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opn

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1

Freitag, 25. November 2011, 18:51

Filterbecken: Pro und Contra

Hallo,
meines Wissens nach ist ein Filterbecken im Normalfall nicht sinnvoll. Es handelt sich dabei um einen sehr speziellen Typ einer Filterung, die gewöhnlich keinen Sinn macht.

Filterbecken Pro --> Contra
  • Es bildet sich keine Kahmhaut auf der Oberfläche --> die verschwindet nach kurzer Zeit von alleine.
  • Schadstoffe verteilen sich in einer größeren Wassermenge --> man darf nicht zu viele Schadstoffproduzenten einsetzen - das wäre Überbesatz.
  • Wärmeverlust durch mehr Wände --> das ist in den meisten Fällen ein Nachteil.
  • Heizstab, Temperaturfühler, Eiweißabschäumer, UV Lampe, Frischwasserzulauf ist nicht im Aquarium --> sowas kann man vollständig hinter einem HMF kriegen. Man muss sein Becken nur groß genug planen, dann braucht man kein Zweites.
  • Konstanter Wasserstand durch Überlauf --> das macht auch nur Sinn wenn da mehr als 10 Becken dran laufen, wo viel Wasser verdunstet.
  • Verbesserte Umwälzung --> es wird überall eine zweifache Umwälzung des Inhalts pro Stunde empfohlen, das kriegt man mit einem HMF locker hin und mehr brauch es nicht sein.
  • Mehr Sauerstoff im Wasser durch größere Wasseroberfläche --> es ist allgemein bekannt, das es ausreicht, wenn die Oberfläche des Aquariums in Wallung ist. So wird dann auch wenig CO2 ausgetrieben, wodurch Pfanzen besser wachsen.
  • Man kann ein "Refugium" im Technikbecken machen, das baut dann Nitrat ab. --> Nitrat ist nichts schädliches, sondern dessen Vermehrung ist nur Indikator für keimiges Wasser.
  • Man kann einfach den Filter sauber machen. Einfach rausnehmen, auswaschen und wieder einsetzen. --> da die Oberfläche der ersten Matte sehr gering ist, im Vergleich zu einem HMF, ist die Reinigung auch häufiger notwendig. Besser nur EINE Matte mit großer Oberfläche, die jahrelang nicht gereinigt werden muss.
  • Man hat viel Filtermasse als Reserve --> ein richtig dimensionierter Mattenfilter arbeit nur in den ersten beiden Zentimetern, sonst würde man einen Unterschied zu dickeren Matten feststellen. Die restlichen drei Zentimeter der meist empfohlenen 5 Zentimeter Matte ist bereits Reserve oder besser gesagt für Leute die Überbesatz machen.



Wenn ein Filterbecken so schlecht ist, warum gibt es denn sowas?
  • Ein Filterbecken ist nicht schlecht, wenn man ein Raumteilerbecken hat. Allerdings muss man sich klar sein, das die Pumpe kräftiger sein muss als normale Aquarienpumpen. Also ist sie auch lauter.
  • Oder wenn in einer Aquarienanlage mit mehren Becken Fische halten möchte. Also lediglich halten ohne viel zu füttern. Z.B. in Verkaufsanalgen von Zooläden. Dort werden dann auch mal eben Medikamente über das Filterbecken oder Technikbecken in alle Verkaufsbecken getan. Als vorsorgliche Behandlung.
  • Ein Filterbecken ist auch nicht schlecht, wenn man einen automatischen Wasserwechsel realisieren möchte. Dann muss aber auch Frischwasser- und Abwasseranschluss in der Nähe sein.

Gruß, Udo
Manche Welten bleiben immer eine Scheibe, aber es gibt Wahrheiten die auch vom Internet nicht tot zu kriegen sind.

Mr. Dovii

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2

Freitag, 25. November 2011, 19:15

RE: Filterbecken: Pro und Contra

Hsllo Udo,

sorry, aber Deine Anführungen sind sehr subjektiv und berücksichtigen eine Vielzahl von Argumenten nicht! Du hast Dir hier einfach den HMF "schöngeschrieben", gut, für Dich paßt er, für andere paßt er eben nicht.
Es kommt immer auf den Fisch-/Pflanzenbsatz an und gerade die Region der Fische legt meist auch den Filter grob vorab fest! Eine Matte, die jahrelang nicht gereinigt werden muß, findest Du z. B. in keinem einzelnen Becken mit großen Süd- oder Mittelamerikanern!

Ich will jetzt hier nicht im einzelnen alles anführen und dadurch vom Hundertsten ins Tausendste kommen, aber nur ein paar Pluspunkte:

Filterbecken:

- machen Sinn als Zentralfilter bei Zuchtanlagen
- lassen sich besser reinigen
- erleichtern den Wasserwechsel
- lassen den Bau von Rieselfiltern zu
- sorgen für höhere Sauerstoffanreicherung
- etc.


Wohl bemerkt, ich habe keine Filterbecken (mehr) und filtere alle 15 Aquarien über Schaumstoff (10-20 cm dick). Die Matten sind irgendwann komplett bis hinten mit Schmutz durchzogen, teilweise arbeiten 3 "Matten" hintereinander!

Was Du anführst gilt eben nur für Deine Verhältnisse, bei jedem anderen Aquarianer sieht es schon wieder anders aus. ;)
Daher kannst Du nicht verallgemeinern über Filterbecken. Viele haben genug handfeste Gründe dafür. Für ein richtiges Großbecken ist es unabdingbar.
Hattest Du denn schon mal ein Filterbecken? :D
»Mr. Dovii« hat folgende Dateien angehängt:
  • Bild 238.jpg (2,11 MB - 332 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. Mai 2014, 11:53)
  • Bild 247.jpg (2,4 MB - 324 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. Mai 2014, 11:53)
Viele Grüße,
Mr. Dovii

:mitt:
Großcichliden









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opn

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3

Freitag, 25. November 2011, 19:44

Hallo,
vielleicht kann mir jemand helfen und mir sagen was an Doviis Posting etwas aussagt und mich auch wiederlegt.

Aber ich seh schon. Das wird wieder so ein "Die Welt ist eine Scheibe!!!! - Thread"

Gruß, Udo
Manche Welten bleiben immer eine Scheibe, aber es gibt Wahrheiten die auch vom Internet nicht tot zu kriegen sind.

Duschl

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4

Freitag, 25. November 2011, 21:47

Hallo Udo,

Zitat

ein richtig dimensionierter Mattenfilter arbeit nur in den ersten beiden Zentimetern, sonst würde man einen Unterschied zu dickeren Matten feststellen. Die restlichen drei Zentimeter der meist empfohlenen 5 Zentimeter Matte ist bereits Reserve oder besser gesagt für Leute die Überbesatz machen.

Das Thema hatten wir beide erst vor kurzem und Du fragtest nach einem Link. :D
Nun dümpelte ich etwas auf Deters Seite rum und bin auf diesen Text gestossen:

Zitat

Es hat sich eine Mattenstärke von 5 cm bewährt. Sicherlich kann man sie auch stärker wählen, nur nimmt die Filterleistung damit nicht linear zu. Man sagt, dass sich die Hauptaktivität im ersten Zentimeter abspielt. Die weiteren Zentimeter dienen eher der Stabilität.

Mit Stabilität meint er wohl die Statik und nicht biologische Kapazität.

Die Aquaristik unterliegt mitunter einigen Modetrends. Auch verfolgt jeder Aquarianer andere Ziele.
Persönlich bin ich vom Filterbecken abgekommen. Ich nutzte mal eins als reines Technikbecken mit etwas Filterwatte wobei das herabfallende Wasser über Tuffkiesel floss. Heute nennt man es Rieselfilter ;)

Als ich mir dann Gedanken machte, daß ich
- eine höhere Verdunstung
- mehr Wärmeverlust
- mehr Energieaufwand zum Wasserhochbefördern
- mit weniger Technik den gleichen Erfolg
- erhöhte Gefahr von Wasseraustritt
- mir jedesmal beim Filterpatronenwechsel die Schädeldecke oder Ellenbogen angestossen
... habe, verwarf ich das System wieder.

Was ich zu deiner Pro & Contraliste noch anfügen könnte, wäre die Wartungsfreundlichkeit für eine Urlaubspflege.
Ich hätte keine 2 Wochen Ruhe, wenn ich mir Sorgen um mein kompliziertes Filtersystem machen müsste.
Grüße Duschl


Snowgnome

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5

Freitag, 25. November 2011, 22:13

Hi,

meiner Meinung nach hat ein Filterbecken viele Vorteile. Es geht - egal wie groß das Aquarium ist - kein Platz im Becken verloren. Man kann es praktisch beliebig groß dimensionieren. Der Wartungsaufwand ist gering.

Allein der Umstand, dass das Wasser aus dem Aquarium raus und wieder rein muss, schreckt mich ab, ein Filterbecken zu benutzen. Es gibt einfach mehrere Stellen, an denen das Wasser zumindest theoretisch auslaufen könnt. Deshalb verwende ich Matten- und Mehrkammerinnenfilter.
Grüße aus Berlin

Marco

Easy-Bait

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6

Freitag, 25. November 2011, 22:20

RE: Filterbecken: Pro und Contra

Zitat

Original von opn
Hallo,
meines Wissens nach ist ein Filterbecken im Normalfall nicht sinnvoll. Es handelt sich dabei um einen sehr speziellen Typ einer Filterung, die gewöhnlich keinen Sinn macht.aha also was ist dann nen stino topffilter ???? nur das nen Tb halt oben offen ist und nen Aussenfilter nicht

Filterbecken Pro --> Contra
  • Es bildet sich keine Kahmhaut auf der Oberfläche --> die verschwindet nach kurzer Zeit von alleine.
  • Schadstoffe verteilen sich in einer größeren Wassermenge --> man darf nicht zu viele Schadstoffproduzenten einsetzen - das wäre Überbesatz.
  • Wärmeverlust durch mehr Wände --> das ist in den meisten Fällen ein Nachteil.aso d.h. wenn ich kein tb habe brauche ich auch keine Heizung aber mit tb brauche ich nen heizung ....hm
  • Heizstab, Temperaturfühler, Eiweißabschäumer, UV Lampe, Frischwasserzulauf ist nicht im Aquarium --> sowas kann man vollständig hinter einem HMF kriegen. Man muss sein Becken nur groß genug planen, dann braucht man kein Zweites.hm wenn ich aber nur 200x70x70 zur verfügung habe und das optimum an beckengrösse rausholenwill klatsch ich mir bestimmt nicht ne blaue matte ins becken wodruch mit 30-40 Liter beckenvolumen verloren gehen ..also das Tb unters becken weil der platz meist eh nicht genutzt wird ( ausser das sich dort mit der zeit allerlei gerümpel ansammelt
  • Konstanter Wasserstand durch Überlauf --> das macht auch nur Sinn wenn da mehr als 10 Becken dran laufen, wo viel Wasser verdunstet.ob ich jetz 20 Liter nachfüllwasser ins ausgleichbecken kippe oder alle 2 tage je 5 Liter ins hauptbecken ist für mich kein argument
  • Verbesserte Umwälzung --> es wird überall eine zweifache Umwälzung des Inhalts pro Stunde empfohlen, das kriegt man mit einem HMF locker hin und mehr brauch es nicht sein.
  • Mehr Sauerstoff im Wasser durch größere Wasseroberfläche --> es ist allgemein bekannt, das es ausreicht, wenn die Oberfläche des Aquariums in Wallung ist. So wird dann auch wenig CO2 ausgetrieben, wodurch Pfanzen besser wachsen.
  • Man kann ein "Refugium" im Technikbecken machen, das baut dann Nitrat ab. --> Nitrat ist nichts schädliches, sondern dessen Vermehrung ist nur Indikator für keimiges Wasser.wüsste nicht was Nitrat mit keimen zu tun hat ...
  • Man kann einfach den Filter sauber machen. Einfach rausnehmen, auswaschen und wieder einsetzen. --> da die Oberfläche der ersten Matte sehr gering ist, im Vergleich zu einem HMF, ist die Reinigung auch häufiger notwendig. Besser nur EINE Matte mit großer Oberfläche, die jahrelang nicht gereinigt werden muss.
  • Man hat viel Filtermasse als Reserve --> ein richtig dimensionierter Mattenfilter arbeit nur in den ersten beiden Zentimetern, sonst würde man einen Unterschied zu dickeren Matten feststellen. Die restlichen drei Zentimeter der meist empfohlenen 5 Zentimeter Matte ist bereits Reserve oder besser gesagt für Leute die Überbesatz machen.



Wenn ein Filterbecken so schlecht ist, warum gibt es denn sowas?
  • Ein Filterbecken ist nicht schlecht, wenn man ein Raumteilerbecken hat. Allerdings muss man sich klar sein, das die Pumpe kräftiger sein muss als normale Aquarienpumpen. Also ist sie auch lauter.also heist das doch auch wenn nen hmf mit 300l/h druchströmt wird der leiser ist wie einer der mit 1200l/h druchströmt wird ..sorry ..nur weil nen pumpe grösser dimensioniert ist heist das ncht automatisch das die auch gleichzeitig lauter ist
  • Oder wenn in einer Aquarienanlage mit mehren Becken Fische halten möchte. Also lediglich halten ohne viel zu füttern. Z.B. in Verkaufsanalgen von Zooläden. Dort werden dann auch mal eben Medikamente über das Filterbecken oder Technikbecken in alle Verkaufsbecken getan. Als vorsorgliche Behandlung.das macht der händler aber auch wenn nur einzelbecken stehen und die fische behandelt werden müssen hat nix damit zu tun ob nen tb drannehängt oder nicht
  • Ein Filterbecken ist auch nicht schlecht, wenn man einen automatischen Wasserwechsel realisieren möchte. Dann muss aber auch Frischwasser- und Abwasseranschluss in der Nähe sein.

Gruß, Udo


Hiho


habe oben mal meine meinung kundgetan

sicherlich hat jeder filter( oder filtermechanismus) seine berechtigung

aber ein Filtersystem als eierlegende wollmilchsau wird es nie geben da JEDER Filter seine vor und nachteile hat


Gruss Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Easy-Bait« (25. November 2011, 22:23)


Snowgnome

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7

Freitag, 25. November 2011, 22:35

RE: Filterbecken: Pro und Contra

Hi

Zitat

Original von Easy-Bait

sicherlich hat jeder filter( oder filtermechanismus) seine berechtigung

aber ein Filtersystem als eierlegende wollmilchsau wird es nie geben da JEDER Filter seine vor und nachteile hat


Gruss Dirk


:top:

Topffilter halte ich allerdings für die schlechteste Variante - teuer, wenig Filtervolumen, unsicher im Vergleich zu den Systemen im Becken
Grüße aus Berlin

Marco

Easy-Bait

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8

Freitag, 25. November 2011, 22:43

Hiho

nachtrag :

ich möchte/wollte hier niemanden persönlich angreifen auch wenn es teilweise so rüberkommt bzw rübergekommen sein sollte .


Gruss Dirk

9

Samstag, 26. November 2011, 00:08

Hi,

nicht alle angeführten Argumente kann ich teilen. Für meine Anforderungen ist ein Filterbecken mit Schaumstoffpatronen noch immer erste Wahl.

Gründe:

Konstanter Pegel im Aquarium - pro Woche verdunsten bei mir ca. 10-20L, Wasserwechsel erst am Wochenende
Stabilität der Wasserwerte durch große Substratmenge - ein unentdeckter toter Fisch wirft das System nicht aus der Bahn
Wartungsfreundlichkeit - nach ca. 4 Jahren mussten meine Filterpatronen ausgewaschen werden (im Besatz 3 Panaque !)
Gute Reinigungsmöglichkeit der Filtermedien - Patronen mit einem Maß von 10x10x30cm lassen sich sehr gut auswaschen, die HMF Matte an der Aquarienseite (80x80cm) war nach einem Vierteljahr trotz äußerlichen Absaugens komplett dicht und wurde instabil. Das Beseitigen dieses riesigen Güllelappens war eine der größten Sauereien, die ich im Zusammenhang mit meinen Aquarien je erlebt habe.
Das bevorzugte Maß von 5cm Stärke wird bei Patronen mit 10x10cm und Mittelbohrung perfekt eingehalten.
Die erforderliche Filterfläche für biologische Langsamfilter lässt sich mit Patronen am schnellsten erreichen - zum Vergleich: HMF an Seitenscheibe 80x80=640qcm oder 3 Patronen10x10x30cm = 900qcm

Nachteile:
Platzbedarf - Dank Unterschrank kein Problem
Energiebedarf - lässt sich leider nicht ändern, trägt aber zur Beheizung des Wassers bei
Viele Grüße
Lutz


Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
(Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)

Bruno.K

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10

Samstag, 26. November 2011, 08:05

Zitat

Original von opn
Hallo,
vielleicht kann mir jemand helfen und mir sagen was an Doviis Posting etwas aussagt und mich auch wiederlegt.
Gruß, Udo


wenn DU mir / uns sagst was du zum ausdruck bringen wolltest :]

wie schon erwähnt soll / kann mal da thema filterbecken nicht über einen kamm
scheren
sind deine argumente teilweis an haaren herbeigezogen die so einfach nicht stimmen

also bitte ich um aufklärung
viele grüße aus dem Schwabenland sendet bruno


jan.s

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11

Samstag, 26. November 2011, 10:36

Hallo
ich würde das Pro und Contra des Filterbeckens etwas eindampfen:

Pro:
- Weniger Raumverlust im AQ (im vergleich zu Innenfiltern)
- Oft besser zu reinigen als Innenfilter
- Meist bessere Saustoffversorgung der Filtermedien

Contra:
- Mehr Energieaufwand für die Rückförderung
- Durch die Vergrößerung des Systems, vergrößert man auch die Gefahr von undichtigkeiten
- Höhere Verdunstung

Alles Andere ist wenn überhaupt, nur marginal.
Man kann ja auch grosse Innenfilter verwenden, es muss ja nicht unbedingt ein HMF sein.

Ich bin nicht der Meinung, dass man hier zu einem vernünftigen Ergebnis kommen kann. Das Ergebnis sind immer nur die Unterschiede. Wie man die dann gewichtet, hängt doch von der jeweiligen Situation ab.
Wenn man den Ort des Filterbeckens mal etwas Flexibel betrachtet, sind die Übergänge zu Mehrkammerinnenfiltern aber ohnehin fliessend.

Im Moment habe ich hier sowohl Filterbecken, Mehrkammerinnenfilter, als auch HMF im Einsatz. Alles funktioniert.

Bei kleinen AQs bevorzuge ich HMF, bei mittleren den Mehrkammerinnenfilter und bei den grossen AQs darfs auch gerne ein Filterbecken sein.

Bei dem Großbecken, welches mir seit Jahren im Kopf rumspukt, wird das Filterbecken wohl leicht oberhalb des Wasserspiegels angeordnet. Da wird das Wasser dann in den Filter gepumpt und läuft durch die Schwerkraft ins AQ zurück. Also praktisch umgekehrt wie bei den üblichen Filterbecken unterm AQ

Den einen optimalen Filter gibt es nicht. Es gibt viele gute Systeme und welches man davon umsetzt, bleibt wohl jedem selbst überlassen
Gruss
Jan

Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.

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12

Samstag, 26. November 2011, 17:38

Hallo.
Im Endeffekt muss jeder selber Wissen welches Filtersystem für seine speziellen Bedürfnisse am besten geeignet ist. Vernunft ist da nicht immer das entscheidene Kriterium. Oft geht es um Mode. Beispiele: Große Geländewagen die nur die Straße sehen oder Stereoanlagenbausteine mit 500 WATT die nen qm³ Platz wegnehmen. Sowas hat dann nichts mit Vernuft zu tun, macht aber Spaß. Ich glaube Filterbecken werden, zumindest von Neulingen, oft so gesehen. Power Kraft, Groß und ordentlich Watt. Das muss ja gut sein.
Ich meine aber man sollte möglichst vernünftig sein und nicht für jedes 1000 Liter Becken ein Filterbecken empfehlen. Da reicht auch eine Matte von 70 mal 70 cm. Oder zwei Kleinere, die dann einfacher zu handhaben sind.
Kammerfilter und Filterbecken sehe ich auch deswegen nicht unproblematisch da dort doch die Fließgeschwindikeit in den Patronen sehr hoch ist, wo ja meines Wissen nach Bakterien nur schwer halt finden. Steht auch irgendwo bei Deters. Kann auch sein das ich mich da täusche.

Das was Lutz über seiner riesen 80cm mal 80cm große Güllematte geschrieben hat ist sinnig. Ab einer gewissen Literzahl im Becken werden die Matten einfach zu unhandlich. Ich würde daher einfach die Matten teilen. Dann werden sie kleiner.
Kammerfilter wo auch "Patronen" möglich sind können das aber auch. Sie stören optisch aber doch sehr im Becken. Wie gesagt mit der Duchfließgeschwindigkeit weiß ich nicht.
Vieles andere, besonders das von Dirk, Bruno und Mr. Dovii geschrieben haben, ist hauptsächlich nur trotzig. Deshalb geh ich da auch nicht weit drauf ein.
Um mit eurem Niveau zu antworten: Ätschiiibbäätschiiiiiii :D

Und natürlich gibt es nicht die Eierlegendewollmilchsau.

Gruß, Udo
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13

Samstag, 26. November 2011, 17:57

Zitat

Original von opn
Hallo.


Kammerfilter und Filterbecken sehe ich auch deswegen nicht unproblematisch da dort doch die Fließgeschwindikeit in den Patronen sehr hoch ist, wo ja meines Wissen nach Bakterien nur schwer halt finden.


Gruß, Udo


Hallo

dann erkär mal bitte wo der unterschied ist ob ich ne filtermatte im HMF mit 7.5cm/min durchströme oder nen Filtermatte die im tb ist mit 7.5 cm/min durchströme .

kommt halt alles auf die auslegung des systems an ..

klar macht es keinen sinn über die übliche 2-3x beckvolumen an umwälzung zu gehen da dann der biologische Filterteil nicht oder nicht richtig funktioniert ..

wenn aber nen Tb und dessen filtermedien ordenlich berechnet sind bzw richtig druchströmt werden ist das genau so problematisch wie nen HMF oder ähnliches .

zumal ich bei nem tb den riesenvorteil habe das ich jederzeit zusätzliche materialem einbringen kann ( z.b. anschluss eine uvc einbringung von Ozon diverser adsorbe ( z.b. aktivkohle po4 ec usw ) die nicht erst umständlich im hauptbecken platziert werden müssen bzw sogar am besten mit ner eigenen druchströmpume ( z.b. po4 ex) versehen werden sollten

Wenn ich schiss hätte nen Tb zu betreiben (z.b undichtigkeit an den verrohrungen ) dann darf ich mir auch kein Aquarium in die Bude stellen weil es könnte ja sein das das mal ausläuft weil sich evt mal nen silikonnaht löst oder ne scheibe bricht

hat nichst mit trotzig zu tun sondern legt ur meine sichtweise da und da sehe ich einfahc nicht den vorteil den ein HMf haben soll speziel in den Punkten die ich persönlich für mich wichtig erachte ( z.b. reinigung )

Zitat

Original von opn

Um mit eurem Niveau zu antworten: Ätschiiibbäätschiiiiii


Willkommen im Club

Gruss Dirk

Mr. Dovii

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14

Samstag, 26. November 2011, 19:45

Leute,

ich mache das jetzt zu, ist so sinnlos wie ein Kropf.
Udo will es 'mal wieder besser wissen und immer Recht haben...

Ciao,
Peter
Viele Grüße,
Mr. Dovii

:mitt:
Großcichliden









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FiPie

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15

Sonntag, 27. November 2011, 01:02

Hallo,

scheint ja doch nicht geschlossen zu sein.
Möchte hier mal was sagen zu der Art und Weise wie hier in den Posts geschrieben wird.

Weder sollte man meines Erachtens irgendwelche Smilies wie dieses:
:D zur Unterstützung der persönlichen Meinung nutzen, noch irgendwelche beleidigende Ausdrücke.

Das ist so überflüssig wie ein Kropf.

Falls aber Diskussonen genau so laufen sollen, dann braucht man den Thread auch nicht zu schließen.
Dann müßte gelten, jeder kann soviel zum Thema schreiben wie er möchte.

Ein Thread in dieser Art und Weise mit der gegebenen Begründung zu schließen, halte ich auf jeden Fall für falsch.
Das sieht ziemlich danach aus, daß man seine eigene Meinung unabdingbar durchsetzen möchte.

Gruß, Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FiPie« (27. November 2011, 01:03)


16

Sonntag, 27. November 2011, 07:34

Hallo Frank,

das Schließen sollte auf keinen Fall als letzte Möglichkeit eines Moderators dienen, eine Meinung durchzusetzen, welche er nicht artikulieren kann. Im Umkehrschluß, da gebe ich dir auch Recht, sollten korrekte Umgangsformen auch auf Seite der User gewahrt bleiben.

Fasst man nur Udos letzten Beitrag grob zusammen,

Zitat

Kammerfilter und Filterbecken sehe ich auch deswegen nicht unproblematisch da dort doch die Fließgeschwindikeit in den Patronen sehr hoch ist,

Zitat

Wie gesagt mit der Duchfließgeschwindigkeit weiß ich nicht.

geschlossen mit

Zitat

Ätschiiibbäätschiiiiiii

lässt sich unschwer erkennen, das Udo nicht in der Lage ist, sich mit der Meinung und den Erfahrungen anderer ensthaft auseinanderzusetzen.
Um Peters Aussage aufzugreifen: An dieser Stelle kommt nichts Fachliches mehr heraus.
Deswegen von meiner Seite geschlossen.
Viele Grüße
Lutz


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