Angepinnt Wie oft und welche menge Wasser sollte gewechselt werden

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    • Hi,
      also ich wechsel 50 Liter pro Woche. also 1/3 beim 200er.
      weniger hab ich ausprobiert (70 alle 2 Wochen):
      2 Laetacara dorsigera Sterben! 2 Corydoras trilineatus Sterben!
      seit ich mehr wechsel, keine Probleme mehr.
      ich denke oft und viel ist besser als selten und wenig :D
      MFG Jonas
    • Hi,

      auch ich bin mit Regelmäßigen WW von 50 - 80% jede Woche dabei. Das Wasser muss ich genauso bezahlen, aber was soll´s? Mein Hobby kostet nun mal Geld.

      Zum einwand, das ein Nitratfilter den WW interwall verlängern kann, sage ich einfach nur: Wozu soll ich dafürauch noch geld ausgeben? der muss ja auch irgendwann mal wieder regenereirt werden, was wieder geld kostet, da bin ich der meinung das ich mit ww günstiger fahre.

      Zum thema Umwelt: nun, wenn du einen Garten bzw. Balkon mit reichlich Pflanzen/ Blumen hast, so kannst du das wasser was du beim wechseln rauspumpst als Giesswasser nehmen, und sparst dir auch noch nen dünger.:D Übrigens freuen sich auch die Zimmerpflanzen über Aqua wasser als giesswasser.;)

      Genauso würde ich ebenfalls allen Anfängern raten, eher mehr als wenig wasser zu wechseln.
      LG :wink:
      Leonie:mala:
      ___________
      diskutiere nicht mit Idioten, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau hinab und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.
    • Hi,

      ich wechsel immer 50% oder mehr, bei kleineren Wechseln ist mir die Verdünnung zu gering. Rhythmus ist in der Regel 2 wöchig, bei extrem hohem oder niedrigem Besatz auch mal 1 oder 3 Wochen.
      MfG Sebastian

      :tanganjika: :mitt: (in Planung)
    • Wasserwechsel für Anfänger

      Hallo,

      bitte erlaubt, dass ich hier einmal eine vielleicht dumme Frage stelle. Ich bin Wiedereinsteiger nach 20 Jahren, da waren viele Dinge noch ein wenig anders. Wie schafft Ihr es, bei den dauernden Wasserwechseln in so großer Höhe Eure Wasserwerte konstant zu halten. Früher hatte man noch nicht so excellente Testmöglichkeiten, meine Fische beschränkten sich damals auch auf Fische, die scheinbar nicht so anspruchsvoll waren (zumindest dachte ich das seinerzeit). Nun stellen aber die (noch nicht vorhandenen) Zwergcichliden doch erhebliche Ansprüche an KH und PH. Leider kommt bei uns das Wasser ziemlich unbrauchbar aus der Leitung. Ich versuche zur Zeit (mein AQ läuft sein Mitte März) mittels Osmosewasser die Werte in einen brauchbaren Zustand zu bekommen. Aber schmeiße ich die nicht beim wöchentlichen Wasserwechsel wieder völlig durcheinander?

      mit etwas ratlosen Grüßen
      Daniela
      Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – aber sie ist nicht Open Source - du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen
    • Hi,

      Aber wenn man es von der Umweltseite her sieht, frage ich mich auch manchmal ob das wirklich alles so gut ist was man da macht ?????


      Sehe ich als unproblematisch, da mein Abwasser dem Garten zugute kommt. Wer seinen Garten mit Leitungswasser sprengt, hat in der Richtung auch kein schlechtes Gewissen.

      @ Daniela

      da gibt es 2 Möglichkeiten. Die Fische sind nach den Wasserwerten des vorhandenen Leitungswassers ausgewählt oder das Wasser wird mit Osmose, Torf o.ä aufbereitet.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • RE: Wasserwechsel für Anfänger

      Hallo,

      also mir ist aufgefallen,das gerade durch die regelmäßigen Wasser wechsel,die Wasserwerte konstant bleiben.

      Läuft ein Becken ohne längeren WW,steigt der Leitwert durch die Verunreinigungen,das Wasser wird Leitfähiger ich denke dass das mit gelösten Salzen(Fischurin?) noch zusammen hängt,bin mir aber nicht sicher,da kein Wasserchemieexperte sondern nur Beobachterin. ;)


      Mache ich nun nach längerer Zeit ein großen Wasser wechsele z.B.80%, hole ich mit einen Schlag alle "Salze" raus und die Tiere können dadurch mit unter Osmoseschwierigkeiten kriegen,was zu Stress führt und als bald zu Krankheit und Ausfällen,auf lange Sicht..

      Für Fische ist es ein weitaus höhere Umstellung von leitwerthöheren Gefilde in leitwertniedere Gefilde zu kommen.

      Z.B. ein Fisch der aus PH 7,Kh 4,GH 8 in PH 7,5 KH 8,GH 16 umgesetzt wird verkraftet dieses weitaus besser als umgedreht..

      Das sollte man auch immer bei einer Salzbehandlung mit einbeziehen,also nach Salzbehandlung Salzgehalt langsam senken,sonst fangen Fische mit unter an zu hapsen..

      Wenn man nun ein Weichwasserbecken betreibt und das Leitungswasser zum Becken höhere Unterschiede aufweisst,bereitet man sein Wechselwasser halt auf z.B.Osmose..

      Auch denke ich für mein Teil,das sich in einen Aquarium wo seltener und weniger Wasser wechsel stattfinden,Krankheitserreger besser ausbreiten können und nur darauf lauern ,wenn ein weiterer nicht so günstiger Faktor dazu kommt..zu zuschlagen..

      Bei Aquarien die seltenere Wasser wechsel kriegen und kleinere,ist mir aufgefallen,das zwar KH und PH runter gehen,aber der Leitwert und Nitrate,Phosphate ansteigen.

      Ich würde es übrigens sehr begrüßen,wenn ein Fachkunder der Wasserchemie sich zu meinen Beobachtungen und Theorien äußert. :top:



      LG Biene :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Biene ()

    • Hallo,

      ich betreibe noch nicht soo lange Aquaristik, zu beginn hatte ich auch strenge Richtlinien wieviel und wann Wasser gewechselt wird.

      Mittlerweile muss ich ehrlich sagen ist das mehr so eine Gefühlssache, kennt das einer?

      Ich habe verschiedene Becken mit unterschiedlichstem Besatz und genau so unterschiedlich wechsele ich das Wasser. Die Spanne reicht von alle 2-3Tage bis hin zu 14tägig und auch die Menge variert....

      Ich hoffe ihr versteht was ich meine, ich richte mich nach keinem strikten Plan!
      Habe trotzdem keine Ausfälle und keine Krankheiten.
      Wobei ich Zugeben muss das die Menge an Aquarien noch überschaubar ist. :D

      Ich bilde mir ein mit diesem System die Werte so stabil wie möglich zu halten.
      Liebe Grüße Christian :wink:
    • hallo

      ich musste, aufgrund erkrankter tiere, die ww in letzter zeit verstärken.
      ergebnis, ich bekomme wieder fadenalgen in´s becken.
      daran kann man deutlich sehen, dass das gleichgewicht im becken verschoben wird.
      eine frage noch, was habt ihr immer mit dem nitrat, das nitrit is doch das gift.
      nitrat sollte den fischen doch egal sein, oder seh ich da was falsch?

      gruss Walter
      Aq 250x100x80
      Filter 2x Fluval FX5 1x Eheim 2252
      Besatz
      2/2 Astronotus ocellatus 1/1 Parachromis managuense
      6 Hexanematichthys seemanni 2x Leporacanthicus sp Venezuela L240a
    • Hi Walter,

      auch Nitrat ist den Fischen nicht egal,steigt der Wert über 50 mg oder sogar 100 mg zeigen viele Tiere schon Unwohlsein,zum Teil mit Futterverweigerung,Schreckhaftigkeit..

      Irgendwo habe ich mal gelesen,das auch Nitrate bei höheren Konzentrationen "giftig" sein sollen oder wieder zu Nitrit werden,frag mich aber nicht bei welchen Konzentrationen.. :(

      Jungfische wachsen schneller bei niedrigen Nitratwerten,auch Nitrate bestimmen also das Wohlbefinden unserer Tiere.

      Das jetzt Fadenalgen bei Dir wachsen...hast Du viele Unterwasserpflanzen,die den Algen die Nährstoffe klauen ?

      Oder hast Du wenig Bepflanzung ,wo nur die Algen die Nährstoffe verbrauchen ?

      Hast du Nitrat im Leitungswasser ? Düngst Du?

      Es gibt nicht nur die Ursache und das Verschieben,sondere mehrere Faktoren... ;)

      Jedenfalls,wenn Du mich fragst,bin aber nur einfache Fischköpping. ;)

      LG Biene :wink:
    • Hi,
      uiii da bin ich wohl eher der Schlamper :D
      bei meinen 25 Becken mit Paarhaltung von Zwergcichliden wechsle ich etwa wöchentlich 60-80% bei meinem 240er welches noch nicht so eingefahren ist auch etwa 20-30%

      bei meinen gut eingefahrenen 180ltr Pflanzenbecken bin ich da eher der Schlamper! Hier entscheide ich nach Augenmaß, sind die Pflanzen leuchtend / die Fische fidel / zeigen schöne Farben / und der Filter gut am laufen, dann lass ich das auch so!

      Schwächelt der Filter etwas dann wird er gereinigt und mit einem guten Wasserwechsel gegengewirkt!
      Da zehren aber auch die Pflanzen von den Ausscheidungen der Fische :D wäre der Besatz nicht so hoch würde ich hier zahlreiche Jungfische entstehen können, meist werden sie dato aber schnell verputzt :ups: Gefilter wird hier jedoch mit zwei Aquabällen was mir immernoch sehr sympatisch so ist! Ich denke hier wechsle ich ca. im 4-Wochen Rhytmus etwa 30-50% was Nitrat betrifft muss ich jedoch aufpassen,
      hier hatte ich stellenweise sogar schon 0 wo die Pflanzen zu sehr zehrten und dann die Algen kamen!
      Das lag an zu vielen Muschelblumen!

      Grüßle Alex
      Kraft kommt nicht von körperlichen Fähigkeiten, sie entspringt
      einem unbeugsamen Willen. (Mahatma Ghandi)


      http://www.arbeitskreis-zwergcichliden.de/neu/
      http://www.zwergbuntbarsche.ch
    • Hallo,

      das ist ja mein "Kernproblem": Wenn ich mein Wasser im AQ so habe, wie es die gewünschten Fische brauchen (insbesondere KH + PH), dann würden sich diese Werte doch beim WW (der natürlich zwingend notwendig ist, keine Frage), doch wieder drastisch verändern. Unser Ausgangswasser ist leider nicht sehr tauglich für Zwerge aus Südamerika. Also müsste ich das "neue" Wasser schon vorher wieder so aufbereiten, dass es den Werten des "alten" Wassers entspricht? Und mit diesem aufbereiteten Wasser mache ich dann den WW. Verstehe ich das so richtig?

      Viele Grüße
      Daniela
      Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – aber sie ist nicht Open Source - du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen
    • Hallo,

      ich wechsle in meinem 400 Liter Malawi Becken wöchentlich ca. 30% Wasser. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und den Fischen scheint es auch gut zu bekommen.

      Als Filterung setzte ich zwei Filter mit insgesamt 2250l/h ein. Das Filtervolumen beträgt ca. 18 Liter.

      Gruss,
      Andreas
      :mala:
    • Hallo Walter,

      Nitrat ist den Fischen keinesfalls egal! Nitrat auf Dauer im Aqua ist schädlich für die Tiere, sie werden anfälliger für Krankheiten, das Wachstum wird gehemmt und wie Biene schon sagte, Nitrat kann sich wieder in das, für Fische, hochgiftige Nitrit wandeln.

      Auch häufige Wasserwechsel bringen da nicht viel, ich selbst wechsel auch jede Woche ca. 50 %, da oft schon im Leitungswasser Nitrat vorhanden ist.

      Um Nitrat wirksam niedrig zu halten empfehle ich ein großes Filtervolumen und das richtige Filtermaterial.
      Da ich gerade meinen neuen 1000 Liter 4 Kammer-Außenfilter aufbaue, verwende ich dafür folgende Materialien:

      Filterschaum grob PPI 10
      Filterschaum fein PPI 30
      Bakto Max ( ähnlich Siporax)
      Biobälle

      Bei meinen beiden 700 Liter Aquas macht der WW jede Woche zusammen ca. 700 L Abwasser aus! Beim großen Aquarium, 5000 Liter, wird der WW natürlich geringer ausfallen.

      Gruß Uli
    • hallo Biene

      ich dachte, nitrat is das, was beim nitrit abbau entsteht.
      kann aus nitrat echt wieder nitrit werden?

      pflanzen habe ich leider keine im becken.
      ich hab es mehrfach versucht, aber meine tiefarbeiter budeln sie nach späterstes nach 2 tagen aus, oder sie werden so zerrissen das man sie nur noch weg haun kann. ;(

      und düngen, das übernehmen meine fische. :D

      gruss Walter
      Aq 250x100x80
      Filter 2x Fluval FX5 1x Eheim 2252
      Besatz
      2/2 Astronotus ocellatus 1/1 Parachromis managuense
      6 Hexanematichthys seemanni 2x Leporacanthicus sp Venezuela L240a
    • Hallo Walter,

      ich dachte, Nitrat is das, was beim Nitrit abbau entsteht.
      kann aus Nitrat echt wieder Nitrit werden?


      ja sehr wohl, Stichwort Denitrifikation!
      Dies funktioniert aber nur bei sehr geringen Sauerstoffwerten wobei das Nitrat zuerst zu Nitrit und dann zu Stickstoff reduziert wird und dann über die Wasseroberfläche entweicht.
      Viele Grüße

      Ingo

      :zbbf:
    • Hallo,

      wollte nur noch mal kurz schreiben,das meine oben genannten "halbwissenschaflichen" Beobachtungen in eher pflanzenlosen Aquarien stattfanden.

      Wäre aber trotzdem schön,wenn man es mir wissenschaftlich näher bringt. :top:

      Ich hab früher schon immer gerne alles Wissen wollen.

      Lieblingssendungen:
      Die Sendung mit der Maus,Löwenzahn/Pusteblume,Sesamstrasse,wieso,weshalb,warum... ;)

      Also falls hier mal ein Wasserchemieexperte reinschaut. :wink:

      LG Biene :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Biene ()