Axolotl

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    • Der Axolotl ist ein Molch. Typischerweise sieht er aus wie eine Molchlarve mit den typischen Aussenkiemenbüscheln. Es gibt ihn im Handel in einer grauen und einer albinotischen Varietät.

      Auszug aus Wikipedia:
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      Der Name „Axolotl“ entwickelte sich aus dem Wort „Atl“ (für: Wasser) und dem Götternamen „Xolotl“ in der Aztekensprache Náhuatl.
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      Die jungen Axolotl erreichen die Geschlechtsreife mit ein bis zwei Jahren, ohne vorher die bei anderen Amphibien übliche Metamorphose vollständig durchlaufen zu haben. Dieses als Neotenie bezeichnete Phänomen wird vermutlich durch eine Punktmutation im TRH-Rezeptorgen verursacht. Axolotl leben also wie Fische ihr ganzes Leben unter Wasser (aquatil). Im Verlauf ihrer eigentlichen Larvenphase entwickeln sie zuerst die Vorder- und dann die Hinterbeine, wie dies bei den Schwanzlurchen üblich ist. Dieses Tier verbleibt sein Leben lang im Dauerlarvenstadium (Neotenie = Jugendreife)und pflanzt sich auch so fort.

      Das Tier wird gewöhnlich etwa 20 bis 30 Zentimeter lang und hat einen kräftigen, seitlich stark abgeflachten Schwanz mit leicht ausgeprägten Flossensäumen. Es ist recht plump mit einem breiten Kopf, der vor allem vom Maul beherrscht wird. Am Hinterkopf sitzen mehrere Büschel-Kiemen.

      Gewöhnlich sind Axolotl braun oder grau mit dunklen Flecken. Es gibt aber auch eine gezüchtete weiße (teilalbinotische) Form mit rot leuchtenden Kiemen, die bei Haltern beliebt ist, in freier Natur allerdings nicht sehr häufig vorkommt. Alle heute in Gefangenschaft gehaltenen Albinos stammen von einem einzelnen Tier ab. Durch die umfangreiche Zucht traten beim Axolotl zahlreiche Mutanten und Farbschläge auf. Während die Mutanten durch verschiedene Missbildungen, Über- oder Unterfunktionen von Organen primär für die Wissenschaft zur Untersuchung genetisch bedingter Krankheiten interessant sind, bereichern die vielen Farbschläge des Axolotl die Aquaristik. Es gibt inzwischen zahlreiche Farbvarianten, die schon beinahe mit dem Farbenreichtum der verschiedenen Goldfischsorten mithalten können. Neben verschiedensten rein rosafarbenen, gelben, orangen, beinahe schwarzen, rötlichen und bläulichen Varianten sind auch zahlreiche Mischfarben zu beobachten.

      Bei Gabe von bestimmten Hormonen (Schilddrüsenhormon Thyroxin) verwandter Molcharten oder Erhöhung des Jodgehaltes im Umgebungswasser und seltener auch in der freien Natur kann sich aus dem Axolotl eine an Land lebende voll-metamorphosierte Form ohne Kiemen entwickeln, die allerdings früher stirbt als die normale, neotene Form. Axolotl können 10 bis 15 Jahre alt werden, maximal wohl etwa 25 Jahre.

      LG
      Heidi

    • Hi Heidi,
      super Bericht :wink:! Ich werde die Tiere zwar selbst nie halten, finde sie aber trotzdem sehr interessant und hole diesen Thread jetzt einfach nochmal hoch :D!
      L.G. Doro & Rudi


      Jeder Erfolg schafft Feinde. Nur der Mittelmäßige ist überall beliebt!


      Zu seinen Leichen im Keller sollte man stehen. Noch besser wäre es, erst gar keinen Friedhof anzulegen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DoroundRudi ()

    • das beantworte ich euch als axo züchterin gern :) hauptnahrung sind axo pellets....ähnlich den stör pellets..aber auch kleine friedfische,garnelen,heimchen,ab und und an hühnerherzenhaut :) kellerasseln ect.... :) allerdings um auf die metamorphose zurück zu kommen,leider wird selten erwähnt das die meisten tiere aufgrund der metamorphose eingehen.
      wenn jemand noch fragen hat beantworte ich die gerne per pn :)
    • Hallo!

      Zu der Metamorphose sollte man vielleicht noch sagen, dass man nicht auf eigene Faust experimentieren sollte. Einmal ist es für das Tier gefährlich und man braucht eine Genehmigung für sowas. Es einfach mal so zu versuchen ist also verboten!

      LG Jasmin
    • Hallo!

      So kann mans natürlich auch ausdrücken. :) Ich würds meinen jedenfalls nie antun und ich hoffe, dass es auch nicht passieren wird. Aus einem anderen Gelege weiß ich nämlich, dass da etliche bei waren, die die Metamorphose ohne Einfluss durchgemacht haben. Für die Landgängervariante hab ich für meinen Teil Tigersalamander.

      LG Jasmin