbst wenn das Männchen einen potentiellen Rivalen (anderer großer Cichlide) im Becken hat neigen sie doch immer noch sehr dazu den Partner anzugreifen.

      Ob das ein eventuell weiter Grund dafür sein könnte das Astronotus in der Natur in kleinen Gruppen leben wo sich aggression unter mehreren Böcken verteilt? Das es einfach nur nahezu unmöglich ist eine harmonische Gruppe mit einer entsprechenden Rangordnung und Geschlechterverhältnissen im Aquarium zu simulieren da man die Viehcher geschlechtlich nicht voneinander unterscheiden kann?
    • Moin Tom,

      eine sehr interessante Vorgehensweise.
      Ich war schon drauf und dran, die vier harmonischen Astronotus aus dem Händlerbecken zu kaufen.
      Problem war eben nur, dass es drei mutmaßliche Männchen und 1 Weibchen (deutlich kleiner) war.
      Das wäre dann auf Dauer auch nicht gut gegangen.
      Außerdem ist mein Becken für 4 dieser Brocken erheblich zu klein.
      Ich hatte damals lange beobachtet und festgestellt, dass einer von den großen sich mit dem kleineren Tier absonderte.
      Die beiden sind zielmlich sicher ein Paar, und nun wo das Wasser so schön warm ist, hat er sie offenbar ordentlich Maß genommen.
      Aber wie gesagt ist diese Erfahrung insgesamt nichts Neues
      viele Grüße

      Axel

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    • Ups, da bin ich doch glatt auf diesen Thread gestoßen!
      Ich habe bereits die 4. Oscargeneration und bin von diesen wundervollen, ausdrucksstarken Fischen fasziniert. Ich finde ihr Wesen und ihre Intelligenz fast hundeähnlich.
      Ich hatte vor ca 10 Jahren sogar mal junge WF aus dem Orinoco, der Älteste wurde 8 Jahre, 46 cm groß und 1,98kg schwer.(mein Ältester war ein Roter, 12 Jahre, 35cm und 1,2Kg)
      Die WF waren zwar keine Farbwunder dafür hatten sie ein etwas raueres Wesen wie die Roten oder Tiger die ich sonst hielt, ließen sich mit diesen aber gut vergesellschaften.
      Gefressen wurde bei mir stets alles, was ich anbot. Kunstfutter genau so wie Stinte, Muscheln,Grillen und sogar große Heuschrecken.
      Leider sind mir vor kurzem zwei meiner Lieblinge eingegangen. Deswegen suche ich nun auch ein sicheres Weibchen oder eine 3 er Gruppe für meinen Wittwer. Sie sollten mindestens 20cm sein, da sich etwas kleinere wirklich besser mit Großen zusammenführen lassen!

      Gruß Schorsch
    • Hallo,
      nachdem ich alle Beiträge hier gelesen habe (ca. 950), habe ich mir im Juni vier junge Astronotus- Tiger gekauft.
      Ich war echt gespannt, wie es sich bei mir entwickelt.
      Die kleinen Oscar´s haben sich prächtig entwickelt. Heute sind alle vier, etwa 20 cm groß. Leider kann ich die Geschlechter nicht unterscheiden. Meistens sind drei gemeinsam unterwegs. Ab und an, drohen sich zwei mit weit aufgerissenem Maul und stoßen sich sanft in die Seite.
      Sobald ich ein harmonierendes Pärchen habe, würde ich die beiden anderen gerne abgeben.
      Hallo Schorsch,
      wo kommst du denn her? Vieleicht aus meiner Nähe?

      Gruß Stefan